Europäischer Gerichtshof einverstanden mit ...

  • 19 Antworten
    • sdicke
      sdicke
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2010 Beiträge: 112
      Das ist eine großartige Nachricht. Hoffentlich zieht Schleswig-Holstein das durch und wird nicht in irgendeiner Form vom Bund gebremst.
      Dann müssen wir also demnächst nicht mehr alle mit Gefängnis rechnen, wenn wir unserem Hobby/Beruf/Nebenjob nachgehen!
    • Scooop
      Scooop
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2009 Beiträge: 22.773
      :megusta:
    • epicRR
      epicRR
      Bronze
      Dabei seit: 31.12.2009 Beiträge: 913
      Kann jemand kurz zusammenfassen auf welche Lösung das dann hinauslaufen würde ?
    • NeverRaiseAA
      NeverRaiseAA
      Global
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 293
      Original von sdicke
      Das ist eine großartige Nachricht. Hoffentlich zieht Schleswig-Holstein das durch und wird nicht in irgendeiner Form vom Bund gebremst.
      Dann müssen wir also demnächst nicht mehr alle mit Gefängnis rechnen, wenn wir unserem Hobby/Beruf/Nebenjob nachgehen!
      So ne großartige Nachricht ist das auch wieder nicht, denn Glücksspiel ist Ländersache und nicht Bundesangelegenheit.

      Wer seinen Wohnsitz nicht in SWH hat, für den ändert sich mal gar nix.
    • niker19
      niker19
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2006 Beiträge: 2.918
      Original von NeverRaiseAA
      Original von sdicke
      Das ist eine großartige Nachricht. Hoffentlich zieht Schleswig-Holstein das durch und wird nicht in irgendeiner Form vom Bund gebremst.
      Dann müssen wir also demnächst nicht mehr alle mit Gefängnis rechnen, wenn wir unserem Hobby/Beruf/Nebenjob nachgehen!
      So ne großartige Nachricht ist das auch wieder nicht, denn Glücksspiel ist Ländersache und nicht Bundesangelegenheit.

      Wer seinen Wohnsitz nicht in SWH hat, für den ändert sich mal gar nix.
      soll SWH Schleswig-holstein heissen? die abkürzung is doch S-H ?(
    • TxPoker888
      TxPoker888
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2007 Beiträge: 1.192
      Original von NeverRaiseAA
      Original von sdicke
      Das ist eine großartige Nachricht. Hoffentlich zieht Schleswig-Holstein das durch und wird nicht in irgendeiner Form vom Bund gebremst.
      Dann müssen wir also demnächst nicht mehr alle mit Gefängnis rechnen, wenn wir unserem Hobby/Beruf/Nebenjob nachgehen!
      So ne großartige Nachricht ist das auch wieder nicht, denn Glücksspiel ist Ländersache und nicht Bundesangelegenheit.

      Wer seinen Wohnsitz nicht in SWH hat, für den ändert sich mal gar nix.
      Darum gehts doch gar nicht, sondern eher darum, dass der SH-Entwurf offenbar kompatibel mit EU-Recht ist, wohingegen dies beim jämmerlichen Entwurf der anderen Länder nicht der Fall ist. Dadurch wird SH der Rücken gestärkt und die anderen Länder werden sich vielleicht nochmals überlegen, ob sie den bisherigen gegen EU-Recht verstossenden Staatsvertrag wirklich mit einem genauso schlechten Staatsvertrag ersetzen wollen.
    • OMGifolded72
      OMGifolded72
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2010 Beiträge: 546
      The German state would install a 20% gross profits tax, allow all products, an unlimited amount of licences and implement strict consumer player protection.


      heißt das, dass man 20% auf alle winnings hat? sind winnings das geld, was ich dann im endeffekt auscashe? das würde sinn machen
    • mamanani2
      mamanani2
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2009 Beiträge: 1.013
      erstmal gehen die 20% nur auf den Gewinn der Anbieter. Du selbst betreibst als Hobbyspieler nur Glücksspiel und damit bist du Steuerbefreit.
      Solltest du Poker mit Gewinnabsicht spielen, dann bist du auch Steuerpflichtig. Für dich ändert sich also erstmal nicht viel. Eventuell wird der Rage ein kleines Bisschen angehoben, aber selbst das ist fraglich.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.718
      Original von mamanani2
      erstmal gehen die 20% nur auf den Gewinn der Anbieter. Du selbst betreibst als Hobbyspieler nur Glücksspiel und damit bist du Steuerbefreit.
      Solltest du Poker mit Gewinnabsicht spielen, dann bist du auch Steuerpflichtig. Für dich ändert sich also erstmal nicht viel. Eventuell wird der Rage ein kleines Bisschen angehoben, aber selbst das ist fraglich.
      Wenn ein Unternehmen 20% seiner Gewinne abgeben muss ist es ja sogar positiv für uns (indirekt). Wenn das auf uns Spieler umgelegt wird, würde es anstatt 5% Rake eben 6% Rake sein. Denke aber auch dass der Rake dadurch nicht steigen würde. Ob sich für den Pokerprofi dadurch in Bezug auf die Steuern etwas ändert ist ja damit immer noch nicht klar.
    • NeverRaiseAA
      NeverRaiseAA
      Global
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 293
      Original von TxPoker888
      Original von NeverRaiseAA
      Original von sdicke
      Das ist eine großartige Nachricht. Hoffentlich zieht Schleswig-Holstein das durch und wird nicht in irgendeiner Form vom Bund gebremst.
      Dann müssen wir also demnächst nicht mehr alle mit Gefängnis rechnen, wenn wir unserem Hobby/Beruf/Nebenjob nachgehen!
      So ne großartige Nachricht ist das auch wieder nicht, denn Glücksspiel ist Ländersache und nicht Bundesangelegenheit.

      Wer seinen Wohnsitz nicht in SWH hat, für den ändert sich mal gar nix.
      Darum gehts doch gar nicht, sondern eher darum, dass der SH-Entwurf offenbar kompatibel mit EU-Recht ist, wohingegen dies beim jämmerlichen Entwurf der anderen Länder nicht der Fall ist. Dadurch wird SH der Rücken gestärkt und die anderen Länder werden sich vielleicht nochmals überlegen, ob sie den bisherigen gegen EU-Recht verstossenden Staatsvertrag wirklich mit einem genauso schlechten Staatsvertrag ersetzen wollen.
      auch korrekt. ;)

      Nur ist es kein Geheimnis, daß mehrere Länder einen Vorstoß nach SH Vorbild ablehnen, ganz zu Schwiegen von den Lobbyvertretern der Casinos.

      Wenn nicht mindestens 13 Länder zustimmen, kann er EUGH sagen was er will. Wann hast du denn schon mal eine derartige Übereinstimmung bei Politikern erlebt?
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Original von AyCaramba44
      Original von mamanani2
      erstmal gehen die 20% nur auf den Gewinn der Anbieter. Du selbst betreibst als Hobbyspieler nur Glücksspiel und damit bist du Steuerbefreit.
      Solltest du Poker mit Gewinnabsicht spielen, dann bist du auch Steuerpflichtig. Für dich ändert sich also erstmal nicht viel. Eventuell wird der Rage ein kleines Bisschen angehoben, aber selbst das ist fraglich.
      Wenn ein Unternehmen 20% seiner Gewinne abgeben muss ist es ja sogar positiv für uns (indirekt). Wenn das auf uns Spieler umgelegt wird, würde es anstatt 5% Rake eben 6% Rake sein. Denke aber auch dass der Rake dadurch nicht steigen würde. Ob sich für den Pokerprofi dadurch in Bezug auf die Steuern etwas ändert ist ja damit immer noch nicht klar.
      Das wurde ja schon im Steuerthread diskutiert. Sollte es so kommen, dass es dann wie bei Lotto, Pferdewetten, Oddset usw gehandhabt wird, würden auf die Spieler keine Steuern mehr zukommen. Dann ist es Glücksspiel und der Amateur-/Profiquatsch hat sich auch erledigt. Eben falls es dann unter das RennwLottG fällt.
    • NeverRaiseAA
      NeverRaiseAA
      Global
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 293
      Die gesamte Liberalisierung des Glückspielmarktes in der Zukunft hat dür den/die Spieler nur einen Vorteil.

      Es wird nicht mehr strafbar sein online um Echtgeld zu zocken !

      Ansonsten gibts nur Nachteile. Gewinner sind die Onlinecasinos und der Fiskus.
    • AyCaramba44
      AyCaramba44
      Black
      Dabei seit: 27.04.2010 Beiträge: 11.718
      Original von NeverRaiseAA
      Die gesamte Liberalisierung des Glückspielmarktes in der Zukunft hat dür den/die Spieler nur einen Vorteil.

      Es wird nicht mehr strafbar sein online um Echtgeld zu zocken !

      Ansonsten gibts nur Nachteile. Gewinner sind die Onlinecasinos und der Fiskus.
      Wenn der Rake beim Pokern gleich bleibt, Poker legalisiert wird, Pokergewinne nicht versteuert werden müssen und man in Deutschland legal um Echtgeld werben kann, dann gäbe es eindeutige Verbesserungen für Pokerspieler. Wäre wohl das Optimum was bei raus kommen könnte, daran glauben tue ich aber auch nicht. ;)

      Zusätzlich verdient der Staat noch Geld und geht nicht in irgendwelche Steuerparadiese.
    • NeverRaiseAA
      NeverRaiseAA
      Global
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 293
      Original von AyCaramba44
      Original von NeverRaiseAA
      Die gesamte Liberalisierung des Glückspielmarktes in der Zukunft hat dür den/die Spieler nur einen Vorteil.

      Es wird nicht mehr strafbar sein online um Echtgeld zu zocken !

      Ansonsten gibts nur Nachteile. Gewinner sind die Onlinecasinos und der Fiskus.
      Wenn der Rake beim Pokern gleich bleibt, Poker legalisiert wird, Pokergewinne nicht versteuert werden müssen und man in Deutschland legal um Echtgeld werben kann, dann gäbe es eindeutige Verbesserungen für Pokerspieler. Wäre wohl das Optimum was bei raus kommen könnte, daran glauben tue ich aber auch nicht. ;)

      Zusätzlich verdient der Staat noch Geld und geht nicht in irgendwelche Steuerparadiese.

      Es geht hier vordergründig um die Prävention der Spielleidenschaft.

      Ich garantiere Euch jetzt schon, daß derart strenge
      Verbraucherschutzmaßnahmen und Kontenlimitierungen, bei dem die Banken aber auch die Casinos in die Pflicht genommen werden, einen Rückgang beim Pokertraffic, aber auch bei Sportwetten zur Folge haben werden.

      Onlinepoker wird nicht mehr profitabel sein und bei den Sportwetten werden die Quoten in den Keller sinken !

      Die Politiker wissen das. Ist denen aber egal, solange sie in Zukunft richtig dabei abkassieren.

      Wer der Meinung ist, durch Liberalisierung des Sportwetten- und Onlinecasinomarktes gibts jetzt deutlich mehr Zocker, der ist auf dem falschen Dampfer.

      Seit wann ist legales Zocken profitabler als illegales ? ?(
    • gramule
      gramule
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2006 Beiträge: 1.031
      wollte keinen neuen thread aufmachen, aber das kam grad über den newsticker (sid!)...

      edit: weil der artikel anscheinend doch nicht so taufrisch ist, verpack ich ihn mal in ´nen spoiler für die, die ihn noch nicht kennen.

      Experten: Neuer Glücksspielstaatsvertrag wird scheitern Köln, 13. April (SID) - Der von den Ministerpräsidenten beschlossene neue Glücksspielstaatsvertrag wird scheitern - oder in dieser Form nicht wie geplant zum 1. Januar 2012 realisiert werden. Darin waren sich am Freitag nahezu alle Experten relativ einig, die den Anfang April beschlossenen Vertragsentwurf beim 3. Sportrechtstag an der Sporthochschule Köln nach verschiedenen Aspekten beleuchteten. Zuvor schon hatten die privaten Wettanbieter angekündigt, sie wollten den Vertrag mit massivem wirtschaftlichem Druck kippen. "Wir fahren am 25. Mai nach Magdeburg und werden dort Kritik und Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Ich gehe davon aus, dass die Messe noch nicht gelesen ist", erklärte Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), mit Blick auf die im Sommer geplante Ratifizierung des Vertrages. Vesper, dessen DOSB zusammen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Stiftung Deutsche Sporthilfe einen eigenen Vorschlag unterbreitet hatte, übte noch gemäßigte Kritik am geplanten Vertrag der 15 Ministerpräsidenten. Schleswig-Holstein hatte sich als einziges Bundesland gegen den Entwurf ausgesprochen und ein eigenes Gesetz angekündigt, das inzwischen mit leichten Veränderungen bereits von der Europäischen Kommission akzeptiert wurde. Er ist der von DOSB, DFB, DFL und Sporthilfe favorisierten Lösung ähnlich. Experten, die das von den Ministerpräsidenten geplante Werk aus dem Blickwinkel der Ökonomie, Steuern, Europa- und Verfassungsrecht, Verwaltungs-, Steuer- und Strafrecht beurteilten, formulierten erhebliche Zweifel an Realitätssinn und Marktgerechtigkeit des Werkes. Skepsis herrschte vor allem darin, dass die Beschränkung auf Konzessionen für nur sieben Anbieter vor dem Verfassungsrecht und dem europäischen Recht Bestand haben könnte. So hatten zuvor schon die privaten Wettanbieter argumentiert und deutlich mehr Konzessionen sowie eine drastische Senkung der geplanten Bundesabgabe von 16,66 Prozent auf den Bruttospielertrag gefordert, ansonsten werde der legale Markt abgewürgt und mindestens 95 Prozent der Wett-Interessenten in den illegalen Bereich getrieben. Auch Norman Albers vom Deutschen Buchmacherverband kritisierte, der jährlich auf 7,8 Milliarden Euro geschätzte deutsche Sportwettenmarkt werde durch die geplante Lösung in die Illegalität getrieben. Die privaten Anbieter erhärteten in Köln ihre Ankündigung, sie würden sich um Lizenzen in Schleswig-Holstein bewerben.
    • brontonase
      brontonase
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 16.958
      warum postest du einen ein monat alten artikel den wir alle kennen?
    • Razello
      Razello
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2009 Beiträge: 2.287
      im prinzip könnte man als steuerzahlende Pro jeglichen Rake von der Steuer absetzen. Müsste man mal durchrechnen
    • gramule
      gramule
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2006 Beiträge: 1.031
      Original von brontonase
      warum postest du einen ein monat alten artikel den wir alle kennen?
      sry, wusst nicht dass der alt ist... der ist wie gesagt gerade um 19:30 uhr im sid-ticker eingelaufen. my bad!
    • AndreasM
      AndreasM
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2007 Beiträge: 2.896
      Hey Leute,

      da diese Info ja nicht mehr die neueste ist, und es bereits Themen hierzu gibt, mache ich hier mal zu.

      Viele Grüße

      Muchacho3

      Urteil zum Staatsvertrag [update: Links zu wesentlichen Urteilen in D]