PLO Hi/Lo Strategie Guide - Teil 3
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Einleitung
In diesem Artikel- Wie du am Flop den Value maximierst und Verluste minimierst
- Warum der Flop einen "Neustart" für deine Hand bedeutet
- Welche Möglichkeiten du hast, deine Hand weiterzuspielen
In Teil 2 haben wir bereits die Kriterien für unsere allgemeine Starthandauswahl, oder besser gesagt die Karten, mit denen wir beim PLO8 den Flop sehen wollen. Am Flop zielen wir nun darauf ab, unseren Value, sowohl durch Nutzung unserer wahren Equity am Flop als auch durch Manipulation der Gegner zu maximieren und unsere Verluste zu minimieren.
Im Folgenden werden wir Equities und Positionsunterschiede genauer betrachten, analysieren, wann wir mit unseren Händen aggressiv oder passiv spielen sollten, wann wir Low Draws spielen oder folden sollten, wie wir squeezen und wie die Anzahl der Gegner beeinflusst, ob wir nach dem Flop weiterspielen oder nicht.
Beim Omaha entsteht am Flop generell eine andere Dynamik als beim Hold'em. Der Preflopaggressor beim Omaha wird für Contibets nicht den gleichen Credit bekommen. Wir sollten den Flop als Neustart für unsere Hand betrachten. Die Equity, die wir noch preflop hatten, kann sich auf dieser Street dramatisch ändern, sogar so sehr, dass eine Monsterhand preflop auf dem Flop wertlos sein kann. A234 double suited kann man auf einem KQJ-Flop check/folden, da die Gegner im Gegensatz zu Hold'em einem Preflopraise nur wenig Respekt zollen.
Das heißt aber nicht, dass wir die Preflopaction vernachlässigen sollten, denn sie gibt uns wertvolle Informationen und beeinflusst, ob wir eine starke Hand direkt betten oder ein Checkraise ansetzen sollten. Dazu ist es aber unabdingbar, zuerst einmal festzustellen, ob unsere Hand gut genug ist, um sie weiterzuspielen.
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