Wie spiele ich gegen ein Openlimp?

    • Midas
      Midas
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2005 Beiträge: 934
      Der Titel ist wohl weitgehend selbsterklärend. Welchen mathematischen Ansatz habe ich für das Spiel gegen einen Openlimp von einem Spieler, der einen nennenswerten Teil seiner Hände (>20%) openlimpt.

      Insbesondere, wie blanace ich meine Hand, wenn ich mit besseren Händen erhöhen und mit schwächeren Händen mitgehen möchte?
  • 4 Antworten
    • josch2001
      josch2001
      Black
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 16.974
      Hm, gegen solche Gegner kann man das Balancing denke ich doch etwas hinten anstellen. Und wenn du es doch machen willst bleibt ja nix anderes übrig, als auch mal ein paar schwächere Hände zu raisen. Suited connectors z.B.
      Ist jetzt zwar kein mathematischer Ansatz, aber da brauchst ja nur mal den Equilator anschmeissen um zu sehen mit welche Range du gegen sein Openlimprange vorne bist. Ich würde auch sagen, daß du wahrscheinlich deutlich mehr als 50% Equity brauchst, weil du ja OOP spielst.

      Spieler 1: 82s, 73s-72s, 63s-62s, 53s-52s, 42s+, 32s, 93o-92o, 84o-82o, 75o-72o, 62o+, 52o+, 42o+, 32o

      Paare
      22+

      Suited
      A2s+
      K2s+
      Q2s+
      J2s+
      T2s+
      92s+
      82s+
      74s+
      65s

      Offsuit
      A2o+
      K2o+
      Q2o+
      J2o+
      T2o+
      92o+
      82o+
      75o+

      Hab jetzt einfach mal 55% genommen und die untersten 20% Range bei Villain. Dann darf Villain natürlich nicht limpraisen oder openfolden.
      Da brauchst auch nichts mehr zu balancen imo.
    • Midas
      Midas
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2005 Beiträge: 934
      Danke.
      In Deinem Beispiel - Villain raist 80% und limpt die restlichen 20% ist das ziemlich eindeutig, und da ich um auf die angenommenen 55% zu kommen ohnehin mit 80% meiner Hände raisen kann und sollte, stellt sich in der Tat kein Balancing-Problem.

      Ich dachte aber an eine Konstellation, in der Villain etwa einen VP$IP von 90% und einen PFR von 15% hat. Hier müsste ich für 55% Equity mit den Top 38,4% meiner Range erhöhen. Ist das wirklich die optimale Spielweise oder wäre dann die von Dir genannte Alternative, auch schwächere Hände zu raisen vorzuziehen?
    • josch2001
      josch2001
      Black
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 16.974
      Wenn er einen Pfr von 15% hat deutet das ja auf einen schwachen Gegner hin->Balancing auch nicht so wichtig (meistens jedenfalls).
      Hängt natürlich auch vom Gegner ab: Wenn er z.B. nach deinem Raise oft foldet, kannst ja dementsprechend looser werden.
      Die 55% hab ich übrigens einfach mal so in den Raum gestellt, nicht dass die da jetzt in Stein gemeiselt sind ;)

      Ach ja: Benutzt den Equilator? Wenn ja, wo hast du die Prozentangabe der Hände her? Also ich mein die Top 38. Da spuckts bei mir nur Ax+ usw. aus aber keine Prozentzahl
    • Midas
      Midas
      Bronze
      Dabei seit: 05.06.2005 Beiträge: 934
      Original von josch2001
      ...

      Ach ja: Benutzt den Equilator? Wenn ja, wo hast du die Prozentangabe der Hände her? Also ich mein die Top 38. Da spuckts bei mir nur Ax+ usw. aus aber keine Prozentzahl
      Wenn ich im Equilab die Range (Ax usw.) ermittelt habe und mir darstellen lasse, steht unten eine Zeile "Auswahl enthält x Hände (y)."