preflop from blindes - ryan fee 6 max SH

    • givemefive
      givemefive
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2011 Beiträge: 27
      http://rapidshare.com/files/275605456/fees6max.pdf

      Blinds
      My raising range here is tigher than most, typically 88+, AJs+, KQs, AK (not even Aqo!). You
      just get in a lot of bad spots when donks limp/call and have position when they are just putting
      you on ace king. Just check it and take down unraised pots. You hand will constantly make
      better pairs and you'll win more than had you raised. Also it makes your life a lot easier
      playing less pots OOP.


      3betting:

      Vs UTG: Normally QQ+ and AK, with a very rare bluff. Sometimes I only 3b KK+ if hes a tight
      player like 17/14, I don't know what people have told you but you are allowed to flat call TT-JJ,
      AQ, and AK vs UTG from blinds. FWIW if its a squeeze I'll 3b more often. Ill also include JJ if
      its a sLAG or something like 21/19..


      mit AK, AQ meint er nicht nur suited, sondern auch offsuited????
      Was ist ein squezze Pot?


      Vs MP: Same thing as UTG, I 3b JJ+ against the looser ones, against LAGs I'll even throw in
      TT. I also will 3b AK about 100%, and AQ far more frequently as well, probably 50%
      depending. Also, I start to add crap like 54s and T9o.


      hier schreibt er etwas von LooseAggressiveG.
      Wie aber spiele ich, wenn der gegner zwar loose, aber nicht aggressive ist?


      Vs CO: TT+, AQ+, Ajs, and KQs like half of the time, the offsuit versions like 30% of the time.
      Again mixing in more random crap.


      Er meint half of time
      ok, aber nach welchen Kriterien, soll ich entscheiden, ob fold oder raise?
      und wie sind diese Karten bei unknown zu spielen?

      vs BTN: Rarely 99, TT+, AJ, KQs a lot of the time, and a bunch of junk. Remember this range
      is entirely a reflection of my opponent, how loose he is, and what I'm trying to accomplish.
      Against players that call a lot of 3bets I include KQ and AJ more often. Against players that
      often fold to 3b, more 75s or 98o.
      Now I want to interject and add two things that were requested and that I completely
      neglected the first time around:


      same here
      wie ist es gegen unknown zu spielen? oder gegen small blind?
  • 5 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Hi givemefive,

      ich möchte gar nicht lang über den RyanFee Guide diskutieren, wenn du konkrete Fragen zu seinen Ausführungen hast, dann empfehle dich dir ihm eine Email zu schreiben.

      Davon aber mal abgesehen ist der Guide aus dem Jahr 2006 oder 2007 und viele Dinge sind nur halbrichtig und sehr schlecht erklärt. Wenn du hier den Bronzestatus erspielst (ich glaub dafür musst du nur das Quiz bestehen), dann bekommst du Zugriff auf Let's play shorthanded und Crushing NL50 (Videos). Diese erläutern den technischen Aspekt wesentlich besser als der fees guide und sind dazu auch noch auf deutsch.
    • givemefive
      givemefive
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2011 Beiträge: 27
      @Ghostmaster

      Du bist der einzige, dessen Beiträge ich hier im Forum sehr gerne lese.
      Mit Ryan Fee beschäfitge ich mich deshalb, weil mir ein NL1k spieler dazu geraten hat. Maximal Bronze und mehr Content soll ich aus dem Forum hier nicht ziehen, was ich bereits gemacht habe ;)

      Nach irgendeinem Lehrer muss ich mich halten, bei mehreren würdne ich die Richtung komplett verfehlen.
    • JohnLeeH
      JohnLeeH
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2009 Beiträge: 1.599
      zuviele Köche verderben den Brei sozusagen :)

      Ich kann dir trotzdem empfehlen dich auf unterschiedliche Arten fortzubilden.
      Du wirst mit der Zeit merken, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt Probleme zu lösen und die für dich optimale dann wählen.

      Wer sich nur auf sehr wenig Input beschränkt ist halt davon immer abhängig.

      Das du natürlich auf jemanden hörst der nl1k spielt ist nachvollziehbar. ich bin auch ständig mit leuten die über meinem limit spielen im kontakt - bilde mich trotzdem weiter eigenständig :)
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Original von givemefive
      @Ghostmaster

      Du bist der einzige, dessen Beiträge ich hier im Forum sehr gerne lese.
      Mit Ryan Fee beschäfitge ich mich deshalb, weil mir ein NL1k spieler dazu geraten hat. Maximal Bronze und mehr Content soll ich aus dem Forum hier nicht ziehen, was ich bereits gemacht habe ;)

      Nach irgendeinem Lehrer muss ich mich halten, bei mehreren würdne ich die Richtung komplett verfehlen.

      Das Dilemma ist jetzt natürlich, dass Fees sozusagen für die Konkurrenz arbeitet ;p Ich beantworte deine Fragen trotzdem mal kurz.

      1. Er meint auch AKo und AQo. Mittlerweile ist es so, dass die Spieler theoretisch etwas mehr wissen und dementsprechend grade gegen UTG Raiser anders spielen. Viele Spieler haben angefangen mehr zu coldcallen, da UTG Openraisingranges erstmal relativ stark sind und dementsprechend die 3-Bet stark percieved wird. Wenn du Dynamiken mit deinem Gegner aufbaust, dann ist das was anderes natürlich.

      Ich z.b. calle gegen UTG Openraises sehr häufig mit dem Großteil meiner Range nur (natürlich bluffe ich auch) - ich halte dominierte Hände in der Range und "protecte" meine schwachen Hände ala Pocketpairs und Suited Connects, falls hinter mir aktive Squeezer sitzen.
      (suited Hände spielen sich Postflop übrigens wesentlich besser auf diversen Flops in single raised Pots als ihre unsuited Partner) - wobei hier zu beachten ist das sich der ganze Abschnitt glaub ich nur auf die Blinddefense bezieht (aber auch da ist es gültig, OOP ist es sehr schwierig eine große Edge aufzubauen - da spiele ich persönlich auch häufig nur kleine Pötte)

      Ein Squeeze ist im Prinzip eine 3-Bet, aber unter bestimmten Bedingungen. Ein Spieler 1 openraist eine Range A, ein Spieler 2 coldcalled eine Range B, Spieler 3 denkt sich "Hmm Spieler 1 hat ne relativ weite Range und die Coldcallrange von Spieler 2 ist wahrscheinlich weak -> mach ich mal eine 3-Bet". Worauf du achten musst ist, dass jetzt nicht jeder Spieler squeezebar ist. Du willst keine Bluffsqueezes gegen tighte UTG Openraiser machen und du willst Callingstations nicht mit schwachen Händen bluffsquezzen.

      Was er mit dem Squeeze meint ist, dass er öfter 3-bettet als sonst.


      2. "I 3-b JJ against the looser ones" Im Prinzip gilt eigentlich immer noch das was zur UTG Range gesagt wurde. Grade in den Micros wirst du selten Spieler finden, die in UTG und MP deutlich mehr als 14/16% openraisen und gegen diese Ranges bist du mit Händen wie JJ zwar vorne, aber gegen die Range mit der sie hier zurückspielen (weil deine 3-Bet noch nicht unbedingt als Restealversuch gewertet wird) bist du wahrscheinlich ungefähr auf einem Coinflip unterwegs.
      Worauf du achten musst ist folgende kleine Feinheit:

      Es gibt loose und aggressive Spieler und es gibt loose und aktive Spieler. Ich spiele z.b. meistens irgendwas um die 28/23 im Moment, aber ich spew Preflop z.b. gar nicht rum - mit Händen wie AQ und TT/JJ bin ich Preflop gar nicht so oft drin. Das liegt halt daran, dass ich einige Hände coldcalle und Preflop gar nicht so aggressiv sein muss - dafür verlager ich alle Entscheidungen aufs Postflopspiel, wo ich mir gegen meine momentanten Gegner noch eine Edge gebe. (Preflop wissen die meisten wie sie zu spielen haben)

      Wenn du jetzt da jemanden hast, der ohne Probleme OOP mit AQ, QK, AJ, 99, 88 oder sogar schlechtere Hände deine 3-Bet callst, dann ist die 3-Bet mit TT oder AJ oder AQ fast schon Pflicht. (das ist generell und nicht auf die blinds jetzt bezogen)

      Worauf du beim 3-betten generell achten musst ist es wie dein Gegner auf deine 3-Bet reagiert. Es gibt 2 Arten generell (auf den Micros meistens letztere)

      i) der Gegner called relativ selten, aber ist in der Lage zu 4-betten mit einer Mischung aus Bluffs und Monstern (polarisierte Range)

      ii) der Gegner called relativ häufig und 4-bettet relativ wenig, ist dann aber häufig mit einer starken Range unterwegs. Was du herausfinden musst ist womit er IP called - daraus kannst du dann deine eigene 3-Bet Range modifizieren.


      3. Siehe die vorherigen Posts. Fees hat auch heutzutage noch die Angewohnheit mit AQo und KQo sehr viel zu 3-betten (auch OOP) und Postflop sehr marginale Spots zu spielen - worauf du achten musst bei diesen 3-Bets gegen deine Gegner hab ich schon vorher geschrieben.

      KQs willst du nicht gegen jemanden 3-betten, der mit einer polarisierten 4-Bet Range antwortet - denn dann stehst du vor der Frage wie es weitergehen soll. Das ist also nicht so zu verallgemeinern.

      Wenn du einen Anhaltspunkt haben willst, dann sind diese %-Angaben auch nur Werte im Vakuum. Mach das einfach ein bisschen nach Gefühl (oder such dir bestimmte KQs Kombos z.b. nimmst du heute KQdd und KQcc und morgen die anderen beiden aus).

      Ich persönlich halte gegen unkown oft erstmal eine 3-Bet für produktiv. Es ist einfacher ohne Reads selber die Initiative zu spielen und den Gegner vor Entscheidungen zu stellen, als sich selber vor Entscheidungen mit marginalen Händen OOP zu stellen. (damit mein ich Call Entscheidungen)

      4. siehe CO Play. Die Range deines Gegner wird im BTN einfach nur weiter in den meisten Fällen

      Gegen SB hast du jetzt einen erheblichen Vorteil - diese Situation kannst du wie eine CO vs BN Situation betrachten. Der Button ist NLH die wichtigste Position, da du Postflop mehr Informationen zur Verfügung hast als dein Gegner und Potentwicklungen besser entscheiden kannst.
      D.h. ein aktiver SB wird von mir konstant unter Druck mit 3-Bets und Calls gestellt. Je besser du Postflop bist, desto eher willst du SB in Postflopszenarien verwickeln (ich hab ehrlich gesagt kA wieviel % ich dort calle auf einen SB Openraise, aber es ist viel), ansonsten gewinnst du auch mit einer 3-Bet richtig viel.
      Worauf du bei den 3-Bets aber wieder achten musst ist der Gegner. Ich coache momentan 2 recht gute Bekannte noch und habe sie vor ein paar Monaten durch die Micros gebracht - dabei ist mir aufgefallen, dass der größte Teil deiner Gegner einfach überhaupt keine Adaptionen auf dein Spiel bringt. So gut wie jede aggressive Spielzug, der über den Openraise oder die Cbet hinaus ging war eine extrem starke Range. Du findest natürlich Ausnahmen, aber ich glaube beide Spieler sind mit TT/JJ aus dem BB gegen SB Openraises bei Preflopallins leicht im Minus - das ist auch erklärbar, wenn die Stackoffrange deiner Gegner bei AK, QQ+ in vielen Fällen liegt.
    • givemefive
      givemefive
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2011 Beiträge: 27
      Danke für deinen Beitrag Ghostmaster. Habe ihn jetzt auf die Schnelle gelesen, werde mir nochmals Zeit nehmen müssen und intensiver Gedanken darüber machen.

      Mein Ziel ist es jetzt dieses eBook vom Feeds fertig zu lernen, danach kommt blue print an die Reihe ;)