Coldcalling Range

    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Hi,
      ich hab leider keinen Zugang zu Content auf Pokerstrategy, da ich nicht getrackt bin, aber konnte uch in keinem meiner bisher gelesenen Büchern etwas über ne Cold Calling Range entdecken.

      Seitdem ich mal auf Spielen in Position geaachtet habe und gelernt habe, was Fold Equity ist, schlag ich NL5 und NL 10 über die letzten 50k Hands mit jeweils 15bb/100 und 10bb/100.

      So richtige wohl fühl ich mich beim Aufstieg allerdings noch nicht und will erstmal mein Spiel noch verbessern und bevor ich aufsteige die Deepstack Tische auf NL10 spielen.

      Kann mir jemand erklären wo ich Content dazu finde? Ich weiß zb. nicht was ich bei tighten Gegnern im UTG oder Midposition bei Openraisen coldcallen soll, was lieber folden und was 3betten soll.

      Ich weiß nicht ob ich da trouble Hands wie KT QJ, etc. callen, 3betten oder folden soll. Manchmal gerät man da halt einfach in Spots wo man dominiert wird, allerdings gleicht sich das ja oft durch den Positionsvorteil aus. Weiß nicht wie ich mit den Händen umgehen soll. Oder ob ich diese troublehands besser fold/3bet spielen soll um mein 3bet Spektrum zu balancen und stattdessen SC's gegen die UTG Range des Gegners coldcallen soll.

      Kommt halt auch auf den Spieler an, aber hab das Gefühl, ich komm mit looseren Gegner die aus dem UTG mit 15-20% eröffnen besser zurecht, wenn ich diese in Position spiele, als gegen nen Openraise spektrum von 7%

      Das war jetzt nur nen Beispiel, weiß auch nicht wie's in anderen Position aussieht. zb MP und ich im CO oder am Button.

      Wenn der CO viel openraist aus seiner Position 3bette ich halt am Button fast alle Troublehands wie KJ,QT, etc. sofern wie Blinds nicht ultraaggro sind und anfangen zu 4betten.

      Spiele NL10 SH.
  • 1 Antwort
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Let's play shorthanded und Crushing NL50 angucken. Ich denke danach hast du eine grobe Idee wann sich Coldcalls mit welchen Händen lohnen kann und vor allem wie du Postflop vorgehen solltest im Groben.


      Vor allem solltest du damit beginnen Handrangeanalysen per Hand zu machen. D.h. ungefähr zu wissen wieviele Kombinationen aus einer 7% Openraisingrange sich auf einem XYZ Board verbessert haben und wo sich deine Hand in Relation dazu befindet und daraus den im Vakuum sinnvollsten Spielzug abzuleiten etc.

      Dazu nimmst du dir ganz einfach nen Stift und nen Zettel Papier und schreibt die Anzahl an möglichen Kombinationen auf (bei tighten Ranges geht das sehr einfach) und unterteilst diese halt in Kategorien (z.b. starke Made Hands, mittelstarke Made Hands, schwache Made Hands, starke Draws, schwache Draws, Overcards, Air etc.). Wenn man das regelmässig macht, dann bekommst du auch während des Spiels relativ schnell ein "Gefühl" dafür was da grade passiert.

      Es bringt halt letztendlich nix, wenn du die Range in den Equilator einwirfst und dir denkst:"aha hier hätte ich ja dies und das machen können" und das danach dann auch wieder vergisst. Im Spiel selber hast du auch keine Zeit für eine Equilatoranalyse, da solltest du schon so nen Plan haben wo du dich befindest :)