01.08.12

Daily Rewind: AP/UP Deal mit DOJ, Full Tilt-Tweets & Doyle Brunsons Blog

Im heutigen Rewind erfahren wir, dass sich Absolute/Ultimate ebenfalls mit dem amerikanischen Justizministerium geeinigt hat und hören, was die Pros zum Full Tilt-Deal sagen und wer noch um die FTP-Assets mitgeboten hat. Auch von Doyle Brunson hören wir etwas.

Der Daily Rewind ist eure Anlaufstelle für eine kurze und knackige Zusammenfassung des Pokertages. Hier findet ihr einen bunten Nachrichtenteller mit News und all den Dingen, die sonst noch passiert sind. Heute haben wir folgende Themen für euch: 

Auch Absolute und UB schließen Vergleich ab

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Vergleich geschlossen
Während die US-Regierung in den letzten Tagen ein wachsames Auge auf den Ablauf des Deals zwischen PokerStars und Full Tilt geworfen hat, konnten weitere Unternehmen, die im Zuge des Black Friday in große Schwierigkeiten geraten sind, einen Deal abschließen.

Einem aktuellen Bericht des US-Staatsanwalts für den Southern District of New York zufolge hat die "Absolute Poker Settlement Group" einer Aufgabe aller Rechte sowie des kompletten Eigentums des Unternehmens zugestimmt.

In der Vergleichsvereinbarung heißt es in Juristensprache, dass die Absolute Poker Group "davon ausgeht, dass nichts in dieser Vereinbarung darauf abzielt, Verpflichtungen jedweder Art für natürliche oder juristische Personen, darunter alle zur Absolute Poker Group gehörenden Unternehmen, zu begründen oder auf diese zu übertragen."

Der Vergleich ist damit kein Eingeständnis einer Haftungspflicht und zivile Ansprüche im Hinblick auf Geldwäsche werden aufgrund der Vereinbarung fallen gelassen.

Die Unternehmen Blue Water Services, Trust Services, SGS Systems und Fiducia Exchange Ltd sind dagegen nach wie vor wegen Geldwäsche verklagt.

Die Profis zwitschern über Full Tilt

Es war die Nachricht des Tages: Die Übernahme von Full Tilt war natürlich auch bei den Profispielern das große Thema. Auf Twitter teilten sie mit:

dwan
Tom Dwan gibt sich aufgrund des Deals redselig
galf
Phil Galfond gibt sich so freundlich wie immer
selbst
Vanessa Selbst ganz im Sinne des Arbeitgebers

Auch andere wollten Full Tilt

Reuters zufolge war PokerStars nicht das einzige Unternehmen, das an den Full Tilt-Assets interessiert war. Im aktuellen Bericht über das größte Pokerunternehmen der Welt berichtet Reuters:

"Mehrere Unternehmen zogen in Betracht, in Konkurrenz zu PokerStars Gebote für Full Tilt zu machen. Zu diesen gehörten die Social Gaming Company Zynga Inc aus San Francisco, Bwin.Party und nationale Casinos. Dies sagte eine in den Verkauf involvierte Person aus."

Eines dieser Unternehmen, Bwin.Party, hat jedes öffentliche Statement zur Übernahme zwar verweigert. Reuters-nahe Quellen zufolge aber waren deren "leitende Angestellte sehr verärgert, dass PokerStars nun von Kunden profitiert, deren Loyalität durch Gesetzesverletzungen erreicht wurde."

Doyles Pokerprobleme

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Doyles Heimat ist der Tisch
Während der größte Teil der Poker-Community in den vergangenen 24 Stunden damit beschäftigt war, alles über den großen Deal von PokerStars zu erfahren, machte Doyle Brunson sich lieber daran, einen weiteren Blogeintrag zu schreiben.

Seine aktuellen geistigen Ergüsse vermitteln einen Einblick in sein Leben, wenn er mal nicht am Pokertisch sitzt.

Von Doyle, der sich ja eher in seinem letzten Lebensabschnitt befindet, sollte man eigentlich erwarten, dass die Teilnahme an den härtesten Games der Welt mittlerweile sehr anstrengend ist.

In Wahrheit scheint jedoch das Gegenteil der Fall zu sein: Er gibt an, er habe "physische und mentale Entzugserscheinungen", wenn er nicht Poker spiele.

Abseits des Pokerspiels freut er sich momentan auf eine Familienreise nach Montana.

Außerdem verfolgt er die Olympischen Spiele und hat dabei aufgrund seiner Zeiten als Leichtathlet am College besonderes Interesse an den Disziplinen auf der Tartanbahn.

Wenn ihr wissen wollt, wie es ist, sein Leben an den Pokertischen zu verbringen, dann ist Doyles Blog definitiv eure Aufmerksamkeit wert.

High Stakes Ecke

Jens JensKyllonen Kyllönen konnte sich gestern über einen enorm profitablen Tag an den virtuellen Tischen freuen.

Auch wenn er keinen deepen Run im $1 Million One Drop Event bei der WSOP schaffte, hat Jens nichts von seiner Form verloren, die ihn bislang zu einem der größten Gewinner des Jahres machte.

In einer 3.573 Hände langen Session machte er einen Gewinn von $282.020 und damit über $110.000 mehr als Theo "Theo J" Jorgensen, der $169.612 gewann.

Ben86 Tollerene hingegen war in den vergangenen 24 Stunden der größte Verlierer. Er droppte $326.570. Ihm folgten "toweliestar" (-$153.644) und Viktor "Isildur1" Blom, der $131.024 verlor.

Daily Sign-Off

Dolye hat keine Angst, seine Chips zu riskieren, wenn er einen Bluff für profitabel hält. Leider läuft es auch für ihn nicht immer wie geplant, besonders wenn man einen "Idioten" blufft.