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Tijfg
Bronze


Dabei seit: 09.07.2009
Beiträge: 7.283

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Viele kennen Andy Weir wahrscheinlich durch die Kurzgeschichte "The Egg". Das Buch ist etwas komplett Anderes.
Geht um einen Astronauten der bei einer abgebrochenen Marsmission zurück auf dem Planeten bleibt.
Soweit ich das beurteilen kann ist es recht realistisch geschrieben jedenfalls aber ziemlich unterhaltsam.
Habe erst die Hälfte gelesen kann es aber nur jedem empfehlen. Das Buch gibts als Hardcover bei amazon oder kostenlos als epup/mobi im internet.
Neuer Beitrag 29.12.2013 18:22 Tijfg ist offline Beiträge von Tijfg suchen Nimm Tijfg in deine Freundesliste auf
Sesmar
Moderator


Dabei seit: 13.02.2006
Beiträge: 5.646

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Ian Rankin - "Der diskrete Mr. Flint"

Geheimdienstroman. Kann mich nicht wirklich überzeugen. Das ganze Buch über will der Funke nicht wirklich überspringen. Es bleibt sehr distanziert und irgendwie verworren. Nicht wirklich ein schlechtes Buch, aber auch kein must read.


Thomas Cathcart, Daniel Klein - "Platon und Schnabeltier gehen in eine Bar...: Philosophie verstehen durch Witze"

Orginaltitel: "Plato and a Platypus Walk into a Bar."
Die Autoren versuchen anhand von Witzen dem Leser die wichtigsten Konzepte der Philosophie näher zu bringen. Das gelingt meiner Meinung nach sehr gut hier. Man muss sich vorher im Klaren sein, dass die Philosophie nur sehr oberflächlich behandelt wird, was bei einem Buch mit etwa 230 Seiten auch nicht verwundern kann. Es zündet auch nicht jeder Witz, aber das Gros ist schon lustig.
Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Es ist äußerst kurzweilig und unterhaltsam. Kann man auch gut verschenken.

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Neuer Beitrag 21.02.2014 12:31 Sesmar ist offline Beiträge von Sesmar suchen Nimm Sesmar in deine Freundesliste auf
Floppy05058
Bronze


Dabei seit: 17.03.2010
Beiträge: 452

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Jemand schon Skagboys von Irvine Welsh gelesen?

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Speckftw: "I know, I know. In soviet Russia car drives you."

http://www.youtube.com/watch?v=jxOedMfelw4
Neuer Beitrag 11.03.2014 17:54 Floppy05058 ist offline Beiträge von Floppy05058 suchen Nimm Floppy05058 in deine Freundesliste auf
rudimente
Bronze


Dabei seit: 23.10.2008
Beiträge: 883

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bin grade dabei. hatte es vorher schonmal auf englisch versucht, war aber sehr schwer, da ere quasi im dialekt schreibt. aber jetzt ist es ja auf deutsch raus. ich finde es sehr gut, vorrallem weil man die trainspottin akteure in "noch nicht so abgefuckt" erlebt.
Neuer Beitrag 22.03.2014 10:30 rudimente ist offline Beiträge von rudimente suchen Nimm rudimente in deine Freundesliste auf
Finsbury47
Bronze


Dabei seit: 05.07.2011
Beiträge: 879

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Nice, wenn ich mit Porno fertig bin wird das gekauft.
Neuer Beitrag 22.03.2014 13:15 Finsbury47 ist offline Beiträge von Finsbury47 suchen Nimm Finsbury47 in deine Freundesliste auf
Tarkon72
Moderator


Dabei seit: 24.07.2006
Beiträge: 14.128

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Ich lese aktuell die Honor Harrington Reihe von David Weber.

Ist für mich die beste Space Opera, die ich je gelesen habe.
Weber hat es geschafft die Storie von einem Hauptheld auf viele Schauplätze zu verteilen. Einzelne Scenen wiederholen sich, werden aber immer wieder aus dem Blickwinkel anderer Charaktere beschrieben.

Die neuen Charakter haben auch die Serie gut erweitert. Weber hat auch keine Probleme damit, lieb gewonnene Charaktere sterben zu lassen.

Bin nun bei Fackel der Freiheit und gespannt wie der Hauptplot im nächsten Buch weiter geht.

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Neuer Beitrag 22.06.2014 20:50 Tarkon72 ist offline Beiträge von Tarkon72 suchen Nimm Tarkon72 in deine Freundesliste auf
R0r5chach
Diamant


Dabei seit: 16.11.2007
Beiträge: 7.063

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Nach der Bombe von Phillip K. Dick

Schlechteste Buch von Dick, das ich bisher gelesen habe.

Spielt in einer Alternativwelt in den 60er Jahren und es kommt zu einem Atomkrieg und zwei Drittel des Buches spielen dann in einer Postatomkriegswelt, allerdings hauptsächlich Beziehungsgeschichten und es gibt eigentlich keinen richtigen Spannungsbogen.

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“Someone I loved once gave me a box full of darkness. It took me years to understand that this too, was a gift.”
Neuer Beitrag 22.06.2014 22:47 R0r5chach ist offline Beiträge von R0r5chach suchen Nimm R0r5chach in deine Freundesliste auf
ihatewonderbras
Bronze


Dabei seit: 19.05.2014
Beiträge: 1.144

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Derzeit lese ich "RHETORIK: hart verhandeln, erfolgreich argumentieren"
von Hedwig Kellner aus dem Hanser Verlag
kostet neu: 14,90 € / auf rebuy 1,99€
- gibt Einblicke in das Thema verhandeln, Machtstrukturen, psychologische Aspekte, Verhandlungstypen und deren Zusammenspiel/-wirken und wie man sie angeht



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- theoretical ownage-defeater #1 -
Neuer Beitrag 20.07.2014 02:02 ihatewonderbras ist offline Beiträge von ihatewonderbras suchen Nimm ihatewonderbras in deine Freundesliste auf
toby26
Global

Dabei seit: 22.07.2014
Beiträge: 3

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Das Lied von Eis und Feuer Band 4: Die Saat des goldenen Löwen
Sehr schönes Buch. Gewohnt spannende und gut geschriebene Geschichte und Dialoge. Die Serie hat gerade gegen Ende sehr viele teilweise unnötige Abweichungen von der Buchvorlage.
Neuer Beitrag 22.07.2014 23:37 toby26 ist offline Beiträge von toby26 suchen Nimm toby26 in deine Freundesliste auf
Patrick12
Bronze


Dabei seit: 28.05.2014
Beiträge: 372

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Ja, ich kaufe mir demnächst endlich mal einen vernünftigen Tisch! großes Grinsen

Eine Biographie über Robert Oppenheimer... Sehr lesenswert, auch für Nicht-Physiker.

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Marktplatzerlaubnis
Neuer Beitrag 26.07.2014 02:23 Patrick12 ist offline Beiträge von Patrick12 suchen Nimm Patrick12 in deine Freundesliste auf
WarTop
Silber


Dabei seit: 08.01.2007
Beiträge: 488

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Zitat:
Tonke Dragt - Die Türme des Februar

Eigentlich ein Jugendbuch. Ich habe es vor vielen Jahren mal angefangen, aber nach wenigen Seiten weggelegt, weil es mir zu kompliziert war. Seitdem hat mich das Buch im Regal vorwurfsvoll daran erinnert, dass ich es noch fertiglesen muss, was ich jetzt auch nachgeholt habe.
Das Buch ist eine fesselnde Geschichte über einen Jungen, der sein Gedächtnis verloren hat. Er findet sich in einer ihm unbekannten Welt wieder. Eine Geschichte, die auch im Erwachsenenalter noch wirklich zu begeistern vermag, sofern man sich darauf einlassen kann.
Das Buch ist dabei in Form eines Tagebuches geschrieben, was die Verständlichkeit gerade für junge Leser am Anfang nicht gerade erleichtert.


Geniales Buch!
Wer etwas weniger verwirrendes von Tonke Dragt lesen möchte dem sei "Der wilde Wald" sowie "Der Brief für den König" ans Herz gelegt, beides tolle Bücher die einen in eine märchenhafte mittelalterliche Welt versetzen. Hach Jugenderinnerungen,.. muss die Bücher mal wieder auskramen, habe alle schon mehrfach gelesen..

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Like it, Love it, Need it ;-)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WarTop: 27.07.2014 11:09.

Neuer Beitrag 27.07.2014 11:08 WarTop ist offline Beiträge von WarTop suchen Nimm WarTop in deine Freundesliste auf
R0r5chach
Diamant


Dabei seit: 16.11.2007
Beiträge: 7.063

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Im Westen nichts neues

Ein Klassiker, der den ersten Weltkrieg aus der Sicht eines Soldaten beschreibt.
Wurde mir hier empfohlen und habe es nicht bereut es gelesen zu haben.

Wirklich gut geschrieben, an einem Stellen macht der Autor einen kleinen Gedankensprung, aber er ist nie so groß, dass man den Faden verliert, sondern immer so groß, dass die eigene Vorstellungskraft einsetzt und einen das Ungeschriebene durch die eigene Vorstellung umso härter trifft.

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“Someone I loved once gave me a box full of darkness. It took me years to understand that this too, was a gift.”
Neuer Beitrag 01.08.2014 12:29 R0r5chach ist offline Beiträge von R0r5chach suchen Nimm R0r5chach in deine Freundesliste auf
R0r5chach
Diamant


Dabei seit: 16.11.2007
Beiträge: 7.063

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Herz der Finsternis

Das Buch ist die Vorlage zu Apocalypse now, allerdings spielt das Buch nicht in Vietnam, sondern im Kongo. Ein Mann wird losgeschickt, um Kontakt mit einer Handelsstation im Dschungel unter Kommando von Kurtz herzustellen. Von Kurtz hört man seltsame Gerüchte.

Buch ist eigentlich ganz gut, allerdings an einigen Stellen für meinen Geschmack etwas zu durcheinander geschrieben. Ich habe auch zu erst Apocalype Now gesehen und wenn ich mich recht erinnere, nahm der Auftritt von Kurtz mehr Platz ein, so dass ich das Ende des Buches etwas unbefriedigend fand.

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Neuer Beitrag 03.08.2014 10:07 R0r5chach ist offline Beiträge von R0r5chach suchen Nimm R0r5chach in deine Freundesliste auf
skedar
Bronze


Dabei seit: 16.07.2006
Beiträge: 8.703

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Hast du das Buch auf deutsch gelesen oder nur den Titel übersetzt? Habe vor kurzem auch mal Heart of Darkness gelesen und fand es ziemlich geil. In der Essenz hatte es schon viel mit dem Film gemein, aber eigentlich war es doch ganz anders. Mich hat vor allem die Sprache Conrads überzeugt, deswegen frage ich. Fand es zwar extrem mühselig mich durch das alte und komplizierte Englisch zu quälen, aber manche Sätze und Abschnitte habe ich mehrfach gelesen weil die Wortwahl und das beklemmende Gefühl darin mich so begeistert hat.
Neuer Beitrag 04.08.2014 13:47 skedar ist offline Beiträge von skedar suchen Nimm skedar in deine Freundesliste auf
R0r5chach
Diamant


Dabei seit: 16.11.2007
Beiträge: 7.063

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Ich habe es auf Deutsch gelesen, und eigentlich war es auch ganz gut, nur manchmal fande ich es unstrukturiert. Weiß nicht, wie ich beschreiben soll, aber an manchen Stellen war es einfach ein Fließtext und ich musste es z. B. mehrmals lesen, um zu wissen wer was sagt.

Und eben, dass Kurtz nur kurz auftaucht und winkt großes Grinsen

Vielleicht lese ich es noch einmal auf Englisch, wenn ich deinen Post lese, denke ich doch, dass einiges durch die Übersetzung verloren gegangen ist.

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Neuer Beitrag 04.08.2014 14:01 R0r5chach ist offline Beiträge von R0r5chach suchen Nimm R0r5chach in deine Freundesliste auf
skedar
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Ich denke dieses alte Englisch ist einfach schwer zu übertragen und es passt einfach extrem gut zu so Schauer- oder Abenteuergeschichten. Ähnlich ist es zB bei Robert Louis Stevenson, von dem ich zuletzt The Master of Ballantrae gelesen habe. Seine Bücher wie zB Dr Jekyll and Mr Hyde sind sicher auch im deutschen absolut spitze, aber seine Ausdrucksweise macht einfach noch mal einen ganz anderen Reiz aus, auch wenn es halt mühsam ist und man am besten leo.org zur Hand hat. Ist die Mühe aber auf jeden Fall wert. Die Edelmänner oder Piraten in solchen Geschichten haben eben eine ganz eigene Ausdrucksweise, die sich vom Deutschen der Zeit doch stark unterscheidet.

Der sprachliche Ausdruck ist schließlich bei den meisten (guten) Büchern genauso wichtig wie der Inhalt, und wie Conrad oder Stevenson sich ausdrücken können ist schon beeindruckend. ^^



edit: Aber ja, ab und an ist es etwas unklar wer gerade spricht oder gemeint ist, denke das wird in der fremden Sprache dann eher schlimmer als besser. Habe definitiv einige Passagen auch unfreiwillig zweimal gelesen. Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von skedar: 04.08.2014 16:18.

Neuer Beitrag 04.08.2014 16:16 skedar ist offline Beiträge von skedar suchen Nimm skedar in deine Freundesliste auf
Patrick12
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Nancy Klein Maguire, In der Stille vieler kleiner Stunden

Ein Buch über fünf Novizen des Kartäuserordens. Auf den ersten Blick wohl ziemlich langweilig. Es wird niemand ermordet, es gibt keine Verschwörung, keine Intrigen und es bricht auch kein Krieg aus. Es wird nicht einmal besonders viel gesprochen, denn der Orden der Kartäuser ist wohl der strengste kontemplative Orden, den es heute noch gibt. Die Kartäuser leben völlig abgeschieden von der Welt, in einem Rhythmus, der nur von Gebet und Arbeit geprägt ist. Sie leben auch nicht wirklich in einer Gemeinschaft, sondern als Eremiten. Sie sprechen nicht bzw. nur zu festgesetzten Zeiten, lesen keine Zeitung, schauen kein TV, haben weder Handy noch Internet...Sie schlafen nicht einmal Nachts durch, denn auch um 2.00Uhr in der Früh gibt es eine feste Gebetszeit...
Wer sich aber dafür interessiert, warum Menschen im 21. Jahrhundert sich für ein solches Leben entscheiden und was für ein Typus Mensch das eigentlich ist, der freiwillig ein Leben wie vor 1000 Jahren führt, dem kann ich das Buch echt ans Herz legen. Ich garantiere Euch, dass es etliche Aha-Momente beim Lesen gibt, die deutlich machen, dass es sich eben nicht um weltfremde, religiöse Fanatiker ohne Perspektive oder Bildung handelt.

Ein spannendes Buch über eine völlig andere, sonst verschlossene Welt.

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Marktplatzerlaubnis
Neuer Beitrag 05.08.2014 01:17 Patrick12 ist offline Beiträge von Patrick12 suchen Nimm Patrick12 in deine Freundesliste auf
R0r5chach
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Zitat:
Original von skedar
Ich denke dieses alte Englisch ist einfach schwer zu übertragen und es passt einfach extrem gut zu so Schauer- oder Abenteuergeschichten. Ähnlich ist es zB bei Robert Louis Stevenson, von dem ich zuletzt The Master of Ballantrae gelesen habe. Seine Bücher wie zB Dr Jekyll and Mr Hyde sind sicher auch im deutschen absolut spitze, aber seine Ausdrucksweise macht einfach noch mal einen ganz anderen Reiz aus, auch wenn es halt mühsam ist und man am besten leo.org zur Hand hat. Ist die Mühe aber auf jeden Fall wert. Die Edelmänner oder Piraten in solchen Geschichten haben eben eine ganz eigene Ausdrucksweise, die sich vom Deutschen der Zeit doch stark unterscheidet.

Der sprachliche Ausdruck ist schließlich bei den meisten (guten) Büchern genauso wichtig wie der Inhalt, und wie Conrad oder Stevenson sich ausdrücken können ist schon beeindruckend. ^^



edit: Aber ja, ab und an ist es etwas unklar wer gerade spricht oder gemeint ist, denke das wird in der fremden Sprache dann eher schlimmer als besser. Habe definitiv einige Passagen auch unfreiwillig zweimal gelesen. Augenzwinkern

Ich hab Moby Dick mal im Original gelesen, das war auch etwas mühsam und ich bin auch nie wirklich reingekommen.
Aber bei manchen Stellen schon und da hat es mich dann schon gepackt.

Also eigentlich stimme ich dir in allen Punkten zu smile

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Neuer Beitrag 05.08.2014 16:46 R0r5chach ist offline Beiträge von R0r5chach suchen Nimm R0r5chach in deine Freundesliste auf
skedar
Bronze


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Moby Dick habe ich auch im Original gelesen. Das würde ich aber noch mal schwieriger einschätzen, erstens ganz einfach, weil es ewig lang ist und zweitens auch, weil Melville hier und da schon ganz gut von der eigentlichen Geschichte abkommt und sich das Ganze ziemlich zieht. Ist aber eine ähnliche Sprache und ein ähnliches Umfeld wie Conrad und Stevenson.
Neuer Beitrag 05.08.2014 17:59 skedar ist offline Beiträge von skedar suchen Nimm skedar in deine Freundesliste auf
R0r5chach
Diamant


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Zitat:
Original von skedar
Das würde ich aber noch mal schwieriger einschätzen, [..] zweitens auch, weil Melville hier und da schon ganz gut von der eigentlichen Geschichte abkommt und sich das Ganze ziemlich zieht.

Ach gut, ich hatte meinen Eindruck auf mein schlechtes Englisch geschoben großes Grinsen

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Neuer Beitrag 05.08.2014 19:57 R0r5chach ist offline Beiträge von R0r5chach suchen Nimm R0r5chach in deine Freundesliste auf
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