Auf und Ab, wie Session einteilen?

    • hanz007
      hanz007
      Gold
      Dabei seit: 08.02.2010 Beiträge: 1.985
      Ich habe seit 2 Wochen jedes mal das selbe Szenario. Ich spiele eine Session CG und mache gute Winnings 2-3 Stacks und beende die Session mit 0 oder -1Stack.
      Das hat mich heute so sehr getiltet das ich extremen scheiss gebaut habe (zum Glück nur -1Stack).

      Ich habe überhaupt kein Problem damit Sucouts zu kassieren, das juckt mich gar nicht. Mein Problem ist eher, dass ich nicht weiss wieso meine Winnings immer verschwinden.

      Meine Überlegung ist, dass ich vllt zu lange spiele. Deshalb habe ich heute meine Sessionzeit auf 2std begrenzt (hat nichts gebracht). Ich glaube das ich dann zu müde werde und kaum noch 3bette sondern viel call/fold spiele.

      Macht es vllt Sinn seine Session so einzuteilen:

      Max 1,5std und bei max. 2Stacks Gewinn die Session beenden?
      Wenn es gut läuft soll man ja eigendlich weiterspielen nur bei mir hat das keine guten Auswirkungen.
  • 7 Antworten
    • OliOlsen11
      OliOlsen11
      Bronze
      Dabei seit: 27.10.2008 Beiträge: 1.572
      Ich bin zwar ein SnG'ler, ich spiele aber immer max. 3 Std. am Stück, weil danach die Konzentration nachlässt und man dadurch zu viele Fehler macht.
      Ich würds nicht von wins/losses abhängig, sondern eher ne zeitlich Begrenzung, z. B. 2 Std. dann mal was anderes machen, um den Kopf frei zu bekommen.
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hallo hanz007,

      ich denke, der Thread passt besser ins Selbstmanagement-Forum und ich habe ihn mal verschoben.

      Viele Grüße
      Tobi
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Original von hanz007
      Meine Überlegung ist, dass ich vllt zu lange spiele. Deshalb habe ich heute meine Sessionzeit auf 2std begrenzt (hat nichts gebracht). Ich glaube das ich dann zu müde werde und kaum noch 3bette sondern viel call/fold spiele.
      Da liegt der Hund begraben. Wenn du das bei dir feststellst, solltest du quitten. Egal ob es nach 10 Minuten oder 10 Stunden eintritt.
      Und freu dich, dass du keine Turniere oder SnGs spielst, denn du kannst jederzeit einfach vom Tisch aufstehen ;)
    • hanz007
      hanz007
      Gold
      Dabei seit: 08.02.2010 Beiträge: 1.985
      Früher habe ich MTTs und SNGs gespielt also weiss ich was du meinst :P

      Heute habe ich nach ca. 80min Winnings von 2-3 Stacks gehabt und in den nächsten 20min ging es konstant bergab auf -1Stack.

      In meiner SNG Zeit habe ich maximal 2-3std 21Tables gespielt. Da finde ich es merkwürdig, dass ich nach 1std cg von der Konzentration so weit runtergehe. Oder ist das normal?
    • Toerke79
      Toerke79
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2009 Beiträge: 6.133
      Ja das ist normal, weil du beim CG in jeder Hand eine Entscheidung zu treffen hast bzw. mehr auf zack sein muss und es jede Hand rund gehen kann. Im SnG hast du zum Beispiel die entspannende/langweilige Anfangsphase in der du stupide wegfoldest was wenig Aussicht auf Erfolg hast und es gibt halt viel weniger Postflopaction.
    • fiveseven
      fiveseven
      Global
      Dabei seit: 14.07.2006 Beiträge: 10.856
      Original von hanz007
      Früher habe ich MTTs und SNGs gespielt also weiss ich was du meinst :P

      Heute habe ich nach ca. 80min Winnings von 2-3 Stacks gehabt und in den nächsten 20min ging es konstant bergab auf -1Stack.

      In meiner SNG Zeit habe ich maximal 2-3std 21Tables gespielt. Da finde ich es merkwürdig, dass ich nach 1std cg von der Konzentration so weit runtergehe. Oder ist das normal?
      Wie mein Vorposter schon schreibt, musst du im Cashgame mehr machen als im SnG. Notes machen, ständig neue an den Tisch kommende Leute readen; stealen;restealen; bluff3,4,5bets; floating, squeezing. alles sachen die im SnG so in der Form gar nicht vorkommen
    • mergelina
      mergelina
      Bronze
      Dabei seit: 28.03.2008 Beiträge: 2.653
      hallo Hanz007

      generell solltest du deine spielzeit nicht von winnings- oder losses abhängig machen (stop loss für extremfälle mal ausgenommen)

      Du solltest solange spielen, wie du dein bestes play, dein A-game also, aufrechterhalten kannst.

      Allgemein und zur Tiltvorbeugung gehört zum mindset eines erfolgreichen Pokerspielers, den Focus weg von den Ergebnissen auf das Fällen richtiger und damit longterm profitabler Entscheidungen zu richten.

      Im Optimalfall sollten also deine Spielgewohnheiten, d.h. unter anderem die Dauer der sessions nicht Ergebnissorientiert sein sondern nach der Qualität deines Spiels ausgerichtet sein.

      Das sagt sich immer in der Theorie leichter als es in der Praxis ist. Denn wir alle lieben es mit Gewinn die session zu beenden. Aber generell bewusst sollst du dir dieser sache sein und mit der zeit wird sich deine Mindset dahingehend auch festigen.

      viel erfolg


      mergelina