Mit TPTK/TPGK bekommt man c/r-b/r am Turn

    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Ok, die Überschrift ist etwas kompliziert. :D

      Ich meine z.B. folgende Situation:

      Hero hat Q Js

      Flop: J 8 3

      Außen vor möchte ich mal lassen, was Preflop geschah. Zudem gehe ich von einem, maximal 2 Gegnern aus.


      Am Flop spiele ich nun offensiv, versuche also mein Toppair mit Good Kicker zu protecten.

      Was dann häufig passiert, dass am Turn der Gegner (einer der Gegner) entweder check-raise oder meine Bet raised (kommt auf die Position an).

      Meine Erfahrung bislang, dass ich dieses Hände fast immer verliere, da ich meist gegen Sets oder Twopair hintenliege.

      Nun wird aber im Forum bei den Beispielhänden meist erzählt, dass man auf Calldown umsteigen soll, da man TPGK nicht so leicht aufgeben soll.

      Andererseits steht in den Artikeln, dass ein check-raise oder grundsätzlich ein rasie am Turn absolute Stärke bedeutet, da auf den unteren Limits am Turn nicht so viel geblufft wird.

      Ist es nun korrekt, hier auf Calldown umzuschalten, oder sollte man nicht besser folden?


      Gleiche Frage natürlich bei TPTK, ersetzen wir unseren Preflop mit A K.

      Flop: K 8 3

      Bei TPTK würde ich einen Calldown eher in Betracht ziehen, obwohl man auch hier bei einem Raise am Turn meistens hinten liegt.


      Ist das bei mir nur eine Momentaufnahme (der letzten ca. 3k Hände) oder lohnt es sich auf Dauer wirklich, Calldown zu machen?
  • 3 Antworten
    • hockeyfande
      hockeyfande
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2007 Beiträge: 435
      Und jetzt willst du ein Patentrezept oder wie? Was war Preflop, reads der Gegner etc etc...
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von hockeyfande
      Und jetzt willst du ein Patentrezept oder wie? Was war Preflop, reads der Gegner etc etc...
      Nein, ich will kein Patentrezept.

      Ich möchte Meinungen dazu hören, wenn du keine weitere hast, brauchst du dich ja nicht zu äußern.
    • gear
      gear
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 4.809
      eben, kann man nicht so einfach ausser acht lassen, was preflop war. poker ist halt von situation zu situation unterschiedlich und benötigt eine speziell der situation angepasste spielweise.

      wenn z.B. bei hand eins einer early geraised hasst und du callst vielleicht aus dem bb, dann ist es unwahrscheinlich, dass er sein 8er oder 3er set getroffen hat (JJ wäre möglich, aber auch unwahrscheinlich, weil du einen hasst und schon einer da liegt), hier wäre aber wahrscheinlich, dass du outkicked bist, weil er leicht AJ haben könnte, oder auch ein overpair. wenn du den read hasst, dass du hinten bist spielst du halt nach odds & outs weiter. bei AK ist das etwas anders, da kannst du nicht gegen einen besseren kicker verlieren und wenn keiner ein set oder two pair getroffen hasst, musst du nur vor AA angst haben, was du preflop aber deutlich gemerkt hättest (und schon sind wir wieder bei preflop).
      geht eben nicht so einfach, wenn's so wäre, wär poker einfach oder?


      Original von MiiWiin
      Original von hockeyfande
      Und jetzt willst du ein Patentrezept oder wie? Was war Preflop, reads der Gegner etc etc...
      Nein, ich will kein Patentrezept.

      Ich möchte Meinungen dazu hören, wenn du keine weitere hast, brauchst du dich ja nicht zu äußern.
      ehm, doch das willst du, du beschreibst eine situation in der du preflop und flop ausser acht lässt (flop spielst du offensiv, nichts darüber wie die gegner spielen) und dann entweder einen einfachen raise oder einen check/raise kriegst. Hier eine Lösung die immer anwendbar wäre ist nunmal ein Patentrezept und das gibt es nunmal nicht. Da gibt es so viele Faktorenn, die du jedesmal aufs neue auswerten musst (u.A. Preflop-Action, Flop Action, Pot-Grösse, Board-Structure und und und)