Die WPT mit Kurs auf Europa
Erstellt am 14.12.09 21:30 Uhr von
Vor einigen Minuten begann das $15.000 Doyle Brunson Five Diamond World Poker Classic im Bellagio und bot einen passenden Rahmen, um die Pläne der Turnierserie für das kommende Jahr vorzustellen.
Das Jahr 2010 bietet einige Änderungen in Bezug auf die WPT. Nachdem die Muttergesellschaft von
PartyPoker, PartyGaming, das WPT-Unternehmen für $11 Millionen gekauft hatte, wurde bereits vermutet, dass einige Neuerungen für ein neues Gesicht der WPT sorgen werden. Kurz vor Beginn des Doyle Brunson Five Diamond World
Poker Classic sickerten nun bereits erste Details durch, welche die Strategie PartyGamings erkenntlich werden lässt.
So wird die World Poker Tour nunmehr seinem Namen weiter gerecht. Nach den ersten Events auf europäischem Boden und einem WPT-Turnier in Marrakech in diesem Jahr, wollen die Verantwortlichen den europäischen Markt weiter aufmischen. So sind für 2010 Events in Frankreich und Italien geplant, weitere Austragungsorte sollen folgen. Darüber hinaus werden einige Events in den USA nicht mehr ausgetragen.
Desweiteren wird vereinzelt darauf verzichtet werden, den Final Table für das Fernsehen aufzuzeichnen, während gleichwohl mehr Spieler an die Turniertische gelockt werden sollen. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass sich online wesentlich mehr Satellites finden lassen werden. Gerade auf PartyPoker wird man so vermehrt die Möglichkeit bekommen, sich für ein WPT-Turnier zu qualifizieren.
Chino Rheem strebt Titelverteidigung an

Bevor die WPT im neuen Jahr jedoch gerade in Konkurrenz zur EPT tritt, steht dieser Tage das WPT Doyle Brunson Five Diamond World Poker Classic im Bellagio an. Bereits vor einigen Minuten bekamen die Spieler die ersten Karten des Turniers gedealt und starteten mit einem
Stack von 60.000 bei Blinds von 50/100. Registrierungen werden jedoch auch noch am zweiten Turniertag angenommen. Insgesamt wird ein Teilnehmerfeld von rund 400 Spielern erwartet.
An den Tischen sind bisher Spieler wie die November Niner Joe Cada, Kevin Schaffel oder Antoine Saout gesichtet worden. Sie alle streben nach dem Titel, den Chino Rheem im letzten Jahr errang. Bereits vor ihm konnten sich unter anderem Gus Hansen, Daniel Negreanu und Joe Hachem bei dem prestigeträchtigen
Turnier durchsetzen. So verwundert es nicht, dass auch dieses Jahr ein äußerst exklusives und toughes Teilnehmerfeld erwartet wird.