"Experiment: Multitabling" - Bitte Stats checken

    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      Auf Grund dieses Threads habe ich mich in den letzten 11 Tagen am Multitabling probiert.

      Erwaehnt sei kurz, dass ich zuvor meist 4-6 Tische gespielt habe. Nun wollte ich mich
      einfach mal an mehr Tischen versuchen.


      Ich hab die ersten Tage meinen Spielstil aufgeloost, da ich vorrangegangen Versuche
      mit Stats von 16/14 gespielt habe.
      Das aufloosen ging leider ein wenig schief... weiss nicht, obs einfach nur Pech war oder
      ich damit auf mehrere Tische nicht klar komme.
      Bin deshalb wieder tighter geworden und habe von da an nun knappe 23k Hands - bewusst
      auf NL10 (wollt mich nicht gleich in den Ruin stuerzen, falls ich ueberhaupt nicht klar
      kommen sollte ;) ) - gemultitabled und wuerde hier gerne mal meine Stats praesentieren.
      Wuerde mich freuen wenn der ein oder andere etwas dazu sagen wuerde.

      In den ersten Tagen hat meine Tischanzahl von 10-20 geschwankt. Das Ganze hat sich
      dann bei 16 Tables eingependelt.

      Ich weiss, 23k Hands sind keine große Samplesize, aber geben sicher ne Richtung vor.
      Wollte urspr. die runden, 25k abspielen, aber nach der Session heute ist mir erstmal gehoerig
      die Lust vergangen.

      Ich moechte erstmal Stats und den Graphen posten und dann noch ne kurze, eigene
      Einschaetzung beider Sachen loswerden.







      Hier mein Graph ueber die 23k Hands:



      Overall sieht das Ganze natuerlich ein wenig unschoen aus. Ich moechte das jetzt
      einfach mal auf die heutige, von mir Eingangs erwaehnte Session schieben, die mich echt
      abgefuckt hat. Aus diesem Grund gehe ich nach den 23k Hands auch mit Verlust aus
      der Session. Aber okay, das gehoert nunmal dazu und es soll die Gesamheit nicht
      runterziehen.



      Mein Fazit:
      • Nachdem ich mich mit 16 Tables arrangiert hatte, habe ich zu keinem Zeitpunkt das
        Gefuehl gehabt, ich wuerde die Kontrolle verlieren
      • Ich habe trotz der vielen Tables regelmaeßig Notes gemacht
      • Wie auch schon im Multitable Guide in der Strategie-Artikeln habe ich auch fuer mich
        festgestellt, dass Suckouts/BadBeats emotional viel gleichgueltiger wahrgenommen werden
      • Im großen und ganzen hat mir das ganze Spaß gemacht, vorallem unter dem Aspekt bzgl. RB
      • Ich habe das Gefuehl, ich spiele - vorallem in laengeren Session ein solideres ABC
        Poker, als mit 4-6 Tischen


      Was mir durch den Kopf geht:
      • Ich moechte longterm Winningplayer sein. Kein b/e Spieler. Kein Rakeback-Grinder.
        Das sollte doch mit nem halbwegs soliden Spiel auch auf NL10/25 mit MT Moeglich sein?!
      • Ist mein Poker ueberhaupt solides ABC-Poker bzw. reicht "mein Poker" um NL10/25
        damit zu schlagen?
      • 23k Hands sind so gesehen nichts. Ich hatte auf diese Samplesize ne laengere b/e
        Phase, die letzte Session hat alles nach unten gerissen; Das haette mir wohl ohne MT
        wohl genau so passieren koennen....
      • Bin ich vllt. doch zu tight und sollte mich nochmal am aufloosen probieren? Gerade jetzt,
        wo eine gewisse Routine im MT ist...?!


      Ich glaube, ich koennte hier und da nochn bissl mehr schreiben, aber ich will das jetzt
      erstmal alles so stehen lassen und freue mich ueber Feedback/Kritik/Meinungen w/e.
      Meine Stats selbst einschaetzen kann ich eher nicht.
      Ich glaube, ich folde zuviel aus dem SB, wenn gestealed wird. Zudem koennte ich wohl
      nen Tick mehr 3betten... Aber das vermag ich jetzt mal nicht zu beurteilen sondern
      warte auf mal auf fachmaennische Antworten.

      Soweit von mir.
      Danke fuers lesen. :)
  • 15 Antworten
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Ich kann mit diesen PT-Fenstern immer wenig anfangen. :(

      Wichtig wäre bspw.:

      - Position Stats
      - 3bet-Werte
      - ft3-bet-Werte
      - 4-bet-werte
      - Contibet-Werte
      - 2nd Barrel-Werte


      Darüber findet sich gar nichts. Kannst du das mal raussuchen?

      Die ganzen Werte da sagen mir ehrlich gesagt nicht viel.


      Ansonsten ist es halt so eine Sache mit dem Multitabling, hatte ich im anderen Thread schon erwähnt. Ich würde lieber empfehlen ein höheres Limit konzentrierter zu spielen anstatt so tief unten zu "grinden".

      => Du wirst "besser"
      => Du hast mehr Zeit für Spielzüge
      => Du siehst auch SDs wenn du nicht in der hand involviert bist
      => Du musst auf höheren Limits weniger Rake zahlen

      Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Weiß jetzt nicht wo du spielst, aber das Rake kann auf NL10 schon übel sein, so, dass es ganz schwer schlagbar wird. Da solltest du so schnell wie möglich hochkommen.

      Dadurch dass du aber multitablest

      => wird durch "ABC-Poker" keine dicke Winrate drin sein
      => Du wirst den Rake nur sehr schwer schlagen
      => Durch viele Entscheidungen ohne Überlegungszeit steigt die Varianz


      Daher kann ich multiabling auf NL10 nicht empfehlen, wenn die Möglichkeit besteht, solide auf NL25 oder sogar höher zu spielen!

      Aber zeig erstmal deine anderen Stats her.
    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      Alles klar, Sry. Ich reich die Stats natuerlich noch nach. Jedoch erst Montag oder Dienstag.
      Bin bis dahin nicht @home :f_frown:

      Hab die Hands auf Stars gespielt. Dort ist der Rake ja zumindest schonmal angenehmer
      als auf FT.
    • Razah
      Razah
      Black
      Dabei seit: 08.05.2006 Beiträge: 3.922
      Grundsätzlich kann ich erstmal alles was MiiWiin gesagt hat zustimmen, finde eh das er wirklich sehr gute Beiträge verfasst.
      Allerdings kann ich aus der Erfahrung eines Schülers von mir sagen, dass wenn man ein solides Game und Mindset hat, die Micros wohl besser mit Multitabling hinter sich lassen kann.
      Die Punkte hierfür sind vor allem ein guter Rakebackdeal 50+ und wenig Fancy Moves. Es bringt einem solidem ABC-Spieler einfach nicht sich auf höheren Stakes mit wenigeren Tischen und anstrengendem BRM in schwierigen Situationen von den Reg zu verpflücken zulassen. Einfach diese Rake-lastigen Limits mit 2bb/100 weggrinden macht da meiner Erfahrung mehr Sinn.
      Man kann halt wenig Notes machen, man sollte sich dann darauf beschränken die Hände zu markieren und später anschauen und für den Moment vllt einfach mal ein Fragezeichen in die Notes eintragen wenn man was Außergewöhnliches bei einem Gegner sieht und nicht die Zeit hat genaue Angaben zu machen.
      Durch die große Anzahl der Gegner ist es eh sehr schwierig genaue Notes zu bekommen. Man konnte zb recht gut bei der sehr guten Serie von 5gsterne mit seinem Schüler(weiß nicht mehr wie sie hieß) sehen wie man unnötig Probleme bekommt wenn man ein aggro Midstake-Game aufziehen will auf den Micros.

      @OP Allerdings ist Dein VPIP/PFR selbst für Multitabling zu gering, ich denke 19/16 20/18 darf es schon sein, bleib in UTG und MP weiterhin tight aber loose unbedingt in CO und BU auf. Eine Sache die mir auch immer auffällt wenn ich meinen Schüler obse, die Leute sind viel zu loose im SB, man kann fast immer mit semiguten Händen restealen oder sie mit einem Flop-Bluffcall dann am Turn von der Hand runterbekommen.
      Versuch das mal und das Wichtigste wie ich schon sagte nicht tilten sondern einfach weitergrinden. Vor NL 50 würde ich dann nochmal ordentlich Theorie büffeln und dann mit weniger Tischen versuchen mich an den anderen Stil in den Midstakes gewöhnen.

      Wünsch Dir viel Glück!
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von Razah
      Grundsätzlich kann ich erstmal alles was MiiWiin gesagt hat zustimmen, finde eh das er wirklich sehr gute Beiträge verfasst.
      Danke, hört man gerne. =)

      Original von Razah
      Allerdings kann ich aus der Erfahrung eines Schülers von mir sagen, dass wenn man ein solides Game und Mindset hat, die Micros wohl besser mit Multitabling hinter sich lassen kann.
      Die Punkte hierfür sind vor allem ein guter Rakebackdeal 50+ und wenig Fancy Moves. Es bringt einem solidem ABC-Spieler einfach nicht sich auf höheren Stakes mit wenigeren Tischen und anstrengendem BRM in schwierigen Situationen von den Reg zu verpflücken zulassen. Einfach diese Rake-lastigen Limits mit 2bb/100 weggrinden macht da meiner Erfahrung mehr Sinn.
      Man kann halt wenig Notes machen, man sollte sich dann darauf beschränken die Hände zu markieren und später anschauen und für den Moment vllt einfach mal ein Fragezeichen in die Notes eintragen wenn man was Außergewöhnliches bei einem Gegner sieht und nicht die Zeit hat genaue Angaben zu machen.
      Durch die große Anzahl der Gegner ist es eh sehr schwierig genaue Notes zu bekommen. Man konnte zb recht gut bei der sehr guten Serie von 5gsterne mit seinem Schüler(weiß nicht mehr wie sie hieß) sehen wie man unnötig Probleme bekommt wenn man ein aggro Midstake-Game aufziehen will auf den Micros.
      Ich sehe es trotzdem etwas anders.

      Die entscheidenen Fragen sind doch (muss man nicht mal auf Pokern beziehen):

      => Wo will ich hin?
      => Wie komme ich da hin?

      Ein Mensch braucht doch ein Ziel, also auch der Pokerspieler.

      Sei dies nun ein gewisses Limit zum dauerhaften Grinden, das Ziel der beste zu werden, bekannt zu werden, die WSOP zu gewinnen...irgendwas.

      Egal wie hoch die Trauben hängen mögen, NL10 spielt dabei keine Rolle! NL 10 erfüllt einen einzigen Zweck: Die BR für NL25 schaffen!

      Das Rake ist einfach enorm hoch, teilweise zwischen 8-10BB und noch mehr. Es ist sehr schwer schlagbar, es muss das Ziel vorherrschen aufzusteigen und auf höheren Limits weniger Rake zu zahlen.

      Nun könnte man sagen "dann lohnt sich Nl10 grinden ja", das Problem ist aber, dass der normale NL10-Spieler wenig bis keine Erfahrungen auf NL25 hat.

      Grundsätzlich: Wenn jemand noch nie NL25 gespielt hat, wird er nicht NL10 ganz locker crushen! Wer meint, auf Nl25 "Probleme" zu bekommen, kann dies nicht nur Multi-tabling auf NL10 ausgleichen.

      Und letztlich gewöhnt man sich an seine Spielweise: Spielst du 6 Tische, weißt du worauf du achten musst. Spielst du aufeinmal 8, merkst du dass etwas Zeit fehlt. Spielst du nur 4, dann wird es auf einmal "langweilig".

      Ich finde es keinen guten Ausgangspunkt 16 Tische Nl10 zu spielen (und dabei wenig zu lernen!!) und dann auf 4-6 Tische Nl25 aufzusteigen und sich dann "mühe" zu geben und möglichst konzentriert zu spielen. Und dann? Wie 16 Tische und auf NL50 hoffen?

      Es kann klappen, keine Frage, aber empfehlen würde ich immer eine bestimmte Tischanzahl wo man konzentriert spielen kann, sich andere Hände anschaut und die entscheidenen selbst kontrollieren lässt.

      Dann Limit für Limit aufsteigen und aus fehlern lernen...das bringt es. Hat man höhere Limits im Auge, würde ich das empfehlen.


      Wer vielleicht auf Nl200 scheitert am Peter Principle (oder anderen Gründen), kann auch lifetime Nl100 grinden. Das Rake ist geringer und die Winrate wirft monatlich wenigstens was ab. Aber bitte nicht auf NL10...

      Original von Razah
      @OP Allerdings ist Dein VPIP/PFR selbst für Multitabling zu gering, ich denke 19/16 20/18 darf es schon sein, bleib in UTG und MP weiterhin tight aber loose unbedingt in CO und BU auf. Eine Sache die mir auch immer auffällt wenn ich meinen Schüler obse, die Leute sind viel zu loose im SB, man kann fast immer mit semiguten Händen restealen oder sie mit einem Flop-Bluffcall dann am Turn von der Hand runterbekommen.
      Versuch das mal und das Wichtigste wie ich schon sagte nicht tilten sondern einfach weitergrinden. Vor NL 50 würde ich dann nochmal ordentlich Theorie büffeln und dann mit weniger Tischen versuchen mich an den anderen Stil in den Midstakes gewöhnen.
      Gute Tips, aber beim Multitabling kaum möglich.

      Was ich ganz gefährlich finde: Beim NL10 grinden mit 12+ Tischen noch zu versuchen, seinen Style zu ändern und aufeinmal deutlich mehr zu spielen/raisen/3-betten. Das wird häufig in die Hose gehen.

      Lieber kleine Schritte ändern, etwas aufloosen, etwas mehr 3-betten, aber dafür muss man den Tisch im Auge haben...was bei MT nicht möglich ist.

      Ich kann daher nicht dazu raten jetzt noch 3% mehr zu spielen, denn ob man aus diesen Spots dann wirklich was rausholen kann, ist die Frage.
    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      So... I'm back :)

      Vorerst:

      Original von MiiWiin
      Original von Razah
      Grundsätzlich kann ich erstmal alles was MiiWiin gesagt hat zustimmen, finde eh das er wirklich sehr gute Beiträge verfasst.
      Danke, hört man gerne. =)
      Das moechte ich doch gleich mal unterzeichnen. Bin auch immer sehr dankbar und froh
      ueber die qualifizierten und ausgefuellten Antworten!

      So, b2t:

      Habe im Opening die Positions- sowie Playerstats hinzugefuegt!

      @Razah:
      Erstmal auch Danke fuer deine Meinung. Vorallem freu ich mich, dass deine Aeußerungen
      sich mit meinen Gedanken deckt! Zumal es meinen Plan auch entspricht, dass ich eben bis
      Nl50 mt'e und ab dann mein Spiel weiter ausbaue. Wie ich schonmal erwaehnte, bin ich
      einfach der Meinung, dass ein gutes ABC Spiel bis Nl25 wohl nuts ist, da Moves mMn
      einfach selten angebracht sind.

      Bzgl. des tighten VPIP/PFR bin ich mir bewusst, dass
      das nicht unbedingt optimal ist. Mein Versuch aufzuloosen ging jedoch beim Multitabling
      ein wenig nach hinten los, weswegen ich die knapp 23k Hands einfach erstmal mit den
      tighten Stats durchziehen wollte.
      Wenn meine restlichen Werte aber klar gehen sollten bzw. ich dank eurer Hilfe ein paar
      Leaks stopfen koennte, wuerde ich mich nochmal am aufloosen versuchen.


      @MiiWiin:
      Um nochmal auf den Rake zu sprechen zu kommen:
      Mit meiner Roll koennte ich auch NL25 spielen. Ich wollte mich jedoch lieber erstmal ein
      Limit darunter am Multitabling versuchen, um evtl. Verluste durch grobe Fehler oder
      mangelnden Ueberblick etc. pp. so gering wie Moeglich zu halten.
      Natuerlich verstehe ich deine Argumente bzgl. 4-6Tables>Multitabling!
      Jedoch gehts mir einfach mal um den Versuch mehr Tische zu spielen. Sollten meine
      Stats halbwegs klar gehen, werde ich wohl erstmal noch ein wenig dran festhalten und
      versuchen mich bis NL50 zu grinden.

      Mir gehts es nicht darum, Problemen auf NL25 mit Multitabling auf NL10 zu umgehen.
      Mir gehts es einzig und allein momentan darum, dass ich merke, dass das Multitabling
      auf den Micros meinem Mindset unglaublich gut tut, ich durch die vielen Tische recht
      tiltfrei unterwegs bin und ich fuer mich ehrlich gesagt den Weg darin sehe, die Micros
      recht zuegig hinter mir zu lassen.

      Es ist ja nicht so, dass ich erst seit ein, zwei Monaten auf NL10/25 unterwegs bin.
      Ich war schon ein paar mal auf Nl25 "zuhause". Musste ein, zwei mal absteigen (beim
      ersten Mal durch viele Leaks (hatte mir dann ein paar Stunden Coaching geleistet),
      wodurch es gut vorran ging und ich einiges gelernt habe) - Dann wieder Abstieg, jedoch
      durch nen Downswing und zu guter letzt durch nen Cashout.
      Nun bin ich aberzurueck, mittlerweile wieder auf Nl25 angekommen und ich moechte
      mich einfach auch dieses Limit hinter mir lassen - und dies, wie gesagt, mit dem Versuch
      des multitablings. Es ist ja auch nicht so, dass es keine Bsp. von Spielern gibt, die es
      nicht mit MT geschafft haetten, ne solide Winrate zu erzielen (2BB/100 wuerden mir
      via MT auf Nl25 btw schon reichen).

      Ich vernachlaessige mein Spiel ja auch nicht gaenzlich. Ich nutze ~regelmaeßig das HBF,
      weiss, dass es noch viel, viel zu lernen gibt bzw. dass man nie auslernen kann und
      man wohl immer dem Pokerpuls der Zeit ein wenig voraus sein sollte.
      Bis Nl50 reicht es mir persoenlich aber, dem NL25 Spieler nen Tick voraus zu sein, was
      ich mMn durch MT konstant schaffen koennte.

      Nunja..deswegen ja auch der Thread. Ihr duerft mich natuerlich auch gern wieder auf
      den Boden der Tatsachen holen ;)

      Okay, soweit erstmal von meiner Seite.
      Wie gesagt, Stats wurden im Opening hinzugefuert.

      Dankes fuer die Geduld/das Lesen/die Muehe :)
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Natürlich ist es sehr wichtig dass du mit einem guten Gefühl an die Tische rangehst.

      Andererseits könntest du das auch bei 4-6 Tischen hinbekommen. Soll möglich sein. ;)

      Ich habe ja Vor- und Nachteile oben bereits genannt, einerseits sollte man so schnell wie möglich in den Limits steigen um dem Rake etwas entgegen zu wirken, andererseits möchtest du ja dein Spiel verbessern und das ist mit MT halt schwer möglich.

      Das musst du letztlich abwägen und für dich selbst entscheiden.

      Solange du dich wohlfühlst und deine Winrate stimmt, gibts ja nichts auszusetzen.

      Grundsätzlich zum Thema "grinden": Im Grund bezieht es sich ja in erster Linie darauf vermehrt auf einem Limit zu spielen, welches man bereits geschlagen hat.

      So wie ich es verstanden haben ist dir das auf Nl25 noch nicht komplett gelungen und Nl50 hattest du noch gar nicht gespielt. Nun also schon zu planen ein Limit zu "grinden" do du noch nicht gespielt hast sind natürlich gefährliche Pläne.

      Angenommen du würdest bald de BR für NL50 haben: Würdest du da denn gleich mit MT einsteigen oder da erstmal nur ein paar Tische spielen?
    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      Wie schon erwaehnt, wuerde ich dann vom MT-Zug erstmal runterspringen und mich mit
      4 Tischen vergnuegen, wenn ich zurecht komme, dann evtl. 6. Es ist ein neues Limit
      (Okay, ich habs schon ein paar hunder Haende gespielt, ich erinnere an
      Limitaufstieg? failed. Von Nl25 auf NL50 und zurueck ), aber das ging damals leider total in die Hose.
      Ich mein, man muss zugeben, dass bei dem Limitaufstieg wirklich viel, viel Pech
      Pech dabei war.

      Aber gut. Darum solls nicht gehen und geantwortet hast du diesbzgl. ja auch schon in
      verlinkten Thread ;)

      Da ich damals nur mit 27 Stacks auf Nl50 hoch bin, hat mich dieses Down natuerlich um
      so mehr mitgerissen. Beim naechsten NL50 versuch, moechte ich wenigstens 35-40 Stacks
      aufweisen. Und diese moechte ich mir gerne durch Multitabling erspielen.

      Das MT Ding ist ja auch gar nicht mein langfristiges Ziel! Ich moechte es nur einfach dazu
      nutzen, wie Razah es ja auch schon angesprochen hat, um die Micros hinter mir zu lassen.

      Was sagst du denn zu meinen hinzugefuegten Stats? Gehen die klar oder sind grobe Leaks
      schon auf den ersten Blick zu erkennen (mal abgesehen vom tighten VPIP/PFR)?

      Bzgl. des Worts "grinden" hast du natuerlich recht. Das hat sich bei mir im Freundeskreis
      einfach fuer viel spielen eingebuergert, deswegen hab ichs faelschlicher Weise oben
      in diesem Kontext auch genutzt.

      Ich erspiele im uebrigens zur Zeit auf Party zZ den 100$ Reload, jedoch nur mit 4-6 Tables.
      Ich denke, sobald ich die 600 PP drin hab, werd ich auch mal nen Thread bzgl. meiner
      Stats in Hinsicht auf weniger Tische aufmachen (dort spiele ich zZ zebrigens wieder 20/17). Das nur mal nebenbei ;)

      Nun denn...
    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      Kann keiner mal ueber die Stats gucken?
      MiiWiin? :f_frown:
    • snakschmecker
      snakschmecker
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2009 Beiträge: 145
      Ich kann ja mal was zu den Stats sagen.

      Also generell etwas tight aus allen Positionen.
      Auch 3betten kann man evtl noch öfter.

      Cbet Wert am Flop ist hoch aber noch ok denke ich.
      Was ich aber deutlich zu Hoch finde ist der CBet Wert am Turn. Dieser in Kombination eines sehr niederigen WtSD deuten imHo darauf hin das du zu oft 2Barrels spielst bzw. zu selten Pot Control betreibts...
      Der AF scheint mir auch sehr Hoch, kann aber gleiches Problen sein.
      Dann ist noch der W$WSF sehr niedrieg.
      Sprich du machst wenig Non Showdown Winnings
      Das kann zum einen an unproftitablen Cbets liegen oder du lässt einige FlopRaises aus. Oder natürlich zu hohe Turnbet rate und somit große Verluste auf Turn oder River durch Folds in zu groß geratenen Pots.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von t0x
      Kann keiner mal ueber die Stats gucken?
      MiiWiin? :f_frown:
      Hui, hatte den Edit da irgendwie übersehen. :f_eek:

      Hätteste doch schon mal eher was sagen können. :D

      Zu den Positionen:

      Finde das halt überall etwas tight, aber ist die logische Konsequenz wenn da am Ende 16/13 rauskommt.

      Ich finde da solltest du dran arbeiten und Schritt für Schritt deine Ranges erweitern.

      Anfangen solltest du IP mit Steals, also mehr am CO/BU openraisen. 16% bzw. 22% PFR von CO/BU ist verbesserungswürdig.


      3-bets:

      Wäre auch interessant dort Positionswerte zu haben. Von wo 3-bettest du wieviel.

      Im Schnitt 4,7%, das ist soweit ok. Macht wenig Sinn bei deinem eher tighten Style den 3-bet-Wert unnötig in die Höhe zu treiben.

      Letztlich hängen ja auch alle Werte zusammen, wenn du an CO/BU etwas aufloosen würdest, bedeutet das ja auch am BU mal bluff-3-bets einzustreuen. Damit würden alle Werte steigen.


      Dein ft3-bet-Wert ist halt sehr hoch mit 77%, da sehe ich große Probleme. Bei einer normalen 3-bet benötigt man im Schnitt 65-70% Foldequity, gegen dich ist also jede 3-bet +EV.

      Da musst du aufpassen, dass deine Gegner nicht zu viel gegen dich 3-betten. Das zusätzliche Problem: Gibst du auf 3-bets mal nicht auf, hast du eine starke Range. Das solltest du balancen, also vermehrt mal 3-bets (in Position) callen oder vermehrt 4-betten (als Bluff oder for thin Value).


      Cbet-Werte:

      Finde die Werte recht hoch. Gerade 80% am Flop ist ja beinahe any2, man muss ja Ausnahmen machen wenn du da OOP gegen Fische antrittst oder in großen MW-Pots agieren musst (wo man einfach nicht cbetten kann/sollte).

      In normalen Spots cbettest du fast immer. Da solltest du dir malAlternativen überlegen (ungünstige Spots mal nicht cbetten, sondern c/f ; gegen aggros mal c/callen, in Position mal behind checken und ab Turn weiter spielen etc.)


      Insgesamt spielst du recht tight und vorhersehbar. Du hast deine engen Ranges, die du bei Gegenwehr (3-bets) aber sofort loslässt.

      Gibst du auf eine 3-bet nicht auf, so hast du auch was brauchbares.

      Postflop wird einfach gebettet, erst am Flop, dann am Turn und dann wird weitergeschaut. Seehr viele Gedanken wirst du dir da nicht machen.

      Trotz deiner sehr engen Range kommst du nur zu einem WTS von 23, der im unteren Bereich angesiedelt ist. Ist halt die Mischung aus etwas übertriebenem aggressiven Spiel Postflop sowie der leichten Aufgabe bei Gegenwehr.

      Sieht schon nach einem Multitabler aus der seine Hände spielt und wenig Zeit hat über seine Gegner nachzudenken, daher leider leicht angreifbar wird.
    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      Original von MiiWiin
      Original von t0x
      Kann keiner mal ueber die Stats gucken?
      MiiWiin? :f_frown:
      Hui, hatte den Edit da irgendwie übersehen. :f_eek:

      Hätteste doch schon mal eher was sagen können. :D
      Hab ich doch ;)

      Original von t0x
      So, b2t:

      Habe im Opening die Positions- sowie Playerstats hinzugefuegt!
      Erstmal natuerlich 'n dickes Danke fuer die Einschaetzug. Auch an dich, snakschmecker.

      Das mit der tightness ist natuerlich so ne Sache, die wir hier immer wieder hatten
      und dessen ich mir auch bewusst bin. Sollte ich mit dem MT Fortfahren (spiele momentan
      immer noch 4 Tables auf Party), dann werde ich auf jeden Fall daran arbeiten, und mein
      MT-Spiel aufloosen.

      Was mir aber die ganze Zeit ueber bzgl. der 3-Bet Thematik und der bet F, bet T
      wenn ich was habe... durchschaubares Spiel/nicht viele Gedanken machen usw. durch
      den Kopf geht, ist:

      Es ist NL10! Und auf NL10, gerade auf Stars, ist der Playerpool doch enorm und sehr
      fischig. Wenn ich dort 3bets kassiere, dann ist da meist nichts maringales, dann ist
      da i.d.R. AK, JJ+.
      Viele Gegner sind einfach schlecht und ich kann normalerweise einfach gut Value
      durch aggressives Spiel (bet F, bet T) aus den Spots ziehen...daher auch der gr. Cbet
      Wert. Ich versteh auch nicht, warum er doch so hoch ausfaellt, denn marginale
      CBets habe ich mir vorallem gegen loose Gegner nahezu immer gespart. OOP mit
      keinem Hit ebenso. Ich denke, die Werte scheinen einfach so hoch, da meine Range
      nunmal tight ist und ich somit meist am Flop auch was vorzeigen konnte.

      Was mir allerdings im Moment, da ich bei Party ja i.d.R. nur 4 Tische Spiele, auch auffaellt:
      selbst mit lediglich 4 Tischen habe ich - trotz erweiterter Range (19/16) ebenfalls 'nen
      hohen Flop- und TurnBet-Wert. Ich wuerde allerdings meine Hand dafuer ins Feuer
      legen, dass ich CBets wirklich kontrolliert bringe und nicht any Board cbette.
      Ich komme bei Party im Moment auf 77,68% FlopCBet.

      Bzgl. des WTS bin ich auch ein wenig verunisichert. Hab mir jetzt mal die letzten 4
      Threads zum Thema "Stats bewerten" reingezogen und da haben alle einen WTS
      um die 24-26. Ist das wirklich so verkehrt? Was sollte sich den ein Wert idealer Weise
      annaehern? Dachte bisher eigentlich, dass ich immer recht kontrolliert zum SD gehe.

      Aber um mal hierdrauf einzugehen und damit auch deine gesamte Aussage zu reflektieren:

      Original von MiiWiin
      Trotz deiner sehr engen Range kommst du nur zu einem WTS von 23, der im unteren
      Bereich angesiedelt ist. Ist halt die Mischung aus etwas übertriebenem aggressiven
      Spiel Postflop sowie der leichten Aufgabe bei Gegenwehr.
      Heisst: Wuerde ich bspw. mal mein geflopptes TopSet nicht nach der FlopCbet, am
      Turn betten, sondern vllt. V noch die Chance geben am River mit schlechteren Haenden
      in mich zu betten, haette ich wohl eher:

      - die Chance, noch Value aus der Hand zu ziehen
      - die Chance, die Hand zum SD zu bringen
      - hinsichtlich des AF die Moeglichkeit, diesen ein wenig zu druecken

      Was sich alles wiederum positiv auf meine Wert und vorallem auf das Balancing des
      Spiels auswirken wuerde? Ist das so korrekt bzw. verstehe ich das so richtig?

      Dennoch moechte ich nochmal fragen:
      Sprechen wirklich prinzipielle Sachen dagegen, dieses tighte, aggressive Spiel auf NL10/25
      durchzuziehen? Ich selbst halbe halt das Gefuehl (ich weiss, das kann durchaus falsch
      liegen) - wie ich es hier schon immer wieder erwaehnt habe - das mich ABC Poker wohl
      am besten durch die Micros bringt (diese Meinung lese ich auch haeufig im Forum und
      Razah hat das ja auch mit seiner Aussage hier untermalt).
      Vielleicht liegt aber auch in meiner Definition von ABC-Poker der Hase begraben? Fuer
      mich ist ABC Poker einfach aggressive, tightes spielen (mal abgesehen von dem 16/13
      Ding - spiele, wie erwaehnt, bei weniger Tischen meist zw. 19/16 und 21/17).

      Wuerde gerne wissen, ob viele meiner Gedankengaenge/Ansichten einfach nur maßlos
      selbstueberschaetzt sind und ich einfach nur als krasser Fisch unterwegs bin, oder ob
      ich hier und da doch die Richten Wege einschlage.

      So, kP ob ich jetzt alles untergebracht habe, was ich unterbringen wollte... aber hier
      beende ich meinen Post erstmal und freu mich ueber Antworten :)
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von t0x
      Bzgl. des WTS bin ich auch ein wenig verunisichert. Hab mir jetzt mal die letzten 4
      Threads zum Thema "Stats bewerten" reingezogen und da haben alle einen WTS
      um die 24-26. Ist das wirklich so verkehrt? Was sollte sich den ein Wert idealer Weise
      annaehern? Dachte bisher eigentlich, dass ich immer recht kontrolliert zum SD gehe.
      Also grundsätzlich liegt der Wert grob im Bereich 22-27%. Nur je weniger Hände du spielst, umso mehr solltest du ja zum mal zum SD kommen, da deine relative Handstärke zunimmt.

      Jemand der 2/2 spielt hat wohl einen WTS von nahe 100%, jemand der 35/28 spielt wird selten auf 25%+ kommen können, weil er mit vielen Trash-Händen bluffen oder aufgeben muss.

      Der Wert is soweit ok, da solltest du jetzt auch nicht dran verzweifeln, aber er resultiert halt unter anderem aus deinem hohen Cbet-Wert und deiner hohen Aggression. Da wird halt gebettet und gut ist.

      Auch wenn ich dir natürlich glaube, dass du dir die Spots aussuchst.

      Hast du denn irgendwo einen Cbet-SUccess-Wert? Das wäre interessant.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von t0x
      Original von MiiWiin
      Trotz deiner sehr engen Range kommst du nur zu einem WTS von 23, der im unteren
      Bereich angesiedelt ist. Ist halt die Mischung aus etwas übertriebenem aggressiven
      Spiel Postflop sowie der leichten Aufgabe bei Gegenwehr.
      Heisst: Wuerde ich bspw. mal mein geflopptes TopSet nicht nach der FlopCbet, am
      Turn betten, sondern vllt. V noch die Chance geben am River mit schlechteren Haenden
      in mich zu betten, haette ich wohl eher:

      - die Chance, noch Value aus der Hand zu ziehen
      - die Chance, die Hand zum SD zu bringen
      - hinsichtlich des AF die Moeglichkeit, diesen ein wenig zu druecken

      Was sich alles wiederum positiv auf meine Wert und vorallem auf das Balancing des
      Spiels auswirken wuerde? Ist das so korrekt bzw. verstehe ich das so richtig?
      Naja gerade das halt nicht.

      Du spielst halt sehr aggressiv, dein AF liegt bei weit über 4 an Flop und Turn, erst am River nimmt das deutlich ab.

      Wenn du der Meinung bist dass dieses Play keinen Erfolg hat (ist schwer zu sagen, aber sieht ja aktuell nicht unbedingt danach aus), dann solltest du natürlich in erster Linie den ein oder anderen Bluff zurückfahren oder halt sehr marginale Hände mal checken (im Klartext die Hände, wo du selbst nicht sicher bist ob du tatsächlich eine Valuebet hast).

      Aber gerade mit diesem Image (Aggro an Flop und Turn) solltest du nicht anfangen nun auch noch deine Nuts zu slowplayen. Das wäre der völlig falsche Ansatz.

      Und was willst du damit balancen? Wenn du die Nuts am Turn checkst entgeht dir nicht nur Value, sondern du bekommst für deine Bluffbets noch weniger Credit.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von t0x
      Dennoch moechte ich nochmal fragen:
      Sprechen wirklich prinzipielle Sachen dagegen, dieses tighte, aggressive Spiel auf NL10/25
      durchzuziehen? Ich selbst halbe halt das Gefuehl (ich weiss, das kann durchaus falsch
      liegen) - wie ich es hier schon immer wieder erwaehnt habe - das mich ABC Poker wohl
      am besten durch die Micros bringt (diese Meinung lese ich auch haeufig im Forum und
      Razah hat das ja auch mit seiner Aussage hier untermalt).
      Vielleicht liegt aber auch in meiner Definition von ABC-Poker der Hase begraben? Fuer
      mich ist ABC Poker einfach aggressive, tightes spielen (mal abgesehen von dem 16/13
      Ding - spiele, wie erwaehnt, bei weniger Tischen meist zw. 19/16 und 21/17).

      Wuerde gerne wissen, ob viele meiner Gedankengaenge/Ansichten einfach nur maßlos
      selbstueberschaetzt sind und ich einfach nur als krasser Fisch unterwegs bin, oder ob
      ich hier und da doch die Richten Wege einschlage.
      Also der "richtige" Weg ist sicherlich der, aktiv an seinem Spiel zu arbeiten. Auf NL10 wirst du dich mit deinen Kenntnissen grundsätzlich gut schlagen, das Problem liegt nur darin, dass du den Rake schlagen musst, der auf NL10 halt höher ist wie auf NL25/50/... (zumindest bei den meisten Anbietern).

      Wie ich schon mal sagte, dass Ziel muss es sein, NL10 so schnell wie möglich nach oben zu verlassen.

      Und dafür ist es halt empfehlenswert konzentriert zu spielen und jede kleine Edge mitzunehmen, um auch sicher über die Ziellinie zu kommen.

      Ein bißchen klingt bei dir immer das Argument durch "ABC-Poker müsste doch reichen" oder "es ist doch NL10, so viele Fische".

      Es gibt keine klare Definition für ABC-Poker, aber mit Sicherheit ist es notwendig, auch dafür viele Kenntnisse zu haben. Das fällt einem zu Beginn nicht in den Schoß. Für mich heißt ABC normales Pokerspiel und halt die kleinen Edges auszunutzen und eventuell etwas varianzreicher zu spielen.

      Du musst dich da nicht mit unendlichen calls von 3-bets oder Bluff-4-bets selbst das Leben schwer machen, aber wie du siehst, reden wir da ja gar nicht von.

      Es geht halt um elementare Fragen wie Cbets und deren Sinn, hinter Showdown-Theorie, sogar hinter der Definition "Valuebet", die viele (nicht du) falsch interpretieren zu ihrer Anfangszeit auf kleineren Limits (was auch völlig ok ist, woher soll man das denn alles wissen).

      Nur wenn man noch einiges zu lernen hat und in vielen Bereichen noch nicht über eine ausgedehnte Erfahrung verfügt, fällts halt schwer auf einem rake-lastigen Limit wie NL10 mal eben zu "grinden" und "ABC-Poker" zu spielen und dann zu meinen, das Geld findet schon irgendwann den richtigen Weg in deine Tasche. ;)


      Unterm Strich bist du sicherlich vom Wissen den meisten NL10-Spielern voraus, dazu setzt du dich mit den Fragen auseinander, wenn du das jetzt noch umsetzt und aktiv arbeitest wirst du natürlich bald aufsteigen und mit etwas Ehrgeiz und Geduld auch auf NL25 und NL50 keine riesigen Probleme bekommen. ;)
    • t0x
      t0x
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 6.035
      Alles klar.

      Dann danke ich dir nochmal fuer deine ausfuehrliche Antwort, aus der ich fuer mich auch
      Motivation und Mut schoepfen kann!

      Nur nochmal der Uebersich halber...

      Ich hab die Roll fuer NL25 und spiels idR auch (Bei party bspw tu ich das gerade und es
      laeuft richtig gut).
      NL10 war nur fuer das MT-Ding, um zu schauen, wie ich damit klar komme.
      Lieber ein paar NL10 Stacks in den Sand gesetzt, als gleich Nl25, weil sich vllt. massive
      Fehler haetten auftun koennen :)