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Strategie: No-Limit

Woche 50 (BSS): Out of Position und der Umgang mit Minraises

von Ghostmaster

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Einleitung

Dieser Artikel behandelt ein sehr komplexes Thema welches sich nicht in Gänze hier behandeln lässt. Ich hoffe aber, dass ihr ein paar Ideen und Gedanken mitnehmen könnt und in Zukunft das Problem Minraise besser handhaben könnt.

Wie wir letzte Woche gesehen haben, spielt die Position in No-Limit Holdem eine tragende Rolle und erleichtert uns in vielen Fällen schwere Entscheidungen. Leider geraten wir auch häufig mit mittelstarken Händen (Toppair Good/Topkicker, Overpairs) in Situationen, in denen wir als Aggressor Out of Position spielen müssen.

Solange unsere Gegner sich nicht wehren, sollten entsprechende Standardlines ja aus den Strategieartikeln mittlerweile bekannt sein. Immer wieder sieht man grade auf den Microlimits aber Gegner, die uns, auf allen möglichen Flops, mit Minraises konfrontieren.

Heute beschäftigen wir uns mit einigen dieser Situationen und versuchen sie so zu analysieren, dass ihr in Zukunft selbstständig bessere Entscheidungen treffen könnt.

 

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Kommentare (16)

#1 fmo01, 18.12.07 08:05

Guter hilfreicher Artikel, danke

#2 Buzibaer, 20.12.07 09:17

Sehr guter Artikel, v.a. kommt dieser minraise ja sehr häufig vor auf den limits und wurde bislang fast nicht behandelt. VNH!

#3 allizdoR, 20.12.07 11:47

finde die deine Beispiele noch nicht so schwer zum spielen, da wir selber immer eine gute MadeHand haben.
Viel interessanter finde ich den Punkt wie man mit Minraises umzugehen hat, wenn bei KK ein Ass fällt und das Board two suited ist oder UI mit AK dasteht usw...

#4 Ghostmaster, 21.12.07 15:12

@allizdoR: Du musst wie schon hier gesagt immer dein Spiel an der möglichen Range deines Gegners festmachen. Beide deiner Beispiele kann man gegen unkown einfach wegwerfen, weil man nicht profitabel weiterspielen kann.

#5 Gnukoenig, 23.12.07 09:22

Sehr informativer Artikel, allerdings möchte ich an mehreren Stellen eine Grammatikprüfung nahelegen.

#6 Biggie1982, 11.04.08 10:28

Irgendwie seh ich in Hand 2 den Minaise nicht.

#7 stefanL, 25.06.08 15:38

ich bin genau allizdors meinung.

#8 TobStaRrrr, 11.07.08 15:59

Sollten wir in Hand 3 den Flop nicht etwas höher betten? wegen FD/SD? oder betten wir hier so wenig, weil diese bet genauso ihren Zweck erfüllt und eine höhere Bet nur verschwendetes Geld wäre?

#9 Vollheinz, 18.07.08 22:56

hey Ghostmaster, das machst Du immer, und jedes Mal stosse ich mich daran: "dass man hier den Flop called" und sone Dinger. mit nem T am Ende sieht das viel schöner aus, vgl: "ich calle, du callst, er/sie/es callt..." ansonsten: cooler Artikel :D

#10 Gurkha, 29.09.08 15:17

@Vollheinz: Ich wäre dafür, "calls" zu schreiben. So wird das englische Wort wenigstens nach englischer Grammatik richtig geschrieben.
Das Eindeutschen mancher englischer Wörter sollte irgendwo eine Grenze haben. Wenn es unbedingt auf deutsch sein soll, dann: "mitgehen". ;)

#11 maechtigerHarry, 15.10.08 05:16

Ich weiß nicht so recht....wenn man den Gegner kennt und weiß das er passiv ist haben solche Lines schon ihre Richtigkeit aber auf trockenen Boards liegt man auf den Micro´s mit starkem Overpair (QQ+) oder mit TPTK gegen unbekannt eigentlich so gut wie immer vorne. Auch wenn die Gegner raisen wie wild. Das tun die oft mit jedem Top Pair oder Flush Draw. Mit schwachen Overpairs á la TT auf nem 832 Board oder ähnlichem sowie.

2Pair sind ja eigentlich auf nem K92 Board eher seltene Sachen da wir PreFlop geraised haben und selbst auf den Mirco´s die meisten Gegner mit so nem Unfug rausdrängen.
Blieben Sets eigentlich als einzige ernsthafte Gefahr. Wenn man nen Read auf den Gegner hat ist das natürlich perfekt aber gegen unbekannt denke ich das man hier deutlich öfter auf nen schwaches Top Pair oder Overpair trifft als auf nen Set. Von daher würde ich hier raisen/pushen und bin relativ überzeugt davon das ich damit zwar die Varianz erhöhe aber longterm besser damit fahre als hier den Flop zu callen und dann b/f am Turn zu spielen.

Hand 3 ist da etwas anders. Das Board ist unschöner...KJ,TJ usw liegt hier durchaus alles in der Range von unbekannt. Daher würde ich hier dem Autor schon zustimmen, callen und b/f am Turn spielen.

#12 petwalt, 12.11.08 06:40

@10: sehe ich genau so. diese ewigen anglizismen stinken ;-(

#13 Lena1990, 09.01.09 10:06

Hand 2:
ich raise auf jeden fall den flop, weil der gegner, jeden Kx so spielt, da er ein fisch ist! denn es gibt ein haufen karten, die ich nicht sehen will am turn und river mit denen er dann two pair macht.
man könnte sich noch überlegen, gegen einen sehr sehr passiven spieler da 3b/f zu spielen, denn wenn die 3b am flop noch geraised wird, kann man schon sicher davon ausgehen hinten zu liegen. jedoch nur gegen 55 und 99 K9, KT KQ KJ.. und viellicht noch9x würden vielleicht noch mal callen.

Hand 3:
die erklärungen sind ja schön und gut aber in anbetracht der tatsache, dass nach dem mr villian nur nicht mal mehr potsize an geld übrig hat, wandert das geld direckt am flop rein.
es ist gegen diesen fisch auf dem board meiner meinung nach die bessere wahl, als für nicht mal mehr potsize da noch irgendwelche moves zu machen. und folden mit QQ für den betrag mit sicherheit zu weak.

#14 Shore, 31.01.09 10:51

@13

Bei Hand 2 kannst du kein 3bet/f spielen, weil du nach einer anständigen 3bet schon comitted bist.


#15 ameisenmann, 12.06.10 21:39

"Call Flop (Minraise) und B/F Turn. Dadurch definieren wir unsere eigene Hand ziemlich genau -> wir zeigen dem Gegner, dass wir eine Hand halten.
Wenn wir am Turn geraised werden, dann wissen wir mit ziemlicher Sicherheit, dass unsere Hand nicht mehr die beste ist und können aufgeben. Mit einem Call vom Gegner verhält es sich oft ähnlich, ist aber grade auf Drawheavy Board sehr schwer abzuschätzen."

Wenn wir sowohl bei einem Raise auf unsere Turn Donk als auch bei einem Call meist hinten sind, was für einen Sinn macht dann die Bet? Wir können weder for value noch als bluff betten. 100BB TAGs raisen das auf den Micros nur selten mit OESD oder FD.

Und wenn wir wissen, dass ein passiver Gegner bei Bsp. 1 und 3 einen Draw und Toppair-Hände kaum raisen wird (passt net zu passiv), dann können wir den Flop gleich folden, weil er jede schlechtere made Hand runter callt.

Ich würde call Flop, b/f Turn eher gegen TAGs spielen, bei denen ich denke, sie können durchaus einen Draw raisen, den sie aber auf das Re-raise folden. Callt er den Turn und der River blankt auch, dann kann man nochmal c/c for bluff induce spielen.

Die Line sehe ich höchstens noch als gut an gegen Fische, die TP raisen und dann runter callen. Aber das ist kein passiver Gegner.

#16 moneymanni11, 11.10.10 21:11

@13: für mich hat villain bei Hand 3 mehr als potsize left. entweder du hast dich verguckt oder ich mich.


wird der Artikel noch mal überarbeitet?
1. etwas an der grammatik an ein paar stellen verbessern.
2. bei Hand 2 (wie Biggie1982 schon geschrieben hat) sehe ich auch kein Minraise!


Ansonsten kommen hier einige der Probleme vor, die ich immer mal wieder habe/hatte und daher ein guter Artikel.


Strategie-Sektionen

Artikel-Inhalt

    • Einleitung
    • Hand 1: Drawheavy Board mit 2 Karten aus der Playingzone
    • Hand 2: AK OOP (eine mögliche Line um herauszufinden was der Gegner hält
    • Hand 3: Paired und Semidrawy Board
    • Fazit

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