Die FIDPA und ihr Kampf für ein neues Regelwerk

Erstellt am 22.07.08 08:17 Uhr von metaphysiker

'The Federation Internationale de Poker Association' (FIDPA) unter Führung des holländischen Pokerpros Marcel Luske kämpft seit geraumer Zeit für ein standardisiertes Regelwerk für Turnierpoker. Nun soll das Projekt vorgestellt werden.

Bereits 2002 gründete Luske die 'International Poker Federation' (IPF), mit der er sich für ein einheitliches Regelwerk in Europa stark machte. Im vergangenen Jahr wurde aus der IPF die FIDPA. Ziel der Organisation ist nun, ein weltweit gültiges, standardisiertes Pokerregelwerk.

Doch das ist noch längst nicht alles. Die FIDPA soll zukünftig eigenständig Turniere veranstalten und organisieren. Das erklärte Ziel des 'The Flying Dutchman' ist es, die FIDPA zum größten internationalen Pokerverband auszubauen. Dazu kooperiert man sowohl mit der 'Tournament Directors Association' (TDA) als auch mit namhaften Pokerroom-Managern.

Zusammen mit Leuten wie McClelland - zuständig für die Pokerturniere Bellagio Casino und Bob Ciaffone von der TDA einigte man sich nun auf ein neues Regelwerk. Dies soll der Öffentlichkeit in naher Zukunft vorgestellt werden.

Ein internationales Regelwerk fehlte bisher. Zwar gab es Richtlinien der TDA, doch diese wurden oft als unzureichend betrachtet. Das neue Regelwerk, die 'International Poker Rules' (IP-Rules), wird aus 80 Vorgaben bestehen, die sich auf die bisherigen 40 Richtlinien der TDA beziehen. Die nötige Flexibilität aufgrund von lokalen Gesetzesbestimmungen oder individuellen Hausregeln soll nach Aussage der FIDPA weiterhin bestehen bleiben.