PLO (HU) Freecard vs Flip

    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      Aus einer Handbewertung heraus entstand folgende Frage, ich crossposte mal von 2+2:

      PokerStars Pot-Limit Omaha, $0.50 BB (2 handed) - PokerStars Converter Tool from FlopTurnRiver.com

      SB ($61.05)
      Hero (BB) ($98.45)

      Preflop: Villain is SB with 5:club: , 8:spade: , A:heart: , 8:heart:
      SB bets $1.50, Hero calls $1

      Flop: ($3) 8:diamond: , J:diamond: , Q:spade: (2 players)
      Hero checks, SB checks

      We play this hand from Villains POV. He flops a Set and checks back the flop.
      My question is if this is a profitable play.
      Contra check back is obviously that there will be a freecard on the turn.
      But, if Hero holds a big draw (on QJ8ss there are only big draws usually) or a made hand or both Villain is pretty crushed and actually the one who is drawing. A blank Turn tho gives Villain a huge equity boost (unless Hero doesn't already have T9). Hero will put Villain on a pretty weak hand after he checks back the flop so Villain can expect to get paid off more often by a weaker made hand than if he bet the flop.

      Any thoughts on this? Is this more applicable to mway pots in 6m/FR games where people have the nuts/huge draws more often than in HU?
  • 8 Antworten
    • QueenBeaver
      QueenBeaver
      Bronze
      Dabei seit: 09.05.2010 Beiträge: 361
      Ich hab' praktisch keine Ahnung von PLO, soviel vorweg.

      Ich halte das oftmals für eine gute Sache, weil der Move in vielerlei Hinsicht besser wird:

      1. V hält Nuts, H drawt. Trifft H hier, wird V ihn wegen des Checkbacks sicher nie auf ein FH setzen. Freecard + potentiell stacken.
      2. V drawt, hält aber ggf. schon eine schlechtere Made Hand. Auch hier maximiert H seinen Profit, wenn V ihn nicht am River outdrawt.

      Ob und in welcher Menge die beiden angesprochenen Spots in Relation zu den möglichen Spots, wo V vorne ist oder am River wird, ist sicherlich Erfahrungssache. Ich find's clever, hätte aber auf meinen Limits noch nicht die Eier dazu.
    • homerjaysimpson
      homerjaysimpson
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2006 Beiträge: 3.390
      viel starke hände hätte er preflop ge3bettet, sofern er halbwegs 3bettet...finde den cb hier nicht so schön, wär zumindest hier nicht mein standard play

      einfach betten halt ich hier allein schon für besser, da unsere betting range auf dem board stärker wird

      kommt aber halt sehr auf den Gegner an, auf PLO50 würd ichs aber mit Sicherheit betten da ich hier sehr viele loose calls erwarte
    • OstapBender
      OstapBender
      Black
      Dabei seit: 29.01.2007 Beiträge: 5.416
      Original von Krach-Bumm-Ente

      But, if Hero holds a big draw (on QJ8ss there are only big draws usually) or a made hand or both Villain is pretty crushed and actually the one who is drawing.
      A blank Turn tho gives Villain a huge equity boost (unless Hero doesn't already have T9). Hero will put Villain on a pretty weak hand after he checks back the flop so Villain can expect to get paid off more often by a weaker made hand than if he bet the flop.
      Die Argumentation finde ich ein bisschen unlogisch. Klar, wenn der Gegner nen Monster hat, sind wir crushed, aber seine Range ist ja erstmal undefiniert und direkt von Monstern auszugehen kann ja nicht richtig sein. V.a. wenn er eine Donkingrange hat, könnte der Check ja schon mal weak sein. Möglicher EQ-Boost am Turn zählt imo auch nicht soo viel, da wir damit ja sauviele Flops checken könnten allgemein und damit evtl dem Gegner das Leben zu einfach machen.

      Denke auch, dass die möglichen Monsterdraws wie wraps + flushdraw eher pf ge3bettet wären. Gegen gute Draws wie TP + fldr + gutter oder so sind wir ahead, aber natürlich nicht so weit, dass wir am Flop nicht protecten wollen. Würde sehr ungerne hier eine Freecard an random gutter/bd-fldr und sonstigen crap vergeben.

      Ich finde aber schon, dass ein Check hier ein paar Vorteile hat. Wir stärken unsere checking range und der Gegner kann solche Spots am Turn nicht einfach immer attacken (einigermassen mitdenkenden Gegner vorausgesetzt). Im Vakuum könnte er aber hier auf scary aussehende Karten 2x bluffen und uns von der besten Hand runterkriegen (wir haben obv keine guten Draws, wenn wir Flop checken, oder?).

      Wenn wir in solchen Spots eine weite Checkingrange einführen, könnte das unsere Bettingrange zu polarisiert werden lassen und uns die Möglichkeit nehmen, 3barrels zu feuern.

      Insgesamt denke ich, dass ne Bet schon besser ist, aber ein Check gar nicht soo schlecht, wie ich anfangs dachte ^^
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      Mir gehts hier eigentlich eher um das allgemeine Konzept als diese spezielle Hand. In dem Sinne ist die Beispielhand etwas unpassend weil eben viele rundowns die hier hitten pre 3betten, das stimmt schon. Dann gehen wir halt von sowas wie 5 :spade: 6 :heart: 7 :heart: oder 5 :diamond: 7 :club: 8 :club: aus wo wir jeweils ein Set halten.

      Original von OstapBender
      Die Argumentation finde ich ein bisschen unlogisch. Klar, wenn der Gegner nen Monster hat, sind wir crushed, aber seine Range ist ja erstmal undefiniert und direkt von Monstern auszugehen kann ja nicht richtig sein.
      Ich denk das ist momentan eins meiner Hauptprobleme. Auf jedem Board seh ich Villain die Nuts halten oder zu den Nuts drawen und denk immer drüber nach wie ich jetzt gegen die Nuts spielen sollte. Grade HU ist das aber natürlich fern von Realität. Aber der hat halt 4 Karten :/
    • suitedeule
      suitedeule
      Black
      Dabei seit: 18.12.2006 Beiträge: 9.822
      nvm
    • OstapBender
      OstapBender
      Black
      Dabei seit: 29.01.2007 Beiträge: 5.416
      Ich denk das ist momentan eins meiner Hauptprobleme. Auf jedem Board seh ich Villain die Nuts halten oder zu den Nuts drawen und denk immer drüber nach wie ich jetzt gegen die Nuts spielen sollte. Grade HU ist das aber natürlich fern von Realität. Aber der hat halt 4 Karten :/
      Ja, versteh schon.. Bei mir isses genau umgekehrt, ich komm vom FL und seh bei dem Gegner erstmal ne ganze Menge Müll in der Range :D



      Mir gehts hier eigentlich eher um das allgemeine Konzept als diese spezielle Hand. In dem Sinne ist die Beispielhand etwas unpassend weil eben viele rundowns die hier hitten pre 3betten, das stimmt schon. Dann gehen wir halt von sowas wie 5 :spade: 6 :heart: 7 :heart: oder 5 :diamond: 7 :club: 8 :club: aus wo wir jeweils ein Set halten.
      Also ich find dass ein checkbehind in so einem Spot höchstens entweder als Ausnahmeline fürs Balancing oder als Exploit irgendwelcher Tendenzen des Gegners ist (wenn er Turn 100% gross ballert oder so) zu gebrauchen ist.
      Wenn es um Playability geht, ist sie mit dem Check eher schlechter imo, da wir auf Aggression seitens des Gegner und für uns schlechte Karten (und da können bei den Boards ne Menge kommen) eigtl auch nicht so recht wissen, ob wir jetzt nun runtercallen oder folden sollten. Und Freecards auf solchen Boards sind nun mal gefährlich für unsere Hand (bei den ganzen möglichen )bd-)draws).

      Naja, ich bin aber auch seit kurzem erst dabei, also vielleicht gibts ja noch andere Thoughts dazu.
    • Dollarpeter
      Dollarpeter
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2009 Beiträge: 643
      Ok bin nicht besonders gut!

      Mein ansatz waere:

      Wir werden nie einen raise bekommen, ausser er haelt diese Monster! was dann bet fold waere.

      Calls werden wir von 2 pairs, kleineren Flushdraws und wraps ohne Flushdraw bekommen. Vielleicht auch von hoeren sets mit nut Flushdraw um uns zu trappen.

      Dh sehe hier unter den umstaenden ein raise als angebracht an da wir keine freecard geben wollen.

      da seine checking range wohl aus kleinen Flushdraws und medium wraps besteht und viel muell.

      Falls wir nun checken und er auf eine scare card bettet, muessen wir es zumindest einmal callen!

      Falls eine blank kommen wuerdeund er bettet wuerde ich raise fold spielen.
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      Der raise gibt uns weitere vorteile, da wir dann falls eine scary karte kommt wir den turn vermeintlich checken koennen und so die erstrebenswerte potcontrol, die wir am flop durch unsere bet vernachlaessigt haben, wieder herzustellen.

      Probleme seh ich nur auf einen donk am Turn bei einer schlechten Karte, auf die ich vermeintlich zu weak folden wuerde.
    • Svensken37
      Svensken37
      Bronze
      Dabei seit: 21.05.2008 Beiträge: 2.296
      Original von OstapBender
      Wenn wir in solchen Spots eine weite Checkingrange einführen, könnte das unsere Bettingrange zu polarisiert werden lassen und uns die Möglichkeit nehmen, 3barrels zu feuern.
      this.

      man sollte so eine hand wohl nur gegen spezifische gegner aber nicht als default behind checken. hände wie weake FD's oder oesd's sind dafür wohl besser geeignet.