Ebay - Gewerbliche Verkäufer und Datenschutz

    • Seismik
      Seismik
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 888
      Hallo,
      Kurze Frage:
      Ich habe bei ebay etwas von einem gewerblichen Verkäufer gekauft,
      und bin nach dem Kauf mit ihm wegen Versandproblemen in eine kleine
      Auseinandersetzung/Wortgefecht geraten.

      Der Punkt ist nun, dass der Verkäufer mich hierbei mit Dingen konfrontiert
      die er offenbar mit Hilfe meiner beim Kauf übermittelten Daten er"stalkt" (gegoogelt/in Netzwerken gefunden) hat. Hat jemand ne Ahnung in wie weit das zulässig ist, dass er dies tut? Man geht ja beim Kauf erstmal
      instinktiv davon aus dass die Adresse rein für die Vesandanschrift verwendet wird.

      Gerne nehme ich auch hilfreiche Links zu diesem Thema entgegen.
      Danke
  • 9 Antworten
    • groovechampion
      groovechampion
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2009 Beiträge: 1.947
      ?(

      Ihr habt einen Vertrag geschlossen und müßt den nun Zug-um-Zug erfüllen.

      Googeln ist nicht verboten, hat aber nichts mit Eurem Vertrag zu tun.
    • CMB
      CMB
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 6.445
      Verstehe das Problem auch nicht. Es gibt Unstimmigkeiten bei einem Ebay Verkauf, das gibts klare Regeln und eben entspr. handeln.

      Ihr macht Euch gemuetlich gegenseitig an und Dein "Gegner" findet belastendes Material im Internet (arbeitest Du bei Ergo?). Hat irgendwie mit dem Ebay Verkauf nix zu tun. Wenn er Dich erpressen will dann soll er das tun und Du zeigst ihn wegen Noetigung an, fertig. Lass Dir einfach alles schriftlich geben.

      Gruss,
      CMB
    • Seismik
      Seismik
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 888
      Ich seh schon ihr seht das bisweilen anders als ich.
      Mir gehts eher darum dass der Verkäufer die Daten eben nicht für persönliche Intressen nutzen darf. Mal angenommen z.b. er verkauft sexy Unterwäsche,
      und sucht dann bei Facebook/StudiVZ seine Kundinnen und um sich einfach die Bilder der vermeindlich heißen Frauen anzuschauen die bei ihm Wäsche kaufen. Wäre wohl die selbe Situation, fändet Ihr das in Ordnung?

      Inzwischen bin ich selber nochmal fündig geworden,
      und seh mich jetzt doch in meiner Annahme bestätigt:

      Ebay Allgemeine Geschäftbedingungen
      §8 Allgemeine Grundsätze
      [...]
      3.
      Mitglieder dürfen Adressen, Kontaktdaten und E-Mail-Adressen, die sie durch die Nutzung des eBay-Marktplatzes erhalten haben, für keine anderen Zwecke nutzen, als für die vertragliche und vorvertragliche Kommunikation. [...]

      Das ist genau der Punkt auf den ich hinaus wollte.
    • 18andabused
      18andabused
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2009 Beiträge: 5.005
      "Vertragliche und Vorvertragliche Kommunikation" Fertig , aus .
      Hat er gemacht , mehr gibt's da nichts zu sagen.
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      und nun ist die frage, ob es sich um eine Nutzung im Rahmen der vertraglichen Kommunikation handelt. Du formulierst das Problem ja sehr vage. Da wird dir niemand helfen können, wenn du nicht konkreter wirst.
    • Seismik
      Seismik
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 888
      Habe ja eben einen ähnlichen Fall beschrieben. Ich sehe in Fotos/Infos stalken keine vertragliche Kommunikation.
    • mrk1988
      mrk1988
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2007 Beiträge: 13.337
      Original von Seismik
      Habe ja eben einen ähnlichen Fall beschrieben. Ich sehe in Fotos/Infos stalken keine vertragliche Kommunikation.
      Ich sehe das auch anders als du...

      Wenn deine Informationen über Suchmaschinen gefunden werden können liegt das doch in deinem Verantwortungsbereich, dass das nicht der Fall ist, oder?

      Wenn ich mich um eine freie Stelle bemühe sucht der Arbeitgeber möglicherweise auch nach meinem Namen im Internet? Wenn er dann auch gewisse Fotos von mir findet - dann findet er sie doch nur weil sie offensichtlich öffentlich zugänglich sind.

      Sehe da kein Problem darin, dass der Verkäufer Infos über dich im Netz rausgefunden hat.

      Wenn er allerdings Schritte unternimmt die deine Privatsphäre verletzen, etc... sieht die Sache natürlich wieder anders aus. Selbiges gilt wenn er dich öffentlich irgendwo schlecht macht, wegen was auch immer. (Ebay Bewertungen sind hiermit nicht gemeint).
    • Nighthawk80
      Nighthawk80
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2009 Beiträge: 290
      Jeder ist doch für sich selber verantwortlich was er von sich im Netz veröffentlicht. Wenn ich nur unbedenkliche Bilder oder Aussagen bisher getätigt habe, ist das doch kein Problem.

      Mag ja verboten sein das man nicht hinter her spionieren darf, aber wie willste das überprüfen, wenn es nicht rauskommt.

      Meiner Meinung nach sind die Leute doch selber Schuld die sich mit richtigem ganzen Namen bei facebook, studi vz oder wo auch immer anmelden und dementsprechend werden sie auch nichts dagegen haben wenn einer mal danach googlet und ausserdem ist doch mittlerweile allseits bekannt das das für Personaler eine gute Quelle ist um einen ungefilterten Eindruck von dem Bewerber zu bekommen.

      Deshalb selber Schuld wenn man direkt auf der ersten Seite bei Google als Privatmann zu finden ist.
    • docjulian
      docjulian
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 7.008
      Original von Seismik
      Mitglieder dürfen Adressen, Kontaktdaten und E-Mail-Adressen, die sie durch die Nutzung des eBay-Marktplatzes erhalten haben, für keine anderen Zwecke nutzen, als für die vertragliche und vorvertragliche Kommunikation.
      An sich kein schlechter Punkt, aber hier steht nix vom Namen oder?
      Und er wird dich wohl eher über deinen Namen gesucht haben.