Frage an Juristen oder angehende Juristen

    • Patte87
      Patte87
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2008 Beiträge: 3.743
      Folgendes ist passiert.

      Ich schreibe einem Kunden ein Angebot das Dienstleistung und Material beinhaltet. Kunde sagt zu und die Arbeiten werden erledigt.

      Aufgrund mangelnder Erfahrung(noch nciht so lange dabei), wurde ein Kollege der diese Tätigkeit mehrere Jahre macht um Rat bei der Materialfrage eingeholt.
      Gesagt,getan.

      Ging leider dann alles nach hinten los was aber nicht allein wegen der Materialart passiert ist, sondern auch wegen verschiedenen Faktoren wo ich null Schuld dran habe.

      Jetzt wird mir gesagt das die ganze Sache grob fahrlässig ist und ich mit Teischuld dran habe udn ich evt auf ein Teil gehalt, Üstunden oder Urlaubverzichten muss. Der Schadebn der angerichtet wurde, wenn man die Nacharbeiten mit berücksichtig liegen im 5Stelligen bereich.

      Sollte s soweit kommen das ich auf oben genanntes verzichten soll, wollte ich mal wissen ob das rechtens ist, da soetwas nciht in meinem Vertrag mit drin steht.


      Grüße Patte
  • 13 Antworten
    • McClanemd
      McClanemd
      Bronze
      Dabei seit: 09.09.2007 Beiträge: 5.312
      Ist dein Arbeitgeber nicht versichert?
    • Patte87
      Patte87
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2008 Beiträge: 3.743
      da es sich um ein sehr großes unternehmen handelt gehe ich mal sehr stark von aus das sie versichert sind
    • Ipolf
      Ipolf
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2009 Beiträge: 77
      Recht schreiben <> Recht bekommen

      denk mal drüber nach
    • McClanemd
      McClanemd
      Bronze
      Dabei seit: 09.09.2007 Beiträge: 5.312
      Wenn dein Arbeitgeber versichert ist, versteht ich nicht wieso er dann noch bei dir "Rückgriff" nehmen will. Klar ist es ärgerlich wenn durch deinen Fehler ein so hoher Sachschaden entsteht, aber deswegen den Urlaub zu kürzen etc. halte ich für reichlich übertrieben.
    • Indy1701e
      Indy1701e
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 40.331
      Zu wenig Informationen um hier etwas genaues zu sagen.

      Meine Empfehlung:
      Nimm dir einen Anwalt!
      Dein Verschulden muss hier übrigens dein Arbeitgeber beweisen, dass soll er erstmal machen! Das es grob fahrlässig war, kann ja jeder behaupten.

      Ist es z.B. nur fahrlässig, wird die Schuld entsprechend aufgeteilt, bei leichter Fahrlässigkeit haftest du überhaupt nicht.
    • Patte87
      Patte87
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2008 Beiträge: 3.743
      na ja natürlich kann ers beweisen durch eine rechnungskopie

      und wie viel mehr infos willst du denn haben will hier auch nciht zu viel preisgebn da die ganze geschichte wohl schon die runde gedreht hat und das nicht jemand das hier mitliest etc
    • Indy1701e
      Indy1701e
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 40.331
      Ganz einfach, wir wissen immer noch nicht, was man dir konkret vorwirft.

      Falsches Material gekauft, zu teuer eingekauft etc. Und da du dich diesbezüglich noch mit einem Kollegen kurzgeschlossen hast, kann ich mir nicht vorstellen, dass man dir da grobe Fahrlässigkeit vorwerfen kann.
      Auf der Rechnung stehen dann auch nur Preis oder Material, damit lässt sich das Verschulden mMn nicht wirklich nachweisen, sondern nur, dass du irgendwas gemacht hast.

      Wie gesagt, sprich am besten mit einem Anwalt, dann werden die Infos auch nicht öffentlich gemacht.
    • ExtraT
      ExtraT
      Bronze
      Dabei seit: 08.07.2006 Beiträge: 317
      Ein etwaiger Schadensersatz von Arbeitnehmern wird immer sehr streng arbeitnehmerfreundlich bewertet. Pauschalaussagen gibt es leider dazu keine. Es kommt immer auf die Schwere der Fahrlässigkeit an.

      Neben der im Zivilrecht bekannten einfachen und groben gibt es dort noch eine mittlere Fahrlässigkeit.

      In deinem Fall kommt insbesondere in Betracht ob es für das Material, welches zumindest zum Teil für den Schaden verantwortlich war z.B. Verwendungsvorgaben für eine Arbeit dieser Art und Güte gibt. Sprich, hast du wider guten Wissens ein anderes als das vom Arbeitgeber vorgeschriebene Material verwandt.

      Ferner ist zu hinterfragen ob das Material tatsächlich objektiv geeignet ist das Werk herzustellen.

      Auch ob dein Kollege das nötige Fachwissen für eine Materialbewertung hatte ist abzuwägen.

      Am Ende des Tages ist es also nicht möglich den Fall im Pokerforum zu bewerten

      *Geh zu einem ANWALT*
    • Patte87
      Patte87
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2008 Beiträge: 3.743
      das es so kommt wie ich es beschrieben habe muss nicht unbedingt sein
      wollte mich ja nur vorab informieren.. wenn es dann soweit sein sollte ist ein gang zum anwalt eh in must to do

      geht halt wirklich erst mal nur darum mich zu beruhigen

      und der kollege mit dem ich das besprochen habe macht diese arbeit schon merh als 20 jahre

      sind halt mehrere unglückliche faktoren die aus einer mücke einen elefanten machen
    • boomklatsch
      boomklatsch
      Einsteiger
      Dabei seit: 17.04.2011 Beiträge: 4
      Hmm im bürgerlichen Recht kenn ich mich nicht so gut aus leider, aber deiner Schilderung zufolge kann man dir nichtmal fahrlässigkeit zusprechen, es sei denn du verheimlichst etwas. Die Frage ist halt, hat ein Fehler von dir unweigerlich zum Schaden geführt? Wenn z.B. jemand anders deine Aufgabe übernommen hätte, wär dann nichts passiert?
      Wenn die Antwort nein ist, brauchst du dir da echt keine Sorgen machen.
      Es sei denn, du hast was im Regelwerk übersehen.

      so slow -_-'
    • Patte87
      Patte87
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2008 Beiträge: 3.743
      die materialart isthalt nur zum verhängniss gewurden als mehrere unglückliche faktoren aufeinander getroffen sind die aber absolut nicht meine schuld betrafen

      ohne diese faktoren wäre es nicht passiert weil es schon zig mal vorher so funktionirt hat
    • LordPoker
      LordPoker
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2007 Beiträge: 12.784
      Schreib doch mal bitte was genau passiert ist. Du redest nur um den heißen Brei herum, so wird dir auch kein Anwalt helfen können.
    • Pokersaft
      Pokersaft
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 02.03.2006 Beiträge: 25.216
      Sofern sich OP die wichtigsten Punkte des Sachverhalts ausspart, kann hier niemand reinen Gewissens ein Statement abgeben.