Abhängigkeit des WTS-wertes von der Spielweise seiner Gegner

    • osullivan84
      osullivan84
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2006 Beiträge: 246
      Hab kam mir heute beim spielen die Frage gestellt inwieweit der Wts-wert eigentlich gegnerabhängig ist.

      Nehmen wir Extrembeispiele
      a)man spielt nur gegen die absoluten Callingstations die jede hand runtercallen
      b) man spielt nur gegen absolute rocks die auf jede scarecard und/oder bet folden wenn sie nix haben
      c) man spielt nur gegen die absoluten maniacs. Dadurch callt man evtl mehr hände herunter als gegen "normale" gegner

      setzten wir nun unsere spielweise als absolut tag

      inwieweit lässt sich dann unser eigener wert durch die oben genannten einflüsse beeinflussen. Könnte ein mathematisch/statistisch korrekt spielender spieler theoretisch einen wts von >45 oder <30 haben??

      fest steht natürlich, dass ein teil des wertes mit sicherheit unbeeinflusst von der gegnerischen spielweise bleibt, schliesslich folden wir am flop immer noch alle wertlosen hände und nicht alle unserer entscheidungen sind gegnerabhängig.

      Aber wie genau gibt der wts auskunft über unsere eigene spielweise? Wär doch mal interessant zu wissen. Ab wann kann man sicher sagen, dass spieler a anders spielt als spieler b, wenn man nur den wts-wert hat.

      Freu mich über kreative antworten ;)

      gruß, osullivan
  • 1 Antwort
    • FjodorM
      FjodorM
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 11.238
      Wenn deine Samplesize groß genug ist, bilden deine Stats natürlich das gesamte Spektrum deiner Gegner auf dem Limit ab und damit wird deine Frage gegenstandslos. Ist die Samplesize nicht groß genug, sagt der WTS-Wert nicht besonders viel aus.

      Natürlich sind gute Stats auf 0,50/1 anders als auf 10/20 und aufwärts, könnte mir vorstellen daß auf den höheren Limits mehr geblufft wird und daher ein höherer WTS vorteilhaft ist. Insofern gibts schon Unterschiede.