zuletzt gelesen/gesehen

    • R0r5chach
      R0r5chach
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 7.634
      Original von assonfire
      Von Margaret Atwood habe ich fast alles gelesen und würde eher "Oryx and Crake" empfehlen, auch eine Dystopie, aber da geht es mehr zur Sache (Selbstmord-Livestreams etc...).
      Ich hab die Geschichte auf wikipedia überflogen und meine "to read" Liste entsprechend angepasst :f_drink:

      Bei A Handmaid's Tale hatte ich auch irgendwie die Befürchtung, dass es sehr feministisch ist :f_p:
    • dwade1984
      dwade1984
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2007 Beiträge: 8.114
      Habe gerade "The importance of being Earnest" von Oscar Wilde gelesen. Tolles Stück, Komödie, die sich mit der Ernsthaftigkeit und Kontrasten sowie der Moral beschäftigt.
    • mendouz
      mendouz
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      Dabei seit: 01.01.2007 Beiträge: 626
    • riccko
      riccko
      Einsteiger
      Dabei seit: 02.12.2014 Beiträge: 26
      Mmaurice Messegue "die natur hat immer recht" dieses buch habe ich zuletzt gelesen
    • Sesmar
      Sesmar
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 5.994
      Florian Schroeder - Hätte, hätte, Fahrradkette: Die Kunst der optimalen Entscheidung

      Im Mittelpunkt des Buches stehen die großen und kleinen Entscheidungen, die uns im Leben so begleiten. Dabei geht der Autor durchaus auch auf die wissenschaftlichen Seiten ein. Es ist allerdings weder auf besonders lehrreich noch auf gezwungen komisch getrimmt, was es eigentlich ganz angenehm zu lesen macht.
    • mendouz
      mendouz
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2007 Beiträge: 626


      very nice
    • xn321
      xn321
      Bronze
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 8.703
      ich frag einfach mal hier:
      jemand schonmal Too Fat to Fish von artie gelesen?
    • Sesmar
      Sesmar
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 5.994
      Dan Brown - Das verlorene Symbol

      Man bekommt was man erwartet. Es ist fesselnd und faszinierend wie auch schon die anderen Bücher. Das Ende ist dann etwas enttäuschend, auch wenn es durchaus zum Nachdenken anregt.
    • stefeu
      stefeu
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 4.815
      Original von Sesmar
      Dan Brown - Das verlorene Symbol

      Man bekommt was man erwartet. Es ist fesselnd und faszinierend wie auch schon die anderen Bücher. Das Ende ist dann etwas enttäuschend, auch wenn es durchaus zum Nachdenken anregt.
      Fand das Buch eigentlich ziemlich nice. Storytechnisch sind Dan Browns Bücher natürlich immer sehr weit her geholt, wirklich überraschend kommt eigentlich auch selten etwas und die Cliffhanger am Ende jeden Kapitels benutzt er mit fast schon dogmatischem Eifer.
      Nichtsdestotrotz lese ich seine Bücher gerne. Am interessantesten finde ich die Städtebeschreibungen und die vielen kleinen, mal mehr mal weniger akuraten Wissensstückchen die man sonst einfach nicht erfahren würde. Ich finde man lernt einfach eine Menge beim Lesen dieser Bücher. Wobei ich diesen Punkt lustigerweise schon öfters als Kritik an seinen Geschichten gehört habe.
      Mir macht es jedenfalls einen riesen Spaß nach einem Buch dann erstmal stundenlang auf Wikipedia rumzuhängen und mich von Artikel zu Artikel zu hangeln :)

      Pluspunkte sind meiner Meinung nach auch die Stories an sich die, wie schon gesagt teilweise ziemlich abstrus, aber eben auch interessant und relativ spannend sind. Ich finde allerdings auch Akte-X super unterhaltsam und kann über die vielen kleinen Ungereimtheiten oder Absurditäten drüber hinwegsehen ohne mich davon gestört zu fühlen.
      Man muss bei Dan Browns Büchern auch nicht die größte Konzentration an den Tag legen, was manchmal ganz angenehm ist, wenn man zwar lesen will aber zum Beispiel schon etwas müde oder nur semi-konzentriert ist.
      Alles in Allem für mich immer top Unterhaltung. Ich habe mal eine interessante Aussage über die Bücher von Dan Brown gelesen, in der gesagt wurde, dass er Moviescripts im Romanformat verfasst. Dass die Perspektive ähnlich wie die einer Filmkamera ist und nicht unbedingt die eines Charakters. Ich finde das beschreibt seine Bücher eigentlich ganz gut und ist eventuell auch ein Grund dafür warum er so erfolgreich ist. Es ist eben leichte Kost die unterhaltsam und verdammt schwer wegzulegen ist.

      So, das ist jetzt aber auch genug zu Dan Brown.

      Ein paar Empfehlungen von Büchern die ich dieses oder letztes Jahr gelesen habe und mir als etwas Besonderes in Erinnerung geblieben sind:

      Edgar Hilsenrath - Der Nazi & Der Friseur (1970)
      Ist die Geschichte des Deutschen Max Schulz der in der NS-Zeit in schwierigen Verhältnissen aufwächst, zur SS geht, Massenmörder und KZ-Aufseher wird und nach dem Krieg eine jüdische Identität annimt um der Verfolgung zu entgehen, in Israel aber gegen die britische Besatzungsmacht und für die Souveränität Israels kämpft.
      Ein manchmal etwas derbe oder vulgär geschriebenes, teilweise lustiges, teilweise erschreckendes, aber immer interessantes Buch welches eine ungewöhnliche Lebensgeschichte erzählt. Der Wikipediaeintrag zur Veröffentlichung (bzw. der Nichtveröffentlichung) zeigt auch ganz gut wie sich die Haltung des Autors dazu im Buch äußert.
      Super empfehlenswertes Buch! (~550 Seiten)

      Markus Zusak - The Book Thief (2005)
      Wundervolle Geschichte über ein Mädchen Namens Liesel Meminger aus der Sicht des Todes erzählt, welcher an ihrem Leben interesse gefunden hat.
      Liesel wird als junges Mädchen im Jahr 1939 von ihrer Mutter, einer Kommunistin, zusammen mit ihrem Bruder, welcher allerdings auf der Fahrt verstirbt, zu einer Pflegefamilie gegeben. Sie wächst in den Vorkriegsjahren in dem fiktiven Ort Molching bei München auf. Dort wächst sie mit einem herzensguten neuen Papa der ihr z.B. das Lesen beibringt, einer sehr strengen neuen Mutter und Freunden wie ein relativ normales Mädchen auf.
      Probleme gibt es später als sie nach einer Bücherverbrennung der Nazis zur Bücherdiebin wird, ihr Vater, der kein Parteimitglied ist, einen Juden (Max) aufnimmt um ihn vor den Nazis zu verstecken, sowie wenn die ersten Bomben auf Molching fallen.
      Liesel selbst freundet sich mit Max an und baut eine innige Beziehung zu ihm auf, die sich unter anderem in Zeichnungen bzw. kleinen Geschichten von Max äußert, die im Buch echt herzergreifend dargestellt sind.

      Die Geschichte wurde 2013 unter anderem mit Sophie Nélisse als Liesel und Heike Makatsch als deren Mutter verfilmt und ist genau wie das Buch echt empfehlenswert. Beide Versionen herzergreifend und mit tollen Charakteren bzw. Schauspielern. (~550 Seiten)

      Albert Camus - Die Pest (1947)
      Neben "Der Fremde" und "Der Mythos des Sisyphos" wahrscheinlich sein bekanntestes Werk. Ich finde persönlich jedoch, dass "Die Pest" Camus Philosophie der Absurdität noch viel besser rüberbringt als zum Beispiel "Der Fremde". Liegt vielleicht daran, dass man in "Die Pest" verschiedene Charaktere hat, die sich mit der Absurdität des Lebens auseinandersetzen, bzw. weil hier der Mensch auch gegen die Sinnlosigkeit der Welt revoltiert.

      Absolut empfehlenswert! (~350 Seiten)

      Ulrike Thimme - Eine Bombe für die R.A.F. (2004)
      Ein Buch über das Leben des Johannes Thimme, einen RAF-Unterstützer, welcher bei einem missglücktem Bombenattentat ums Leben gekommen ist.
      Geschrieben ist das Buch von seiner Mutter, die anhand von Erinnerungen sowie Tagebucheinträgen und Notizen versucht ein möglichst objektives Bild von dem Leben ihres Sohnes zu zeichen. Ich finde das Buch zeigt sehr gut wie junge Menschen sich in der damaligen Zeit (und vielleicht auch heute) in ihren Ideen radikalisieren, wie problematisch die Beziehung zu Eltern und Staat werden kann und letztendlich was für "normale" Menschen es sind, die Anschläge verüben können.
      Absolut empfehlenswertes Buch, selbst wenn man sich nicht für die Geschichte der RAF interessiert, einfach weil es einem vor Augen führt wie sich (junge) Menschen radikalisieren bzw. auch radikalisiert werden und somit vielleicht für mehr Verständnis sorgen kann. Auch wie die Eltern Thimmes, welche seine Ideen zwar nachvollziehen konnten, Gewalt als Methode jedoch kategorisch ablehnten, den Staat insbesondere im Bezug auf die Haftbedingungen ihres Sohnes in der Zeit beschreiben ist erschreckend und zeigt einfach wie emotionsgeprägt und kontraproduktiv die damalige Politik war. (~200 Seiten)
    • Tarkon72
      Tarkon72
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 14.675
      Unverkäuflich von Stefan Krücken

      Mal ein Motivationsbuch der anderen Art. Die Biographie Bobby Dekeyser.
      Ich wünschte mir mehr Firmeninhaber bzw. Manager seines Kalibers.

      Das Buch war nicht einfach zu kaufen. Beim bestellen gab es diesen Dialog:
      Verkäufer: "Entschuldigung das Buch kann ich nicht bestellen, es ist unverkäuflich"
      Ich: "Nein. das ist der Titel. Deswegen habe ich ich Ihnen auch die ISBN genannt."
      Verkäufer: "Schon richtig. Nur der Titel ist mit unverkäuflich gekennzeichnet. Wahrscheinlich, darf es nicht mehr in Deutschland verkauft werden. So etwas bestelle ich nicht!"
      Ich: "Es ist der Titel. Unverkäuflich zu heißt das Buch. So steht es doch auch bei Ihnen im Computer."
      Verkäufer: "Ahhm? Achso. Wie kann man bloß sein Buch so nennen? Es ist Morgen ab 12:00 Uhr da."
      2 Tage später beim Abholen
      Verkäuferin: "Sorry. Das Buch ist zwar da, aber ich kann es Ihnen nicht verkaufen. Es ist unverkäuflich........":facepalm: