geschicklichkeitsspiel?

    • BackdoorBandit
      BackdoorBandit
      Global
      Dabei seit: 21.09.2007 Beiträge: 9.072
      ps.de setzt sich ja dafür ein dass poker als geschicklichkeitsspiel anerkannt wird.
      aber warum?
      skat ist es und man zahlt nicht wenig steuern, wieso sollte man wollen dass pokergewinne so besteuert werden?
      den affiliate kostets sicher nichts, aber die spieler, welche gewinn machen.
      würde mir da mal eine erklärung wünschen, denn dass so pokergesellschaftsfähiger wird, gleicht nicht die steuer aus.
  • 15 Antworten
    • larseda
      larseda
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 9.299
      weil es egal ist ?


      drogendealer sind steuerpflichtig und das würde sich auch nicht ändern, wenn drogen legal würden ...
    • weezy58
      weezy58
      Global
      Dabei seit: 02.03.2011 Beiträge: 113
      true story bro.
    • Hadi
      Hadi
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2009 Beiträge: 12.303
      Als Geschicklichkeitsspiel anerkannt werden bedeutet ja nicht unbedingt denselben Steuersatz wie Skat zu haben - es würde auf der anderen Seite einen wichtigen Teil dazu beitragen, den Stigma des Glücksspiels loszuwerden und, wie du selber erwähntest, den Ruf von Poker zu verbessern, was nachhaltig sehr positive Entwicklungen für den Markt mit sich bringen würde.

      Grüße,

      Hadi
    • NeverRaiseAA
      NeverRaiseAA
      Global
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 293
      Original von Hadi
      Als Geschicklichkeitsspiel anerkannt werden bedeutet ja nicht unbedingt denselben Steuersatz wie Skat zu haben - es würde auf der anderen Seite einen wichtigen Teil dazu beitragen, den Stigma des Glücksspiels loszuwerden und, wie du selber erwähntest, den Ruf von Poker zu verbessern, was nachhaltig sehr positive Entwicklungen für den Markt mit sich bringen würde.

      Grüße,

      Hadi
      Das mag ja sein Hadi, aber das Stigma wirst du nicht los, indem du ein Glücksspiel zum Geschicklichkeitsspielspiel umwandeln willst, es aber trotzdem ein Glücksspiel bleibt.

      Und ob ich jetzt Steuern auf ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel bezahle ist doch nicht von Bedeutung. Es geht nur um den Legalitätsfaktor.
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.512
      Die Frage ist an sich inhaltslos für Deutschland, aus folgendem Grund:

      1) So lange Poker nicht reguliert ist, wird es politisch weiterhin als "Glücksspiel" gesehen werden. (um es besser einschränken/verbieten zu können)

      2) Wenn es reguliert wird, spielt es keine Rolle mehr, ob es juristisch Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel ist, da davon auszugehen ist, dass eine Regulierung die Steuerfrage mit klären wird.
    • NeverRaiseAA
      NeverRaiseAA
      Global
      Dabei seit: 16.01.2011 Beiträge: 293
      Original von Korn
      Die Frage ist an sich inhaltslos für Deutschland, aus folgendem Grund:

      1) So lange Poker nicht reguliert ist, wird es politisch weiterhin als "Glücksspiel" gesehen werden. (um es besser einschränken/verbieten zu können)

      2) Wenn es reguliert wird, spielt es keine Rolle mehr, ob es juristisch Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel ist, da davon auszugehen ist, dass eine Regulierung die Steuerfrage mit klären wird.
      THIS !

      Genau deshalb glaube ich, daß Poker in Deutschland eben nicht reguliert wird, weil dann in jeder Pommesbude gezockt wird. Wer treibt dann die Steuern ein? Der Frittenbudenbesitzer?
      Wenn wir von Regulierung des Poker reden, dann kann man das nicht nur auf Onlinpoker beziehen.
      In anderen Ländern mag das vielleicht anders gesehen werden. Ist ne Mentalitätssache.
    • maechtigerHarry
      maechtigerHarry
      Bronze
      Dabei seit: 02.07.2007 Beiträge: 5.596
      Regulierung bedeutet ja nicht das Günter aus Stuttgart jetzt einfach mal so ne eigene Plattform aufmachen darf.
      Live Poker in Deutschland ist bereits reguliert. Sprich es gelten feste Regeln und wenn die eingehalten werden ist es legal. Genau das auch für Onlinepoker zu erreichen ist ja das Ziel.

      Plattformen sollen ne Lizenz erwerben (erhalten) können und sollten Steuern zahlen müssen. Aber dann sollte es auch möglich sein auf diesen vollkommen legal zu spielen und diese legal zu bewerben.

      Das ist keineswegs unerreichbar.
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Original von larseda
      weil es egal ist ?


      drogendealer sind steuerpflichtig und das würde sich auch nicht ändern, wenn drogen legal würden ...
      Du vergleichst Poker also mit Drogendealen? ^^
    • BackdoorBandit
      BackdoorBandit
      Global
      Dabei seit: 21.09.2007 Beiträge: 9.072
      der unterschied ist doch aber wenn man durch poker (drogendealen, roulette, etc) regelmäßig gewinnt macht, nur dann muss man steuern zahlen (und das nicht zu knapp)
      sonst eben nicht, da glücksspiel.
      bei skat ist das anders, da muss man auch steuern zahlen wenn man unregelmäßig gewinn macht.

      die regulierung als geschicklichkeitsspiel hat ja nichts damit zu tun dass man auf seine gewinne nochmal extra steuern abdrücken muss. die regulierung betrifft im grunde nur die pokerräume.
      dh doch wenn poker als geschicklichkeitsspiel reguliert wird, muss man von seinen gewinnen steuern abführen und zwar in der gleichen höhe wie beim skat.

      wenn poker als glücksspiel reguliert wird, dann muss man auf seine gewinne keine steuern abführen, sofern sie unregelmäßig sind (was ja die schöne lücke im ganzen ist)
      nur die betreiber zahlen dafür eine steuer, die sie wohlmöglich auf die spieler umlegen werden wollen.


      dh doch dass es für mich als pokerspieler wünschenswert wäre dass poker als glücks- und nicht als geschicklichkeitsspiel reguliert wird.
      für mich als spieler ist unreguliertes poker am besten. falls dies nicht mehr möglich sein wird, dann doch bitte als glücksspiel.
      oder wo ist da mein denkfehler?
    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.061
      Also ich hab keinen schimmer davon. aber ich behaupte einfach mal, dass die steuern/abgaben die glücksspielanbieter leisten müssen, deutlich höher sind als die steuern die meinetwegen ein skatanbieter abdrücken muss. kann also gut sein, dass steuern der konzerne (rake) + gewinnsteuern der spieler bei geschicklichkeitsspiel kleiner sind als glücksspielsteuern (rake) der konzerne.

      und man hat eine sicherheit


      ----------
      alles persönliche meinung und so weiter..und wie gesagt komplett ohne gewähr.
    • smokinnurse
      smokinnurse
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2007 Beiträge: 14.745
      wie ist das denn beim skat eigentlich?
      mMn muss dort doch nur derjenige spieler steuern zahlen, der regelmässig mit gewinnerziehlungsabsicht spielt
      und diese absicht muss ja auch erst einmal eingegrenzt und nachgewiesen werden

      wenn poker aus der schmutzigen glücksspielecke herauskommt, kann das imo nur gut sein
      gerade für die aquise von (echten!) spass- und freizeitspielern
      ich kenne selber mindestens 10 leute, die zwar regelmässig homegames spielen, denen aber das onlinegezocke einfach zu suspekt ist
      die würden zwar nicht sofort damit anfangen, sobald der status von poker von glück auf taktik/geschicklichkeit geswitcht wird, aber es wäre ein schritt in die richtung
      noch ein bisschen funfaktor dazu (webcams zb) und die sache sähe schon anders aus

      "glücksspiel" assoziert btw nicht nur gambling, sondern automatisch auch immer suchtgefahr
      und das ist imo einer der wirklich abschreckenden punkte


      @e
      ausserdem: mit "glücksspiel" tut man dem pechspiel sowieso zu viel ehre an
    • BackdoorBandit
      BackdoorBandit
      Global
      Dabei seit: 21.09.2007 Beiträge: 9.072
      bei skatgewinnen fällt meines wisses nach die gewinnsteuer an (berichtigt mich falls ich falsch liege)
      soll heißen selbst wenn der pokeranbieter steuern zahlt und pokern so als geschicklichkeitsspiel erlaubt ist, muss man diese gewinnsteuer extra noch abführen. sonst rennen die skatler den gerichten die bude ein.

      wie bereits gesagt:
      glücksspiel -> unregelmäßiges einkommen -> steuerfrei


      genau deswegen stößt es mir sauer auf wenn man poker als geschicklichkeitsspiel haben möchte, denn die sovielen neuen fische (welche auch nicht ganz dumm sein werden), werden die höhe der steuer niemals ausgleichen.
      + die steuer der pokerräume, die sie an die spieler in form von rakeerhöhung weitergeben werden.


      falls ich hier aber komplett falsch liege, würde ich mir eine aufklärung unter einbeziehen der anderen geschicklichkeitsspiele wünschen.
      denn auf irgendeiner grundlage muss es ja basieren dass geschicklichkeitsspiel > glücksspiel und das für winning player aus steuerlicher sicht (nicht playerpool).
    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.061
      ich hätte jetzt gedacht, dass die gewinnsteuer auf glückspiel höher liegt als die für skat z.b.
      ich dachte immer dass lotteriefirmen z.b. abartig hohe steuern zahlen müssen.
    • BackdoorBandit
      BackdoorBandit
      Global
      Dabei seit: 21.09.2007 Beiträge: 9.072
      anbieter != spieler
      auf lottogewinne zahlst du auch keine steuern
    • eagle2007
      eagle2007
      Bronze
      Dabei seit: 16.11.2007 Beiträge: 23.061
      ja..aber das kommt dann als rake auf den spieler zurück.