Minimum Anzahl Hände??

    • CoachCarter1904
      CoachCarter1904
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2007 Beiträge: 365
      Hi,

      ich wollte mal fragen ob es irgendeine Mindestanzahl an Händen gibt, die man auf einem Limit gespielt haben sollte, bevor man aufsteigt. Habe so etwas bereits von Paxis und einigen anderen Usern gehört, aber eine gewisse Zahl wurde nie genannt.
      Nehmen wir also an ich spiele NL2 und habe nach 5000-10000 Händen bereits 25 Stacks für NL5 und könnte aufsteigen. Wenn ich nach so wenigen Händen aber so nen krassen Bankrollbuild hatte, sollte ich ja davon ausgehen, dass es eher positive Varianz war. Wie viele Hände sollte ich also noch spielen, auch wenn ich bereits die Roll für die nächste Stufe habe. Ich denke halt an irgendsowas wie 50000 Hände oder so, ist das ok???
  • 7 Antworten
    • Scooop
      Scooop
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 22.773
      viele Leute glauben, dass sie ein Limit "geschlagen" haben, wenn sie auf einige Hundert oder Tausend Hände deutlichen Gewinn machen, übersehen dabei aber, dass die Varianz beim Poker so groß ist, dass es möglich ist selbst als sehr großer Fisch solche Gewinne auf diese kleinen Samples zu machen und umgekehrt kann der beste Spieler auch mal deutlich verlieren über einige Tausend Hände, selbst gegen sehr schlechte Gegnerschaft.

      Dein BRM kannst du allerdings davon unabhängig gestalten. Wenn du z.B. immer mit 25 stacks für das nächsthöhere Limit aufsteigen willst, dann steige auf wenn du die Bankroll dazu hast und steige aber auch wieder ab, wenn du musst. - Wie lange du dann für ein Limit "brauchst" ist erstmal unwichtig und zufällig.

      50k oder 100k Hände auf einem Limit zubringen, wenn man die Roll für das nächsthöhere hat kann man machen, wenn man möchte, z.B. weil man sich noch zu unsicher fühlt oder so, aber ein MUSS gibt es hier nicht. Spiel da wo du dich wohl fühlst und wo es dein persönliches BRM erlaubt bzw. gebietet und alles andere entwickelt sich halt.

      Man sollte nur wirklich demütig bleiben, wenn es mal gut läuft und nicht glauben, dass man der Größte ist, wenn man mal einige Tausend Hände ordentlich gewinnt, denn es wird auch wieder andersrum kommen... ;)
    • HyPOKERtes
      HyPOKERtes
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 7
      ich habe auch eine Frage, die in die Richtung geht. Darum hänge ich mich mal mit rein.
      Ich spiele schon eine Weile und bin mir nicht sicher, ob Poker überhaupt etwas für mich ist. Wieviele Hände sollte man gespielt haben, bis man für sich entscheidet: ICH LASSE ES!
      Wo hört die Varianz auf und fängt die Unfähigkeit an?
    • stealcat
      stealcat
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2006 Beiträge: 2.152
      Original von HyPOKERtes
      ich habe auch eine Frage, die in die Richtung geht. Darum hänge ich mich mal mit rein.
      Ich spiele schon eine Weile und bin mir nicht sicher, ob Poker überhaupt etwas für mich ist. Wieviele Hände sollte man gespielt haben, bis man für sich entscheidet: ICH LASSE ES!
      Wo hört die Varianz auf und fängt die Unfähigkeit an?
      Wenn du Spaß daran hast und es als Hobby siehst, spiel weiter.
      Wenn du aber laufend gefrustet bist und du es persönlich als Zeitverschwendung ansiehst und keine Erfolgsaussichten hast, dann hör auf.

      Kann man nicht an irgend einer Handanzahl festmachen.
      Wenn du nun aber schon 500 Euro auf NL2 verprasst hast, dann würde ich es sein lassen.
    • HyPOKERtes
      HyPOKERtes
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 7
      Original von stealcat

      Wenn du Spaß daran hast und es als Hobby siehst, spiel weiter.
      Wenn du aber laufend gefrustet bist und du es persönlich als Zeitverschwendung ansiehst und keine Erfolgsaussichten hast, dann hör auf.

      Kann man nicht an irgend einer Handanzahl festmachen.
      Wenn du nun aber schon 500 Euro auf NL2 verprasst hast, dann würde ich es sein lassen.
      Danke!
      Vielleicht hätte ich mich präziser Ausdrücken sollen. Ich wollte natürlich wissen, wann ich sicher sein kann, dass ich KEIN winning player bin.

      Sollte ich NL2 spätestens nach 10, 20 oder 100k Händen geschlagen haben? Es spielt ja niemand gerne ein Spiel, wo er der alltime looser ist.
    • Struggler2010
      Struggler2010
      Bronze
      Dabei seit: 17.12.2010 Beiträge: 438
      Was mich noch interessiert ist BR vs. Erfahrung.
      Ich habe eigentlich bis jetzt FL gespielt, aber, zumindest auf FTP, ist Fixed nun tot und ich hatte sowieso, noch vor dem Amicrash, keine lust mehr. Ich habe jetzt ne BR für NL10, habe aber jetzt auf NL5 angefangen, da BR nur dafür reichte. Spiele jetzt erst knapp 800 Hände oder so. Soll ich jetzt NL10 spielen oder lieber noch ne Weile NL5?
    • ush189
      ush189
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 497
      Original von CoachCarter1904
      Hi,

      ich wollte mal fragen ob es irgendeine Mindestanzahl an Händen gibt, die man auf einem Limit gespielt haben sollte, bevor man aufsteigt. Habe so etwas bereits von Paxis und einigen anderen Usern gehört, aber eine gewisse Zahl wurde nie genannt.
      Nehmen wir also an ich spiele NL2 und habe nach 5000-10000 Händen bereits 25 Stacks für NL5 und könnte aufsteigen. Wenn ich nach so wenigen Händen aber so nen krassen Bankrollbuild hatte, sollte ich ja davon ausgehen, dass es eher positive Varianz war. Wie viele Hände sollte ich also noch spielen, auch wenn ich bereits die Roll für die nächste Stufe habe. Ich denke halt an irgendsowas wie 50000 Hände oder so, ist das ok???
      Solange du dich an dein BRM hälst, kann ja eigtl nichts schiefgehen wenn du direkt aufsteigst. Wenn du auf einmal verlierst musst du halt wieder absteigen und einen neuen Anlauf nehmen. Aber wenn's klappt hast du viel Zeit gespart, die du sonst im kleineren Limit "verschwendet" hättest.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Rational betrachtet ist es sinnlos sich auf eine bestimmte Handanzahl festlegen zu wollen. Statistiken berücksichtigen nur vergangen Ereignisse und nicht was in der Gegenwart oder Zukunft passiert - d.h. bevor ich 100.000 Hände auf NL25 abgrinde, damit ich mit hoher Wahrscheinlichkeit weiss das ich Winningplayer bin, würde ich einfach vorher auf NL50 aufsteigen und mir die Bankroll für NL100 ergrinden.

      Du hast ja dein BRM, um grade diese Schwankungen auszunutzen oder zu kompensieren. (merkt mein Vorposter ja auch an)


      Ich habe gestern auf einer Podcast Seite ein sehr interessantes Interview mit Paxis gehört (weil er hier erwähnt wurde um Thread) - der Ansatz eine Handanzahl X auf einem Limit zu spielen, um festzustellen, ob man es geschlagen hat ist halt eher so ein psychologisches Ding, um sich selber zu beweisen oder was auch immer. Das ist eine sehr individuelle Sache und da kann man auch kaum jemandem Tipps zu geben - ich z.b. steige nicht ab, wenn ich einen Tage rumgetiltet habe. Andere brauchen das, da sie ansonsten nicht merh gut spielen oder so. Rational betrachtet ist das aber unnötig, subjektiv betrachtet vielleicht nicht so schlecht.