Hunde in Bukarest werden sinnlos getötet

    • BudSpencer8
      BudSpencer8
      Bronze
      Dabei seit: 16.06.2008 Beiträge: 8.048
      Original von Air96
      Original von Noonien
      Original von kingpowl
      haha ihr seid so geil, die haben ~5,5k€ pro kopf und jahr und ihr wollt denen erzählen wie wichtig tierschutz ist^^

      /e
      haha ich bin so geil, meinen senf dazugeben und nur die ersten posts lesen :{
      Ja, will ich. Und ich kenne einige Rumänen. So schlecht geht es denen nicht, und die meisten die ich kenne sind geschockt von ihren Landsleuten was die da momentan veranstalten mit den Hunden.
      Mal ganz abgesehen davon ist Armut kein Freibrief für Brutalität und Sadismus.
      Es gibt andere Länder denen es wirtschaftlich viel schlechter geht, die aber niemals so ein Verhalten an den Tag legen würden.
      aha dann zähl mal die Länder auf.

      kein plan wie es derzeit aussieht, aber vor paar jahren war Rumänien mit Moldawien das Schlusslicht in Europa
      merkste selber oder?

      und nochmals bei einer jährlichen wirtschaftsleistung von 200 Mrd$ sollte es möglich sein ein paar Strassenköter zu kastrieren.
    • Patte87
      Patte87
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2008 Beiträge: 3.962
      du redest hier von ein paar aber sind dann wohl doch einige mehr.

      ich muss sagen das es sofern es eine humane tötungsart ist vollkommen in ordnung und sogar noch im sinne des tierschutzes die hunde zu töten. Ich glaube nicht das es den hunden auf der straße wirklich gut geht. wer weiß wie viele krankheiten und parasiten die haben. ich kann mir aufjedenfall nicht vorstellen das die hunde nicht leiden. Und wer weiß wie viele hunde da täglich auf offener straße misshandelt werden.. dann lieber der masse herr werden und die hunde so human wie möglich töten. denn das beschützt in der zukunft nicht nur menschenleben das dem eines hundes vorzuziehen ist (nicht immer aber meistens)sondern beschützt die hunde auch vor einem qualvollen leben auf der straße

      man darf auch nicht vergessen es ist dort eine plage und die auf der straße lebenden hunde sind keine haustiere.. ich frage mich ob es auch tierschützer gibt die ratten beschützen wollen wenn sie eine plage werden, denn das bezweifle ich.

      von daher befürworte ich die "humane" tötung in bukarest vollkommen
    • 2plus2is4
      2plus2is4
      Black
      Dabei seit: 20.05.2008 Beiträge: 4.335
      " Man muss wahrlich an allen Sinnen blind ...sein, um nicht zu erkennen, dass das Wesentliche und in der Hauptsache im Tiere und im Menschen das Selbe ist und das, was beide unterscheidet, nicht im Primären, im Prinzip, im Archäus (in der Urkraft), im innern Wesen, im Kern beider Erscheinungen liegt .." (Zitat aus Schopenhauers "Preisschrift über die Grundlage der Moral ").
    • blubifu
      blubifu
      Bronze
      Dabei seit: 01.12.2008 Beiträge: 7.519
      man mag ja denken wie man will über diese tötungen, aber wegen sowas geld zu spenden? wow
    • adi018
      adi018
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2008 Beiträge: 478
      Hm.
      Wie wurden denn die Wölfe vertrieben?
      Kann da Threads zu gefährdeten Arten noch besser verstehen!
    • Noonien
      Noonien
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2007 Beiträge: 4.616
      Original von adi018
      Hm.
      Wie wurden denn die Wölfe vertrieben?
      Kann da Threads zu gefährdeten Arten noch besser verstehen!
      Naja, ist halt schon so das das Problem mit den Hunden hausgemacht ist.
      Früher war in den Arbeitersiedlungen verboten Hunde zu halten, daher haben die "Hundeliebhaber" sich Hunde im Freien gehalten und gefüttert.
      Mit der Zeit entstand eine Verwahrloste Hundeplage.
      Die Regierung hat da sehr lange zugesehen ohne etwas zumachen.
      Und jetzt duldet sie ohne Strafe die Rechtswidrigen Tötungen.
      Und genau das prangere ich an .
      Einerseits nichts unternehmen, andererseits rechtswidrige Handlungen die einem in die Karten spielen dulden.
      Wie übrigens inzw bekannt wurde, wurde das Kind nicht von Hunden getötet (habe mich gleich gewundert warum so ein junges Kind in ein Privatgelände eingedrungen sein soll), sondern von Pädos die zur Vertuschung der Tat das tote Kind den Hunden zum Fraß vorgeworfen haben.
      Die Bevölkerung kann ich ein Stück weit verstehen, die Regierung keinesfalls.
    • Gunius
      Gunius
      Bronze
      Dabei seit: 28.04.2009 Beiträge: 14.060
      Oh Nein, die armen Hunde :f_cry: :f_cry: :f_cry: :f_cry: :f_cry:
    • Khrano
      Khrano
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2009 Beiträge: 25.581
      Ich finde es interessant zu lesen, wie die Leute, die hier mit Wirtschaftsleistung eines Landes argumentieren, offensichtlich keine Ahnung, welche Disparitäten es innerhalb von Europa gibt und scheinbar eine Diskussion aus ihrem beheiztem Wohnzimmer führen. Das Problem der Straßenhunde ist ja keins, was nur in Rumänien besteht, sondern in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks.

      Fahrt bitte in die Randregionen Europas und guckt euch an, wie viel von der Wirtschaftsleistung eines Landes in den armen Vierteln der Großstadt ankommen, wie ärmlich die Menschen auf den Dörfern teilweise leben oder wie Menschen im Alter kaum Einkommen haben und komplett von der Familie abhängig sind, weil es kaum Sozialleistungen von Seiten des Staates gibt.

      Mit der Einhaltung der Gesetze ist es in der Hinsicht eben auch ein Problem. Die Polizei legt ein komplett anderes Verhalten an den Tag als in Deutschland und haben wesentlich öfter eine eigene Meinung ein eigenes Machtempfinden. Wer also nur deutsche Polizei oder westliche Polizei gewohnt ist, wird es denke ich nicht voll verstehen. Es wird gerne weggeschaut, wo es der eigenen Meinung passt und genauer hingeschaut, auch wenn es eigentlich nicht viel zu sehen gibt, wenn es dem Polizisten persönlich nicht passt.

      Abgesehen davon, ob das Kind nun wirklich von dem Hund getötet wurde, kann ich euch sagen, dass niemand auf der Straße gerne mit Kindern an Straßenhunden vorbeigeht. Ich habe 9 Monate in der Republik Moldau mit Kleinkindern gearbeitet und mir ging des öfteren der Arsch auf Grundeis, wenn Straßenköter anfingen zu knurren, während man mit 2jährigen Kindern auf dem Bürgersteig ging. Da sind Bisse leider kein Einzelfall, obwohl von den Kindern keinerlei Provokation ausging. Laut einem Institut gab es ja in Rumänien 2013 10.000 Impfungen gegen Tollwut nach Bissen, allein 2.000 an Kindern.

      Wenn ich mir jetzt überlege, dass sicher genügend Polizisten selbst Eltern sind, denken die, dass das oben beschrieben Verhalten wieder zutrifft. Man guckt bei Vergehen gegenüber Hunden eher mal weg, weil man der Meinung ist, dass es richtig ist.

      Man kann die Regierung jetzt natürlich dafür verantwortlich machen, dass sie die Verfolgung der Vorfälle nicht stärker vorantreibt. Fraglich ist allerdings, ob sich dadurch nicht ins eigene Fleisch geschnitten wird, wenn weite Teile der Gesellschaft die Bekämpfung der Plage gutheißen. Die Regierung wird sich kaum die Wähler dadurch vertreiben, dass sie Leute verknackt, die Hunde getötet haben, wenn eigentlich viele Menschen es gutheißen. Auch wenn gesagt wurde, dass Landsleute die Vorgänge verurteilen, geht doch niemand auf die Straße und symbolisiert der Regierung, dass man da härter vorgehen soll. Durch das stille Schweigen wir das ganze in meinen Augen von der übrigen Bevölkerung legitimiert.

      Meine ganze Argumentation ist zugegebenermaßen aus einem warmen Zimmer in Deutschland geschrieben und beruht auf Erfahrungen aus der Vergangenheit. Ich bin momentan nicht vor Ort und weiß nicht, ob nicht vielleicht neben Tierschützern auch andere Menschen protestieren und es einfach nicht durch die Medien nach Deutschland kommt. Ich habe die Weisheit gepachtet, jedoch ist dies meine Meinung zum aktuellen Wissenstand.

      Viele Grüße
      Khrano