Sollten Pokerspieler Steuern zahlen ??

    • Sascha26
      Sascha26
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 2.177
      Es geht speziell um Spieler die Pokern beruflich betreiben, also auschließlich Pokern und keiner sonstigen regelmäßigen Arbeit nachgehen.


      Ich bin der Auffassung, dass das eigentlich nur fair wäre. Nach unserer Definition ist Poker ein Geschicklichkeitsspiel und mit ausreichend Können ist man in der Lage auf lange Sicht immer Gewinne zu machen. Jeder muß wenn er auf die Arbeit geht seine Steuern bezahlen, also warum nicht auch Pokerspieler ?

      Es geht mir nur um die Berufsspieler und nicht und die Freizeitspieler.


      Vielleicht kann man daraus ja einen Poll machen
  • 273 Antworten
    • liafu
      liafu
      Black
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.439
      Schon 1000mal durchgekaut. NATÜRLICH sollten Berufsspieler Steuern zahlen.

      Warum sollte der Bäcker Steuern zahlen müssen und der Fleischer nicht?
    • Devinco
      Devinco
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2006 Beiträge: 1.678
      Wenn ich die Sicherheit hätte, dass Online-Poker völlig legal und vielleicht sogar gesellschaftlich annerkannt wäre, würde ich liebend gern Steuern zahlen.
    • Mephisto87
      Mephisto87
      Black
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 4.176
      wenn ich auch alles absetzen (miete , anschaffungskosten, reisekosten, buyins etc.) kann wie der bäcker ja, ansonsten nein.
    • Egozocker
      Egozocker
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 7.107
      Grundsätzlich sollte man da mit einem entschiedenen jein antworten

      Zumindest sollte es einigermaßen klare Kriterien geben:
      Was ist ein Freizeitspieler?
      Was ist ein Berufsspieler?
      Sascha schreibt im op, dass es um Spieler geht, die ausschließlich Poker spielen, aber sonst keiner Arbeit nachgehen.
      Wenn also jemand 100k mit Poker verdient und darauf 40k Steuern zahlen muß, auf die glorreiche Idee kommt, noch einen 400 € Job nebenbei zu machen. Folge wäre, er spielt nicht mehr ausschließlich Poker und braucht deshalb keine Steuern zu zahlen.
      Dann wäre Burgerbraten bei MCDoof ziemlich +EV
    • cashroll874
      cashroll874
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2011 Beiträge: 1.993
      buds, werden glücksspiele nich eh um 25% versteuert ?
      ich mein, leute die mit 100k+ aufn konto rumrennen, haben die nich einfach n batzen schwarzgeld ?
    • LRG1947
      LRG1947
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2011 Beiträge: 22
      Mmmm seh ich ehrlich gesagt nicht so, solange der Gesetzgeber keine Richtung vorgibt, sollte man keine Steuern zahlen.

      Wie sollte man außerdem es erklären, wenn ein "Hobbyspieler" urplötzlich bei der EPT an den Final Table kommt? Oder sogar gewinnt? Er geht einer Arbeit nach, gewinnt aber soviel, wie er in einem Jahr nicht mit seiner Arbeit an Lohn kassieren würde?
      ...während ein anderer (ein Typ der nur pokert) steuerliche Abgaben bringen soll.

      Wie soll man da eine klare Richtung vorgeben?

      Sehe da keine Option.
    • Furo
      Furo
      Silber
      Dabei seit: 06.04.2007 Beiträge: 11.046
    • Atomfred
      Atomfred
      Global
      Dabei seit: 26.12.2006 Beiträge: 6.658
      Original von Mephisto87
      wenn ich auch alles absetzen (miete , anschaffungskosten, reisekosten, buyins etc.) kann wie der bäcker ja, ansonsten nein.
      Natuerlich wird dann die summe der buyins abgesetzt. Es wird ja nur der Profit (= Gewinne - Buyins) versteuert.
    • Tunnelblicker
      Tunnelblicker
      Bronze
      Dabei seit: 31.10.2007 Beiträge: 5.260
      Ja, professionelle Pokerspieler sollten Steuern zahlen. Das ganze sollte dafür nur gesetzlich klar geregelt sein. Dem FA muss klar sein das man nicht von jeder CG session ne Quittung hat und sich dementsprechend was praktikables ausdenken wie man Steuern zahlen soll. Eine Absetzung von Buyins etc. muss dabei natürlich auch möglich sein (aber nicht die Miete Oo Außer du hast nen extra Haus zum Poker spielen). Ne Regelung wie "Pokerverluste können nur auf Pokergewinne abgesetzt werden" sollte nen großteil der "Was ist professionell?"-Fragen erübrigen (dabei sollte man aber auch 1-2 Jahre im nachhinein noch abschreiben können).
    • pocketquads
      pocketquads
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2007 Beiträge: 3.639
      finanzamttablerating.com
    • DeVinschi
      DeVinschi
      Silber
      Dabei seit: 22.12.2007 Beiträge: 704
      Original von pocketquads
      finanzamttablerating.com
      bei mir kommt da nix ?( ?(
    • TheCelt
      TheCelt
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 3.932
      Wenn Pokern Glückspiel bleibt und legal wird, der Staat also seinen Anteil an den Einsätzen bekommt, wie auch immer das aussieht, dann sind die Gewinne abgegolten und dann sollte niemand darauf noch Steuern zahlen müssen.

      Und diese ganze Berufs-/Freitzeitspielerdiskussion ist doch albern. Wo will man denn da die Grenze ziehen? Die Hausfrau, die gerne pokert und jeden Tag ordentlich Hände auf NL10 spielt muß dann Steuern zahlen und jemand der abends nach der Schicht nen halbes Stündchen NL5k zockt, nicht? Ist doch alles Blödsinn.

      Und bei den Ausgaben gilt dann eben nicht nur das BuyIn. Flüge und Fahrtkosten, Hotels, Coachings, Literatur, Internet, Computer, Büro, Telefon. Ganz zu schweigen von den Verlusten. Und natürlich auch gemeinsame Veranlagung mit Ehepartnern. Ordentlich angemeldetes Gewerbe auch. Abzug der verkauften Action usw usf.

      Das wäre Grundvoraussetzung, dass man überhaupt anfangen könnte sich Gedanken zu machen, ob man sowas in Erwägung ziehen sollte, darüber nachzudenken, es einzuforden. ;)




      .
    • AllgaeuHero
      AllgaeuHero
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2011 Beiträge: 1.796
      ganz ehrlich, nein
    • Pokerboydd
      Pokerboydd
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2007 Beiträge: 1.813
      Original von DeVinschi
      Original von pocketquads
      finanzamttablerating.com
      bei mir kommt da nix ?( ?(
      :facepalm:
    • lolyourmama
      lolyourmama
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2009 Beiträge: 4.427
      Original von Pokerboydd
      Original von DeVinschi
      Original von pocketquads
      finanzamttablerating.com
      bei mir kommt da nix ?( ?(
      :facepalm:
      :facepalm:
    • Tandor1973
      Tandor1973
      Black
      Dabei seit: 25.04.2007 Beiträge: 3.987
      Und was machst du mit dem Zahnarzt der 10K im Jahr verdonkt.

      Gewinn machen will der auch, und ob es steuerpflichtig ist darf nicht davon abhängen ob er das tatsächlich schafft. Folglich wird er versuchen seine Verluste steuerlich abzusetzen.
    • Th0m4sBC
      Th0m4sBC
      Bronze
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 7.550
      Original von Mephisto87
      wenn ich auch alles absetzen (miete , anschaffungskosten, reisekosten, buyins etc.) kann wie der bäcker ja, ansonsten nein.
      this.
    • LRG1947
      LRG1947
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2011 Beiträge: 22
      Original von Th0m4sBC
      Original von Mephisto87
      wenn ich auch alles absetzen (miete , anschaffungskosten, reisekosten, buyins etc.) kann wie der bäcker ja, ansonsten nein.
      this.
      ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich dieses "this" hasse. Ist doch mega sinnlos.
      Wer zur Hölle hat das erfunden? :D
    • BumblebeeAK
      BumblebeeAK
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2011 Beiträge: 3.505
      meiner meinung nach sollten Pokerspieler keine Steuern zahlen da leute die an einem Spielautomaten was gewinnen ihren gewinn auch nicht versteuern müssen
      und es ist beides Glücksspiel