Ratlos bezüglich Studium |
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Hi,
ich stelle mir Zurzeit einige Fragen bezüglich meines Studiums und würde daher mal gern einige Meinungen dazu hören.
Kurz zu mir, ich bin 19, habe letztes Jahr Abitur gemacht und studiere nun seit 2 Semestern Mathematik.
Das Studium selber macht mir halt kaum Spass, bin im ersten Semester relativ leicht durch die Klausuren gekommen(1,3 und 2,0) mit recht wenig Aufwand.
Aber vorallem die Übungzettel die man jede Woche rechnen muss machen mir halt überhaupt keinen Spass und es interessiert mich einfach nicht. Ist halt jedesmal ne Qual und wird meistens bis auf die Nacht vor Abgabe hinausgezögert. Frage mich halt die ganze Woche meistens warum ich mir das antue.
Ich hab halt einfach sone generelle Unzufreidenheit und die Frage, ob das was ich mache das richtige ist.
Fühlt sich halt iwie nicht so wirklich richtig an.
Dazu kommt das ich in meinem jetztigen Studiengang sozial kaum Anschluss habe. Kenne vllt 30-40 Leute mit denen ich ab und zu mal rede oder was essen gehe, mit denen ich aber keine Lust habe privat was zu unternehmen. Das kommt auch durch die nahe Entfernung zu meinem Heimatort(1 Autostunde), sodass ich easy da was mit meinen Freunden unternehmen kann.
Jetzt stellt sich mir die Frage ob ich weitermachen soll oder was anderes machen.
Ich sehe im Grunde 4 Möglichkeiten:
1. Ich bleibe bei Mathe. Macht zwar wenig Spass aber es liegt mir irgendwie und es gibt recht gute/vielseitige Berufsausichten.
2. VWL. Ist aktuell mein Nebenfach. Finds teilweise recht interessant, das Studium ist generell gechillter. Problem ist das ich nciht so der mega lern-typ bin und daher nicht mit nem Topabschluss rechnen kann, was bei Wiwi ja schon eher problematisch ist.
3. Psychologie. Psychologie interessiert mich schon ziemlich. Dürfte vom NC her(1,3 Abi) knapp reichen. Aber warscheinlich auch sehr lernintensiv und ich kann nicht sagen wie stark mich einzelne Bereiche interessieren. Weiss auch nicht ob ich mein ganzes Leben lang was in dem Bereich machen will.
4. Ein Jahr Ausland(vzw. Australien/Neuseeland). Ich bin noch jung, kann ein Jahr abschalten mal was neues sehen, mich weiterentwickeln und weiss dann vielleicht mehr was ich machen will.
Dazu denke ich stark über einen Studienortwechsel nach.
Also entweder halt weiter weg, das ich nicht meistens am WE zuhause bin und mich somit richtig in der neuen Stadt einleben kann.
Oder halt die Rückkehr in meinem Heimatort und da mit nem Kumpel inne WG ziehen, sodass ich mit meinen alten Freunden was machen kann.
Freue mich über Meinungen/Ratschläge.
Grüße, Silversurfer
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06.06.2012 17:35 |
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roflushh
Gold
Dabei seit: 22.02.2009
Beiträge: 451
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Wenn du mit Mathe so extrem gut zurecht kommst würde ich das auf jeden Fall weitermachen. Mit Mathe kann man später sehr viel machen und wenn du gute Noten hast ist dein beruflicher Werdegang auf positivem Wege. Mathe ist sehr anspruchsvoll und bei mir an der Mathefakultät haben die alle schlechte Noten...ich denke ein anderes Studium ist bei deinen Fähigkeiten Verschwendung. Was für Klausuren hast du denn geschrieben? Wahrscheinlich Ana und La ne?
Das mit den Freunden ist glaub ich egal. Die Vorstellung, in eine neue Stadt zu kommen und dort einen mega Freundeskreis zu gründen ist etwas utopisch. Kenne kaum Kommilitonen die so etwas schaffen, aber das liegt daran, dass irgendwie dieser Pendler Trend entstanden ist. Alle fahren am WE nach Hause und das wars. Kommt aber bestimmt auf die Lage deiner Uni an, aber ich denke in NRW ist das ziemlich weit verbreitet. Sozialer Anschluss ist bei der Masse an Studenten schwer, und das sag ich als geselliger Typ haha.
VWL ist Skillverschwendung. Sollte dich vom Anspruch her doch eigentlich zum Lachen bringen (studiere selbst WIWI und komme gut mit der VWL klar).
Psychologie ist sehr lernintensiv und die Leute schließen sich hart ein...
Sei froh, dass du einen analytischen Geist hast. Ich denke es gibt viele die tauschen wollen.
PS: Du bist echt extrem jung, vielleicht kann es echt nicht schaden mehr von der Welt zu sehen. Arbeitsleben später wird eh sucken
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06.06.2012 17:51 |
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masterblub
Silber
Dabei seit: 17.05.2007
Beiträge: 1.450
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Hey,
Also ich weiß nicht in welcher Stadt du studierst, aber es gibt doch die Möglichkeit von einem Urlaubssemester, vill. kannst du ja eins einlegen und dann ein bisschen rumreisen.
Wenn dir VWL mehr Spaß macht dann tu es. Was bringt dir das wenn dir Mathe keinen Spaß machst und du dich nur quälst? Würde dir dann aber zu einem Uni-Wechsel raten damit du mal aus deiner gewohnten Umgebung rauskommst.
Allerdings mußt du bedenken das VWL halt auch ihrgendwie ein Mathe light Studium ist. Eine andere Möglichkeit währe nach dem Mathe-Bachelor einen VWL-Master dranzuhängen. Oder warum ziehst du nicht in die Stadt in der du studierst? Evtl. solltest du die Übungsblätter in einer Lerngruppe mit Komilitonen machen dann ist es vill. auch nicht mehr so eine Qual...
Wenn du mit 30-40 Leuten Kontakt hast, sollte doch da was möglich sein (finde das ist schon eine ordentliche Anzahl)
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06.06.2012 18:01 |
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sTaTermi
Bronze
Dabei seit: 13.11.2009
Beiträge: 948
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Überleg dir mal, was du später machen möchtest.
Wie schon oft gesagt, kann man mit Mathe in sehr viele verschiedene Bereiche gehen, die dann auch gerne Fachfremd sein können, dafür hast du, wenn du gute Noten hast ein super Abschluss der der viele Türen öffnet. Dabei ists dann blöd, dass es dir NOCH keinen Spaß macht (du bist im 2. Semester, Grundlagen halt, da machts den wenigstens richtig Spaß
), aber der Abschluss zählt.
Von "1 Jahr freimachen und rum reisen" halte ich pers. nicht viel, da du in der Zeit garantiert nicht herausfinden wirst, was dir liegt/was du machen willst. Sowas bekommt man idR. am einfachsten bei Praktikas mit, die man während dem Studiums macht und die einem dabei helfen den richtigen Kurs zum Master hin anzustreben.
Die soziale Frage, musst du dir irgendwie selbst beantworten. Wenn du mit den Leuten an deiner Uni/deinem Studiengang nichts anfangen kannst, dann ist das schade, allerdings solltest du da versuchen das ganze vom eigentlichen Studium zu trennen. Macht ja keinen Sinn sein Leben auf ein paar Kommilitionen auszurichten, nur weil die halt uninteressant sind ~
__________________ http://i.imgur.com/8idBQ.jpg
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06.06.2012 18:34 |
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Kraese
Bronze
Dabei seit: 20.09.2009
Beiträge: 5.937
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hast du mal an informatik gedacht? --> hoher mathematischer anteil und mit nem ordentlichen studium stehen dir praktisch alle wege offen.
mir hats aber keinen spaß gemacht, deshalb hab ichs auch drangegeben. auch dort mussten wir immer matheübungsblätter und son kram machen.
bin jetzt zu jura gewechselt und merke wie ein studienfach spaß machen kann!
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06.06.2012 18:46 |
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Hey mir gehts ähnlich, studier jetzt Wirtschaftsmathe im 4ten Semester.
Bei mir is eh zu spät aufzuhören, nach knapp 2 Jahren und ich werds auch durchziehen.
Einfach weil man so gute Jobaussichten hat.
Aber wenn du so gute Noten hast, würd ich das auf jedenfall durchziehen, später lohnts sich auf jeden Fall.
Klar macht Mathe jetzt nich so wirklich spaß, vorallem Analysis oder so was man später mal nie wieder brauchen wird.
Und wenn ihr ehrlich bin gehen mit die ganzen nerds auch aufn sack, weils teilweise einfach komplette Hänger sind.
Aber ich mein paar korrekte Leute mit denen man anständig feiern kann sind immer dabei, und selbst der Mädels anteil geht ja sogar noch, da sind zwangsläufig dann paar hübsche dabei.
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06.06.2012 18:49 |
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Ich finde die Idee, ein Jahr ins Ausland zu gehen, eigentlich am besten. Momentan ist einfach die Gefahr so groß, dass du dich für das "falsche" entscheidest und es später vielleicht bereust bzw. es dich viel Zeit kostet, weil du dann doch noch was anderes machst.
Nimm dir doch das Jahr, die Chance dafür bekommst du später im Leben vielleicht nicht mehr. Wenn man erstmal Job + Wohnung hat, ist die Hürde wesentlich höher und kaum einer macht es dann noch.
In dem Jahr kannst du dann alles mal mit ein wenig Abstand betrachten, gewinnst nebenbei Lebenserfahrung und Auslandserfahrung macht sich eigentlich immer gut später beim Bewerben, auch wenns nur Work&Travel ist, weil es Eigenständigkeit + gute Sprachkenntnisse impliziert.
__________________ http://i.imgur.com/1OQNa.jpg
| Zitat: |
Original von Majes
aber ich bin eben eine verrückte scheißhausratte und werde es ein stück weit immer bleiben |
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06.06.2012 18:53 |
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djinter
Bronze
Dabei seit: 05.08.2007
Beiträge: 1.238
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| Zitat: |
Original von Kraese
hast du mal an informatik gedacht? --> hoher mathematischer anteil und mit nem ordentlichen studium stehen dir praktisch alle wege offen.
mir hats aber keinen spaß gemacht, deshalb hab ichs auch drangegeben. auch dort mussten wir immer matheübungsblätter und son kram machen.
bin jetzt zu jura gewechselt und merke wie ein studienfach spaß machen kann! |
wollte ich auch gerade sagen. Du hast einen relativ hohen mathematischen Teil (sei's reine Mathe oder in Verbindung mit der Theorie der Informatik), du wendest sie aber auch direkt an. Darüber hinaus macht es Spass, ein bisschen "tiefer" in die Materie Informatik zu gucken, und zwar in den theoretischen wie praktischen Teil.
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WINNER OF THE BBV WORLD SERIES OF NERDWARS MAIN EVENT 
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06.06.2012 18:53 |
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PHCruiser
Bronze
Dabei seit: 02.06.2006
Beiträge: 2.010
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| RE: Ratlos bezüglich Studium |
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Ich greif mal deine Punkte auf:
1. Ich bin der Meinung, dass man Berufsaussichten auf keinen Fall vernachlässigen darf, aber sein Studium allein davon abhängig zu machen, ist fast genauso fahrlässig wie den Spaßaspekt in den Vordergrund zu stellen.
2. Bei VWL sind Noten und Praktika nicht so entscheidend wie bei BWL. Gerade in der VWL helfen Mathematikkenntnisse sehr.
Eine "Skillverschwendung" ist das sicher nicht. Die Studienwahl muss nichts mit eigenen Fähigkeiten zu tun haben, wenn man dem entsprechenden Bereich nicht tätig sein will! Der Vorwurf der Anspruchslosigkeit in VWL ist genauso falsch. Das resultiert wohl aus dem Überblick den man als Student bekommt - VWL ist sowohl in der Forschung als auch angewandt, bspw. als Ökonom bei einer Bank interessant, nicht trivial und weit weg von einem Großteil der Studieninhalte.
3. Weißt du was dich erwartet? Im Studium und im Beruf? Ich zitiere mich mal selbst: "die Vorstellungen von Psychologie und die tatsächlichen Inhalte und späteren Tätigkeiten unterscheiden sich oft".
Lernen musst du, aber unschaffbar ist das alles nicht. Warum Leute "sich hart einschließen" sollten, versteh ich nicht.
4. Ich halte so Work-and-Travel-Jahre für Zeitverschwendung. Wenn es als Urlaub gesehen wird, ist es ok. Wer glaubt, dass er danach mehr über seine beruflichen Vorstellungen weiß, der hat eine genauso falsche Erwartung wie jemand, der meint, er könne dabei viel Geld verdienen. Mit den Tätigkeiten, die man nach einem Studium ausüben kann, kommt man nämlich nicht in Berührung.
Wer anderes behauptet, der hat so etwas wohl nicht selbst gemacht und denkt daher, er hätte was verpasst. Die Entscheidung über sein Studium verschiebt man bloß nach hinten. Jedes Auslandssemester und vor allem jedes Praktikum ist um ein Vielfaches sinnvoller.
Ein solches Gap Year kann man sich übrigens auch später relativ problemlos nehmen, wenn der Rest passt; nach dem Studium oder nach ein paar Jahren Arbeit. Dann hat man auch andere finanzielle Möglichkeiten. Die Vorteile bei einer Bewerbung werden übrigens überschätzt.
Ansonsten ist es schade, dass dir so der richtige Anschluss fehlt. Wahrscheinlich liegt es tatsächlich daran, dass du jedes WE nach Hause fährst.
Dass eine andere Vorstellung utopisch ist, kann ich nicht glauben. Ich habe es bisher überall geschafft, Anschluss zu finden. An manchen Orten dauert es aber durchaus etwas länger.
Falls du wechselst, dann ist ein neuer Ort vielleicht doch spannender. Nach Hause kann man immer, auch nach dem Studium. Und zu alten Freunden kann man gut Kontakt halten.
Wenn du schreibst, warum du dich für Mathe entschieden hast und was du dir an späteren Tätigkeiten gefallen könnte, dann kann man auch mehr zum Alternativen sagen.
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06.06.2012 19:57 |
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NAGLER
Bronze
Dabei seit: 20.07.2007
Beiträge: 1.273
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Ich studiere jetzt Mathe im 6. Semester und will den Spaß-Aspekt kurz aufgreifen..
Vorneweg: Machst du die Blätter alleine? Wenn ja, ist klar, warum es keinen Spaß macht. In der Gruppe kann man durchaus gefallen daran finden, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten..
Etwas anderes ist, dass du grade erst die Basics lernst. Die sind nunmal nicht besonders spannend!
Ich selbst hab die ersten 3-4 Semester das Studium auch nur so nebenher gemacht und hatte keine sonderliche Begeisterung für die Sachen. Aber je mehr man kann, desto interessanter wird es...
Im 5. semester hat sich die Situation dann richtig geändert. ich hatte wirklich freie Wahl der Fächer und alleine das macht das insgesamt natürlich interessanter. Plötzlich sieht man, wie elegant und sinnvoll man den ganzen "Grundlagenmist" aus den ersten Semestern verwenden kann, um interessante Probleme zu lösen.
Das mal nur mein Erfahrungsbericht, ich kann natürlich schlecht beurteilen, ob das Studium das richtige für dich ist. Aber ich denke, es ist normal nach zwei Semestern noch nicht das große Feuer in sich zu haben. Größere Sorgen solltest du dir machen, wenn es zu schwer ist.
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07.06.2012 00:34 |
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fun27off
Bronze
Dabei seit: 04.05.2009
Beiträge: 185
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ich studiere selbst im 2. Semester Energietechnik.
Zum Studium. Hast du mal an Physik, Mathematische Physik gedacht, oder interessiert dich das nicht?
Ansonsten würde ich dir auch raten möglichst nahe bei Mathe zu bleiben.
Uni wechseln finde ich eine gute Idee. Muss aber nicht sein
Ich selbst habe mir Anfangs auch schwer getan mit Freundeskreis. Alle sind Wochenends heim gefahren, ich aber nicht. Habe mich dann in der Fachschaft engagiert, aber richtige Freunde habe ich so schnell nicht gefunden (meine Freundin war da schneller, das wurden dann auch meine Freunde).
Mittlerweile habe ich aber auch meinen eigenen Freundeskreis. Man muss sich halt Leute raussuchen die halbwegs passen und dann einfach mal zu sich einladen, oder zum Essen... und nicht zu große Runden sonst klappt das nicht.
Von alleine geht das nicht, aber es macht eigentlich echt spaß, leute besser kennen zu lernen!
Und dann die Mathe Übungsblätter nicht alleine machen (aber wurde ja schon oft gesagt)
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07.06.2012 13:01 |
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Ich hab selbst ein Jahr im Ausland verbracht nach dem Zivi und wenn ich so die 19jährigen in meinem Studiengang sehe - geh ins Ausland!
Nicht, weil du da herausfinden sollst welchen Beruf du ausüben willst oder was du studieren sollst, sondern weil du nur ein mal jung bist und deine Zeit genießen solltest.
__________________ Got treasures in my mind but couldn’t open up my own vault
My childlike creativity, purity and honesty - Is honestly being prodded by these grown thoughts
Mitglied des Monats April 2011
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07.06.2012 13:52 |
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masterblub
Silber
Dabei seit: 17.05.2007
Beiträge: 1.450
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| Zitat: |
Original von fun27off
Ich selbst habe mir Anfangs auch schwer getan mit Freundeskreis. Alle sind Wochenends heim gefahren, ich aber nicht. Habe mich dann in der Fachschaft engagiert, aber richtige Freunde habe ich so schnell nicht gefunden (meine Freundin war da schneller, das wurden dann auch meine Freunde).
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Darf ich fragen wo du studierst? Kannst mir ja auch eine PN schreiben... (Nur Intressehalber, werde selbst bald in eine neue Stadt zum studieren ziehen)
Denke es ist vorallem schwer wenn man an einer Pendleruni in einer recht kleinen Stadt studiert....
@OP
Das mit der Fachschaft ist schon eine gute Idee, evtl gibt es auch passende Hochschulgruppen die dich ansprechen....
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07.06.2012 15:28 |
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fun27off
Bronze
Dabei seit: 04.05.2009
Beiträge: 185
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studiere in Erlangen. (Bei Nürnberg)
Definitiv auch eher Pendlerstadt.
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07.06.2012 16:33 |
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Vielen Dank für eure Antworten, waren auf jeden Fall sehr gute/anregende dabei !
Werde jetzt warsch abwarten wie die Klausuren mit mäßigen Aufwand laufen, wenn gut dann weitermachen. Nebenher ein paar mal bewerben.
Auslandsjahr ist so eine Sache.
Ich weiss nicht wieviel es bringt bzw. wie viel Spass es macht.
Ich will mir nur nicht in 8-9 Jahren sagen, ach hätt ich es damals gemacht.
Und die Frage ist ob es nach dem Studium dasselbe ist wie in sehr jungen Jahren vor dem Studium.
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12.06.2012 23:34 |
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