Religion vs. Wissenschaft  |
Coheed85
Bronze
Dabei seit: 25.05.2010
Beiträge: 232
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| Religion vs. Wissenschaft |
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Seht es mir nach, dass ich diesen Threadtitel gewählt habe. In der Sufu hab ich nichts adäquates gefunden.
Warum stellt sich die Wissenschaft über die Religion?
Warum stellt sich die Religion über die Wissenschaft?
Immer das gleiche leidige Thema.
Die Wissenschaft hat die bisherigen physikalischen, nachweisbaren Erkenntnisse auf ihrer Seite.
Dort, wo die Grenzen des Vorstellbaren bzw. Nachweisbaren erreicht sind, beansprucht die Religion ihren Platz.
Seht ihr die Religion als Fortsatz dessen, wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt und demzufolge innerhalb derer bereits berücksichtigt ist,
oder
(wie ich), als rudimentäre Erscheinung der Unwissenheit und Wissenschaft als letztendliche Wahrheit, deren Erkenntnis wir nur (noch) nicht verstehen können?
__________________ Iss was von dem Igel, der schmeckt!
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12.01.2012 22:52 |
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Onken
Bronze
Dabei seit: 28.06.2007
Beiträge: 1.791
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Wo stellt sich denn die Wissenschaft über Religion?
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12.01.2012 23:10 |
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Coheed85
Bronze
Dabei seit: 25.05.2010
Beiträge: 232
Themenstarter
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In den meisten Diskussionen konnte ich diese beiden Lager ausmachen. Siehst du, dass sich beide ergänzen?
__________________ Iss was von dem Igel, der schmeckt!
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12.01.2012 23:30 |
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BigBiber
Bronze
Dabei seit: 17.09.2006
Beiträge: 3.257
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Das Problem der Religion sie erklärt nichts sie entwickelt sich nicht weiter häufig herrscht die Ansicht das Geschreibsel ein paar antiker Ziegenhirten höhere Weisheiten enthält das ist aber völlig absurd auch das Konzept Gott erklärt nichts in Wahrheit macht Gott alles nur noch schlimmer...
__________________ Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss!
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14.01.2012 16:11 |
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Thurisaz
Moderator
Dabei seit: 15.07.2006
Beiträge: 14.378
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Die Wissenschaft hat ihre Grenzen, das stimmt. Über alles was prinzipiell außerhalb unserer Erfahrung liegt, können wir per definitionem keine Aussagen machen.
Deshalb frage ich mich auch, woher die Religion da ihre besondere Qualifikation für diesen Bereich hernehmen will. Ab da ist alles nämlich zwangsläufig nicht mehr von reiner Spekulation zu unterscheiden.
Thurisaz
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15.01.2012 03:18 |
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stefeu
Bronze
Dabei seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.402
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Gibt im übrigen auch noch die Philosophie die sich mit den Fragen beschäftigt, die die Wissenschaft entweder noch nicht beantworten kann, oder Fragen bei denen Moral oder Ethik eine Antwort liefern sollte.
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17.01.2012 23:50 |
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Thurisaz
Moderator
Dabei seit: 15.07.2006
Beiträge: 14.378
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Eine gute Ethik funktioniert imo aber auch nur wirklich auf der Basis aktueller, wissenschaftlicher Erkenntnisse. Philosophie und Wissenschaft müssen sich nicht ausschließen, Religion und Wissenschaft allerdings schon.
Thurisaz
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18.01.2012 22:43 |
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27os
Bronze
Dabei seit: 24.11.2007
Beiträge: 1.725
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kommt immer auf die jeweiligen bereiche an.
in bezug auf die lebensführung (moral, ethik) liefern die religionen einen kompass, den naturwissenschaften nicht bieten können.
wenn es um die erkenntnis von phänomenen geht, erklären natur- oder geisteswissenschaften besser als es religionen tun (z.b. kosmologie, logik).
in anderen bereichen ergänzen sich religion bzw. deren ethik und naturwissenschaften (z.b. präimplantationsdiagnostik).
mir fallen im moment keine schnittmengen der anwendbarkeit von religion und wissenschaft ein, sodaß ich eher von einem nebeneinander als einem irgendwie gearteten übereinanderstehen sprechen würde.
beim "kampf" zwischen wissenschaft und religion (z.b. kreationismus vs. darwin, islamismus) wird die religion aus machtpolitischen gründen missbraucht.
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19.01.2012 01:18 |
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FrtZ
Black
Dabei seit: 26.08.2006
Beiträge: 3.219
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| Zitat: |
Original von Thurisaz
Eine gute Ethik funktioniert imo aber auch nur wirklich auf der Basis aktueller, wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Thurisaz |
Führ das mal aus, sei so gut
__________________ Die Predigt hat g'fallen.
Sie bleiben wie alle.
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19.01.2012 01:50 |
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Thurisaz
Moderator
Dabei seit: 15.07.2006
Beiträge: 14.378
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| Zitat: |
Original von FrtZ
| Zitat: |
Original von Thurisaz
Eine gute Ethik funktioniert imo aber auch nur wirklich auf der Basis aktueller, wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Thurisaz |
Führ das mal aus, sei so gut |
Nunja, es ist z.B. aus naturwissenschaftlicher Sicht immer interessant zu wissen, wie sich denn der Mensch nun verhalten wird im Gegensatz zu wie er sich verhalten sollte. Und wenn man nun eine Philosophie wählt, die auf veralterten oder falschen Prämissen beruht, dann kann das zu falschen Entscheidungen führen...
Thurisaz
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19.01.2012 02:10 |
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FrtZ
Black
Dabei seit: 26.08.2006
Beiträge: 3.219
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Ja und die Ethik stellt ja grade nicht die Frage wie sich der Mensch verhalten wird, sondern wie er sich verhalten soll. Darum ja meine Frage und Verwirrung- seh nicht wie du aus dem sein ein sollen ableiten willst, was du ja implizierst.
Ich will nicht behaupten, dass die Gebiete gänzlich unabhängig wären, aber die Basis einer Ethik kann imo keine empirische sein. Die Empirie spielt dann nur bei der konkreten Anwendung der Grundsätze eine Rolle.
Also, ka, Beispiel Masturbation:
Vereinfachen wir das Beispiel mal und nehmen an die Leute haben wirklich geglaubt, Masturbation mache blind und sei deshalb zu meiden (vermutlich war dem nich so und die Gründe für das Verbot waren deutlich komplexer und hatten/haben auf gewisse Art ihre Berechtigung)- in der konkreten Anwendung zeigt sich also dass der Fall für den ethischen Grundsatz ("schau dass du gesund bleibst") überhaupt keine Relevanz hat. Der ethische Grundsatz an sich scheint mir aber Empirie-unabhängig zu sein- wieso soll ich schauen, dass ich gesund bleib? Weil dann mein Leben erfüllter ist? Wieso sollt ich daran interesse haben? (Natürlich ist das intuitiv recht einsichtig, aber kein wissenschaftlicher Beleg dafür dass es sein SOLL) Weil ich dann der Spezies Mensch dienlicher bin? Wieso sollt ich daran interesse haben? Letztbegründungen entziehen sich der Empirie. So scheints mir jedenfalls, auch wenn ich eingestehen muss, dass die Ethik das Teilgebiet der Phil ist, um das ich den größten Bogen mach und entsprechend wenig Ahnung hab.
__________________ Die Predigt hat g'fallen.
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19.01.2012 02:33 |
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diego666
Bronze
Dabei seit: 19.02.2006
Beiträge: 14.269
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| RE: Religion vs. Wissenschaft |
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| Zitat: |
Original von Coheed85
Seht es mir nach, dass ich diesen Threadtitel gewählt habe. In der Sufu hab ich nichts adäquates gefunden.
Dort, wo die Grenzen des Vorstellbaren bzw. Nachweisbaren erreicht sind, beansprucht die Religion ihren Platz.
Seht ihr die Religion als Fortsatz dessen, wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt und demzufolge innerhalb derer bereits berücksichtigt ist,
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Dieser Streit wird ewig weitergehen, denn Religion sieht sich immer als etwas absolutes. Eine Gottheit und seine Vertreter können nicht falsch liegen und da die Wissenschaft die Grenzen immer weiter verschiebt und Dinge, die gestern noch im Dunkeln lagen heute oder morgen schon bekannt sein werden, wird die Religion immer versuchen, das zu verhindern.
Beispiele dafür gibts genug.
heliozentrisches Weltbild und Galileo
Evolutionstheorie und Kreationismus
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19.01.2012 10:45 |
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FrtZ
Black
Dabei seit: 26.08.2006
Beiträge: 3.219
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| Zitat: |
Original von backspin55
sehe ich genauso wie thurisaz. ethik ist nicht einfach da. der mensch bestimmt wie es sein "soll". durch wissenschaftliche erkentnisse ändert sich der mensch und somit auch seine definition von dem, wie etwas sein "soll". |
Das ist ja doch ne recht spektakuläre These, die Humes Gesetz leugnet- ich finde, wenn man eine solch revolutionäre Philosophie vertritt, dann sollte man sie irgendwie Begründen und nicht annehmen, es sei auch allen anderen wie selbstverständlich vergönnt, diesem umstoßenden Denken einsichtig zu werden.
Wenn auch freilich die Empirie kein Gegenbeweis zu deiner These liefern kann (denn der Mensch könnte ja irren und die alten Ethiken fälschlicherweise anwenden), so lässt es doch wenigstens stutzen, dass es so etwas wie einen Konsens darüber, welche Ethik die richtige ist, nicht gibt und dass etwa die Nikomachische Ethik eines Aristoteles für viele noch immer der Maßstab aller Ethiken ist. Die ist ganz schön alt. Oder auch ein absoluter evergreen: Das Neue Testament. Absolut alter Hut, aber nicht die schlechteste aller Ethiken und ich wäre mehr als froh, wäre diese Ethik Grundsatz unserer ach so fortgeschrittenen Gesellschaft.
Man könnte ja an diesem Punkt, wollte man die Herrn Rationalisten noch ein wenig empören, auf Adorno/Horkheimer verweisen, denen zu Folge das Projekt AUfklärung (dass man im Prinzip gleichsetzen kann mit Rationalismus/ Naturwissenschaft) seinen endgültigen Sieg, die vollständige Entzauberung der Welt, damit aber auch die Abschaffung der Individuen zugunsten der "Gattungen" und "Funktionsparamter" notwendigerweise an einem Ort feiern musste: in Auschwitz.
__________________ Die Predigt hat g'fallen.
Sie bleiben wie alle.
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19.01.2012 12:21 |
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krush22
Bronze
Dabei seit: 19.12.2008
Beiträge: 1.427
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| RE: Religion vs. Wissenschaft |
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| Zitat: |
Original von diego666
| Zitat: |
Original von Coheed85
Seht es mir nach, dass ich diesen Threadtitel gewählt habe. In der Sufu hab ich nichts adäquates gefunden.
Dort, wo die Grenzen des Vorstellbaren bzw. Nachweisbaren erreicht sind, beansprucht die Religion ihren Platz.
Seht ihr die Religion als Fortsatz dessen, wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt und demzufolge innerhalb derer bereits berücksichtigt ist,
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Dieser Streit wird ewig weitergehen, denn Religion sieht sich immer als etwas absolutes. Eine Gottheit und seine Vertreter können nicht falsch liegen und da die Wissenschaft die Grenzen immer weiter verschiebt und Dinge, die gestern noch im Dunkeln lagen heute oder morgen schon bekannt sein werden, wird die Religion immer versuchen, das zu verhindern.
Beispiele dafür gibts genug.
heliozentrisches Weltbild und Galileo
Evolutionstheorie und Kreationismus |
Das ist aber so nicht ganz richtig, es gibt sicher in den Religionen immer STimmen die neues ausbremsen. Aber selbst in der "Wissenschaft" gibt es eben sowas und letztlich wird sich immer die "neue Wahrheit" ( Wahrheit gibt es eigentlich so gar in der Wissenschaft) durchsetzen.
Eigentlich arbeitet ja Wissenschaft wie folgt:
Wir stellen eine Theorie auf
---> Theorie wird widerlegt
----> wir stellen eine neue Theorie auf
----> Theorie wird widerlegt....... usw usw......
Es gibt immer Kräfte die an der alten Theorie erstmal hängen, aber die neue wird sich eben durchsetzen irgendwann.
Wie haben die Mediziner gelacht, als ein Wissenschaftler die behauptet hat, ein Bakterium wäre verantwortlich für Magengeschwüre etc. gibt wohl auch unendlich weiter Beispiele. Es sind also nicht nur Religionen, auch wenn das früher in Europa natürlich deutklich schlimmer war. Ging denen halt auch um Machterhalt.
Nun ist das mit Religion ein wenig anders, Naturwissenschaftliche Phänomene lassen sich zu 99%9 erklären, hier hat doch die Religion für die meisten Menschen auch gar keine Bedeutung mehr. Aber Gott lässt sich trotzdem nie widerlegen, und ich glaube das geht eben auch nicht ( auch wenn es Flammen Uli wieder versucht
). Naja und solange kann man eben an die "Theorie Gott" glauben oder auch nicht, gar nicht mal so unwissenschaftlich ne
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19.01.2012 14:18 |
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diego666
Bronze
Dabei seit: 19.02.2006
Beiträge: 14.269
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Klar hängen Wissenschaftler oft auch lange an Theorien, die immer mehr angezweifelt werden. Liegt auf der Hand, dass da oft auch das Ego mitspielt, manchmal auch bei den neuen Theorien Dinge noch nicht ganz geklärt werden, die vielleicht von den alten wieder besser abgedeckt werden und was weiß ich für Gründen.
ABER kein Wissenschaftler kommt auf die Idee, nur um seine Theorie am Leben zu halten, wissenschaftlich belegte Dinge zu leugnen.
Beispiel Kreationismus, wo selbst radiometrische Altersdatierungen geleugnet werden und viele Hinweise, die den Kreationismus ad adsurdum führen einfach ignoriert werden.
Es gibt zwischen Religion und Wissenschaft einen Riesenunterschied, sowohl in der Art der Willensbildung als auch in der Ignoranz, Neues anzuerkennen und in der Beweisführung sowieso, da hat die Religion nämlich gar keine.
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19.01.2012 14:34 |
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Guillaume
Diamant
Dabei seit: 22.01.2006
Beiträge: 11.281
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Ihr denkt aber gerade an eine Form der Religion, oder an eine Form der Ausübung der Religion.
Wissenschaft hat wiederlegt und widerlegt noch immer heute lediglich Behauptungen die eher als nebeneffekt der Glaube an eine Gottheit zu sehen sind. Und an diese Theorie hängt auch nur ein Teil der Glauber. Nach der jetztige Stand der Wissenschaft kann mMn eine Gottheit doch nicht völlig ausgeschlossen werden, auch wenn ich persönlich nicht wirklich daran glaube.
Wenn wir bei der Christen bleiben. Man konnte aber davon ausgehen daß Jesus tatsächlich der Sohn Gottes war, und alles Wusste. Evolution, die Tatsache das der universum Unendlich ist, das die Erde Rund ist, und die Sonne umkreist, das die Welt gar nicht erst vor ein paar tausend Jahren erschaffen wurde etc. Er konnte sich aber entschieden haben das ganze zu verschweigen, weil er damals wusste daß keine Mensch dafür bereit war solche Tatsachen einzusehen, daß sie ihn dann für Verrücklt erklären würde und daß dann keiner seiner doch viel wichtigere Botschaften Aufmerksamkeit schenken würde. So daß er in dern Hinsichten gelogen, oder, viel wahrscheinlicher, einfach geschwiegen hat. Und diese ganzen fehl Behauptungen sind dann von Menschen gemacht worden, die dieses Wissen nicht haben konnten.
Also wird zum Beispiel mit der Evolutionstheorie der christliche glaube an sich nicht völlig widerlegt, sondern nur die Theorie der Kreation der ganze Welt und Universum in sieben Tag, die vor ein paar Jahrtausend stattgefunden haben soll. Das einige leute trotzdem an diese Theorie hängen heißt nichts weiter als : es gibt dumme Leute die die Wahrheit nicht einsehen können weil sie Angst haben es würde den ganzen Wertesystem auf den Kopf stellen. Die sehen anscheinend nicht daß es nicht heißen würde : es gibt keinen Gott, sondern einfach : es kann einen Gott geben, er hat aber die Welt nciht genauso erschaffen wie ein paar Leute es vor tausend+ Jahre gedacht haben, ohne über den ganzen Wissen zu verfügen den wir heute haben.
Es gibt aber in der Geschichte unzählige Wissenschaftler die Gläubig waren und trotzdem der Wissenschaft große Fortschritt ermöglichten, und diese trotzdem mit ihren Glauben zu vereinbaren wussten. Pascal, Teilhard de Chardin, Haeckel...
Also annäherung Versuche gab's und gibt's heute noch durchaus.
__________________ You're talking shit... AGAIN!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Guillaume: 19.01.2012 15:22.
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19.01.2012 15:20 |
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diego666
Bronze
Dabei seit: 19.02.2006
Beiträge: 14.269
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Warum sollten sich Naturwissenschaften mit Gott auseinandersetzen?
Es gibt keinen Hinweis auf ihn, die einzigen, die sich mit diesem Konstrukt beschäftigen, beweisen ständig ihre fehlende Objektivität und schaffen zig Logikfehler in ihren "Theorien", ja man weiß ja nichtmal, ob der Beginn des Universums der Anfang war, oder obs nicht schon vorher, schon immer Perioden mit Urknall, Expansion und Kontraktion des Universums gab.
Wenn irgendwas auf einen Gott hinweißt, ausser dem Wunsch von ein paar, oft recht wirren Menschen, dann kann man auch mal anfangen, sich damit auseinanderzusetzen, wissenschaftlich.
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19.01.2012 15:37 |
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ribbar
Bronze
Dabei seit: 08.02.2009
Beiträge: 843
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| Zitat: |
Original von diego666
Warum sollten sich Naturwissenschaften mit Gott auseinandersetzen?
Es gibt keinen Hinweis auf ihn, die einzigen, die sich mit diesem Konstrukt beschäftigen, beweisen ständig ihre fehlende Objektivität und schaffen zig Logikfehler in ihren "Theorien", ja man weiß ja nichtmal, ob der Beginn des Universums der Anfang war, oder obs nicht schon vorher, schon immer Perioden mit Urknall, Expansion und Kontraktion des Universums gab.
Wenn irgendwas auf einen Gott hinweißt, ausser dem Wunsch von ein paar, oft recht wirren Menschen, dann kann man auch mal anfangen, sich damit auseinanderzusetzen, wissenschaftlich. |
Wenn man Gott als Synonym für die Macht sieht, die all das geschaffen hat, was nicht von Menschenhand stammt, dann sucht die Naturwissenschaft nach Gott bzw. versucht zu verstehen, wie Gottes "Werke" funktionieren.
Insofern setzt sich die Wissenschaft tagtäglich mit Gott auseinander.
Ob wir diese "Macht" aber nun "Gott", "Natur", "Zufall", oder sonst wie nennen, spielt imo keine Rolle.
Wir versuchen halt das zu verstehen, was "irgendjemand" oder "irgendetwas" anderes geschaffen hat.
Wichtig sollte nur sein, Gott nicht mit dem biblischen Gott gleichzustellen, denn der ist und bleibt eine Glaubensfrage.
PS: Bin zwar auch nicht religiös, aber Glaube und Wissenschaft können sich durchaus vertragen. Ich halte es für blauäugig, wenn man Gläubige als "meist wirr" ansieht, va. in Anbetracht dessen dass viele bekannte Wissenschaftler gläubig gewesen sind.
Es ist einfach eine Frage der Toleranz.
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19.01.2012 15:56 |
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diego666
Bronze
Dabei seit: 19.02.2006
Beiträge: 14.269
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| Zitat: |
Original von ribbar
| Zitat: |
Original von diego666
Warum sollten sich Naturwissenschaften mit Gott auseinandersetzen?
Es gibt keinen Hinweis auf ihn, die einzigen, die sich mit diesem Konstrukt beschäftigen, beweisen ständig ihre fehlende Objektivität und schaffen zig Logikfehler in ihren "Theorien", ja man weiß ja nichtmal, ob der Beginn des Universums der Anfang war, oder obs nicht schon vorher, schon immer Perioden mit Urknall, Expansion und Kontraktion des Universums gab.
Wenn irgendwas auf einen Gott hinweißt, ausser dem Wunsch von ein paar, oft recht wirren Menschen, dann kann man auch mal anfangen, sich damit auseinanderzusetzen, wissenschaftlich. |
Wenn man Gott als Synonym für die Macht sieht, die all das geschaffen hat, was nicht von Menschenhand stammt, dann sucht die Naturwissenschaft nach Gott bzw. versucht zu verstehen, wie Gottes "Werke" funktionieren.
Insofern setzt sich die Wissenschaft tagtäglich mit Gott auseinander.
Ob wir diese "Macht" aber nun "Gott", "Natur", "Zufall", oder sonst wie nennen, spielt imo keine Rolle.
Wir versuchen halt das zu verstehen, was "irgendjemand" oder "irgendetwas" anderes geschaffen hat.
Wichtig sollte nur sein, Gott nicht mit dem biblischen Gott gleichzustellen, denn der ist und bleibt eine Glaubensfrage.
PS: Bin zwar auch nicht religiös, aber Glaube und Wissenschaft können sich durchaus vertragen. Ich halte es für blauäugig, wenn man Gläubige als "meist wirr" ansieht, va. in Anbetracht dessen dass viele bekannte Wissenschaftler gläubig gewesen sind.
Es ist einfach eine Frage der Toleranz. |
Weißt du, warum diese Art Diskussion so unglaublich schwierig ist?
Man wird, durch bewusste Falschauslegung ständig in einen Rechtfertigungszwang getrieben, der eine normale Diskussion unmöglich macht.
Ein Beispiel:
Meine Worte
| Zitat: |
| ausser dem Wunsch von ein paar, oft recht wirren Menschen, |
Deine Auslegung
| Zitat: |
| Ich halte es für blauäugig, wenn man Gläubige als "meist wirr" ansieht, |
Ich rechtfertige mich jetzt nicht, weil du selber sehen musst, dass das was ich schrieb, nicht dem entspricht, was du widerholt hast.
Zum Rest sage ich.
Es geht in der gesamten Religion um die Suche nach Verantwortung sowohl im moralischen als auch im erdgeschichtlichen Sinne.
Wer ist verantwortlich für seine Taten. (Moral und Ethik)
Wer trägt verantwortung für sein Schicksal (Gottes Plan, Karma)
Wer trägt Verantwortung für die Entstehung der Welt, wer erschuf sie?
Ich denke nicht, dass man Religion von einer bewussten Schöpfung trennen wird, denn, wenn es nur um Erklärungen für Zusammenhänge, Energie und Materie whatever geht, bräuchte man dafür überhaupt keine Religion mehr, dann müsste man alles rein wissenschaftlich sehen.
Aber man sucht nach einer bewussten schaffenden, alles überstrahlenden Macht und das ist Gott und nicht irgendeine wissenschaftlich erklärbare Größe.
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19.01.2012 16:07 |
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