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Strategie: Poker Allgemein

Spielanalyse (1)

Einleitung

In diesem Artikel
  • Warum eine Spielanalyse wichtig ist
  • Welche Arten der Spielanalyse es gibt
  • Wie du dein Spiel analysieren kannst

Du hast wahrscheinlich schon einige Hände anhand der von PokerStrategy.com zur Verfügung gestellten Strategien gespielt und damit hoffentlich Gewinn erwirtschaftet und vielleicht sogar den ersten Limitaufstieg hinter dich gebracht. Nun wäre es an der Zeit, auch im Spielverständnis aufzusteigen.

Um ein erfolgreicher Pokerspieler zu werden ist es nämlich nötig, permanent am eigenen Spiel zu arbeiten. Unter diesem Ausdruck finden sich Schlagworte wie „gegnerspezifisches Spiel“, „Ranges“, „Equity“ und viele mehr, du wirst schon einige davon gehört oder gelesen haben. Ein Teilaspekt, der bisher nicht ganz so ausführlich beleuchtet wurde, ist die sogenannte Spielanalyse.

Das soll nicht heißen, dass dieser Aspekt bei PokerStrategy.com nicht wichtig wäre oder nicht angeboten wird. Vielleicht hast du sogar schon eigene Erfahrungen mit der Analysetätigkeit gesammelt, z.B. indem du die Handbewertungsforen aktiv genutzt hast.

Genau diese Tätigkeiten sind Inhalt dieses Artikels. Er soll damit nicht die Handbewertungsforen irrelevant machen, sondern dir aufzeigen, mit welchen einfachen Mitteln du bereits im Vorfeld selbst erste einfache Analysen durchführen und im besten Fall aus deinen Fehlern lernen kannst.



Nächster Artikel: Spielanalyse (2)
 

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Kommentare (21)

#1 BlackVerno, 03.02.11 13:57

super Beitrag =)!

#2 laghorn711, 03.02.11 14:44

NIIIICE aber der Link zum sessionreview Silber Artikel führt zu MTT - frühe Phase fixedthxkkbye

#3 David, 03.02.11 15:20

@2: Hey laghorn711, danke für den Tipp, ist gefixt :)

#4 Diddy81, 03.02.11 15:39

Zum A2 Beispiel am Flop:
Wenn ich 50 Cent in einen 75 Cent Pot bette, muss der Gegner in viel weniger Fällen als 66,67% der Fällen imo aufgeben, dass es für mich profitabel ist.

#5 OnkelHotte, 03.02.11 15:52

Schönes Ding:)

#6 Schattenlord, 03.02.11 16:05

Nice one. Hat auf jeden Fall gefehlt und hätte es mir am Anfang erleichtert

#7 Black9Eagle, 03.02.11 16:06

schein sehr hilfreich zu sein. heb ich mir fürs we auf. Danke CKWebsolutions:)

#8 Schattenlord, 03.02.11 16:07

@3: bei mir ist das immernoch, dass ich in die MTT-Session komme

#9 combat2208, 03.02.11 16:09

@3: also bei mir führt der Link immer noch zur MTT frühe Phase .. also nix fixed ...

#10 UlliH, 03.02.11 16:10

@3: bei klappts auch noch nicht

#11 David, 03.02.11 16:16

Hey Leute, der Link ist fixed, leider haben wir momentan ein kleines Problem mit dem Servercache wodurch ihr die fixes etwas verzögert seht.
Hier für Euch nochmal der Link:

http://de.pokerstrategy.com/strategy/others/1811/1/

#12 Bus1983, 03.02.11 20:43

Kann mir vl jemand erklären warum man in 40% der Fälle gewinnen muss wenn der Gegener einen Fold2Contibetwert von 67% hat,um break-even zu sein? Würds gerne mathematisch verstehen??? Hab da null durchblick... =)

#13 CKWebsolutions, 03.02.11 21:40

@12: Das Eine hat mit dem Anderen nur indirekt etwas zu tun.
Beim Einsatz:Pot-Verhältnis müssten wir in 40% gewinnen, um BE zu sein, wenn wir also 0.50 setzen, um 0.75 zu gewinnen.

Mathematisch recht einfach:
40*0.75 = 30 (40% gewinnen)
60*0.50 = 30 (deswegen: 60% verlieren)

Interessant ist beim Fold2CB nur, ob der Gegner denn auch in 40% oder mehr aufgeben kann. Wenn der nie weglegt, wie sollen wir dann 40% der Fälle gewinnen? Wird also -EV. Bei 67% Fold-Wert reicht es aber auf jeden Fall gut aus.

#14 ameisenmann, 03.02.11 22:33

"Wenn du die Equity berechnest, wirst du sehen, dass es sich je nach angenommener Range nur knapp bis überhaupt nicht ausgeht, auf die 33% zu kommen"

Verstehe nicht, was "dass es sich nicht ausgeht" heißen soll.

Ansonsten ein netter Rundumschlag. Da bin ich ja beruhigt, dass ich all das bereits praktiziere.

Die Aussagekraft der EV-Kurve hätte ich jedoch etwas relativiert, da sie keine Ranges berücksichtigt...
Nehmen wir mal folgendes Beispiel:

Unknown utg openraist 4BB mit 55 auf der Hand, wir halten AA und 3betten, er callt. Flop kommt 566. Wir betten, er raist, wir shoven. Ev-mäßig war die Hand für uns extrem -EV, gegen seine Range waren wir aber meilenweit vorne.
Daher halte ich persönlich nicht viel vom expliziten EV-Wert, da Ranges überhaupt nicht darin betrachtet werden.

#15 currant, 04.02.11 00:50

Unter dem Graphen steht:

"Der EV-Wert entspricht der Equity (Gewinnwahrscheinlichkeit) deiner Hand gegen die gegnerische Hand. Bein einem EV-Wert von 50% würdest du also statistisch gesehen jedes zweite Mal mit deiner Hand gewinnen."

Da sich der Artikel schon an Bronze-Members richtet und gerade diese Gruppe oft Probleme mit den Begriffen hat, sollte man sie nicht noch dadurch verwirren, dass man Equity und Erwartungswert (EV) in einen Topf wirft.

Der EV wird aus der Equity UND der Potgröße berechnet, ferner wird der EV nicht in Prozent angegeben, sondern wie ja auch aus dem Graphen ersichtlich in Big Blinds oder Dollar (je nach Darstellungsweise).

#16 ThomLaVega, 04.02.11 09:55

@14
Das sagt der Österreicher wenn er "dass klappt nicht, passt nicht, kommt nicht hin, erreichen wir nie" meint.

Schöner Artikel, kommt für mich zur rechten Zeit.

#17 dingsbums123, 04.02.11 13:47

österreicher ftw

#18 CKWebsolutions, 04.02.11 18:23

@15 das ist nur bedingt richtig.
Es stimmt, dass der EV-Wert in $ dargestellt wird. Es stimmt auch, dass der Equity-Wert in % angegeben ist.

Die beiden Werte stehen aber in direkter Relation. Bei einer Equity von 50% ist der EV-Wert also die Hälfe des Pots, egal wie groß der ist, es sind immer 50%.

Vereinfacht gesagt: Der EV ist der zustehende Anteil am Pot, den man gemäß Equity bekommen müsste.

Ist im Artikel aber vielleicht wirklich etwas missverständlich formuliert.

#19 currant, 06.02.11 01:25

Danke für die Antwort, so wird es klarer. :D

#20 caeci, 23.04.11 02:30

schönes Ding

#21 guaranteed86, 11.01.13 09:01

Dankeschön für den Beitrag!


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