Heroin/Crack/Crystal Meth

    • Marco11190
      Marco11190
      Einsteiger
      Dabei seit: 05.07.2010 Beiträge: 110
      Hallo,

      eins vorweg: Nein, ich habe keine dieser Drogen je ausprobiert und werde es auch nie machen. Habe mir ein paar Reportagen angeguckt und war erschrocken was diese 3 Drogen aus einem Menschen machen können.

      1) Gibts hier im Forum jemanden der das Zeug schonmal ausprobiert hat?
      2) Alle Drogen machen stark körperlich abhängig, was mich interessiert ist ob man nach einem einzigen mal schon körperlich abhängig ist oder erst nach ein paar mal? Das ging aus den Reportagen nicht hervor.
      3) Welche der 3 Drogen ist eurer Meinung nach am schlimmsten und gibt es noch heftigere?
  • 121 Antworten
    • Prxxxe
      Prxxxe
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2008 Beiträge: 8.363
      solche Threads gabs schon ein paar hier....viele davon wurden geschlossen, weil drogen halt illegal, gefährlich und böse sind
    • Nemanja1977
      Nemanja1977
      Global
      Dabei seit: 11.08.2008 Beiträge: 11.069
      Als würden wir Dir das auf die Nase binden Eicke...
    • Petathebest
      Petathebest
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 2.634
      Bei Crystal Meth und Heroin reicht wohl 1 mal für die Abhängigkeit, bei Crack keine Ahnung, hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen.
    • Marco11190
      Marco11190
      Einsteiger
      Dabei seit: 05.07.2010 Beiträge: 110
      Original von Petathebest
      Bei Crystal Meth und Heroin reicht wohl 1 mal für die Abhängigkeit, bei Crack keine Ahnung, hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen.
      um es nochmal klarzustellen. ich distanziere mich hier ganz deutlich von der einnahme dieser drogen, wer die nimmt kann sein leben in die tonne kloppen, es interessiert mich einfach nur.


      bist du dir sicher, dass eine einzige einnahme schon zu kompletter abhängigkeit führt?
    • TempoKamille
      TempoKamille
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2010 Beiträge: 4.980
      Original von Nemanja1977
      Als würden wir Dir das auf die Nase binden Eicke...
      :heart: :heart: :heart:
    • somekindofa
      somekindofa
      Bronze
      Dabei seit: 25.06.2009 Beiträge: 2.645
      hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen

      Ja, t-online ist auch meine erste Anlaufstelle wenns um Informationen bezüglich Drogen geht :rolleyes:

      Ist ein nicht-abhängiger Konsum von Crack möglich?

      August 2008

      Die meisten Suchtexperten würden obige Frage sicher verneinen. Amendt (2004) schreibt: „Das Todesimage von Heroin ist so übermächtig, daß jede Relativierung des Gefahrenpotentials der Droge als Provokation empfunden und als Tabubruch zurückgewiesen wird.“ In ähnlicher Weise, vielleicht sogar noch mehr gilt dies sicherlich für Droge Crack.

      Eine amerikanische Studie von Falck et al. (2008) untersuchte Faktoren, welche darüber bestimmen, ob Crackkonsumenten eine Abhängigkeit entwickeln. Hierzu wurden 172 Crackkonsumenten über einen Zeitraum von insgesamt 8 Jahren wiederholt befragt. Bei 37 Prozent der Befragten konnte keine Abhängigkeit (entsprechend der DSM-IV-Kriterien) festgestellt werden. Hinsichtlich jener Faktoren, welche abhängige von nicht-abhängigen Konsumenten unterschied, war die ethnische Herkunft bedeutsam: Amerikaner afrikanischer Abstammung erfüllten seltener die Kriterien einer Abhängigkeit. Außerdem war das Risiko für eine Abhängigkeitsentwicklung bzgl. Crack unter Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit, antisozialer Persönlichkeitsstörung oder mit anderen Abhängigkeiten (z.B. Alkohol) größer.

      Auch wenn diese Studie in Bezug auf protektive Faktoren, welche möglicherweise vor einer Suchtentwicklung schützen leider nicht viel Erhellendes bringt, so ist doch die Tatsache überraschend, dass überhaupt ein nicht-abhängiger Konsum von Crack möglich ist. Leider werden noch immer erheblich mehr Ressourcen in die Beantwortung der Frage „Warum werden Menschen süchtig?“ investiert, als in die Untersuchung jener Faktoren, welche helfen könnten, gerade nicht abhängig zu werden. Letztere wären aber genau das, was die Präventionsarbeit dringend benötigt.

      Quellen:

      Amend, G. (2004). No drugs - no future. Drogen im Zeitalter der Globalisierung. Wien: Europa Verlag.
      Falck, R.S., Wang, J., Carlson, R.G. (2008). Among long-term crack smokers, who avoids and who succumbs to cocaine addiction? Drug and Alcohol Dependence, in press.
    • Nemanja1977
      Nemanja1977
      Global
      Dabei seit: 11.08.2008 Beiträge: 11.069
      Original von Petathebest
      Bei Crystal Meth und Heroin reicht wohl 1 mal für die Abhängigkeit, bei Crack keine Ahnung, hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen.
      Zumindest was Heroin angeht ist das Bullshit, von einmal Meth wirst Du auch nicht sofort abhängig.
      Was Methamphetamin angeht: Ich weiss ja nicht wie alt Deine Großeltern sind aber kannst sie mal fragen, könnte gut sein dass beide es sich gerne mal reingepfiffen haben, der Opa bei der Wehrmacht die Oma Anfang der 50er als Hausfrau (Stichwort Pervitin)
      In ner Doku meinten sie letztens das die "Helden von Bern" auch keine Chorknaben waren.
      Von den Sachen die genannt wurden würde ich Crack als die am gierigsten machende Droge bezeichnen...
    • Nemanja1977
      Nemanja1977
      Global
      Dabei seit: 11.08.2008 Beiträge: 11.069
      Original von Marco11190
      Original von Petathebest
      Bei Crystal Meth und Heroin reicht wohl 1 mal für die Abhängigkeit, bei Crack keine Ahnung, hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen.
      um es nochmal klarzustellen. ich distanziere mich hier ganz deutlich von der einnahme dieser drogen, wer die nimmt kann sein leben in die tonne kloppen, es interessiert mich einfach nur.


      bist du dir sicher, dass eine einzige einnahme schon zu kompletter abhängigkeit führt?
      Das ist genauso weit von der Wahrheit entfernt wie zu behaupten sie wären überhaupt nicht gefährlich. Immer diese schlauen, fundierten und differenzierten Aussagen... :rolleyes:
    • Marco11190
      Marco11190
      Einsteiger
      Dabei seit: 05.07.2010 Beiträge: 110
      Original von Nemanja1977
      Original von Marco11190
      Original von Petathebest
      Bei Crystal Meth und Heroin reicht wohl 1 mal für die Abhängigkeit, bei Crack keine Ahnung, hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen.
      um es nochmal klarzustellen. ich distanziere mich hier ganz deutlich von der einnahme dieser drogen, wer die nimmt kann sein leben in die tonne kloppen, es interessiert mich einfach nur.


      bist du dir sicher, dass eine einzige einnahme schon zu kompletter abhängigkeit führt?
      Das ist genauso weit von der Wahrheit entfernt wie zu behaupten sie wären überhaupt nicht gefährlich. Immer diese schlauen, fundierten und differenzierten Aussagen... :rolleyes:
      also weiß keiner so recht, bei welcher drogen das suchtpotential am höchsten ist und ob schon eine einmalige einnahme zur sicheren abhängigkeit führen kann? gibts dazu keine quellen?
    • dreiFingerjoe
      dreiFingerjoe
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 867
      Original von Nemanja1977
      Original von Petathebest
      Bei Crystal Meth und Heroin reicht wohl 1 mal für die Abhängigkeit, bei Crack keine Ahnung, hab mal irgendwas drüber bei T-Online gelesen.
      Zumindest was Heroin angeht ist das Bullshit, von einmal Meth wirst Du auch nicht sofort abhängig.
      Was Methamphetamin angeht: Ich weiss ja nicht wie alt Deine Großeltern sind aber kannst sie mal fragen, könnte gut sein dass beide es sich gerne mal reingepfiffen haben, der Opa bei der Wehrmacht die Oma Anfang der 50er als Hausfrau (Stichwort Pervitin)
      In ner Doku meinten sie letztens das die "Helden von Bern" auch keine Chorknaben waren.
      Von den Sachen die genannt wurden würde ich Crack als die am gierigsten machende Droge bezeichnen...
      # sofort macht keine der drogen abhängig doch die gefahr das es einem so gut gefällt das mann wieder zu der droge greift sollte mann nicht unterschätzten
    • dreiFingerjoe
      dreiFingerjoe
      Bronze
      Dabei seit: 10.01.2007 Beiträge: 867
      am höhsten ist das suchtpotenzial wohl bei crack
    • Fr33T1b3t
      Fr33T1b3t
      Global
      Dabei seit: 01.05.2011 Beiträge: 12
      man muss zwischen physischer und psychischer abhängigkeit unterscheiden...
      physische abhängigkeit bedeutet der körper hat sich darauf eingestellt und braucht es nun. das ist nach einem oder auch noch zwei oder drei mal kaum möglich, dazu muss man das schon länger nehmen...
      psychische abhängigkeit ist natürlich bei jedem menschen anders, schon möglich das es manche beim ersten mal schon so geil finden das sie davon nichtmehr los kommen
    • somekindofa
      somekindofa
      Bronze
      Dabei seit: 25.06.2009 Beiträge: 2.645
      körperlich: Heroin
      psychisch: Crack
    • vandaalen
      vandaalen
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2008 Beiträge: 5.348
      Persönlich noch nicht konsumiert, hab ich auch nicht vor.

      Also Crack macht nicht körperlich abhängig, sondern schwer psychisch abhängig. Ich kenne einige Leute die Kokainbase geraucht haben. Das hat eine ähnliche Wirkung, ist im Vergleich zu Crack aber weniger ergiebig, bzw. ist es deutlich teurer, da beim Herstellungsprozess von Crack die Reinheit erhöht wird.

      Die Wirkung wird als Klingeln im Hirn beschrieben. Die Konsumenten sind auch immer sehr empfindlich gegenüber Sinneseindrücken, also Lautstärke, Helligkeit, usw. Wenn die Wirkung nachlässt wird direkt nachgelegt. Wenn nichts mehr da ist macht sich sehr schnell sehr schlechte Laune breit. Agrressiv sind sie dann auch.

      Mit solchen Leuten möchtest Du nichts zu tun haben, glaub mir. Das ist richtiggehend ekelig, was die bereit sind für die Droge zu tun. Ähnlich wie Junkies, aber die Hemmschwelle wird da deutlich schneller runtergeschraubt und auch um einiges schlimmer.

      Heroin: Mein ganzer Freundeskreis von früher ist an der Nadel geendet. Der erste ist gestorben, als ich 14 war und er 13. Der Rest ist gefolgt. Keiner ist übrig geblieben (20 Jahre später). Da konnte ich wirklich den kompletten Verfall miterleben. Erschreckend kann ich nur sagen.

      Chrystal ist in meinem Umfeld zum Glück noch nicht aufgetaucht. Da braucht man ja aber nurmal Google anzuschmeissen um zu wissen, was passiert.

      Ich finde alle drei auf ihre Weise perfide und schlimm.

      Crack ist IMHO das wiederwärtigste, weil sich die psychische Abhängigkeit sehr sehr schnell einstellt und es (am Anfang) sehr günstig in der Beschaffung ist.

      Chrystal ist halt auch relativ günstig und den Ruf als Partydroge hat es auch und wird somit verharmlost. Da ist man schnell vom "normalen" Speed beim Chrystal. Es gibt wohl auch keinen Ersatzstoff um den Entzug zu erleichtern. Ich hab von einer Erfolgsquote von 4% gelesen.

      Ich glaub über Heroin muss man nicht viele Worte verlieren. Das ist alles bestens dokumentiert.

      €: Der einmalige Konsum führt mit an Sicherhet grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zur Abhängigkeit, auch nicht bei Crack. Aber das Verlangen es wieder zu tun ist halt sehr sehr groß, weil Dein Gehirn mit Botenstoffen aus dem Selbstbelohnungssystem zugeschissen wird.

      Bei Chrystal eher nicht, aber da ist dann die Verharmlosung á la "Ich bin ja nicht süchtig und werde es auch nicht, nehm's ja nur zum Feiern" sehr groß.

      Und auf einmal bist Du dann abhängig.
    • Tartarus
      Tartarus
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 996
      Original von Marco11190

      3) ...und gibt es noch heftigere?
      Poker!!!

      Original von Prxxxe
      solche Threads gabs schon ein paar hier....viele davon wurden geschlossen, weil drogen halt illegal, gefährlich und böse sind
      Poker???
    • Benzodiazepin
      Benzodiazepin
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 16.07.2009 Beiträge: 3.456
      hab als zivi mit schwerstabhängigen gearbeitet (und studiere pharmazie)
      -heroin: kann schon nach wenigen malen abhängig machen. die körperliche abhängigkeit ist sehr schwer und viele kommen nie wieder runter, müssen ein leben lang substituiert weden (zb mit methadon). auch psychisch sehr gefährlich. das fixen wird zum ritual, die leute sind "nadelgeil". aufgrund der immensen kosten ist der soziale abstieg/weg in die beschaffungskriminalität quasi vorprogrammiert und je schlechter die eigene situition, desto schwerer der entzug-> teufelskreislauf
      dazu kommt das gesundheiliche risko durch das spritzen und schlecht gestreckten stoff. aids, hepatitis, trombosen, etc sind weit verbreitet und führen oft zu einem frühen tod.

      -crack: soll angeblich schon nach dem ersten konsum abhängig machen können. hat gerade psychisch das höchste potential durch die sehr kurze wirkdauer (nur einige minuten, bei heroin/meth sind es mehrere studen) es gibt zwar auch körperlich entzugserscheinungen, aber die sind nicht so krass wie bei heroin (afaik)

      -meth: weiß ich nicht so viel drüber. ist aufgrund der langen wirkdauer und des billigen preises aber mit sicherheit auch sehr gefährlich. usa haben ja schwer mit zu kämpfen.

      insgesamt würde ich sagen heroin>crack>meth
    • colonelj
      colonelj
      Bronze
      Dabei seit: 02.05.2006 Beiträge: 233
      meth genommen
      alias yaba in thailand....
      auch noch schön geraucht dass es auch schön knallt ^^
      2 sekunden später fühlt man sich wie asterix der gerade ein schluck aus seinem zaubertrank genommen hat.

      5 stunden danach liegst du mit kaltem schweiss im bett und wünscht dir es nie genommen zu haben ^^
      finger weg
    • Buddhanator
      Buddhanator
      Bronze
      Dabei seit: 22.04.2011 Beiträge: 182
      Rein theor. hat das Suchtpotenzial gar nichts mit den Auswirkungen der Drogen, sondern der jeweiligen Person zu tun. Es gibt Leute, die rauchen mal, und obwohl es ihnen "bekommt" schränken sie es aufs Wochenende ein, andere wiederrum ziehen einmal an einer Zigarette und rauchen ihr Leben lang. So ähnlich wird es mit Fast Food und eben auch härteren Drogen. Es gibt Leute, die probieren rei um alles auf Partys aus, und sagen dann Schluss und nehmen es nie wieder.
    • Marco11190
      Marco11190
      Einsteiger
      Dabei seit: 05.07.2010 Beiträge: 110
      Original von Buddhanator
      Rein theor. hat das Suchtpotenzial gar nichts mit den Auswirkungen der Drogen, sondern der jeweiligen Person zu tun. Es gibt Leute, die rauchen mal, und obwohl es ihnen "bekommt" schränken sie es aufs Wochenende ein, andere wiederrum ziehen einmal an einer Zigarette und rauchen ihr Leben lang. So ähnlich wird es mit Fast Food und eben auch härteren Drogen. Es gibt Leute, die probieren rei um alles auf Partys aus, und sagen dann Schluss und nehmen es nie wieder.
      wenn ich das so lese, dass es keine sofortige abhängigkeit geben kann nach einmaligem konsum ist die versuchung natürlich groß es einmal auszuprobieren. aber ich hab kein bock auf die nachwirkungen^^