19.01.12

Der Daily Rewind: TCOOP beginnt, Probleme beim Zoll, Hilft Pokern beim Fechten?

Heute werfen wir einen Blick auf den Start der neuesten Turnierserie bei PokerStars und berichten von einem jungen britischen Fechter, der hofft, dass ihm seine Fähigkeiten im Pokern zu olympischem Gold verhelfen. Schlechte Nachrichten gibt es hingegen für drei Amerikaner, die auf den Bahamas in Zollprobleme gerieten.

Der Daily Rewind ist eure Anlaufstelle für eine kurze und knackige Zusammenfassung des Pokertages. Hier findet ihr einen bunten Nachrichtenteller mit News und all den Dingen, die sonst noch passiert sind. Heute haben wir folgende Themen für euch:

Die TCOOP beginnt

Heute wird eine neue Turnierserie bei PokerStars eröffnet - die Turbo Championship of Online Poker (TCOOP).

Vergesst Turniere, die sich über zwei Tage erstrecken. Bei der TCOOP gibt es schnelle, varianzreiche Action für alle Spieler, deren Zeit knapp bemessen ist.

Ingesamt besteht die Turnierserie aus 50 Events mit einer Vielzahl unterschiedlicher Buy-ins und einem garantierten Gesamtpreispool von $10 Millionen.

Den kompletten Zeitplan der TCOOP findet ihr im PokerStars Blog. Das erste Event ist bereits in vollem Gange. Drei weitere Events stehen heute noch an:

•  TCOOP-02: NL Omaha Hi/Lo $30.00 + $3.00 ($50k GTD)
•  TCOOP-03: NL Hold'em (Knockout) $125.00 + $9.00 ($250k GTD)
•  TCOOP-04: NL Hold'em $30.00 + $3.00 ($100k GTD)

tcoop
Heute beginnt die TCOOP

Beim Flughafenzoll geschnappt

The Tribune (Tageszeitung auf den Bahamas) hat heute berichtet, dass drei Amerikaner, die sich anlässlich des PokerStars Caribbean Adventure auf der Inselgruppe eingefunden hatten, bei ihrer Ausreise in Schwierigkeiten gekommen sind.

So sollen die zwei Brüder Sean und Micheal Ruane und ihr Cousin Thomas Freeman Jr. insgesamt $26.158 bei sich getragen haben und trotz dessen beim Zoll schriftliche Erklärungen abgegeben haben, dass die mitgeführte Summe nicht $10.000 übersteigt.

Einer der Beschuldigten erklärte, dass Trio habe "Geld in einige Freunde investiert" und da einer dieser Freunde einen großen Gewinn erzielte, hätten sie anschließend ihren prozentualen Anteil daran erhalten.

Es scheint jedoch, als müsse der jüngere der beiden Brüder noch an seinem Pokerface arbeiten. Die offensichtliche Nervosität des "schwitzenden" jüngeren Bruders soll die Kontrollbeamten dazu veranlasst haben, eine zweite Durchsuchung der Beschuldigten durchzuführen.

Ein Gericht hat gestern entschieden, dass das Trio nun mit leeren Taschen in die USA zurückkehren muss. Der prozentuale Gewinn wurde vollständig konfisziert.


Hilft Pokern beim Fechten?

BBC Sport hat gestern einen interessanten Bericht über die britische Olympiahoffnung im Fechten Jamie Kenber veröffentlicht.

Der junge Oxford-Absolvent offenbarte in einem Interview, dass er die Zuschüsse, die er als Leistungssportler erhält, aufbessert, indem er Mathematikstudenten Nachhilfe gibt und Online-Poker spielt.

Kenber ist der Meinung, dass es durchaus Gemeinsamkeiten im Fechten und Pokern gibt. So erklärt er, dass die Gegner beim Fechten oftmals Aktionen andeuten würden, man sich aber nie sicher sein könne, ob diese dann tatsächlich ausgeführt werden oder nur ein früher Bluff sind. Das Gleiche passiere laut Kenber beim Pokern.

Man darf also gespannt sein, ob Kenber in diesem Sommer all die langen Pokernächte auf seinem Weg zu olympischem Gold helfen werden.

jamie kenber fencing
Kenber - Ein besserer Fechter durchs Pokern?

High Stakes Ecke

Der gestrige Tag auf den High Stakes gehörte voll und ganz "Fake Love888".

Laut HSDB konnte der mutmaßliche Account des finnischen Pokerstars Patrik Antonius einen Profit von $104.114 einfahren.

Phil "MrSweets28" Galfond fand sich am anderen Ende des Spektrums wieder und musste einen Verlust von $146.452 verkraften. Eventuell lenkt ihn ja sein neuer Blog zurzeit von seinem A-Game ab?


Daily Sign-Off

Heute werfen wir einen Blick auf Jean-Robert Bellandes Zählkünste hinsichtlich Outs.

Im Video befindet sich JRB im Main Event der WSOP und ist sich beim entscheidenden All-in seiner Sache wohl etwas zu sicher...