Schwerste Limitaufstiege/-unterschiede auf PP

    • ansHans
      ansHans
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 6.156
      Hi alle zusammen,

      da es hier ja Spieler in den verschiedensten Limits gibt und viele sich von unten hoch gekämpft haben, wollt ich einfach mal fragen welcher Limitwechsel für euch am schwierigsten war, bzw. wobei ihr am meisten Eingewöhnungszeit brauchtet oder Lehrgeld bezahlt habt.

      Man hört ja immer, dass es z.B. von nl50 auf nl100 schwierig ist weil sich die Blinds verdoppeln und man immerhin zum ersten Mal nen ganzen Dollar für den BB aufbringen muss. (Nur ein Beispiel)

      Gedanken dazu woran es liegt bzw. gelegen hat sind auch gerne willkommen, z.B. psychologische Hindernisse wie oben beschrieben oder einfach weil die Gegner merklich besser wurden.

      Natürlich ist es egal ob ihr NL oder FL oder auch SnGs spielt, High Roller oder Microlimit Spieler seid. Da ich selbst kurz vorm Limitaufstieg bin interessiert mich das ganze einfach und wollte mal eure Erfahrungen dazu hören.

      Ich hoffe auf eine FLAME-FREIEN und ertragreichen Thread!

      Grüße
      anshans
  • 36 Antworten
    • osullivan84
      osullivan84
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2006 Beiträge: 246
      Am Anfang mit noch nicht so viel Erfahrung haben mich die größeren Geldbeträge doch schon irgendwie ein bisschen beeinflusst. Wenn mann sich dann statt anfangs mit 5$ später mit 25$ an den Tisch setzt ist das doch schon ein Unterschied, schliesslich spielt man irgendwann nicht mehr um Beträge die man mit 2 Bier weniger trinken am Wochenende wieder reinholen kann, sondern immer mehr um einen echten gegenwert. Aber mittlerweile merkt man das nur noch nebenbei. Irgendwann registriert man nur noch ob da gerade 1,2,3 oder 4 chips vor einem auf dem Tisch liegen. Das spiel an sich wird also irgendwann ab einem gewissen punkt nicht mehr beeinflusst.

      Die Umstellung auf 1/2$ FL fand ich persönlich bis jetzt für mich am schwersten und so richtig fuss gefasst hab ich da immer noch nicht. Aber ich arbeite dran ;)
      Wahrscheinlich liegt es dadran, dass das spiel insgesamt einen hauch aggressiver wird. Aber genau begründen kann ich es auch nicht.

      gruß, osullivan
    • skelo
      skelo
      Bronze
      Dabei seit: 18.04.2005 Beiträge: 1.387
      Für mich war eine Grenze erreicht, als meine normalen täglichen Swings im vierstelligen Bereich lagen.
      Da habe ich einige Zeit gebraucht um damit klar zu kommen.

      Später gab es dann noch eine kleine Grenze, als die normalen Swings die Höhe meines monatlichen Nettoverdienstes (arbeite Vollzeit) übertroffen haben.
    • TeK1337
      TeK1337
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 1.546
      Original von skelo
      Für mich war eine Grenze erreicht, als meine normalen täglichen Swings im vierstelligen Bereich lagen.
      Genauso gehts mir derzeit. Auf die Limits 3/6 und NL200 bezogen, welche wie ich finde die ersten Limits sind mit denen man ein respektables Einkommen finanzieren - oder auch verlieren kann.

      Derzeit erwische ich mich immer wieder bei einem größeren Downswing 1-2 Limits absteigen obwohl ich eine 5stellige br habe und dementsprechend das nicht nötig hätte.

      Mein größtes Problem dabei ist wahrscheinlich, dass ich mich zwar über Downswings extrem aufregen kann, aber Upswings mit einem Schulterzucken ala "ist ja Standard" hinnehme.
    • KevinhoStar
      KevinhoStar
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 5.671
      NL100 zu NL200 fand/find ich tough

      1/2 zu 2/4 war damals der horror, aber das lag wohl in erster linie annem monster downswing..(solche die ich jetzt monatlich habe die mich aber kaum mehr stören =) )
      dann war noch 25c/50c - 50c/$1 sehr hart, wieder wegen einem downswing, waren zwar nur 75bb damals, aber bei weitem mein bis dahin größter downswing und dank sehr knapper BR musste ich sogar ganz weg von Partypoker (damals gabs nur tische bis 0.5/1) das war auf jedenfall richtig hart

      4stellige tägliche swings haben mich auch bei den ersten malen eigtl kaum tangiert, weil die erst kamen als a) die BR groß genug war und vor allem b) das selbstvertrauen groß genug war


      @tek: nl200 is mehr wie 6/12, nicht vergleichbar mit 3/6 imho
    • steven-dev
      steven-dev
      Black
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 1.408
      30/60 -> 100/200
    • beni
      beni
      Black
      Dabei seit: 17.10.2006 Beiträge: 11.684
      Umstieg von FR auf SH. Ich hatte überhaupt kein Gefühl dafür. (AJo preflop 3-betten, die ständigen donkbets, total crazy Gegner) Ich hab am Anfang dann auch total maniacmäßig gespielt und viel verloren.
    • Boomslang
      Boomslang
      Black
      Dabei seit: 20.07.2005 Beiträge: 912
      2/4-> 5/10
    • aragon20
      aragon20
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      Dabei seit: 19.07.2006 Beiträge: 1.020
      1/2 ist war/ist mein hass limit überhaupt. 2/4 und vorallem 3/6 laufen im vergleich dazu recht easy
    • SGE4ever
      SGE4ever
      Bronze
      Dabei seit: 05.11.2005 Beiträge: 286
      NL25 auf NL50 fand ich deutlich schlimmer als NL50 auf NL100.
      Denn NL25 ist ja der größte Fischteich überhaupt. ;)
    • Flowjob
      Flowjob
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 2.617
      SNGS von 55 auf 109 is imo very hard

      mfg
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.386
      1/2$ ist das schwerste Limit was ich bisher gespielt habe. (bis 15/30$)
    • Tanzhase
      Tanzhase
      Black
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 1.360
      Größere Schwierigkeiten hatte ich beim Aufstieg auf
      1/2 SH, 2/4, 3/6, 5/10, 10/20, 20/40.
      Klingt komisch, ist aber so.
    • SebastianW86
      SebastianW86
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 136
      Ja bis jetzt von Nl 25 auf Nl 50.

      auf beide Limits spielen sehr viele Fische. Aber ich denke das liegt daran
      das NL 50 nicht mehr als Micro sondern als Low gilt und man ab NL50 schon gut was verlieren kann.
    • phizza
      phizza
      Black
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 3.015
      irgendwie hör ich immer wieder, dass die leute probleme mit 1/2 haben. gibt es denn überhaupt jemanden, der mit dem limit keine probleme hatte?
    • KevinhoStar
      KevinhoStar
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 5.671
      ja

      war auf jedenfall das einfachste limit
    • ErikNick
      ErikNick
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2006 Beiträge: 5.921
      Wenn man grad mal Glück hat, vielleicht :-) Im Moment ist1/2 scheinbar ein Einsteigerlimit für totale Noobs. Obwohl ich 24/7 das Limit mine und somit praktisch jede FL-Hand da im Bestand habe, laufen mir bei jeder Session 1-2 Unbekannte vor die Füsse. Die bekannteren Spieler haben meist auch noch nicht viele Hände. Aus reiner Not greife ich auf die übrigen Limit-Daten zurück, da ich denke, dass die Werte von 0,5/1 mir mehr helfen, als die paar 1/2-Werte. Passt auch ganz gut. Ergebnis: Grüne Wiese :-) Aber leider treffen auch Fische manchmal ganz gut, daher recht swingig. Die Mischung aus Noobs, Limit-Anfängern und den üblichen TAGs macht das Ganze so kritisch. Außerdem ist es ein strategisches Durcheinander. Zum einen werden Raises selten respektiert - da hast du nach Preflop-Cap, Flop-Cap und Turn-Raise am River immer noch 66 anne Hacken, Semi-Bluffs kann man fast schon knicken. Zum anderen versuchen die TAGs viel zu oft ne Isolation-Bet, so dass man deren Moves auch nicht mehr so richtig respektieren kann - das merken sogar die Fische. Ständig werden die Raises einfach vom halben Tisch mitgecalled und irgend einer trifft dann natürlich auch was. Iso-Raises sind also recht durchwachsen. Dazu kommen dann noch die ganzen Bluffs, die meist aus der Postflophilflosigkeit der Fische resultieren. Die verführen alle dazu, mehr zu callen. Wie oft habe ich da am Flop die beste Hand wegen ner 3bet folden müssen ... andersrum hat es mich auch schon einiges gekostet, so ne 3bet als Bluff abzutun :-) Alles in allem kann einen das Chaos da echt aufregen. Das bringt dann auch oft mal nen TAG dazu loose zu spielen. Neulich hat mich ein Semi-Rock damit dran gekriegt, dass er 97s aus UTG geraised hat. Er hat die Nummer durchgezogen und mich mit ner Straight drangekriegt - damit hätte ich niemals gerechnet. Sowas passiert da recht oft - Moves, die überhaupt nicht zu den Stats passen und einem die Reads versauen. Dazu kommt, dass das Limit überhaupt nicht homogen ist, da gibts keinen roten Faden, jede Session muss man sich erstmal neu anpassen.
      Hmmmm ... merkt man, dass ich gestern übel abgezockt wurde? :-))
    • ansHans
      ansHans
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 6.156
      Hi,

      also wie ich das sehe hatte jeder schonmal ein Limitaufstieg der nicht ganz glatt lief. Aber am meisten würden mich die Gründe interessieren.
      skelo hat ja schon die Sache mit der Psychologie und der großen Summen angesprochen und die damit verbundenen Swings. Hattet ihr denn auch mal Probleme damit, dass ihr das Vertrauen in euer Spiel verloren habt bzw. das Selbstvertrauen in euer Können/Talent. Vorallem die Highroller unter euch die sicherlich alle auch ein gewisses Maß an Talent mitbringen, wann war der Punkt angekommen an dem ihr euch gezwungen saht euer Spiel grundsätzlich umzustellen bzw. weiter zu entwickeln, nur weil das neue Limit euch dazu zwang?
      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Limits gibt vorallem im höheren Bereich wo man ohne Umstellung, vielleicht seines kompletten Spiels nichtmehr weiter kommt, auch wenn man ein Limit darunter eine ordentliche Winrate vorweisen konnte.

      Stimmt das so und was sind eure Meinungen?!

      Gruß
      anshans
    • ErikNick
      ErikNick
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2006 Beiträge: 5.921
      Je dünner ein Limit besiedelt ist, desto instablier dürfte es sein. Eine durchgängige Aussage ist da nicht möglich. Mir kam es schon öfters so vor, als würden gerade nach Boni-Aktionen (wie Weihnachten, wo es ja viel zu holen gab) ganze Horden im Limit aufsteigen. Wenn 50 Spieler auf einem Limit wie 1/2 einfallen, dann herrschen dort erstmal ganz andere Bedingungen. Anders rum: Wenn du mit den 50 zusammen von 0,5/1 auf 1/2 wechselst, dann gibt es erstmal keinen nennenswerten Grund was zu ändern, bleibt ja quasi in der Familie. Wenn du hingegen auf eine völlig andere Art von Spielverhalten triffst ... na ja, und sowas lässt sich halt nicht an einem bestimmten Limit festmachen. Ist ja nicht so, dass man beim Limit-Einstieg ne Hirnwäsche verpasst bekommt. Wenn dort dominierende Spieler den Ton vorgeben, dann passt man sich an. Ist das nicht der Fall, wird das eigene Spiel wohl kaum beeinflusst. Was meinst du, wie sich zB 0,5/1 verändern würde, wenn all unsere Coaches ab sofort täglich 3 Stunden Videos auf diesem Limit produzieren würden. Allein durch ihre konstante Anwesenheit würde es das Limit beeinflussen, die Videos tun ein übriges. Also ich glaube, das ist alles fließend. Daher glaube ich auch, dass es sinnvoll sein kann ein Limit zu überspringen, wenn die BR es hergibt. Wenn man mit den aktuellen Zuständen auf einem Limit nicht klarkommt, liegt das nicht an der Höhe der BB, sondern an den Leuten da. Wenn man sich da absolut nicht drauf einstellen kann, sollte man halt die Mannschaft wechseln, rauf oder runter. Ich war am überlegen und habe mir deshalb 2/4 mal eine Weile angeguckt, aber da sehe ich gerade keinen allzugroßen Unterschied, also lass ich es. Aber 0,5/1 nervt mich halt auch schon etwas, dann muss ich da halt durch :-)
    • derlai
      derlai
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 648
      Von 1/2 bis 5/10 hab ich eigentlich nie nen richtig großen Unterschied bemerkt. Aber bei 10/20 haben die auf einmal alle angefangen am Rad zu drehen. Nachdem die mich dreimal wieder n Limit runter geprügelt haben hatt ich kein Bock mehr und Zock jetzt NL.
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