Private Krankenkasse

    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Hi zusammen,

      bin letztes Jahr aus der privaten Familienversicherung geflogen und bin seit dem bei der selben Kasse einzeln versichert. Bin noch Student und da ich mich zu beginn meines Studiums von der gesetzlichen Kasse hab freistellen lassen, komm ich da auch nicht mehr rein. Zahle im moment etwa 180 Euro im Monat, was schon nen ganz schöner batzen ist. Man findet zwar im Netz Vergleichseiten, jedoch hab ich 0 Plan von dem ganzen und würde mich da jetzt nicht bei Kasse xy anmelden wollen ohne genau zu wissen was ich tue. Vielleicht ist ja hier jemand in der selben Situation und kann was empfehlen, auch wenns nur ne seriöse Seite ist?

      Danke schonmal

      Edit: Hab grad nochmal geschaut und dann stoß ich halt auf so ne Seite: Klick

      Von den preisen her sieht das halt schon ganz gut aus, aber dann wollen sie natürlich direkt wieder Name und Adresse wenn man mehr erfahren will. Sowas geb ich halt im Netz nich einfach so an, weils meist irgendwelchen unseriösen Seiten sind, die direkt alle Daten haben wollen.
  • 20 Antworten
    • Petathebest
      Petathebest
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 2.634
      Wie kann man sich denn freistellen lassen, es ist doch Versicherungspflicht in Deutschland? Kommst du denn wenigstens wieder in die gesetzliche rein nach dem Studium?
    • JoePistone
      JoePistone
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2008 Beiträge: 2.219
      wohl eher die frage wie du aus der familienversicherung rausgeflogen bist, bist du über 27 oder was?
      Ansonsten müssen die studenten doch in der Familie mitversichern lassen.
    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Man muss sich, wenn man während des Studiums in der privaten Familienversicherung bleiben will, von der gesetzlichen freistellen lassen. Das heisst dann aber, dass man solange man student ist, nicht wieder in die gesetzliche eintreten kann. Ab dem Jahr in dem man 27 wird, kann man aber nicht mehr in der Familienversicherung bleiben. Das heisst, ab dem zeitpunkt ist selbst versichern angesagt, und da man sich ja von der gesetzlichen hat freistellen lassen, muss es halt ne private sein. Erst wenn man mim Studium fertig ist und nen Arbeitsverhältnis eingeht wollen die gesetzlichen einen wieder ;)
    • FiroX
      FiroX
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2006 Beiträge: 697
      Ich würde mir einen Wechsel gut überlegen, ich denke du dürftest dabei kaum günstiger wegkommen.

      Bist vermutlich von Geburt an in der Versicherung, oder?
      Krankenkassenwechsel würde bedeuten dein jetziges Alter wird als Eintrittsalter zu Grund gelegt, evtl. neue Gesundheitsprüfung etc.

      Ich habe das Problem öfters bei Kinder von Beamten, die über die Beihilfe nicht mehr berücksichtigungsfähig sind und dann den Vertrag auf 100% PKV umstellen müssen. Die stehen sich in 99% der Fälle damit am Besten bei der Versicherung zu bleiben - eben weil sie i.d.R. ab Geburt dort versichert sind.
    • Roven
      Roven
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2007 Beiträge: 3.011
      Warum schreibt ihr 27? Geht doch nur bis 25?
    • FiroX
      FiroX
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2006 Beiträge: 697
      Jahrgang 81 und Älter bis 27
      Jahrgang 82 bis 26
      Jahrgang 83 und Jünger bis 25, es sei denn man hat sein Studium vor dem WS 06/07 begonnen, dann hat man noch Ansprüche bis 27 (Übergangsregelung)
    • feinerreiner
      feinerreiner
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 157
      Original von FiroX
      [...] es sei denn man hat sein Studium vor dem WS 06/07 begonnen, dann hat man noch Ansprüche bis 27 (Übergangsregelung)
      quelle?
    • tommyguun
      tommyguun
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2009 Beiträge: 13
      Du würdest in der gesetzlichen Krankenversicherung warscheinlich so einen monatlichen Satz von um die 80€ bezahlen. Du solltest dir aber an dieser Stelle auch die Frage stellen, wie geht es nach dem Studium weiter? Wirst du direkt in ein Angestelltenverhältnis übergehen, mit einem Verdienst von mehr als 49500€ jährlich (JAEG) macht es ja durchaus Sinn zu bleiben, da du dir somit dein früheres Eintrittsalter sicherst und deinen Gesundheitszustand. Solltest du mach dem Studium wieder in die GKV zurückkehren empfehle ich dir dies auf jeden Fall durch eine Anwartschaftsversicherung zu machen!

      Auch die Kündigungsfrist solltest du beachten, auch die PKV kann nicht ohne Fristeinhaltung gekündigt werden.
      Achte beim Vergleich im Internet auf folgende beitragsrelevanten Daten:
      - Selbstbehalt (sog. absoluter oder prozentualer)
      - Beitragsrückerstattung (bei manchen Versicherungen bekommst du bis 6 Monatsbeiträge zurück, wenn du keine Rechnungen einreichst)
      - Beitragshöhe nach dem Studium

      Hoffe das hilft dir schonmal bissl weiter
    • FiroX
      FiroX
      Bronze
      Dabei seit: 24.09.2006 Beiträge: 697
      Original von feinerreiner
      Original von FiroX
      [...] es sei denn man hat sein Studium vor dem WS 06/07 begonnen, dann hat man noch Ansprüche bis 27 (Übergangsregelung)
      quelle?
      Steueränderungsgesetz 2007 (BGBl. I S. 1652)
    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Original von FiroX
      Ich würde mir einen Wechsel gut überlegen, ich denke du dürftest dabei kaum günstiger wegkommen.

      Bist vermutlich von Geburt an in der Versicherung, oder?
      Krankenkassenwechsel würde bedeuten dein jetziges Alter wird als Eintrittsalter zu Grund gelegt, evtl. neue Gesundheitsprüfung etc.

      Ich habe das Problem öfters bei Kinder von Beamten, die über die Beihilfe nicht mehr berücksichtigungsfähig sind und dann den Vertrag auf 100% PKV umstellen müssen. Die stehen sich in 99% der Fälle damit am Besten bei der Versicherung zu bleiben - eben weil sie i.d.R. ab Geburt dort versichert sind.
      Ja, bin seit Geburt an in der Versicherung. Und das mit der Beihilfe ist auch genau bei mir der Fall, und ich bin jetzt halt in ne normaler PKV bei der PBKK gerutscht. Wie stehn die meisten denn besser da wenn sie dort bleiben ? Ist KK Wechsel wirklich so kompliziert ? Hab zB nen Bekannten, der ist schon 34 und hat jetzt erst ein Studium begonnen. Musste sich auch Privat versichern und kommt mit irgendwas um 120 € im Monat weg. Dachte schon ich kann da nochwas sparen, wenn ich mich mal schlau mache ...

      Dumm ist halt wirklich, wenn man nach Private Krankenversicherung Student googelt, landet man nur auf komischen Seiten. Kommen mir recht unseriös rüber...
    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Original von thomaszanker
      Du würdest in der gesetzlichen Krankenversicherung warscheinlich so einen monatlichen Satz von um die 80€ bezahlen. Du solltest dir aber an dieser Stelle auch die Frage stellen, wie geht es nach dem Studium weiter? Wirst du direkt in ein Angestelltenverhältnis übergehen, mit einem Verdienst von mehr als 49500€ jährlich (JAEG) macht es ja durchaus Sinn zu bleiben, da du dir somit dein früheres Eintrittsalter sicherst und deinen Gesundheitszustand. Solltest du mach dem Studium wieder in die GKV zurückkehren empfehle ich dir dies auf jeden Fall durch eine Anwartschaftsversicherung zu machen!
      Ich KANN ja garnicht in eine gesetzliche zurück, eben weil ich mich hab freistellen lassen. Zumindest solange ich Student bin. Und soweit ich informiert bin, MUSS ich aber zurück wenn ich nach dem Studium ein Arbeitsverhältnis eingehe.

      Original von thomaszanker
      Achte beim Vergleich im Internet auf folgende beitragsrelevanten Daten:
      - Selbstbehalt (sog. absoluter oder prozentualer)
      - Beitragsrückerstattung (bei manchen Versicherungen bekommst du bis 6 Monatsbeiträge zurück, wenn du keine Rechnungen einreichst)
      - Beitragshöhe nach dem Studium
      Was bedeutet denn der Selbstbehalt ? Ist das ein Betrag den man pro Jahr erstmal slebst zu tragen hat ? Also als beispiel, die ersten 150 € im Jahr zahlt die Kasse nicht ?

      Wie funkioniert das mit der Beitragsrückerstattung ? Wenn dort steht "3 Monate", bedeutet das, wenn ich ein Jar nichts einreiche bekomme ich 3 Monate erstattet oder wie rechnet sich das ?
    • tommyguun
      tommyguun
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2009 Beiträge: 13
      PKV-Wahl: Das ist mir schon klar, wollte nur allg. Infos dazu geben... Sollte dein Verdienst nach dem Studium voraussichtlich bereits im ersten Jahr über 49500€ Brutto liegen musst du nicht zurück, da du somit versicherungsfrei bist!

      - Selbstbehalt: Einfaches Beispiel: eine Gesellschaft hat einen absoluten Selbstbehalt von 500€ im ambulanten Bereich. Nun reichst du Behandlungskosten in Höhe von 2000€ ein, davon trägst 500€ komplett du, die 1500€ Restkosten die Kasse. bei einer Behandlung von 400€ würdest du also die komplette Rechnung selbst tragen müssen. Das rechnet sich immer jähtlich, sprich hast du schon eine Rechnung in dem Jahr von 400€ eingereicht und hast ein paar Monate später eine weitere in Höhe von 400€, musst du 300€ selbst tragen (400€ + 400€ = 800€ - 500€ SB = 300)

      - Beitragsrückerstattung: hier will die Gesellschaft einfach den Verwaltungsaufwand schonen, da es für sie genau so viel Arbeit ist eine Einzelrechnung zu verarbeiten, als viele gesammelte.
      Anwendungsbeispiel: Du zahlst mtl. 150€. Du hast Ausgaben für Behandlungen in diesem Jahr in Höhe von 200€, reichst diese aber nicht ein und sammelst sie vorerst. Bei 3 Monatsbeiträgen BRE wären das also 450€ Rückerstattung und somit profitabler als die Rechnung einzureichen. Die BRE zählt jeweils jährlich. Rechnungen haben eine Gültigkeit von 2 Jahren, können also ohne Probleme gesammelt werden. Wenn man jedoch nur eine Rechnung von 30€ einreicht, ist die BRE dahin.

      Solltest du noch weitere Fragen haben, kann ich sie dir auch gern im TS beantworten.

      Gruß
    • RuthlessRabbit
      RuthlessRabbit
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 9.531
      Ich habe die gleiche Situation. Bin noch über Eltern (1 davon Beamter) versichert. 80% Beihilfe und 20% privat. Lebe aber jetzt in Österreich, aber würde schon gerne in meiner privaten Krankenkasse bleiben, weil sogar mein Opa schon dort war und ich bis jetzt alles bezahlt bekommen habe. Ich glaube das ist nicht bei jeder so.
      Aber theoretisch könnte ich mich doch auch in Österreich versichern oder? z.B. wenn ich hier irgendeinen Studentenjob annehme, bin ich automatisch versichert, oder?
    • tommyguun
      tommyguun
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2009 Beiträge: 13
      Original von RuthlessRabbit
      Ich habe die gleiche Situation. Bin noch über Eltern (1 davon Beamter) versichert. 80% Beihilfe und 20% privat. Lebe aber jetzt in Österreich, aber würde schon gerne in meiner privaten Krankenkasse bleiben, weil sogar mein Opa schon dort war und ich bis jetzt alles bezahlt bekommen habe. Ich glaube das ist nicht bei jeder so.
      Aber theoretisch könnte ich mich doch auch in Österreich versichern oder? z.B. wenn ich hier irgendeinen Studentenjob annehme, bin ich automatisch versichert, oder?
      Solange du beim Beihilfeanspruch deines Vaters noch berücksichtigungsfähig bist, bleib definitiv dort! Günstiger kannst du dich zu den Leistungen ohne hin nicht versichern...

      Kann ich dir auf Anhieb jetzt leider nicht beantworten, da ich das Sozialversicherungssystem von Österreich nicht kenne. Ich denke, dass diese auch mit der Steuerpflicht zusammenhängt. In Deutschland bist du bei einem 400€ Job nicht automatisch selbst versicherungspflichtig, erst im Bereich darüber, da dann volle Sätze des Bruttoeinkommens vom Arbeitgeber abgeführt werden müssen (derzeit 15,5% des Bruttoeinkommens). Zudem bist du dann nur durch die gesetzliche Mindestversorgung abgesichert, wo ich mir nicht vorstellen kann, dass diese in Österreich z.B. bei Zahnersatz mehr leistet als in Deutschland.
    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Original von thomaszanker
      Solltest du noch weitere Fragen haben, kann ich sie dir auch gern im TS beantworten.
      Wär nice ja.

      Kannst mich ja mal im Skype adden: DerKeduan
    • Groni
      Groni
      Black
      Dabei seit: 09.08.2006 Beiträge: 839
      Wechsel auch gerade in ne pkv und kann dir nur empfehlen deinen Fall einfach nem Makler vorzustellen. beratung usw. ist normalerweise kostenfrei und falls es zu ner Vermittlung kommt zahlt das meistens der Versicherer.
      Kann mir auch nur schwer vorstellen das du nicht deutlich unter 180€ kommst(gehe von nem gesunden unter 30 jährigen Mann aus).
    • Keduan
      Keduan
      Bronze
      Dabei seit: 25.09.2007 Beiträge: 4.407
      Original von Groni
      Wechsel auch gerade in ne pkv und kann dir nur empfehlen deinen Fall einfach nem Makler vorzustellen. beratung usw. ist normalerweise kostenfrei und falls es zu ner Vermittlung kommt zahlt das meistens der Versicherer.
      Kann mir auch nur schwer vorstellen das du nicht deutlich unter 180€ kommst(gehe von nem gesunden unter 30 jährigen Mann aus).
      Wie finde ich denn nen guten Makler? Ich stell mir das halt immer so vor, das er von verschiedenen Krankenkasse verschiedene Provisionen erhält und somit vielleicht eher darauf achtet, das beste Angebot für sich zu suchen statt für den Kunden.
    • tommyguun
      tommyguun
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2009 Beiträge: 13
      Original von Groni
      Wechsel auch gerade in ne pkv und kann dir nur empfehlen deinen Fall einfach nem Makler vorzustellen. beratung usw. ist normalerweise kostenfrei und falls es zu ner Vermittlung kommt zahlt das meistens der Versicherer.
      Kann mir auch nur schwer vorstellen das du nicht deutlich unter 180€ kommst(gehe von nem gesunden unter 30 jährigen Mann aus).
      Richtig, eine Beratung über einen Makler gibt dir definitiv eine gute Vergleichsgrundlage. Jedoch würde ich mich auch noch an andere Gesellschaften wenden. Die größte, deutsche Private Krankenversicherung bekommst du von einem Makler meistens nicht angeboten, da diese keine Maklerverträge eingeht. Diese ist auch momentan die best bewerteste mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Zudem hast du bei einem Makler, den du nicht kennst, immer das Problem, dass er dich nicht danach beraten könnte was für dich das richtige ist, sondern was für seinen Geldbeutel das beste ist - die einzelnen Gesellschaften zahlen unterschiedlich hohe Provisionen - aufpassen !
    • Beelze089
      Beelze089
      Bronze
      Dabei seit: 30.09.2007 Beiträge: 1.617
      wende dich doch mal an die gängigen privatversicherungen und hol dir ein unverbindliches angebot von der allianz, continental, huk etc ein.
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