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Strategie: Fixed Limit

Starting Hands - Expert Theory

von Korn

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Das fundamentale Prinzip - Pot-Equity


Der Schlüsselfaktor für die richtige Spielweise einer Hand ist die sogenannte Pot-Equity. Die Pot-Equity einer Hand ist ein prozentualer Wert, der die Gewinnchance dieser Hand relativ zu den Händen der Gegner anzeigt - vorausgesetzt, dass alle Spieler bis zum Showdown mitgehen.

So hat man zum Beispiel mit AQo gegen zwei zufällige Gegnerhände eine Pot-Equity von 46%. Nehmen wir an, ich raise Pre-Flop und die beiden Gegner callen mit ihren zufälligen Händen in der SB und der BB. Dann gehen 6 Small Bets in den Pot; von diesen 6 Small Bets "gehören" mir nun 46%, d. h. 2,76 Small Bets. Ich selbst habe aber nur 2 Small Bets investiert, also habe ich 0,76 Small Bets "Gewinn" gemacht.

Natürlich sind dies nur theoretische Werte, da die Hand ja Pre-Flop noch nicht zu Ende ist und noch allerhand passieren kann. Spiele ich zum Beispiel meine AQo Hand schlecht weiter und die Gegner spielen ihre zufälligen Hände perfekt, so werde ich im Laufe der Hand einen Teil meines Vorteils von 0,76 Small Bet wieder verlieren. Mit Hilfe von großen Datenbanken und Simulationen lässt sich allerdings belegen, dass sich der Vorteil der Pre-Flop-Equity bei angemessenem Spiel in einem Erwartungswertvorteil niederschlägt. Und dieser Erwartungswertvorteil wird durch einen Raise noch vergrößert.

Und deshalb sollte man jeden noch so kleinen Equity-Vorteil bereits Pre-Flop durch einen Raise maximal ausnutzen. Man besitzt einen Equity-Vorteil, wenn die Equity der eigenen Hand höher ist als die Durchschnitts-Equity, die sich wiederum aus der Anzahl der Spieler ergibt, die bereits in der Hand sind - einen selbst mitgezählt. Die Blinds werden allerdings nicht mitgezählt. Bei N Spielern liegt die Durchschnitts-Equity bei (1/N)*100 %. Ist vor Euch z. B. genau ein Spieler eingestiegen, liegt die Durchschnitts-Equity bei 50 %. Sind zwei Spieler eingestiegen, liegt sie bei 33 %. Sind drei Spieler eingestiegen, liegt sie bei 25 %. Und so weiter ...



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Artikel-Inhalt

  • Seite 1
  • Seite 2
    • Anpassen an die Gegneraktionen vor Euch
    • Sonderfälle
  • Seite 3
    • Das korrekte Spielen der Blinds
  • Seite 4
    • Hilfe, ich weiß nicht, was ich tun soll!
    • Anmerkungen zur Didaktik
    • Beispielanalysen mit PokerStove
    • Zusatzmaterial

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