Serienbewertungs-Thread

  • 2356 Antworten
    • FRFR
      FRFR
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2005 Beiträge: 2.627
      Gute Idee, mal sehen wie sich das entwickelt :)

      Ich fang mal an, und weil Breaking Bad, The Wire, The Sopranos etc ohnehin genügend Reviews bekommen werden, nehm ich erstmal etwas unbekannteres:



      Jericho

      Genre: Drama

      Prämisse: Die Serie spielt in der Kleinstadt Jericho, Kansas. Im nahegelegenen Denver gibt es eine nukleare Explosion. In der Stadt bricht Chaos aus, Strom, Nahrung und vor allem Informationen sind knapp.

      Bewertung: Ich fand die Schauspieler ausreichend glaubhaft und die Story extrem fesselnd. Es gibt Action und Emotionen, vor allem aber jede Menge Spannung. Das dargestellte Szenario finde ich faszinierend und auch gut durchdacht wiedergegeben. Es gibt auch eigentlich keine wirklich großen Plot-Holes. Schade nur, dass die Serie nach anderthalb Staffeln eingestellt wurde, zumindest hat sie ein vernünftig abgeschlossenes Ende bekommen.

      Punkte: 8/10

      Gefällt Fans von: FlashForward, 24, Prison Break
    • FRFR
      FRFR
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2005 Beiträge: 2.627
      Ach, weils so schön war gleich noch was hinterher:



      Party Down

      Genre: Comedy

      Prämisse: Schauspieler und Drehbuchautoren in der Hoffnung auf den großen Durchbruch bezahlen ihre Rechnungen indem sie bei einem Party-Service jobben. Die Serie ist im "Party of the Week"-Stil, d.h. jede Folge spielt auf einer anderen Party. Das Privatleben der Charaktere findet nur durch Gespräche (und Handlungen) während dieser Partys den Weg in die Serie.

      Bewertung: Ich fand die Serie wirklich erfrischend. Die Charaktere waren von Anfang an auf ihre eigene Art sympathisch. Alle haben ihre Macken aber sind trotzdem liebenswert und vor allem extrem komisch. Die Serie ist wegen ihres Aufbaus recht schwer mit anderen Comedy-Serien zu vergleichen, was sie aber auch auf ihre eigene Weise toll macht.

      Punkte: 7,5/10

      Gefällt Fans von: Arrested Development, Community
    • Roven
      Roven
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2007 Beiträge: 3.081
      dann auch mal von mir etwas unbekannteres



      Life on Mars (UK)

      Genre: Krimi mit viel Humor und ein wenig Mystery

      Worum gehts: Sam Tyler, ein Polizist aus Manchester, hat 2006 einen Unfall und wacht im Jahre 1973 auf. Sam versucht in dieser "neuen" Welt zurecht zukommen und versucht zeitgleich herauszufinden was los ist und wie er zurückkommt.

      Wertung: Die Geschichte ist eigentlich von Anfang an ganz spannend, rückt aber im Laufe der Serie eher in den Hintergrund. Was die Serie richtig gut macht ist der 70er-Style (Kleidung, Autos, Musik...) und das Zusammenspiel der beiden Protagonisten Sam und Guv. Vor allem Guv hat immer einen guten Spruch auf Lager. Leider hat sie nur 16 Folgen und mir hat das Ende nicht so gefallen. Es gibt den Nachfolger/Spin-off "Ashes to Ashes" aber ich habe ihn mir noch nicht angeschaut. So gibts "nur"

      7/10
    • Leihfisch
      Leihfisch
      Bronze
      Dabei seit: 19.08.2006 Beiträge: 3.063
      Okay, da ich nicht so der Serienkucker bin, zähl ich einfach mal alle Serien auf, die ich je bewusst und halbwegs vollständig gekuckt hab.(Kindersendungen ausgenommen)

      Law and Order - Staffel 1-8

      Krimiserie in NY, kennt wohl jeder, hatte um die 20 Staffeln und hat zig Spinoffs, aber das Original ist einfach am besten, vor allem die ersten ~7 Staffeln. Ganz großes einfach, Schauspieler top, Drehbücher top, Musik klasse, alles super einfach.

      10/10


      The Shield

      Ebenfalls Krimiserie, aber zum einen in LA und zum anderen eher auf die Charaktere bezogen und weniger auf die Fälle. Es geht um eine Spezialeinheit aus Polizisten, die nicht nach Regeln spielen und nur teilweise so etwas wie ein Gewissen besitzen. Auch hier, richtig gute Schauspieler, unter anderem spielen Glenn Close und Forest Whitaker je eine Staffel lang mit. Richtig viel Action... auf jeden Fall ne Menge Testo im Spiel und so, aber vom Writing her nicht so super... oft werden Storylines angefangen, und dann wieder abgebrochen und manchmal strapazieren sie die Glaubwürdigkeit der Handlung ein wenig. Außerdem ist Staffel 2 langweilig, Staffel 3 wird dann wieder besser.

      7/10


      Star Trek: The Original Series

      Ja, muss ich nicht viel zu sagen oder? Ist halt Star Trek...daher :heart: aber ganz objektiv betrachtet einfach nicht mehr konkurrenzfähig mit Serien heutzutage. Es reicht einfach auf Dauer nicht nur 3 Charakteren (Kirk,Spock,McCoy) eine umfassende Persönlichkeit zu geben... und das Budget von Star Trek war halt eher nich so groß.^^
      Aber die ganzen Sci-Fi Storylines sind nach wie vor klasse...

      6,5/10



      Star Trek: The Next Generation

      Ist einfach besser geschrieben als Star Trek:TOS. Hier gibt es deutlich mehr gut geschriebene Charaktere und besser ausgedachte Storylines, oft auch über mehrere Folgen und Staffeln, die Charaktere entwickeln sich auch weiter und sind nicht so stereotyp wie im Original, außerdem find ich Picard als Captain um einiges interessanter als Kirk. Es gibt auch ein paar negative Seiten: Wesley Crusher, Dr. Pulaski, der blödsinnige und ärgerliche Tod von Tasha Yar und eine im Vergleich zu den späteren Folgen eher enttäuschende erste Staffel, aber im großen und ganzen ist das alles nicht so schlimm, weil manche Folgen(z.b. Yesterdays Enterprise) so episch sind, dass sie das locker wett machen

      9/10


      Daria

      Beavis und Butthead Spinoff über das zynische Mädchen Daria, ihre Familie, ihre Schule und so weiter und sofort. Ist ziemlich gesellschaftskritisch, aber für meine Begriffe manchmal ein wenig zu platt... aber trotzdem auf jeden Fall sehr liebenswert und lustig. Wer Ghost World mag, wird Daria auch mögen.

      7,5/10


      South Park

      Braucht man nicht viel zu sagen... die alten Staffeln sind turbogeil, die letzten 2 oder 3 sind totaler Scheiß imho...

      Nur das alte Zeug betrachtet:

      8/10
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      The West Wing

      Die Serie handelt von der fiktiven, demokratischen Bartlett-Administration im Weißen Haus. Zum Serienstart befindet sich diese gerade am Ende des ersten Jahres. Begleitet werden in der Hauptsache der Präsident und seine wichtigsten Mitarbeiter. Dabei wird eigentlich alles abgedeckt, was politische Verantwortung in den USA bedeutet. Von der Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Kongress bis hin zu den internationalen Verflechtungen und natürlich Konsequenzen gewisser Entscheidungen. Die Serie ist immens dialogstark (Aaron Sorkin, neuerdings vielen bekannt als Autor von "The Social Network", ist der Erfinder) und lebt zu einem nicht geringen Anteil von ihrem Wortwitz. Im Kern bleibt sie aber immer Drama. Sorkin wurde nach Staffel 4 gefeuert (er hatte damals bekanntermaßen ein Drogenproblem, die Gründe für die Entlassung sind jedoch bis heute eher als fadenscheinig anzusehen) und es gibt sehr geteilte Meinungen über Staffeln 5 und 6 in denen sich wohl Licht und Schatten abwechseln. Die letzte und 7te Staffel ist dann wieder sehr stark. Insgesamt sind die ersten beiden Staffeln mit das BEste, was ich je im Fernsehen gesehen habe. Ich kann leider keinen wirklichen Vergleich mit anderen Serien anstellen, da das Thema in dieser Art nicht wirklich wiederholbar ist. Wem es hilft: West Wing gewann in seiner Zeit eine ganze Platte an Emmys. ;)

      Von mir 10/10

      Ich bin der festen Überzeugung, dass man diese Serie gesehen haben sollte.

      [Sobelad ich Zeit finde schreibe ich Reviews zu Buffy, Angel und Gilmore Girls, weil dies alles Serien sind die viel zu schnell falsch abgelegt werden und ein viel zu großer Personenkreis voverurteilt wie ich es vorher auch tat. Aber wie gesagt, ich schreibe die Reviews noch.]
    • Thurisaz
      Thurisaz
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 16.587
      Original von Stoxx81
      [Sobelad ich Zeit finde schreibe ich Reviews zu Buffy, Angel und Gilmore Girls, weil dies alles Serien sind die viel zu schnell falsch abgelegt werden und ein viel zu großer Personenkreis voverurteilt wie ich es vorher auch tat. Aber wie gesagt, ich schreibe die Reviews noch.]
      Da bin ich gespannt, Buffy und Angel hab ich als sehr trashig im Kopf. Zu Gilmore Girls gabs irgendwann mal eine Diskussion hier, hat sich in "lol Gilmore Girls, du bist gay", "aber die Serie ist gut gemacht und hat geile Dialoge" und "von mir aus, aber da sind halt hauptsächlich Frauen die Zielgruppe" aufgeteilt. Zähle mich eher zu letzteren. Und ein bisschen zu ersteren.

      Thurisaz
    • AvantiC
      AvantiC
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2007 Beiträge: 10.307
      Original von FRFR
      Gefällt Fans von: FlashForward, 24, Prison Break
      Die Idee das zu erwähnen find ich echt gut!
      Man kann zwar sicher darüber streiten, aber das is zumindest immer n erstes, schnell ersichtliches Kriterium der Review, ob ne Serie interessant für einen sein könnte. Hoffe es setzt sich durch! ;)

      Schreib bei Gelegenheit vllt auch mal was hier, super thread!
    • Annuit20
      Annuit20
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2007 Beiträge: 9.230
      Netter Thread, thumbs up
    • vaaya
      vaaya
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2010 Beiträge: 6.098
      bookmarked. Sehr gute Idee!
    • Azathoth
      Azathoth
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 4.709
      Raising Hope


      Kennen wahrscheinlich noch nicht allzu viele, ist die neue Serie des My Name is Earl - Erfinders Greg Garcia.
      22-Jähriger "rettet" eine scharfe Tussi und wird mit Sex belohnt. Blöd nur, dass die eine gesuchte Mörderin ist und bald im Gefängnis landet. Noch blöder, dass er sie vorher noch geschwängert hat. Und so bleibt es an ihm und seiner Familie, die Kleine aufzuziehen. Die Familie besteht aus seinem Vater, der mit ihm eine Firma zur Gartenpflege betreibt, seiner Mutter (Putzfrau) und seiner fast vollständig debilen Urgroßmutter. Dazu kommt dann noch die nette kleine Sabrina, mit der er gern was anfangen würde, die aber natürlich nur eine Freundschaft im Sinn hat.

      Ist insgesamt eine nette 25min-Serie, die immer wieder einige gute Lacher produziert. Mir selbst sind die Charaktere etwas zu überzeichnet (v.a. die Urgroßmutter - den meisten wahrscheinlich bekannt als Großmutter bei Malcom mittendrin) find ich eher nervig als lustig. Dazu schimmert immer wieder ein klischeehaft amerikanisches Familienbild (so zumindest meine Einschätzung ;) ).

      Insgesamt: 6,5/10

      Gefällt Fans von: My Name is Earl, Filmen wie "Little Mrs Sunshine" und "Sunshine Cleaning" (die Charaktere sind aber überzeichneter als in den Filmen)





      Bored to death



      Wollte diese Serie schon mal mittels eines Threads propagieren, hat leider nicht allzu gut geklappt. Hier also nochmal ein neuer Anlauf, die Serie hat's verdient ;)
      Mach es mir etwas einfach und zitier Wikipedia: Mittelpunkt der Serie ist der etwa 30-jährige Schriftsteller Jonathan Ames aus Brooklyn, dessen Freundin Suzanne ihn zu Beginn der Serie verlässt, vordergründig wegen seines häufigen Alkohol- und Cannabiskonsums. Mangels Inspiration für sein zweites Buch und aus allgemeiner Langeweile bietet er auf Craigslist seine Dienste als unlizenzierter Privatdetektiv an. Prompt bekommt er Angebote und mithilfe der Kriminalromane von Raymond Chandler und Dashiell Hammett schafft er es einige Fälle mehr oder weniger erfolgreich zu lösen.
      Sein bester Freund Ray Hueston, ein finanziell wenig erfolgreicher Comiczeichner, hat mit ähnlichen Problemen wie Jonathan zu kämpfen, schafft es aber dennoch, stabilisierend auf das Leben seines Freundes zu wirken. Eine weniger große Hilfe ist George Christopher, Herausgeber des fiktiven New Yorker Magazins Edition, für das Jonathan gelegentlich schreibt. George ist ein dreifach geschiedener Playboy, der ebenso wie Jonathan gerne auf Alkohol und Cannabis zurückgreift.

      Wobei angemerkt sein soll, dass ganz klar die Charaktere und nicht die Auflösung der Fälle im Vordergrund - letzteres ergibt sich wenn dann eher zufällig.
      Die Serie lebt von Situationskomik und Wortwitz sowie des meines Erachtens sehr guten Casts. Grad im Vergleich zu Raising Hope ist sie "erwachsener", d.h. etwas böser und mit hintergründigerem Humor ausgestattet (z.B. eine Szene, in der Ray von seinen Sexfantasien von der Frau mit der riesengroßen Nase aus den Almodovar-Filmen erzählt oder dass der Hauptcharakter die Frage, ob er "just another self-obsessed, neurotic New York Jew" sei, mit Dackelblick und einem "ja" beantwortet).


      Insgesamt: 8/10
      Gefällt Fans von: die Serie hat einen recht eigenen Humor, am ehesten vergleichbar mit dem aus Wes-Anderson- oder Woody-Allen-Filmen (in ersteren ist Schwartzman ja auch öfters zu sehen).
    • R0r5chach
      R0r5chach
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 7.658
      Original von Azathoth

      Bored to death



      Ist das Ted Danson? :D
      :f_love:
    • Azathoth
      Azathoth
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 4.709
      sag ja, der Cast is gut.
      Ted Danson als selbstverliebter, marihuanasüchtiger Playboy.
      Zach Gafranianakis (oder so) als chaotischer Comiczeichner.
      Und Schwartzman als neurotisches Weichei.
      Passt einfach alles :)
    • Thurisaz
      Thurisaz
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 16.587
      Original von AvantiC
      Original von FRFR
      Gefällt Fans von: FlashForward, 24, Prison Break
      Die Idee das zu erwähnen find ich echt gut!
      Man kann zwar sicher darüber streiten, aber das is zumindest immer n erstes, schnell ersichtliches Kriterium der Review, ob ne Serie interessant für einen sein könnte. Hoffe es setzt sich durch! ;)
      Auf jeden Fall, sehr gute Idee, habs mal ins Eingangsposting übernommen.

      Thurisaz
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Buffy - The Vampire Slayer

      Ich schreibe meinen mittlerweile vierten Anfangssatz. Warum? Es ist schwer einem anderen zu vermitteln wieso man eine Serie -mal platt ausgedrückt- über irgendeine Highschool-Tusse im Teenie-Alter die mit ihren Superhelden-Kräften Vampire, sonstige Untote und die restlichen Dämonen erschlägt und diese Welt gg das Böde verteidigt so faszinierend findet wie kaum etwas anderes aus der TV- und Filmwelt. Wenn man sich die erste Staffel ansieht, dann mag sogar ein jeder Kritikpunkt zutreffen. Man lernt die Charaktäre doch eher schleppend kennen, es gitb ein "Monster of the Week"-Syndrom und diese Monster sind sogar teils lächerlich. Der Grund dafür ist einfach: Joss Whedon (später Erfinder von Firefly und Dollhouse) hatte kaum Geld zur Verfügung und dachte selbst wohl kaum, dass es eine zweite Staffel geben würde. Dennoch ist die erste Staffel keinesfalls so schlimm, dass man vom Schauen abraten würde.

      Was dann ab der zweiten Staffel passiert ist auf seine Art Fernsehen in höchster Kunst. Kombiniert werden schnellebige, mit Popkultur bis zum Rand gefüllte, Dialoge mit einfühlsamen Beobachtungen was es bedeutet sich als Heranwachsende in einer Welt zurechtfinden müssen, wenn man "ganz nebenbei" vom Schicksal die Aufgabe bekommen hat die Welt vor dem Bösen zu beschützen. Whedon versteht es einfach insgesamt wirkliche Geschichten zu erzählen. Jede Staffel hat eine, sich über den kompletten Verlauf erstreckende, Hauptstory die immer wieder mit kleinen anderen Geschichten verbunden wird. Für den Anfang ist es deshalb auch schädlich, wenn mal "nur so eine Folge zwischendurch" gesehen hat. Dann werden die Zusammenhänge nicht klar und die Motivationen der Charaktäre ebenfalls nicht und noch dazu versteht man viele der Referenzen zu früheren Ereignissen nicht.

      Darüberhinaus will ich nicht unterschlagen, dass auch eine gute Portion action geboten wird. Buffy als Jägerin (Slayer) sieht sich ständig mit Vampiren etc. konfrontiert und muss sich mit diesen im wahrsten Sinne des Wortes herumschlagen. Unterm Strich stimmt die Welt die Whedon hier erschaffen hat von vorne bis hinten. Die Serie ist recht speziell und deshalb dann doch nicht für jeden was, was auch völlig in Ordnung ist. Jedoch wird die Serie meistens wegen Vorurteilen links liegen gelassen, die einfach unbegründet sind. Ich weiß nur, dass als ich anfing mir konsequent Serien anzugucken mir diese sofort empfohlen wurde und zwar... von Männern. ;) Ich würds nicht missen wollen.

      7,5/10 (Die 2,5 Punkte sind ein reiner Genre-Abzug, da man natürlich nicht davon wegkommt, dass dies eine Fantasyserie ist. Wem Fantasy also einfach grundsätzlich zuwider ist, der ist hier falsch. Alle anderen imo nicht. ;)

      Gefällt Fans von: Firefly (Joss Whedon hat nunmal seine eigene Art)

      [Disclaimer: Dies ist die Serie bei der mir auf meisten der Unterschied in der Synchro aufgefallen ist. Ich halte sie auf Deutsch nicht für erträglich und ich würde dann davon abraten es zu schauen!]
    • Aikonage
      Aikonage
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 2.805
      Sehr gute Idee.... Wie wäre es, wenn wir den Thread hier zB nutzen um mehrere Reviews zu sammeln und dann einen Sticky THread machen in dem wir alle Serien alphabetisch sammeln, einen Durchschnitt der Bewertungen machen, sowie "gefällt Fans von" und die einzelnen Review posts dort verlinken?
    • FRFR
      FRFR
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2005 Beiträge: 2.627
      Ich glaube nach der Review geb ich Buffy nochmal ne Chance. Ich hatte die Serie schon mal angefangen, aber nach ungefähr der Hälfte der ersten Staffel aufgegeben, weil sie mir eben überhaupt nicht - wie ich erwartet hatte - "whedonesque" vorkam. Wenn sich das aber mit der zweiten Staffel ändert, dann ist es das vielleicht ja wert, sich mal durch die erste durchzukämpfen. Firefly, Dollhouse und Dr Horribles Sing-Along-Blog haben mir nämlich extrem gut gefallen...

      Nächste Review folgt heute noch im Laufe des Tages, der Thread macht Spaß :f_thumbsup:
    • Stoxx81
      Stoxx81
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 13.879
      Ich hab die Serie glaub ich mittlerweile 4mal komplett durchgesehen und muss die Erste Staffel auch immer durchkämpfen. Man lernt die Namen und das Setting kennen, vielmehr ist da nicht. Aber Staffel 2 ist eine der besten der Serie und imo auch im Fernsehen überhaupt...
    • naiklas177
      naiklas177
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2011 Beiträge: 3.439
      Veronica Mars


      Von Serienjunkies:
      Highschool-Schülerin versucht den Mord an ihrer besten Freundin aufzuklären.
      Veronica Mars ist eine 17jährige Highschool-Schülerin, die im südkalifornischen Neptune lebt – eine Stadt großer sozialer Gegensätze. Veronica arbeitet nach der Schule für ihren Vater, der eine Detektivagentur betreibt und für den sie neben Büroarbeiten auch Observationen und eigene Ermittlungen übernimmt.
      Noch vor einem Jahr sah Veronicas Leben ganz anders aus: Sie war eine allseits beliebte Schülerin und musste sich um nichts Sorgen machen. Ihr Freund war Duncan Kane, der Sohn des Software-Milliardärs Jake Kane. Lilly, Duncans Schwester, war zugleich Veronicas beste Freundin. Als Lilly ermordet wurde, brach für Veronica eine Welt zusammen. Ihr Vater, damals noch der Sheriff von Neptune, hatte Jake Kane im Verdacht, etwas mit dem Mord an seiner Tochter zu tun zu haben. Doch Keith Mars wurde aus dem Amt entlassen, bevor er weitere Ermittlungen anstellen konnte.


      Das geniale an Veronica Mars ist ihre Art auf fast alles irgendwie einen Gegenspruch bzw. eine sarkastische Äußerung zu haben. z.B. als Sie von ihrem Date heimkommt und ihr Dad fragt:

      "Na, wie war dein Date?"
      "Naja, die Unterhaltung war langweilig aber der Sex war gut."

      Und solche Sachen sagt sie halt immer eiskalt. Zudem ist mir so ein Format noch nie wirklich aufgefallen. Fast jede Folge hat einen abgeschlossenen Fall, jedoch kommen immer wieder Szenen vor, die Veronica näher zu Lily's richtigem Mörder führen.
      Auch sonst ist jede Szene wichtig und Handlungsstränge werden über mehrere Folgen verteilt, sodass man sie im nachhinein gut nachvollziehen kann.

      Die Serie ist leider sehr unbekannt und wird viel zu wenig beachtung geschenkt, macht aber richtig Spaß anzuschauen. Außerdem ist Kristen Bell einfach nur heiß und die deutsche Synchronisation sogar empfehlenswert :)

      9 / 10


      Gefällt Fans von: Sehr schwer zu sagen, wegen Detektikzeug bisschen was von Monk, Liebesstory etwas von OC, Flotten Sarkasmus von House

    • JahZiak
      JahZiak
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 1.096
      gute Idee, aber bitte noch dazuschreiben, ob es Einzelepidoden sind oder eine fortlaufende Handlung.