Ab wann ist ein Flop wet for Dummies

    • Loosar
      Loosar
      Bronze
      Dabei seit: 31.10.2006 Beiträge: 1.511
      gern geschehen. das tool hat aber auch nachteile. seit ich damit rumspiele, ist mir mein glaube an contibets verloren gegangen^^
    • Buelent0023
      Buelent0023
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2008 Beiträge: 253
      Zum besseren Verständnis warum es mir in diesen Thread ging bzw. geht und wie es dazu überhaupt kam, dass ich diesen Thread wieder belebt habe:

      Vor neun Monaten, hatte ich keine einzige Hand gespielt und hatte einfach ein Verständnis Problem, wann ein Flop wet ist, so dass ich protecten soll. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man ab 8 Outs gegen Hero protecten soll. Das war wie gesagt so vor 9 Monaten.
      Obwohl, wenn einer mir genauer erklären könnte, was das konkret bedeutet, ab 8 Outs gegen Hero soll man protecten, wäre ich ihm sehr verbunden.

      Gestern habe ich meine Handhistory analysiert und festgestellt, dass ich öfter mal in einen Straight gelaufen bin, weil ich einfach nicht protected habe. Der Grund dafür war, dass ich das zum Teil einfach nicht gesehen habe, dass bei einer gewissen Floptexture doch Gutshots bzw. OESD oder sogar schon ein gemachter Straight möglich waren. Selbst wenn ich selber eine Straight halte, zähle ich an meinen Fingern nach, ob es wirklich 5 verbunden Karten sind. Klingt zwar lustig, aber nicht wenn man dadurch auf NL 10 einen 10$ Stack verliert.

      Weil mir das nie wieder passieren soll, habe ich mir gedacht, es muss doch einen Trick geben und so habe ich den ganzen Flop auseinander gepflückt. Jetzt, wo ich das getan habe, nehme ich die Flop Texture auch ganz anders wahr. Also in meinem Kopf geht das dann so ab:

      Ich sehe z.B. den Flop 5, 7, T

      Ich erkenne direkt, da ist eine Einzel-Lücke zwischen 5 und 7, und da ist eine Doppelt-Lücke zwischen 7 und 10.

      Ich brauche jetzt nicht in meinem Kopf mir Karten vorzustellen, die hier reinpassen oder so, denn ich weiß jetzt auswendig:

      Einzel-Lücke + Doppelt-Lücke bedeutet auf diesem Flop ist kein fertiges Straight möglich aber 8 Draws. Dann schaue ich mir den VPIP an und wenn der Gegner sehr Loose ist, dann setze ich meine Protection Bet, wenn ich ein Set habe. Und wenn der Gegner mich reraisen sollte, denke ich noch nicht mal darüber nach, ob er eventuell eine gemachte Straight halten könnte, denn das ist bei so einer Board Texture nicht drin und ich setze ihn direkt All-In.

      Das ist jetzt vielleicht auch ein unrealistisches Beispiel, aber nur damit Ihr mein Ziel bzw. Problem nachvollziehen könnt.

      Gerade beim Multitabeln muss man so schnell das alles erkennen und ich habe da noch ein Leak. Ihr erfahrenen Spieler habt sicherlich gar nicht dieses Problem, aber ihr müsst euch vorstellen, dass wir Anfänger relativ blind sind, also nicht direkt sehen können, ob theoretisch jemand hier einen Draw halten könnte, weil die Board Texture das zulässt.

      Also mein Trick ist die Lücken zu zählen und auswendig zu wissen wie viele Draws möglich sind. Habt Ihr einen anderen Trick? Aber bitte jetzt nicht als Antwort schreiben, höre auf zu multitabeln! Bitte nicht! Das weiß ich selber.

      Im Übrigen haben wir Anfänger sogar das Problem nicht zu erkennen, dass wir, wenn wir schon eine Straight halten, nicht erkennen, dass wir das Idioten Ende der Straight halten. (Idioten Ende ist im Übrigen kein Schimpfwort sondern die offizielle Bezeichnung dafür, das man die kleinst möglichen Straight hält.)
    • PhilDwan
      PhilDwan
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2009 Beiträge: 6
      5, 6, 7

      Auf diesem Flop sind 2 Straights und 16 Straight Draws möglich.
      3 straights...hast 84 vergessen
    • Buelent0023
      Buelent0023
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2008 Beiträge: 253
      Hallo PhilDwan,

      Du hast es bestimmt einfach nur übersehen, darum habe ich dir den entsprechenden Abschnitt hier zitiert.

      Der sogenannte 3-Gapper wie z.B. 59 (drei Lücken) wird zwar auf sehr niedrigen Limits wie NL 2 immer wieder von sehr schlechten Gegnern zum Raisen bzw. Coldcallen gespielt, aber spätestens auf NL 10 kommt das eher selten vor, alleine schon weil es diesen Typ vom sehr Loose spielenden Gegner immer seltener gibt. Aus dem Grunde nehme ich den 3-Gapper bei Seite.


      Wie denkst Du darüber, sollte ich doch alle 3-Gapper mit bedenken, weil bei meinen eigenen Handhistorien, ich praktisch keinen Gegner hatte, der 3-Gapper spielt, dachte ich, man könnte die 3-Gapper außen vor lassen.

      Ist das fahrlässig oder einfach nur realistisch?
    • Loosar
      Loosar
      Bronze
      Dabei seit: 31.10.2006 Beiträge: 1.511
      im BB check ich auch en 3-gapper^^
    • Buelent0023
      Buelent0023
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2008 Beiträge: 253
      Hi Loosar, im BB check ich sagar auch en 4-gapper :P

      Aber wie gesagt, die schließe ich ja von Anfang an aus.



      Preflop unraised:
      Nur in Preflop unraised Flops könnte der BB, der mit seiner random Hand behind checked, eine Gefahr darstellen, auf die meine obere Berechnung überhaupt zutrifft. Weil aber der BB mit seiner random Hand sehr selten den Flop überhaupt treffen kann und Hero in unraised Pots meistens selber keine besonders starke Hand hat, die er protecten sollte, können wir diese Konstellation vorerst bei Seite legen. Hinzu kommt, dass man sowieso in unraised Pots nach Möglichkeiten nicht broke gehen sollte.
    • 1
    • 2