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Strategie: Fixed Limit

Die 10 häufigsten Anfängerfehler

von Matthias Wahls

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Video: Klicke hier

Einleitung

In diesem Artikel
  • Jeder macht Fehler, nur manche mehr, andere weniger
  • Die Fehler, die deine Gegner machen, sind dein Profit
  • Die Fehler, die du nicht machst, sind dein Profit

Im Poker gibt es einen sehr einfachen Grundsatz: Du machst immer dann Profit, wenn du deinen Gegner dazu bringst, einen Fehler zu begehen.

Aber auch der umgekehrte Fall ist richtig: Du machst immer dann Verlust, wenn du einen Fehler begehst.

Natürlich kommt es vor, dass dein Gegner einen massiven Fehler begeht, indem er z.B. mit irgendwelchen Mistkarten bis zum River jeden Einsatz zahlt, dann aber irgendeine magische Karte trifft und den Pot gewinnt. Kommt vor, immer wieder.

Er hat trotzdem aus der Sicht des professionellen Spielers Verlust gemacht. Dein Gegner hat einen Fehler begangen und er wird ihn immer wieder machen. Er wird durch diesen Fehler auf lange Sicht mehr Geld verlieren, als er gewinnen wird. Was jetzt ist, ist irrelevant. Die Bilanz am Ende der Woche, am Ende des Monats oder am Ende des Jahres zählt.

Wenn du erfolgreich pokern möchtest, auch auf lange Sicht deine Bankroll immer weiter ausbauen möchtest, vielleicht sogar Ambitionen hast, mal in höheren Limits mitzumischen, dann ist es am besten, wenn du dir gleich diese Sichtweise des professionellen Spielers aneignest.

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Kommentare (20)

#1 lasker500, 20.12.07 19:49

Ganz lustig wie häufig ich mich wiedererkannt habe :)
Danke für die Erleuchtung.

#2 RedReM, 21.12.07 16:43

Spiele schon tight und auch nach dem SHC, aber grade nach ein paar Bad Beats oder nem kleinen Downswing fällt man leider zu schnell in diese Situation solche blöden Fehler zu machen,...
Kann mich nur anschließen, danke für die Erleuchtung :)

#3 WhiteDog, 23.12.07 20:03

geht mir genauso, nur ich weiß noch immer nicht, wann soll ich n ach dem Flop mitgehen, zahle daher gerade dort viel drauf.

#4 mpichler777, 25.12.07 21:34

ja im gewissen sinne gehts mir ebenfalls so wie WhiteDog.

#5 appleseed, 16.01.08 07:15

@ WhiteDog: Ob ich nach dem Flop mitgehe oder folde entscheide ich danach ob ich eine gemachte Hand habe oder einen Draw. Alles andere folde ich als Anfänger. Bei den ersten Fällen gucke ich mir die Situation am Tisch genau an. Position, Bet-Verhalten. (Siehe Anfänger-Sektion, Das Spiel am Flop)

#6 PIRAT, 24.01.08 20:45

Kommt beim Bluffen im FL nicht noch hinzu, dass maximal 4 Small Bets auf Turn oder River in einem Zug (bei vorhergehendem "pass") möglich ist?

#7 Talarion, 24.02.08 00:37

Ich habe bisher nur ein einziges mal geblufft und das hat mir das Überleben im einem Turnier gerettet. Aber an ganz normalen Tables bringt es wirklich überhaupt gar nichts. Ich mag die Artikel hier :)

#8 00Visor, 26.02.08 03:03

Wie soll man den Kommentar auf Seite 5 verstehen "Vermeide die teuren Traphands und halte dich an den Chart".

Nach dem Chart (vor allem SH) werden die "teuren Traphands" KJ, KT, QJ, etc. ja auch fast nie gespielt ;-).

#9 patagoniac88, 26.02.08 13:43

Um bei dem Beispiel coldcallen mit AQ zu bleiben. Außer in der frühen Position wird bei einem raise vor mir ein reraise empfohlen. Den Sinn verstehe ich nicht. Den Raiser vor mir mit einer Premiumhand werde ich auch durch mein reraise nicht zum folden bringen. Ich zahle sogar noch ein bet mehr.

#10 Paddy08, 12.03.08 16:06

habe mich im Artikel auch öfters wiedererkannt, doch jetzt kann ich die Fehler vermeiden =)

#11 PoMa, 19.03.08 00:03

Interessanter Artikel.
Jetzt weiß ich endlich bei einigen Sachen warum ich sie spiele wie ich sie spiele (nämlich nach den Regeln in der Anfängersektion).

#12 macby, 07.06.08 19:09

Komisch, das SHC sagt bei AQ nach einer Erhöhung: Erhöhen/mitgehen. Dieser Artikel behauptet das Gegenteil.
Was stimmt denn nun?
ich tendiere dazu der Argumentation im Artikel zuzustimmen, allerdings kommt es halt wie so oft auf die Situation an. Pauschal würde ich sagen: raise or fold. mit einem reraise zeigt man Stärke, die sich je nach Flopsituation und Position auf dem Tisch positiv nutzen läßt. Wenn ich reraise habe ich immer Position auf den Raiser (außer ich sitze in den Blinds) und somit schon an sich einen Vorteil.

#13 Binderinho, 09.06.08 15:34

Wo finde ich denn ein hands chart zum ausdrucken?

#14 GerritHorst, 02.04.09 18:31

hahaha, jaja, die anfängerfehler, ich hatte das problem, das ich zu ungeduldig war meistens, zum glück habe ich das in den griff bekommen ;)

#15 Herbamix, 17.05.09 12:30

Erschreckend, wie oft man sich wiedersieht, obwohl man glaubt, nach dem SHC zu spielen...

Danke für den Artikel :)

#16 OSTBLOCK, 19.07.09 11:36

;-)

#17 JamesTibet, 17.09.09 03:28

Heul, sich von AA zu trennen ist aber auch schwer ;)

#18 P0k3rPr0, 08.01.10 16:38

hm,... finde hier die toopair A no kicker hand aus nummer 7 "nicht loslassenkönnten" doch sehr sehr sehr tight.... also wer hier den flop bettet und auf call und raise nen fold findet, egal gegen welchen gegnertypen, der wird wohl höchsten auf nen WTSD von 30-31 kommen, wenn überhaupt ;-)

#19 krokoennoko, 23.01.11 18:55

Da kann ich nur lachen,
ich sitze am 9er-Tisch, hab 4 äußerst loose Spieler am Tisch, wo jede geraiste Hd. von mir von mindestens 3 dieser Spieler coldgecallt wird.
Da spielt zwar jeder für sich der Theorie nach Verlustpoker auf lange Sicht, aber alle zusammen zerlegen genüßlich meine sogenannten Premiumhd.(nach SHC) auf lange Sicht.

#20 wuerstchenwilli, 27.09.11 13:35

@ #19: genau! und deshalb ist das Beste du foldest AA direkt Preflop, da du eh immer verlierst.


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Artikel-Inhalt

    • Einleitung
    • Platz 1: Zu viele Starthände spielen
    • Platz 2: Coldcalling mit schwachen Händen
    • Platz 3: Limpen mit AK oder hohen Paaren
    • Platz 4: Potenziell dominierte Hände spielen
    • Platz 5: Schwachen Draws hinterherjagen
    • Platz 6: Passives Spiel mit guten Händen / Slowplaying
    • Platz 7: Nicht loslassen können
    • Platz 8: Die Missachtung der Position
    • Platz 9: Das Ignorieren der Gegner und ihrer Aktionen
    • Platz 10: Unbegründetes Bluffen
    • Fazit

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