[SNG] Höhere Limits auch ohne Stats beatable?

    • airtwist1
      airtwist1
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2009 Beiträge: 759
      Wie aus der Überschrift zu entnehmen würde ich gerne wissen, ob die höhere Limits (15$ aufwärts) auch ohne Stats (nur mit Notes) beatable sind? Bin gerade dabei auf die 15$ 18er aufzusteigen und merke, dass die Tische zunehmend regverseuchter werden. Was ist eure Einschätzung? Mit welchem ROI kann ich in etwa rechnen, wenn ich die ehemals 6,50$ 18er bzw. jetzigen 7$ 18er mit ca. 12,5% schlage (Samplesize ca. 3-4k Games)? Denkt ihr, dass Megagrinder mit annähernd 100k Games mit Stats spielen (z.B. Fat Afghan)?

      Bitte um eine Einschätzung!

      mfG
  • 16 Antworten
    • Jakoebchen
      Jakoebchen
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2008 Beiträge: 2.836
      Sicher machbar. Die Frage ist nur, warum nicht einfach die 50 Euro in HM investieren und mit Stats spielen? Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
    • Kaiserludi
      Kaiserludi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2010 Beiträge: 1.456
      Original von Jakoebchen
      Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
      Mid- und longterm hast du Recht, shortterm können sie sich schon negativ auswirken, indem sie einen mehr ablenken, als sie einem bringen, bis man sich daran gewöhnt hat, sie zu nutzen.
    • airtwist1
      airtwist1
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2009 Beiträge: 759
      klingt einleuchtend, allerdings schreckt mich das ganze momentan ab, da ich mich noch nie wirklich mit stats beschäftigt habe.. lässt sich das ganze eventuell durch masstablen kompensieren? bzw. wieviele tables sind mit stats möglich zu multitablen (im gegensatz zu ohne)? hat diesbezüglich jemand eine einschätzung?
    • Homer581
      Homer581
      Bronze
      Dabei seit: 23.12.2009 Beiträge: 750
      dadurch sollten es auch nicht mehr tischen werden. stats geben dir halt tendenzen, aber die notes brauchste trotzdem noch. und wenn du die 7$ auf 3-4k games mit 12% geschlagen hast, sollten echt die paar €uro für den HM drin sein, es schadet jedenfalls nicht ;)
    • UrielSeptim
      UrielSeptim
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2007 Beiträge: 3.487
      Original von Jakoebchen
      Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
      Das lässt sich mit Sicherheit so nicht sagen. Dass Stats ablenken und zu Fehlschlüssen und Fehlinterpretationen führen können, sind nur einige von vielen Möglichkeiten, wie Stats schaden können.
      Ich persönlich spiele schlichtweg aus Bequemlichkeit mit Stats. Die Folge davon ist, dass ich mich seither ingame selten noch an die Hände erinnern kann, die ich vor zwei Wochen noch gegen einen bestimmten Spieler gespielt habe, was früher deutlich öfters der Fall war.
    • Jakoebchen
      Jakoebchen
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2008 Beiträge: 2.836
      Original von UrielSeptim
      Original von Jakoebchen
      Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
      Das lässt sich mit Sicherheit so nicht sagen. Dass Stats ablenken und zu Fehlschlüssen und Fehlinterpretationen führen können, sind nur einige von vielen Möglichkeiten, wie Stats schaden können.
      Ich persönlich spiele schlichtweg aus Bequemlichkeit mit Stats. Die Folge davon ist, dass ich mich seither ingame selten noch an die Hände erinnern kann, die ich vor zwei Wochen noch gegen einen bestimmten Spieler gespielt habe, was früher deutlich öfters der Fall war.
      Meine persönliche Meinung dazu ist, dass jede Information besser ist als keine Information. Bin ehrlich gesagt doch überrascht, dass soviele erfahrene Spieler hier eher von Stats abraten, dass man diese nicht nach dem Motto "Stats an, Hirn aus" verwenden sollte fand ich nicht separat erwähnenswert.
    • Pocket2Chris
      Pocket2Chris
      Black
      Dabei seit: 14.06.2007 Beiträge: 2.170
      die range von spielern vor alllem wie Fat afghan ist im prinzip recht easy vorherzusehen.
      in den ersten 20 min eines turbo multitable sngs wirst du eigtl. immer, wenn du ihn 3bettest, und nen shove bekommst, mindestens mit JJ+, AQs+ rechnen dürfen. In der Latephase, also am FT wirds dann so sein, dass Regs sehr light 3betten, bzw. megamega loose first in All in gehen, vor allem, wenn hinter ihnen kleinere stacks sitzen.

      also bezüglich fat afghan, hab mit dem ca. 3k hands geplayed und hab ihn teilweise mit J8 s gecalled und er shovte mit T9 s.

      Generell sind stats hilfreich, um unknown player schnell als fische zu deklarieren. son 56/38 player auf 50 hands sagt eigentlich alles, wie man sich gegen diese art spieler verhalten muss.

      gegen regs findest du manchmal leaks nach 1-2k hands history...
      so haben auf den low limits ala 16 dollar viele ''regulars'' das leak, dass sie durchs multitablen vergessen, first in late zu stealen, was vor allem, wenn es antes gibt, einen großßteil des stacks ausmachen kann.

      oder sie haben steal werte von 45%+. da kannste any 2 reshippen.
      alles so spielerein, die jeder selber rausfinden muss.

      wenn du gezielt einem reg auf der nase rumtanzt, brauchste dich auch net wundern, wenn dieser langfristig gesehen, backplayen wird und ebenfalls verrückt played, was aber auf 16 dollar eher net passieren wird.

      mein tipp, solltest du ohne stats spielen, regge dich an einem table, scanne vielleicht alle bei opr. ppr oder ähnlicher seite um eine erste einschätzung über die spieler zu haben und markiere sie dir farblich. bist du mit den 17 spielern fertig reggst dich beim next one. etc..
    • 00Visor
      00Visor
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2007 Beiträge: 14.438
      Sehe ich auch so wie Jakoebchen, man sollte natürlich mit Stats sehr vorsichtig sein und hauptsächlich VPIP/PFR/AGG-FACT. nutzen. Aber eine kleine Information kann dann schon den wichtigen Unterschied machen.
      Man kann auch ohne Stats alle Limits beaten, aber ich denke, dass mir persönlich Stats nochmal 1-2 Roi-Prozentpunkte mehr geben, was langfristig sehr viel ist.
      Beim richtigen masstablen verzichten allerdings sogar viele auf Stats, da es dann eher störend ist und auch viele Computer merkbar in die Knie zwingt. Aber zu so einem Masstablen würde ich auch nicht raten.
    • UrielSeptim
      UrielSeptim
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2007 Beiträge: 3.487
      Original von Jakoebchen
      Original von UrielSeptim
      Original von Jakoebchen
      Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
      Das lässt sich mit Sicherheit so nicht sagen. Dass Stats ablenken und zu Fehlschlüssen und Fehlinterpretationen führen können, sind nur einige von vielen Möglichkeiten, wie Stats schaden können.
      Ich persönlich spiele schlichtweg aus Bequemlichkeit mit Stats. Die Folge davon ist, dass ich mich seither ingame selten noch an die Hände erinnern kann, die ich vor zwei Wochen noch gegen einen bestimmten Spieler gespielt habe, was früher deutlich öfters der Fall war.
      Meine persönliche Meinung dazu ist, dass jede Information besser ist als keine Information. Bin ehrlich gesagt doch überrascht, dass soviele erfahrene Spieler hier eher von Stats abraten, dass man diese nicht nach dem Motto "Stats an, Hirn aus" verwenden sollte fand ich nicht separat erwähnenswert.
      Es geht mir hier nicht darum, vom Gebrauch von Stats abzuraten und mit "Bequemlichkeit" meine ich auch nicht "Hirn aus" bzw. ich bin nicht mal der Meinung, dass Bequemlichkeit in meinem Fall ein Hindernis ist, weil ich dadurch deutlich weniger Energie verbrate und dafür nach 4h noch besser in Form bin, als wenn das Hirn alles allein machen muss.
      Imo gilt es einfach viele Faktoren zu berücksichtigen und ich bin nicht überzeugt, ob Stats bei SNGs was bringen. Sogar die Cashgamer sind der Meinung, dass einem Stats auf den High Stakes nichts mehr bringen, weil die Gegner adapten.
      Die Anschaffung eines Tracking Tools ist btw. unabhängig davon sinnvoll.
    • Kaiserludi
      Kaiserludi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2010 Beiträge: 1.456
      Original von UrielSeptim
      Original von Jakoebchen
      Original von UrielSeptim
      Original von Jakoebchen
      Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
      Das lässt sich mit Sicherheit so nicht sagen. Dass Stats ablenken und zu Fehlschlüssen und Fehlinterpretationen führen können, sind nur einige von vielen Möglichkeiten, wie Stats schaden können.
      Ich persönlich spiele schlichtweg aus Bequemlichkeit mit Stats. Die Folge davon ist, dass ich mich seither ingame selten noch an die Hände erinnern kann, die ich vor zwei Wochen noch gegen einen bestimmten Spieler gespielt habe, was früher deutlich öfters der Fall war.
      Meine persönliche Meinung dazu ist, dass jede Information besser ist als keine Information. Bin ehrlich gesagt doch überrascht, dass soviele erfahrene Spieler hier eher von Stats abraten, dass man diese nicht nach dem Motto "Stats an, Hirn aus" verwenden sollte fand ich nicht separat erwähnenswert.
      Es geht mir hier nicht darum, vom Gebrauch von Stats abzuraten und mit "Bequemlichkeit" meine ich auch nicht "Hirn aus" bzw. ich bin nicht mal der Meinung, dass Bequemlichkeit in meinem Fall ein Hindernis ist, weil ich dadurch deutlich weniger Energie verbrate und dafür nach 4h noch besser in Form bin, als wenn das Hirn alles allein machen muss.
      Imo gilt es einfach viele Faktoren zu berücksichtigen und ich bin nicht überzeugt, ob Stats bei SNGs was bringen. Sogar die Cashgamer sind der Meinung, dass einem Stats auf den High Stakes nichts mehr bringen, weil die Gegner adapten.
      Die Anschaffung eines Tracking Tools ist btw. unabhängig davon sinnvoll.
      Ich schließe mich dem teilweise an:
      Es geht auch mir nicht davon, von Stats abzuraten, ich wollte nur aufzeigen, dass Stats , damit sie was brignen, eben auch eine Eingewöhngs- und Lernzeit benötigen.
      Tracking Tools sind alleine deshalb schon ein Muss, damit man seinen EV sieht und erkennen kann, ob Modifikationen der eigenen Strategie sich über für eine Tendenz halbwegs aussagekräftige Sample positiv oder negativ auswirken, ob man ein Limit ongterm schlägt, ob ein schlechter oder guter Lauf auf Pech/Glück oder mieser/guter Spielweise beruht, usw.
    • Homer581
      Homer581
      Bronze
      Dabei seit: 23.12.2009 Beiträge: 750
      Original von Kaiserludi
      Original von UrielSeptim
      Original von Jakoebchen
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      Original von Jakoebchen
      Schaden tun sie nämlich mit Sicherheit nicht.
      Das lässt sich mit Sicherheit so nicht sagen. Dass Stats ablenken und zu Fehlschlüssen und Fehlinterpretationen führen können, sind nur einige von vielen Möglichkeiten, wie Stats schaden können.
      Ich persönlich spiele schlichtweg aus Bequemlichkeit mit Stats. Die Folge davon ist, dass ich mich seither ingame selten noch an die Hände erinnern kann, die ich vor zwei Wochen noch gegen einen bestimmten Spieler gespielt habe, was früher deutlich öfters der Fall war.
      Meine persönliche Meinung dazu ist, dass jede Information besser ist als keine Information. Bin ehrlich gesagt doch überrascht, dass soviele erfahrene Spieler hier eher von Stats abraten, dass man diese nicht nach dem Motto "Stats an, Hirn aus" verwenden sollte fand ich nicht separat erwähnenswert.
      Es geht mir hier nicht darum, vom Gebrauch von Stats abzuraten und mit "Bequemlichkeit" meine ich auch nicht "Hirn aus" bzw. ich bin nicht mal der Meinung, dass Bequemlichkeit in meinem Fall ein Hindernis ist, weil ich dadurch deutlich weniger Energie verbrate und dafür nach 4h noch besser in Form bin, als wenn das Hirn alles allein machen muss.
      Imo gilt es einfach viele Faktoren zu berücksichtigen und ich bin nicht überzeugt, ob Stats bei SNGs was bringen. Sogar die Cashgamer sind der Meinung, dass einem Stats auf den High Stakes nichts mehr bringen, weil die Gegner adapten.
      Die Anschaffung eines Tracking Tools ist btw. unabhängig davon sinnvoll.
      Ich schließe mich dem teilweise an:
      Es geht auch mir nicht davon, von Stats abzuraten, ich wollte nur aufzeigen, dass Stats , damit sie was brignen, eben auch eine Eingewöhngs- und Lernzeit benötigen.
      Tracking Tools sind alleine deshalb schon ein Muss, damit man seinen EV sieht und erkennen kann, ob Modifikationen der eigenen Strategie sich über für eine Tendenz halbwegs aussagekräftige Sample positiv oder negativ auswirken, ob man ein Limit ongterm schlägt, ob ein schlechter oder guter Lauf auf Pech/Glück oder mieser/guter Spielweise beruht, usw.
      ob du hier wohl gemeint bist?! =)
    • kslate
      kslate
      Bronze
      Dabei seit: 25.12.2006 Beiträge: 1.727
      Stats auf den unteren Limits finde ich unnötig. Habe nie das Gefühl gehabt, dass ich sie dort brauchte.
      Auf den Midstakes sind sie gut, um die Regs zu differenzieren.

      Gibt wichtigere Tools für einen SNG-Spieler. ;)
    • UrielSeptim
      UrielSeptim
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2007 Beiträge: 3.487
      Original von kslate
      Stats auf den unteren Limits finde ich unnötig. Habe nie das Gefühl gehabt, dass ich sie dort brauchte.
      Auf den Midstakes sind sie gut, um die Regs zu differenzieren.
      Also wenn dir Stats was bringen, dann v.a. auf den unteren Limits.
    • kslate
      kslate
      Bronze
      Dabei seit: 25.12.2006 Beiträge: 1.727
      Original von UrielSeptim
      Original von kslate
      Stats auf den unteren Limits finde ich unnötig. Habe nie das Gefühl gehabt, dass ich sie dort brauchte.
      Auf den Midstakes sind sie gut, um die Regs zu differenzieren.
      Also wenn dir Stats was bringen, dann v.a. auf den unteren Limits.
      Mich stören sie eher. Aber wer daraus ein Vorteil ziehen kann, soll sie verwenden.
      Die Vollfische erkennt man eh sehr, sehr schnell auch ohne Stats.
    • UrielSeptim
      UrielSeptim
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2007 Beiträge: 3.487
      Ich erkenne so ziemlich jeden Fisch besser ohne Stats als mit.
      Hängt aber auch damit zusammen, dass auf meinen Stakes der Playerpool viel kleiner ist.
    • Jakoebchen
      Jakoebchen
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2008 Beiträge: 2.836
      Wieviele Tische spielt ihr eigentlich?