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[Arbeitsthread] PPC-Intensivbetreuung bei Fliegus123

    • KPaxx
      KPaxx
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2007 Beiträge: 1.489


      Eine für mich interessante Hand möchte ich noch posten.


      Stats vom Gegner auf 117 Hände: 59/15/4 3-Bet 10

      Der Call Preflop gegen seinen Squeeze OOP ist schon nicht in Ordnung.

      In der Situation bin ich aber davon ausgegangen, dass der BU auch noch
      in der Hand bleibt, und somit habe ich nicht ganz so schlechte Odds.

      Nun floppe ich halt die Trips mit schlechtem Kicker. Da ich am Flop auch HU
      bin ist die Frage welche Line ich nun spiele. Die Range meines Gegners
      beinhaltet natürlich auch ein A. Allerdings gibt es viele Hände wogegen
      ich noch vorne bin. Wenn ich ein CR oder eine DonkBet spiele, denke ich
      dass ich mich zu oft gegen ein besseres A isoliere. Somit bin ich davon
      aus gegangen, dass ich eine Conti bekomme und ziemlich günstig den SD
      sehen kann. Broke zu gehen war nicht der Plan.

      Am Turn kommt nun eine sehr kleine Bet. Was hat das zu bedeuten?
      Hat er doch ein A oder hat er ein schlechteres Paar mit dem er sich auch
      nicht sicher ist wo er steht?

      Am River nehme ich den Checkbehind gerne an. Eine Valuebet sehe ich nicht
      mehr. Wogegen auch? Wenn er kein A hat, wird er sowieso nichts mehr callen.

      Abgesehen von dem Preflop Call, gibt es eine bessere Line?

      Danke
      Grabbed by Holdem Manager
      NL Holdem $0.10(BB) Replayer
      Hero ($18.14)
      BB ($11.33)
      UTG ($10)
      CO ($12.43)
      BTN ($17.21)

      Dealt to Hero 2:heart: A:heart:

      fold, fold, BTN raises to $0.30, Hero calls $0.25, BB raises to $1.80, BTN calls $1.50, Hero calls $1.50

      FLOP ($5.40) A:diamond: 8:heart: A:spade:

      Hero checks, BB bets $1.80, BTN folds, Hero calls $1.80

      TURN ($9) A:diamond: 8:heart: A:spade: Q:spade:

      Hero checks, BB bets $1.80, Hero calls $1.80

      RIVER ($12.60) A:diamond: 8:heart: A:spade: Q:spade: 7:diamond:

      Hero checks, BB checks
    • Fliegus123
      Fliegus123
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2006 Beiträge: 603
      Preflop finde ich beide Calls suboptimal. Position schlecht, Hand mit reverse Implieds.

      Postflop ist es natürlich schwierig, hier maximalen Value zu bekommen. Du kannst hier auch sehr leicht dominiert sein. Von daher ist c/c Flop vermutlich das beste. Am Turn ist fraglich, was er da überhaupt bettet, wenn du checkst. Ne Donk wäre denkbar, aber ein Check hat den Vorteil, dass mögliche Air nochmal "barrelt", auch wenns unwahrscheinlich ist. Würde der Turn c/cb gehen, könntest ja den River donken. Asplayed is ne Riverdonk auch zu überlegen. Betsize sollte eher klein sein, damit JJ TT 99 evtl. noch callen. KQs würde vermütlich auch mehr callen, ist aber unsicher. Line wäre dann obv auch donk/fold, auch wenns echt weird aussieht. Aber deine Line sieht für ihn ziemlich stark nach A aus und bluffen wird er da im Prinzip auch quasi nie deswegen.

      Von daher: Preflop weder coldcallen noch den Squeeze flatten, postflop asplayed donk/fold river um die 2$ imo. Ist aber diskutabel.
    • KPaxx
      KPaxx
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2007 Beiträge: 1.489
      Mein Fazit zum NL SH PPC Intensivbetreuung von Fliegus123 vom April 2010 bis Dezember 2010.

      1. Mein persönliches Lernergebnis:

      - Mein C-Bet Verhalten hat sich Grundlegend geändert. Vor dem Coaching habe ich fast immer eine C-Bet gesetzt ohne zu überlegen was ich damit erreichen möchte. Jetzt setze ich nur eine C-Bet wenn es die Situation erfordert und ich auch einen gut nachvollziehbaren Grund dafür erkenne.

      - Mein Oprenraiseverhalten und die Betsize mache ich nun von der Position, dem Tableflow und auch von meinem eigenen Image abhängig.

      - Der Umgang mit Bad-Beats fällt mir in gewisser Hinsicht leichter. Ich freue mich mehr über eine korrekte Entscheidung von mir als über das Ergebnis. Das führt dazu, dass ich nicht mehr so leicht für Tilt anfällig bin.

      - Den EV und den Zwischenstand schaue ich mir nun gar nicht mehr an. Ich kann mich auch noch an die ersten Sessions während des Coachings daran erinnern, dass ich immer wieder geneigt war während der Session auf meinen EV – Graph oder auch die Winnings zu schauen. Darüber bin ich nun GottSeiDank hinweg. Die Information über Verlust oder Gewinn während die Session noch lief, hat eher mein Spiel negativ beeinflusst als genützt.

      - Die ganze heran gehen und die Einstellung zum Poker hat sich während der Zeit des Coachings total verändert. Habe ich früher immer nur den finanziellen Aspekt gesehen, geht es mir mittlerweile eher um korrekte Entscheidungen und eine professionellerer Einstellung zum Projekt Poker. Diese Einstellung ist notwendig um langfristig gute Gewinne erzielen zu können.

      - Ich versuche mich immer an feste Zeiten zu halten wenn ich mich an die Tische setze oder mich mit Theorie beschäftige damit sich mein Körper darauf einstellen kann. Ich habe dadurch einfach einen besseren Plan und kann mich zu bestimmten Zeiten besser konzentrieren.

      - Wenn ich müde bin oder merke dass ich nicht mein A-Game spielen kann, aus welchen Gründen auch immer, dann lasse ich die Finger von Poker. Ist besser für die BR.

      - Mein Rangedenken hat sich massiv verbessert.

      - Mittlerweile habe ich mir ein Script erarbeitet wonach ich die meisten Hände bewerte.

      - Meiner Meinung nach fällt es mir leichte mich von Händen zu trennen.

      - Meine NonShowDown Winnings haben sich massiv verbessert.

      - Rein finanziell ist kaum eine Entwicklung erkennbar, liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich etwas länger gebraucht habe um die Tipps und Hinweise von Fliegus123 umsetzen zu können.


      2. Würde ich nochmal so eine Format machen wollen?:

      Wenn ich die Möglichkeit bekommen würde auf jeden Fall. Nur würde ich mir einen festeren Plan stecken um die Chance besser nutzen zu können. Da ich aus persönlichen Gründen nicht soviel Zeit in das Projekt Poker investieren konnte, wie es eigentlich erforderlich gewesen wäre, kann ich den neuen Schülern nur raten sich über das Ausmaß des zeitlichen Anspruches eines solchen Projektes vorher im klaren zu sein.
      Als Schüler kann ich nur jedem empfehlen die Chance zu nutzen und sich zu bewerben. Fliegus123 hat es auf seine Art und Weise immer wieder geschafft, die Motivation und Zielstrebigkeit während des Projektes aufrecht zu erhalten.
      Einige meiner großen Fehler wurden besprochen und versucht zu verbessern. Mir ist auf jeden Fall bewusst, dass ich noch weiter an meinem Spiel arbeiten sollte um mir langfristige Gewinne zu sichern.
      Ich habe vor allem auch gelernt, wie man mit der Materie Poker umgehen sollte und vor allem wie man sein Spiel verbessern kann. Das Werkzeug und das Wissen habe ich. Nun muss ich dies nur noch umsetzen und meinen Nutzen daraus ziehen.

      Jeder der mit dem Gedanken spielt sich für die nächste Staffel zu bewerben sei gesagt, dass man nach dem Coaching nicht fertig ist, sondern nur ein Grundstein für die folgende Zeit gelegt wurde.
      Bewerbt euch für die nächste Staffel. Dieses Format kann großes in euch wecken und euer Spiel auf Dauer verbessern. Seid euch aber auch der Verantwortung und der Aufgaben bewusst. Ich bedauere es sehr, dass es mir nicht möglich war mehr Zeit zu investieren.


      3. Wie soll es nun nach der Intensivbetreuung weiter gehen?:
      Meine Ziele als solches haben sich im großen und ganzen nicht geändert. Nur werde ich nun eine andere Form der Zielstellung wählen. Sicherlich möchte ich noch immer ein guter Winningplayer auf NL100 werden. Bis vor dem Coaching war es das Ziel in einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Limit zu schlagen. Ich habe aber gemerkt, dass dies nicht sehr sinnvoll ist. Viel besser ist es sich eine gewisse Handanzahl für einen Monat oder eine Woche vor zu nehmen. Somit kann man nicht so leicht enttäuscht werden und steht selber nicht unter einem solchen Leistungsdruck.

      Folgende Ziele werden ab Januar verfolgt:

      - mind. 5 mal wöchentlich an 2-4 Tischen spielen

      - Pro Session mind. 500 Hände spielen, eher ein wenig mehr

      - mind. 3000 Hände pro Woche spielen / mind. 15000 Hände pro Monat spielen

      - an dem Tag nach einer Session Hände im Forum posten und die Session nach Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten in meinem Spiel suchen

      - Bevor ich eine Session beginne werd ich mich mit Theorie beschäftigen

      - Ich werde weiterhin zu festen Zeiten spielen

      - Weiterhin werde ich an meinem Pokerverständnis arbeiten und Bücher lesen

      - Langfristig möchte ich stabiler WinningPlayer auf NL100 werden

      - Bevor ich ein Limit aufsteige, werde ich mich auf dem alten Limit sicher fühlen

      - Bevor ich auf NL50 aufsteige werde ich 5h bei einem Coach buchen

      - Ein Tagebuch werde ich nicht anlegen, die Zeit nutze ich lieber für Theorie

      - Natürlich werde ich auch die neue Staffel aktiv verfolgen


      An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die Arbeit und vor allem für die Geduld von Fliegus123 bedanken. Es war meiner Meinung nach eine sehr produktive und sehr interessante Zeit.

      In diesem Sinne, Kpaxx



    • sonY23
      sonY23
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 545
      Das Langzeit-Coaching war für mich auf jeden Fall eine sehr interessante Erfahrung, die mich in Sachen Poker sehr weitergebracht hat. Anfangs war ich, wie man ja auch meinem Eingangsposting entnehmen kann, noch gar nicht nicht so lange im No-Limit Cash Game aktiv. Ich war es noch einigermaßen gewohnt, meine eigene Hand zu spielen mit ein paar Standard Semi-Bluff-Geschichten. Das klappte beim Fixed Limit ja auch relativ gut, weil man Preflop alleine mit guter Handauswahl schon Gewinn machte. Richtiges Poker zu spielen hatte ich bis dahin aber offensichtlich noch nicht gelernt.
      Zum Beispiel fiel mir das Denken in Ranges bis dahin schwer. Ich hatte meiner Meinung nach das Konzept eigentlich verstanden, war auch immer sehr „inspiriert“ von 4-Bet-Foldequity-Charts in irgendwelchen Videos, aber Anwenden fiel dann doch merklich schwer.
      Das hatte natürlich viel mit Übung zu tun, aber auch mit der Tatsache, beim Spielen in den Bot-Mode zu verfallen und „mein“ Spiel runter zu spielen, was sich dann zum größten Teil auf meine Hand beschränkte und wirklich nur sehr entfernt mit exploitive Play und Co. zu tun hatte.

      Ich bin selber auch ein Typ, der gerne mit verschiedenen Denkansätzen an Probleme, auch im Poker, ran geht. Deswegen war Niklas für mich als Coach auf jeden Fall bestens geeignet. Das Spiel an einem Tisch, wie wir es häufig in den Coachings hatten, förderte viele Denkprozesse bei mir, die beim Spiel an vier oder mehr Tischen oft verloren gegangen waren.
      Viele elementare Sachen wie das „Screening“ des Tisches, um einen Game-Plan für jeden Tisch und auch einzelne Gegner zu entwerfen, fehlte einfach. Wenn ich jetzt ein Gefühl für den Tisch habe, wirkt sich das auf jeden Fall positiv auf mein Selbstvertrauen und damit natürlich auch auf meine Entscheidungen aus. Ich denke, ich spiele im Durchschnitt etwas aggressiver als es unbedingt notwendig ist, aber mit Verstand hinter dem aggressiven Stil weiss ich dann auch wo Schluss ist, aber mir macht dieser Stil einfach auch noch mehr Spass als 18/16 zu spielen, und darum gehts ja schliesslich auch =)

      Dieser Gameflow, der mit diesem Gefühl für die Tische entsteht, hat mich auch dazu gebracht, andere Sachen ganz selbstverständlich zu verbessern. Äußere Einflüsse lasse ich jetzt kaum noch zu. Früher lief manchmal nebenbei der Fernseher oder ich war im Internet unterwegs, heute hab ich dafür gar keine Zeit mehr beim Spielen, weil Poker viel facettenreicher geworden ist und ich viel intensiver über einzelne Situationen nachdenke. Daher wird natürlich auch bei Müdigkeit und allen anderen Situationen, die mein A-Game verhindern, nicht mehr gespielt.
      Auch ganz allgemein Situationen immer wieder neu zu bewerten, dabei aber trotzdem diese nicht isoliert, also unabhängig von vorheriger Action, zu betrachten, war natürlich auf Grund fehlenden Range-Denkens kaum möglich und verleitete oft zu falschen Annahmen.
      Mit diesem Coaching habe ich quasi mein ganzes Spiel überarbeiten können, weil jetzt ein Plan hinter dem steckt, was ich am Tisch tue.
      Wann, wo, wie groß und vor Allem WARUM ich bestimmte Boards conti-bette oder auch nicht, wie oft ich Preflop abhängig von der eigenen Hand, anderen Gegnern und Tableflow 3-betten sollte oder wann ich am River auch auf kleine Bets folden sollte, habe ich erst so richtig begriffen, als ich das Prinzip von Ranges verstanden hatte und auch anwenden konnte.

      Durch die verschiedenen Coaching-Formate, die sich Niklas immer wieder ausgedacht hat, blieb das Coaching immer interessant, und das Spiel wurde aus unterschiedlichen Richtungen beleuchtet wie der Unterschied zwischen dem, was ich tue und dem, wie ich d.h. meine Range wahrgenommen wird. Man lernt sich in den Gegner hineinzuversetzen, bestimmten Gegnern bestimmte Denkweisen zuzuweisen und diese dann gezielt, wenn möglich, ausnutzen zu können.
      Wenn man dann als Schüler die Moderation übernehmen soll für Hände, die Niklas gerade spielt, aber nicht ansagt (eines der Formate), ist das anfangs sehr ungewohnt, aber durch den Dialog mit dem Coaching-Partner und den Zuhörern entstehen oft sehr interessante Diskussionen, die wiederum weiter zum eigenen Denken anregen.
      Besonders gefallen haben mir die Theorie-Sessions, in denen eben gezielt über bestimmte Thematiken diskutiert wurde, man aber genügend Zeit hatte, auf alle Einzelheiten einzugehen und nicht dem Druck der nächsten Hand unterliegt.
      Die gesunde Mischung daraus macht auf jeden Fall dieses Coaching aus, das sich sicherlich in Struktur, Ansatz an das Pokern und vor Allem durch den Coach selbst von anderen Coachings abhebt. Niklas hat für das Coachen einfach eine witzige aber nicht blödelnde Art, ist aber immer mit genügend Ernst bei der Sache, um das Coaching nicht unnötig abschweifen zu lassen.

      Mit nicht genug Ernst bei der Sache war ich selbst leider zwischendurch. Es gab Zeiten, da kriselte mein Selbstbewusstsein durch kurzfristige Misserfolge (zu sehen u.a. im Unterschied zwischen Winnings und EV auf die ersten 25k Hände) und das demotivierte mich stark und führte zum schlagartigen Abfall meines Spiel-Pensums.
      Zur Kompensation werde ich daher nochmal „The Poker Mindset“ lesen. Ich bin zwar wirklich durch das Coaching größtenteils Tilt-befreit, aber es gibt Mindset-technisch sicher noch Einiges aufzuarbeiten.
      Manchmal fiel es mir schwer, auf Grund von Zeitmangel durch Uni und Co., Zeit für Poker zu finden.
      In all diesen Zeiten aber war Niklas, ganz der moderne Lehrer :) , hinterher und trieb mich immer wieder an, relativierte Bad Beats oder falsches Play und gab mir Tipps, wie ich meine Zeit zum Poker besser einteile.
      Der Ansatz, feste Zeit zum Spielen zu haben, ist dabei sicherlich ein guter, den ich auch jetzt weiterhin verfolgen werde, da sonst oftmals Session mit 200-300 Händen ohne vernünftiges Review resultieren, die mich spielerisch nicht wirklich voranbringen.
      Voranbringen wird mich aber sicher alles andere, was ich bei Fliegus gelernt habe, um hoffentlich in naher Zukunft das Ziel NL100 Winning Player, das ich mir ja auch vor Beginn des Coachings gesteckt hatte, zu erreichen.
      Ich bin innerhalb des Coaching nun knapp um 2 Limits von NL10 auf NL50 aufgestiegen und denke, dass das Ziel nur noch eine Frage der Zeit und fast ausschließlich von meinem eigenen Spiel-Pensum abhängig ist. Im Vordergrund steht natürlich immer noch das Spiel und die Entscheidungen an sich, aber so langsam beginnt es ja auch monetär interessant zu werden, was sicherlich auf für die Motivation förderlich ist.

      Ich kann dieses Coaching nur jedem ans Herz legen, der in irgendeiner Weise an seinem Spiel arbeiten oder sein eigenes komplett umkrempeln möchte. Dazu muss man aber genug Zeit aufwenden können. Das Format heißt nicht umsonst Intensiv-Betreuung =)
      Zu der eigentlichen Spielzeit gesellen sich dann noch das Review, was eigentlich selbstverständlich sein sollte und Updates im Forumthread, die den Coach und aktive Leser auf dem Laufenden halten. Alles in Allem jeden Tag ein bisschen Extra-Arbeit, vor der sich aber keiner scheuen sollte, der wirklich etwas ändern möchte. In diesem Coaching-begleitenden Arbeitsthread werden auch Diskussionen über einzelne Hände geführt mit Denkansätzen, die in normalen Silber-Handbewertungs-Foren, keiner gehabt oder geäußert hätte.

      Abschließend möchte ich mich nochmal ausdrücklich beim PS.de-Team für das Format an sich und vor Allem bei Niklas für seine Geduld und seine Zeit auch außerhalb der Coachings bedanken, ohne die ich sicherlich immer noch als scared non-thinking NL10 Spieler unterwegs wäre.
      In der Zukunft wird sicher nochmal das ein oder andere Private Coaching einfliessen, um gezielt Leaks auszuschalten. Nicht unwahrscheinlich, dass das bei Niklas sein wird =)

      Nutzt diese Chance, sowas bietet sich nicht oft!



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    • Fliegus123
      Fliegus123
      Bronze
      Dabei seit: 20.07.2006 Beiträge: 603
      Hier mein Fazit für 1. Staffel der Intensivbetreuung:

      Bis auf wenige Sitzungen am Anfang und gegen Ende der Staffel haben wir es geschafft, immer zu dritt anwesend zu sein und konstruktiv zu arbeiten. Formatwechsel und unterschiedliche thematische Ausrichtungen haben dabei für Abwechslung und ständige Weiterentwicklung gesorgt.

      Was den inhatlichen Fortschritt meiner Schüler angeht, sei auf ihre eigenen Berichte verwiesen, um einen groben Eindruck zu bekommen. Aus meiner Sicht stellt es sich so dar, dass beide Schüler insbesondere in methodischer Hinsicht starke Fortschritte erzielt haben (Spielernoting, Strategiebildung, Spotwahl, Rangebestimmung). Am Ende des Coachings konnte man gut sehen, wie automatisiert und präzise dies ablief. Ebenfalls konnte man sehen, dass durch dieses an die Gegner angepasste Spielverhalten Fortschritte im Betsizing erzielt wurden. Vor allem im Bereich der Non-SD-Winnings sieht man in beiden Graphen konstante Fortschritte.

      Schwerpunkte für die Zukunft:
      - Ralf: Weiterentwicklung des gegnerbezogenen Spiels in Betsizing und Spotwahl, Aufarbeitung und Präzisierung des 3bet-Games, Integration der Donkbet ins Spiel, Stabilisierung des 'Grinder'-Mindsets (mehr Tische, mehr Hände), ebenso Verbesserung der Multi-tabling Fähigkeiten.
      - Lucaz: Stabilisierung des Mindsets in Downswings, Etablierung eines Analyse-Rhythmus', Strukturierung des BRMs, Präzisierung der OR-Ranges vor allem aus MP und CO, Integration des OOP-Floats und c/c-Donking-Games gegen Regulars, Handvolumen.

      Abschließend möchte ich euch beiden, Ralf und Lucaz, dafür danken, dass ihr (bis auf wenige Ausnahmen) über diesen langen Zeitraum zuverlässig anwesend, stets interessiert und produktiv gewesen seid. Auch für alle Coaching-Teilnehmer hoffe ich, dass ihr viel aus der Staffel für euer eigenes Spiel mitgenommen habt und der Mittwoch-Abend damit besser gefüllt war als mit random-Fernseher oder Champions-League-Spielen;)