HNVDR, HNVDF, HNII, Hauptsache keine Technik! Was hat man zu befürchten?

    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      Quelle: http://de.pokerstrategy.com/video/575/
      HNVDR = Hauptsache nicht vor dem Rechner
      HNVDF = Hauptsache nicht vor dem Fernseher
      HNII = Hauptsache nicht im Internet

      Mit Technik ist natrülich soetwas wie Computer, Konsolen, Fernseher, Smartphones, etc. gemeint. Also wie im Video "technologische Zeitfresser".

      Cliffs:

      • Seit vielen Jahren fast täglich HVDR...
      • Computer/Inet süchtig (?)
      • Gesundheit wiederherstellen, erhalten...
      • Studium besser machen als Abi...
      • Zuverlässigkeit steigern...
      • Mal die Birne freibekommen...
      • Möglich oder nicht durch expliziten Verzicht auf "technoloigsche Zeitfresser"?


      --------------

      Hallo,

      Seit kurzem befasse ich mich mit Organisation des eigenen Lebens und Ziele erreichen. Auch habe ich mir die Videoreihe Ziele setzen und erreichen in der Videosektion angeschaut.

      Nun habe ich mir auch obenstehendes Video reingezogen und frage mich folgendes:

      • Ist es möglich, heutzutage auf die Technik zu verzichten?
      • Wie lange hält man das aus? 1 Woche, 1 Monat, 3 Monate, 1/2 Jahr?
      • Was hat man dadurch zu befürchten?
      • Nimmt man zu oder ab?
      • Gibt man mehr Geld aus oder nicht?
      • Wird man intelligenter oder gar dümmer?
      • Hat man psychologische Veränderungen zu befürchten? Besser schlechter?


      Gestern hab ich mir ein paar Gedanken zu der Technik heuer gemacht. Zu mir: bin 22 und mit 7 war ich das erste mal an einem PC. Mit 12 hatte ich mein erstes Handy und mit 14 meinen ersten eigenen Rechner. Seitdem bin ich eigentlich 15-18/7 HVDR. Mittlerweile habe ich auch ein Smartphone womit ich nur noch im Internet bin.

      Ich mache mir Sorgen um meine Gesundheit, da ich sehr unregelmäßig schlafen gehe und meist nur 3-5 Stunden schlafe, dafür aber ein oder zwei mal die Woche 10h+ durchpenne. Gestern zum Beispiel bin ich um 13:00 Uhr in die Arbeit, bin dann um 19:00 Uhr Heim und ab HVDR bis um 03:00 Uhr heute. Nur im Internet gegammelt und nichts produktives getan. Heut musste ich wieder um 06:00 Uhr früh raus aus den Federn. Mittlerweile verspühre ich auch keine Müdigkeit an sich mehr sondern nur noch Spannungskopfschmerzen und Nackenschmerzen. Dazu kommt das ich ein hässlichen "Schwanenhals" und Rückenprobleme habe.

      Nun ist mir die Idee gekommen, mal eine ganze Zeit lang auf alles technologische zu Verzichten. Leider ist dies so in der Praxis nicht möglich, da E-Mails mittlerweile wie die Post zählt und ich bei der DKB, bin also auf das Inet zum Banking angewiesen bin. Ebenso studiere ich Wirtschaftsinformatik und muss da ja auch meine Übungen am Rechner erledigen. Auch in der Arbeit muss ich Servicefälle per Fernbetreuung lösen. Mit ein bisschen Umstand wäre es aber auch sicherlich möglich dies auf das Minimum zu reduzieren.

      Wäre es möglich so etwas durchzuziehen und wenn ja, was für impacts wird das auf mein Leben haben? Hatte an einen Zeitraum von 1-6 Monaten gedacht. Ebenso wäre es auch nötig Rahmenbedingungen festzulegen (z.B. Mails, Konto täglich checken dürfen). Was wäre da fair?
  • 16 Antworten
    • 18andabused
      18andabused
      Silber
      Dabei seit: 07.12.2009 Beiträge: 5.006
      Sowas nennt man die Evoultionen des technisierten Menschen.
      Was heißt psychologische Veränderungen? Früher war die Arbeit eher körperlich betont jetzt gibt es halt noch andere Berufe , du solltest einen Ausgleich haben.
    • LORDbobby89
      LORDbobby89
      Bronze
      Dabei seit: 23.10.2008 Beiträge: 11.165
      HNII = hauptsache nicht im internet?
    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      Das ist mitterlweile auch so ein Problem: Da ich ständig nur im Inet gammel, hab ich keine Ahnung was man so ohne Rechner tun kann (ist glaub ich auch das größte Problem der Nerds :D ).

      //Edit: Jap... Hauptsache nicht im Internet

      //Edit2:

      Was heißt psychologische Veränderungen?

      Nun ob man zu befürchten hat das man durchdreht. Es ist ja mittlerweile schon eine Sucht. Beim Absetzen jeder "Droge" kann es ja passieren das sich die eine oder andere Schraube lockert.
    • abgerammelt
      abgerammelt
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2008 Beiträge: 4.759
      @ OP

      Interessanter thread!


      Die Wollmilchlegendeeiersau kann ich Dir natürlich auch nicht anbieten.
      Aber ein paar Gedanken zu dem Thema.

      Ich bin 9 Jahre älter als Du und wurde schon viel früher in diese Maschieneri "reingespült".
      Früher war das alles kein Problem, ich habe 6 Tage die Woche Sport gemacht, viel Freizeit mit Freunden verbracht und war immer auf Zack.
      In den letzten Jahren wurde es anders. Du gehst 9-13 Stunden arbeiten, bist abends müde und dann HVDR.

      In jüngster Zeit ist es häufig so, dass mein Telefon und meine Handys ausbleiben. Ich zwinge mich wenigstens 3x die Woche als Ausgleich trainieren zu gehen. Danach treffe ich mich dann gerne noch mit meinem privaten Umfeld.



      Ob es jetzt Sinn macht als Experiment mal eine Woche, einen Monat und noch länger auf all die Technik zu verzichten weiß ich nicht. Bringt ja nix wenn Du danach wieder in den alten Trott verfällst.
      Mach Dir einen Stundenplan und halte Dich daran. Der kann und sollte von Woche zu Woche unterschiedlich sein, sonst kommt wieder ein Trott der auch nicht das Wahre ist.

      Zeitmanagement und ein gewisses mal an Disziplin ist da nat. das A und O.
    • keevo
      keevo
      Black
      Dabei seit: 22.03.2008 Beiträge: 9.049
      Es ist Verdummung unter der Maske der einfachen Wissensbereicherung.
    • SevenTwoOff
      SevenTwoOff
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2007 Beiträge: 5.953
      Original von DeathDraw
      Nun ist mir die Idee gekommen, mal eine ganze Zeit lang auf alles technologische zu Verzichten.
      mach dir mal gedanken was technik überhaupt bedeutet und dann wird dir klar sein, dass es unmöglich ist auf sie zu verzichten

      technik muss auch nicht zwingend elektronisch sein, wie man bei dir den eindruck bekommen könnte, sondern bedeutet einfach alles von menschen gemachte
    • luxxx
      luxxx
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2006 Beiträge: 12.516
      Technik hat immer seine Vor- und Nachteile.

      Immer erreichbar sein auf seinem Handy ist Fluch und Segen zur gleichen Zeit.

      Wenn man Computer und Internet richtig nutzt, kann es einem eigentlich helfen weniger vorm Rechner zu sein, leider endet es fast immer im genauen Gegenteil.

      Mit dem Fernseher ist es in aehnlicher Form genau das gleiche. Man hat heute viel mehr Sender und sollte in der Lage sein, eigentlich genau das gucken koennen, was man will, stattdessen ist man zeitweise nur dabei wie bloede herumzuzappen.

      Ich glaub man muss sich nur die Zahlen in unseren Sportvereinen anschauen und Vergleich zu vor 15 Jahren machen, dann wird man schnell feststellen, dass Eltern heute eine viel groessere Aufgabe haben, diese ganze Technik sinnvoll fuer ihre Kinder zu dosieren.


      Um zur eigentlichen Fragestellung zurueckzukommen. Kann man darauf verzichten? Nein, aber ...

      - wer sich mehr Gedanken macht, wie und wann man Technik richtig einsetzt und alle weiteren unnoetigen Dinge einschraenkt, kann man sicherlich mehr Nutzen aus der Technik ziehen.
      - staendiges Email-Kontrollieren ist nicht nur in der Arbeitswelt der totale Super-GAU was Produktivitaet betrifft, sondern ist auch privat voellig unnoetig.
      - wenn man sein Handy auch mal ausschalten kann ohne gleich in Panik zu geraten, dass man was verpassen koennte.


      Internet kann einen sowohl cleverer als auch duemmer machen. Auf der einen Seite muss man sich Wissen viel weniger erarbeiten, weil man es vorgekaut und aufbereitet im Internet finden kann, auf der anderen Seite findet man aber auch mal schnell etwas und kann dann schneller weiter lernen.


      Ich glaub zum Problem werden solche Dinge erst, wenn man sie macht anstatt sich mit Freunden direkt zu treffen, anstatt Sport zu machen, anstatt produktiv zu sein.

      Dadurch, dass das Internet so unpersoenlich und anonym ist, wird das schnell zur Gewohnheit und ich kann mir durchaus vorstellen, dass das langfristig zu psychologischen Veraenderungen fuehrt, wenn man dafuer keinen Ausgleich findet.
      Das ist doch genauso wie die, die vor Zeiten des Internets den ganzen Tag vorm Fernseher waren oder den ganzen Tag Gameboy gespielt haben.
    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      Original von SevenTwoOff
      Original von DeathDraw
      Nun ist mir die Idee gekommen, mal eine ganze Zeit lang auf alles technologische zu Verzichten.
      mach dir mal gedanken was technik überhaupt bedeutet und dann wird dir klar sein, dass es unmöglich ist auf sie zu verzichten

      technik muss auch nicht zwingend elektronisch sein, wie man bei dir den eindruck bekommen könnte, sondern bedeutet einfach alles von menschen gemachte
      Hab ja oben auch schon Einschränkungen geschildert. Und bitte entschuldige mein Unwissen und ersetze es durch "Multimediale Technik" oder "Alles mit Bildschirm" oder "Alles was ausschließlich mit binärzahlen Arbeitet".
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hallo DeathDraw,

      mir ist nicht ganz klar, was Du eigentlich erreichen möchtest.

      Original von DeathDraw
      Seit kurzem befasse ich mich mit Organisation des eigenen Lebens und Ziele erreichen.
      Was sind denn Deine Ziele? Was willst Du verbessern?

      Im Endeffekt ist es doch so:
      Wenn Du abnehmen willst, wirst Du selbst wissen, dass Sport und gesunde Ernährung dazu gehören. Wenn Du Dir einen gesunden Schlafrhythmus aneignen willst, benötigst Du ein Mindestmaß an Disziplin dafür. Wenn Du Deine Zeit effizienter gestalten willst, kannst Du als Kunde einer Online-Bank und als Wirtschaftsinformatiker nicht einfach auf Technik verzichten.

      Daher noch einmal: Was sind denn Deine Ziele? Was willst Du eigentlich verbessern?

      Ich möchte es nicht so drastisch ausdrücken wie keevo, aber der OP macht auf mich den Eindruck, als würdest Du gar nicht genau wissen, was Du eigentlich willst. Wenn mein Eindruck richtig ist, dann solltest Du damit anfangen, Prioritäten zu definieren, die zur Verbesserung Deiner Lebensqualität führen. Zu diesen Prioritäten kann man dann im Forum sicherlich auch gute, explizite Tipps geben. So erscheint es leider alles etwas wirr und nicht durchdacht, sorry :(


      Gruß,
      michimanni
    • Partyboiii91
      Partyboiii91
      Black
      Dabei seit: 20.05.2009 Beiträge: 1.355
      lol ohne rechner. nice joke.

      Aber ne mal ernsthaft, ganz darauf zu verzichten ist einfach quatsch. Du bist wahrscheinlich computersüchtig, wenn du nicht weißt, was du sonst machen kannst. Mach einfach mal eine therapie denke ich.
    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      Original von michimanni
      [...]

      Daher noch einmal: Was sind denn Deine Ziele? Was willst Du eigentlich verbessern?

      [...]
      Meine Gesundheit ist mir zur Zeit am wichtigsten. Diese zu erhalten und weitestgehend wiederherzustellen ist mien oberstes Ziel. Als nächstes kommt mein Studium, welches ich besser abschließen will als was ich im Abi geleistet habe. Zu guterletzt ist meine Zuverlässigkeit auch nicht gerade die beste.

      Da dies alles aber stark unter meiner "Sucht" (eher Dämlichkeit) leidet, möchte ich mir ein "gesundes Maß" antrainieren. Dies ist ja leider nicht so ganz einfach in so einer Situation. Auch bin ich recht planlos was ich ohne Rechner machen würde. Hab nicht gerade viele Hobbies und die setzen alle einen Rechner vorraus -.-

      Original von Partyboiii91
      [...]

      Mach einfach mal eine therapie denke ich.


      Oder dies?!... oO
    • abgerammelt
      abgerammelt
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2008 Beiträge: 4.759
      Wie ich es in meinem post bereits geschrieben habe...
      Mach Dir einen wechselnden Wochenplan, halte Dich dran und alles wird gut.
      Zeitmanagement und Disziplin!
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von DeathDraw
      Original von michimanni
      [...]

      Daher noch einmal: Was sind denn Deine Ziele? Was willst Du eigentlich verbessern?

      [...]
      Meine Gesundheit ist mir zur Zeit am wichtigsten. Diese zu erhalten und weitestgehend wiederherzustellen ist mien oberstes Ziel. Als nächstes kommt mein Studium, welches ich besser abschließen will als was ich im Abi geleistet habe. Zu guterletzt ist meine Zuverlässigkeit auch nicht gerade die beste.

      Da dies alles aber stark unter meiner "Sucht" (eher Dämlichkeit) leidet, möchte ich mir ein "gesundes Maß" antrainieren. Dies ist ja leider nicht so ganz einfach in so einer Situation. Auch bin ich recht planlos was ich ohne Rechner machen würde. Hab nicht gerade viele Hobbies und die setzen alle einen Rechner vorraus -.-
      Gut, dann kommen wir der Sache doch langsam näher (und entfernen uns btw. erheblich von dem Threadtitel):

      1. Gesundheit
      Neben den bereits obengenannten Problemen: Was kommt noch dazu? Bist Du Raucher, fettleibig oder hast ein anderes Leiden? Erfahrungsgemäß hat ein 22-Jähriger ein solches, wenn er sich in dem Alter Sorgen bezüglich seiner Gesundheit macht.

      2. Studium
      Wie weit bist Du? Wo siehst Du Probleme? Warum befürchtest Du, dass Du ähnlich abschneiden könntest wie bei Deinem Abi?

      3. Zuverlässigkeit
      Mehr Informationen bitte :)
      Warum glaubst Du, dass Du nicht zuverlässig bist? Hast Du Probleme, die Dich daran hindern, zuverlässig zu sein? Mangelt es Dir einfach an Disziplin?

      Ich habe jetzt mal Deine Kernpunkte aufgegriffen und stelle fest, dass noch eine Menge weiterer Fragen auftauchen. In Deinem Interesse (es geht schließlich um Deine Ziele, nicht um meine) solltest Du imo einiges an Zeit investieren und soviele Informationen zu Deinen Problemen preisgeben, wie es Dir möglich und nötig erscheint, denn jede Info kann wertvoll sein, um Dir weiterhelfen zu können.


      Gruß,
      michimanni
    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      @abgerammelt:

      Danke! Sowas ist natürlich klar. Mit Zeitmanagement und wechselnden Wochenplänen ist sowas sicherlich möglich das ganze gut dosiert nach unten zu schrauben. Allerdings fehlt mir viel zu viel Disziplin. Aber an der will ich stark arbeiten. Recht hast du auch mit der dauer: Mir scheint wohl das es auf soetwas wie ein JoJo-Effekt hinauslaufen kann.

      @luxxx:

      Vollkommen korrekt. Ist im prinzip auch so alles im Video erklärt, nur nicht so ausführlich :P Das Handy mal ausschalten zu können ist wirklich eine Kunst für sich :D

      Original von michimanni

      Gut, dann kommen wir der Sache doch langsam näher (und entfernen uns btw. erheblich von dem Threadtitel):
      Eigentlich war der Thread auch eher dafür gedacht um herauszufinden ob es klappen kann und wenn ja, dann die Impacts des Vorhaben berechnen zu können. So ist es aber auch nicht schlimm... Ist dann der Thread hier wirklich gut aufgehoben oder doch eher was für das Psychologie Forum? Hm....

      Original von michimanni
      1. Gesundheit
      Neben den bereits obengenannten Problemen: Was kommt noch dazu? Bist Du Raucher, fettleibig oder hast ein anderes Leiden? Erfahrungsgemäß hat ein 22-Jähriger ein solches, wenn er sich in dem Alter Sorgen bezüglich seiner Gesundheit macht.
      Da fällt so einiges an. Ich bin überhaupt nicht sportlich und eigentlich war oben schon ein bisschen erwähnt. Mein Müdigkeitsproblem macht mich am meisten fertig. Ich kann kaum mehr produktiv arbeiten, geschweige denn klare Gedanken fassen. Ich würd mal sagen das es schon bisschen in die Psychologische Schiene abdriftet. Da sind viele Dinge mit inbegriffen: Schwindel, Mittelohrschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Panikattacken, hypochondrische Katastrophisierung. Dies ist natürlich nicht nur durch den Rechner verursacht aber der Rechner ist mMn das größte Problem es wieder in den Griff zu bekommen. Ebenso bin ich Raucher und das zerrt genauso an meiner Gesundheit. Ich bin schon in ärtzlicher Behandlung... Dies ist aber mehr so ein jumping around. Für mich ist sicher: mangelnder Schlaf ist mein Problem. Auch fehlt mir die Disziplin mir aufgetragene Übungen zuhause auszuführen.

      Original von michimanni
      2. Studium
      Wie weit bist Du? Wo siehst Du Probleme? Warum befürchtest Du, dass Du ähnlich abschneiden könntest wie bei Deinem Abi?
      Weil es fast wieder genauso abläuft. Ich bin im zweiten ersten Semester (Steißbeinfistel hat mich zurückgeworfen). Ich verpasse immer mehr Vorlesungen und Übungen, weil ich in der Früh einfach viel zu schlapp bin. Lieber in der Nacht davor HVDR und sinnlose Infos grinden anstatt mal früher schlafen zu gehen um am Morgen fit zu sein. Auch hier ist das Problem meine Mangelde Disziplin. Mein Abitur lief darauf hinaus, dass ich 24h von den Abiprüfungen einfach durchgemacht habe und alle 4 Semester wiederholt habe. Also ohne Schlaf direkt in die Prüfung. Desshalb ist daraus auch nur ein 2,9 geworden. Hätte ich meine Hausaufgaben immer gemacht und mal früher angefangen zu wiederholen wäre sicherlich eine bessere Note drinnen gewesen. Im Studium mache ich die Aufgaben auch immer am letzten Abend um muss meistens die ganze Nacht durchmachen, weil die haben es schon in sich...


      Original von michimanni
      3. Zuverlässigkeit
      Mehr Informationen bitte :)
      Warum glaubst Du, dass Du nicht zuverlässig bist? Hast Du Probleme, die Dich daran hindern, zuverlässig zu sein? Mangelt es Dir einfach an Disziplin?
      Auch hier: Ich gammel lieber ein paar mehr Minuten im Internet ab und vergesse mir aufgetragene Dinge, anstatt sie gleich zu erledigen und meine Freizeit zu genießen. So verpasse ich auch immer wieder die Öffentlichen um rechtzeitig bei Terminen zu erscheinen... Wie du es erwähnst hast, mangelt es mir hier auch an Disziplin. Im meinem Bekanntenkreis wird auch immer schon mit 30min+ gerechnet das ich auftauche. Wenn ich dann mal rechtzeitig da bin muss ich auch mal warten -.-

      Wie es mir scheint, ist meine mangelde Disziplin mein großes Problem. Gibt es eine Möglichkeit sich Disziplin "anzutrainieren"? Eine leichtere als "einfach nur tun"? Eine mit mehr Erfolgschancen?

      Im großen und ganzen will ich eigentlich nur folgendes bewirken: Die Technik soll kein "Endorphinausschütter" mehr sein, sondern nur noch ein Werkzeug zum erledigen meiner Aufgaben. Und damit klärt sich auch die Aussage "Wirtschaftsinformatiker und kein Rechner, lol". Wo ich früher gedacht habe was verpasst zu haben wenn ich nicht online war, denke ich heute, dass ich viel mehr verpasst habe WEIL ich online war. Ich bin auch nicht Spielsüchtig oder so, meine sucht ist eher das abgammeln in Foren und sinnlose Informationsrecherche. Zeitverschwendung allgemein ausgedrückt. Spontan wüsste ich kaum Aktivitäten die man ohne Rechner durchführen könnte. Nur die allgemein bekannten (Minigolfen, Kino, Bowling, Billard, Sport). Diese müssen mir auch klar sein um mein Glückshormonhaushalt stabil zu halten wenn es mal heißen soll HNVDR.

      Ich hoffe jetzt wird einiges klarer und nicht noch wirrer... o.O
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Hey DeathDraw,

      "Disziplin" scheint tatsächlich das Zauberwort zu sein und ich stimme Dir zu, der Thread ist im Psychologieforum sicherlich besser aufgehoben. Ich verschiebe ihn daher dorthin und wünsche Dir gleichzeitig viel Erfolg bei Deinen Vorhaben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Du im Bereich Selbstmanagement und Gegnerpsychologie sehr viel wissenswertes zum Thema Disziplin finden kannst :)


      Gruß und viel Erfolg,
      michimanni
    • 2plus2is4
      2plus2is4
      Black
      Dabei seit: 20.05.2008 Beiträge: 4.335
      hey falls du mal mit zum kickboxen gehen willst sag mir bescheid ;)