Wohngeld und Bafög? |
RomanRomeo
Bronze
Dabei seit: 20.08.2010
Beiträge: 321
Themenstarter
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sry dass ich so viel und sehr durcheinander geschrieben habe
falls es unklar ist wäre eine meiner fragen was ich diesen donnerstag bei der wohnungsgesellschaft sagen soll wie ich das finanzieren werde,
wäre super wenn jemand mir tipps geben könnte
da ich noch nicht weiß ob ich vom wohngeld oder bafög eine unterstützung bekomme...werde ich wohl sagen dass ich jetzt die kleinen ersparnisse habe und wieder einen nebenjob anfangen werde, wenn ich keinen bafög bekomme
und mich im notfall meine eltern unterstützen werden
( was nicht der realität entspricht, also die würden zb unterschreiben dass sie für die wohnung zahlen würden wenn ich es nciht schaffe, damit ich sie bekomme, aber es nciht wirklich tun würden was ich auch nciht möchte und dann würde ich wieder ausziehn müssen)
aber wenn die zb sich bereit melden mich zu unterstützen( also nur damit ich die wohnung bekomme) und ich dadurch keinen bafög bekomme oder wohngeld weil mich ja die " eltern unterstützen" wäre auch doof, aber ich kenne mich damitr nciht aus deshalb frag ich hier die experten
danke wenn jemand bis hier hin wenigstens gelesen hat
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01.05.2012 18:03 |
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Gela
Moderator
Dabei seit: 11.02.2005
Beiträge: 8.716
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Also, zunächst mal:
Wohngeldanspruch hast Du grundsätzlich nur, wenn Du "dem Grunde nach" keinen Anspruch auf BAföG hast - weil beispielsweise Deine Ausbildung nicht förderfähig ist oder sonstwas.
Grundsätzlich sind Deine Eltern in gewissem Maße verpflichtet, Dich während der Ausbildung zu unterstützen.
Das BAföG-Amt wird nicht bei der Wohnungsbaugesellschaft nachfragen, was Deine Eltern dort angegeben haben - sie werden vielmehr von Dir Nachweise über das Einkommen Deiner Eltern verlangen, und ggf. folgt dann da auch eine Anrechnung, je nach Einkommenshöhe.
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01.05.2012 20:06 |
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Krupsinator
HeadAdmin
Dabei seit: 24.05.2010
Beiträge: 8.096
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Jop wie Gela schon sagt, fürs Bafög gilt die Höhe des Einkommens der Eltern als hauptsächliche Bemessungsgrundlage (gibt auch elternunabhängiges, ist für dich nicht relevant, hat andere Kriterien). Entweder ist das Einkommen deiner Eltern so gering das du Bafög bekommst oder du hast Pech gehabt, wieviel deine Eltern dir letztendlich real abgeben ist irrelevant. Prinzipiell haben sie gesetzlich die Pflicht dich zu unterstützen, können (!) sie das nicht, springt der Staat mit Bafög ein.
Was die Wohnungsbaugenossenschaft genau sagt kann hier natürlich keiner im Detail wissen. An sich wärs vermutlich besser du würdest erst schauen ob du Bafög bekommst und dann zur Genossenschaft gehen. Geht das nicht, wärs die einfachste Lösung mit (halbwegs) offenen Karten zu spielen. Du sagst du bekommst eventuell Bafög und hast auch noch ein Nebeneinkommen, das aber stark schwankt und nicht ganz sicher ist. Im Notfall würden dich deine Eltern unterstützen.
Sehr gut möglich, dass die (grade wenn du keinen Einkommensnachweis hast und nicht weißt ob und wieviel Bafög bekommst) eine Elternbürgschaft haben wollen. Würd dann aber heißen das es keine Unterschrift aus Gefälligkeit wäre in dem Fall sondern deine Eltern wirklich zahlen müssten wenn du es nicht kannst. Wenn deine Eltern dich nicht unterstützen weil sie nicht können (und zwar wirklich nicht können) dann wirst du im Normalfall auch Bafög bekommen, da solltest du keine Riesenangst haben. Wenn du zu stolz bist Hilfe von deinen Eltern anzunehmen obwohl sie dir eigentlich helfen könnten (wie gesagt die Pflicht dazu haben sie), dann musst du dir halt noch einen Nebenjob suchen. Wenn du jedoch beim Amt ehrlich bist und 400€ normal und 400€ mit Poker nebenbei verdienst bist du über den Zuverdienstgrenzen fürs Bafög und bekommst kein Bafög.
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01.05.2012 21:55 |
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RomanRomeo
Bronze
Dabei seit: 20.08.2010
Beiträge: 321
Themenstarter
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danke für die antworten
also erst Bafög nachfragen, dann wohngeld ...werde ich dann nach dem termin machen
der termin steht fest und in meinem gebiet ist das die optimale wohnung für den preis auf eine bessere kann ich lange warten deshalb gehe ich da donnerstag hin
die letzten 3 monate hat es geklappt mit 400€ aber was weiter ist, kann man ncith garantieren, ich bin nciht zu stolz, aber ich kann meine eltern verstehen, wenn die sagen warum müssen wir für eine andere wohnung zahlen, wenn du noch bei uns wohnen kannst, aber ich halt zuhause nicht mehr aus, ich gehe kaputt kann keinen vernünftig zu mir einladen, haben ständig besuch und die hälfte meines zimmers ist mit den sachen meines neffens beladen etc.
ich schreib dann nochmal wie es bei dem termin war
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02.05.2012 02:12 |
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Tezet
Bronze
Dabei seit: 18.07.2006
Beiträge: 2.262
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Sie sind halt deine Eltern und haben entsprechend eine Unterhaltspflicht. Auf die Frage, warum sie ne andere Wohnung bezahlen sollen, ist die Antwort nunmal, weil du 23 bist, ein eigenes Leben haben willst und zu Hause nicht mehr klar kommst. Punkt. Es hat schon seinen Grund, weshalb die Volljährigkeit mit 18 eintritt und nicht mit 30...
Wenn du ihnen die Investition nicht wert bist, wirst du sie vor vollendete Tatsachen stellen müssen. Vielleicht mal nebenbei fragen, wer sich um sie kümmert, wenn sie jenseits der 80 sind. Obs dann auch ein Heim sein soll (am besten natürlich das günstigste).
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03.05.2012 09:02 |
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Iacturus
Silber
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 152
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Wohngeld wird relativ schwierig, da man dafür erst einmal nachweisen müsste, dass man ohne überleben kann (Pauschalbetrag ~ 250€ + Miete als Einkommen nachzuweisen). Nur dann bekommt man einen Zuschuss zur Miete, der im besten Fall um die 80% der Warmmiete liegt. Bafög bzw. Unterhalt ist da die wesentlich bessere Alternative und muss eh vor dem Wohngeld abgeklärt werden. Nicht vergessen, deine Eltern bekommen normalerweise auch Kindergeld für dich, was dir zusteht, wenn du nicht mehr bei ihnen wohnst und sie nichts für dich bezahlen/kaufen.
Hast du den die Wohnung bekommen? Normalerweise wollen die ja schon so etwas wie einen Einkommensnachweis (z.B. Bafög-Bescheid).
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04.05.2012 07:36 |
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Tezet
Bronze
Dabei seit: 18.07.2006
Beiträge: 2.262
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| Zitat: |
Original von Iacturus
Wohngeld wird relativ schwierig, da man dafür erst einmal nachweisen müsste, dass man ohne überleben kann (Pauschalbetrag ~ 250€ + Miete als Einkommen nachzuweisen). |
Dieser Pauschalbetrag entspricht dem Hartz IV-Regelsatz und leigt bei 374€.
| Zitat: |
Original von Iacturus
Nicht vergessen, deine Eltern bekommen normalerweise auch Kindergeld für dich, was dir zusteht, wenn du nicht mehr bei ihnen wohnst und sie nichts für dich bezahlen/kaufen. |
Nein, es steht den Eltern bzw dem Unterhaltsverpflichtetem zu. Da dieser aber unterhaltspflichtig ist, muss er, soweit er nicht am Selbstbehalt ist, die entsprechende Menge Unterhalt leisten.
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04.05.2012 11:41 |
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RomanRomeo
Bronze
Dabei seit: 20.08.2010
Beiträge: 321
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von Iacturus
Hast du den die Wohnung bekommen? Normalerweise wollen die ja schon so etwas wie einen Einkommensnachweis (z.B. Bafög-Bescheid). |
ne ist leider erst nächste woche Freitag jetzt, habe mich vertan, also die haben offene sprechstunden, aber am donnerstag ist das nur kundenzenter , muss aber zum sachbearbeiter wurde zum mir gesagt als ich angerufen habe
wollte mich jetzt bisschen mehr über bafög informieren, habe ja jetzt eine woche zeit
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05.05.2012 00:53 |
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