Unterschied NL10-NL25

    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Hi,
      gibt es einen großen Unterschied was die Spielstärke und den Fischpool auf NL25 gegenüber NL10 betrifft?
      Spiele mit ner Bankroll von 800$ immernoch NL10 und fühle mich dort momentan ziemlich wohl. Weiß allerdings nicht wie's auf NL25 aussehen würde.

      Also mein Game zeugt nicht unbedingt von theorethischem Wissen. Spiele komplett ohne Pot Odds und Odds. Hab's irgendwie nie geschafft mir das beizubringen. (Werds wohl aber irgendwann müssen)

      Komme aber auf NL10 wunderbar klar, achte sehr darauf möglichst viel IP zu spielen, floate die typischen cbet/flop check/fold turn spieler oft IP,kann die Gegner gut auf bestimmte Handranges Hände setzen und schaff's einigermaßen gute Bluffs durchzuziehen gegen bestimmte Gegner. Einen Großteil meiner Winnings machen meine Nonshowdownwinnings aus und mein Image am Tisch, da ich relativ loose spiele, ne große 3bet und 4bet bluffrange habe und auch am River mal mit komplettem Air alles reinstelle. Dadurch werden vieler meiner starken Hände auch öfter ausbezahlt, als bei nem 18/12 Spieler.

      Ich weiß halt nur nicht in wiefern ich mit meinem Game auch auf NL25 erfolgreich bin. Also mathematische Grundkenntnisse fehlen mir quasi komplett. Von Equity,etc keinen blassen Schimmer.


      Spiele auf Stars
  • 16 Antworten
    • Donald2005
      Donald2005
      Global
      Dabei seit: 07.07.2011 Beiträge: 21
      Hi Xun,
      ich schreibe dir jetzt mal was die meisten wahrscheinlich hier eh denken werden.

      Unter NL50 ist ein BRM von BI 50 angebracht, weil man halt doch immer einmal ein paar downs hat. Ab NL50 würde ich dir BI +80 empfehlen.

      Zu deiner Frage:

      Mach doch einfach mal ein paar Shots auf NL25 und schau wie es läuft.

      Spielst du BSS oder MSS?

      P.S.: Fische sind überall, man muss sie nur finden...

      Gruß Sergio
    • puckl
      puckl
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2005 Beiträge: 427
      also grob potodds berechnen is doch nu echt kinderkacke.

      flop zu turn: outs*2+2 = equity in %
      flop bis river: outs*4 = equity in %
    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      50 Buy Ins auf NL10?
      Ich hab gedacht mit 25BI hat man schon nen realtiv konseratives BRM.
      Also hab auf NL5 mit 14 Buy Ins und dann bis jetzt bei 80 BI immernoch auf NL10.

      Ich weiß halt nicht in wiefern man Berechnungen der Equity, Odds, Pot Odds auf höheren Stakes braucht. Ich weiß auch nicht in wiefern man das ganze überhaupt während des spiels gebrauchen kann, wenn man 6-8 tische spielt.

      Ich bin bisher gut gerunnt, indem ich einfach versucht hab anhand von Infos die ich hatte, die Leaks anderer gut auszunutzen.
    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Ja, prinzipiell hab ich das auch verstanden, ich hab nur nicht verstanden wie ich das sinnvoll in mein Spiel integrieren soll.

      Ich weiß halt nicht, was das mir bringt, wenn ich weiß in wieviel % der Fälle ich meinen Draw hitte oder wie meine Pot Odds sind um am River mit TPTK zu callen.

      Ich hab das bisher einfach so gehandhabt, dass ich gegen bestimmte Spielertypen mit TPTK oder schlechter broke gegangen bin, gegen andere das gesnapfoldet hab. Gegen bestimmte Gegnertypen hab ich Flushdraws gechecktraist mit dem Ziel ihn entweder die bessere Hand zu folden bzw. es reinzubekommen, gegen andere auf dem Flop gecallt und auf weitere Bets auf dem Turn gefoldet oder gecheckraist, je nachdem wie das Board war und ob ich dem Gegner hier zugetraut hab das er ne starke Madehand wie etwa Overpair/Set hält oder ich der Meinung war, dass er hier durchaus etwas folden kann, wie TPTK.

      Hab halt nicht begriffen wie ich Equity, EV, Odds, Pot Odds un wie sie alle heißen sinnvoll in mein Spiel integrier. Wie ich anhand davon, Entscheidungen fälle ob ich mein TPTK gegen ne 3/4 Potsize Bet calle/folde, ob ich den Draw calle odefr folde. Grundsätzlich hab ich Draw gegnerabhängig und betsize abhängig am Turn entweder gefoldet oder gecheckraist. Donkbets hab ich noch nicht wirklich in meinem Spiel drinnen.

      Ich hab meine Entscheidungen viel mehr aus Instinkt bisher getroffen und halt anhand von Statistiken meines HUD's.
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      NL10 zu NL25 ist nicht gerade ein großer Unterschied.. Ab NL50 wirds dann langsam interessant.
      Odds, Pot Odds sollte man IMMER beherrschen, selbt auf NL2. Sonst machst du riesengroße Fehler.
      Equity ist auch wichtig, eine ungefähre Ahnung von Ranges und deren Equity oder der Equity gewisser Hände auf speziellen Boards, etc. sollte man auch wissen, aber vor Nl50 muss man das noch nicht unbedingt imo.
      Und ja man kann Pot Odds, Odds&Outs ingame immer sofort erkennen oder du legst dir halt erstmal die Tabelle nebendran und guckst kurz drauf. Equity ingame kann man nicht wirklich schnell berechnen, aber grob überschlagen oder sich die Equitywerte in gewissen Situationen merken.
    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Okay, werd's mir dann vermutlich vor dem Aufstieg auf NL25 versuchen beizubringen.

      Allerdings weiß ich immernoch nicht, wie ich diese Infos sinnvoll nutze.
      Ich mein, woher weiß ich ob ich am Turn mit TPTK calle oder nicht, wenn zb. mein Gegner 3/4 Potsize oop bettet, aber der Flush angekommen ist. Vielmehr arbeite ich da laienhaft mit Handranges und kann meistens ungefähr erahnen ob der angekommene Draw überhaupt in seine Range passt oder ob ich mir darum keine Sorgen machen muss.

      und mit den Odds, weiß ich nicht wie ich die Einsetze, wenn ich nen Gegner hab, der quasi zu 90% jedes Board cbettet, ob ich dann calle oder nicht. Warum sollte ich da nen FD folden, wenn der permanent jedes Board cbettet? Eher raise ich doch da, als zu nem Fold zu tendieren, unabhängig meiner Wahrscheinlichkeit, dass ich den Flush treffe, aber eher mit der Wahrscheinlich, dass mein Gegner jedes 2. Board mit totalem Air/Crap cbettet.

      Und wenn die Odds in Relation zu den Pot Odds schlecht sind, aber der Gegner nach seiner Cbet auf dem Turn häufig aufgibt und checkt, wenn er nicht getroffen hat, call ich doch unabhängig von der Wahrscheinlichkeit ob mein Draw ankommt oder nicht um zu floaten und den Pot ohne Showdown zu gewinnen. Falls er callt, hab ich unabhängig davon immernoch Outs um die Gewinnerhand zu bekommen und kann bei Scarecards oder jenachdem was kommt wieder barreln.
    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Original von xunbreakablex77
      Okay, werd's mir dann vermutlich vor dem Aufstieg auf NL25 versuchen beizubringen.

      Allerdings weiß ich immernoch nicht, wie ich diese Infos sinnvoll nutze.
      Ich mein, woher weiß ich ob ich am Turn mit TPTK calle oder nicht, wenn zb. mein Gegner 3/4 Potsize oop bettet, aber der Flush angekommen ist. Vielmehr arbeite ich da laienhaft mit Handranges und kann meistens ungefähr erahnen ob der angekommene Draw überhaupt in seine Range passt oder ob ich mir darum keine Sorgen machen muss bzw. ob er andhand des Setzmusters mein TP vermutlich beat hat mit nem Set, Two Pair, Overpair, etc.

      und mit den Odds, weiß ich nicht wie ich die Einsetze, wenn ich nen Gegner hab, der quasi zu 90% jedes Board cbettet, ob ich dann calle oder nicht. Warum sollte ich da nen FD folden, wenn der permanent jedes Board cbettet? Eher raise ich doch da, als zu nem Fold zu tendieren, unabhängig meiner Wahrscheinlichkeit, dass ich den Flush treffe, aber eher mit der Wahrscheinlich, dass mein Gegner jedes 2. Board mit totalem Air/Crap cbettet.

      Und wenn die Odds in Relation zu den Pot Odds schlecht sind, aber der Gegner nach seiner Cbet auf dem Turn häufig aufgibt und checkt, wenn er nicht getroffen hat, call ich doch unabhängig von der Wahrscheinlichkeit ob mein Draw ankommt oder nicht um zu floaten und den Pot ohne Showdown zu gewinnen. Falls er callt, hab ich unabhängig davon immernoch Outs um die Gewinnerhand zu bekommen und kann bei Scarecards oder jenachdem was kommt wieder barreln.
    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Kann mir wer bei meinem Problem helfen? Entweder denk ich zu kompliziert oder ich bin schlichtweg zu dumm um es zu begreifen.
    • TheKami
      TheKami
      Global
      Dabei seit: 01.03.2009 Beiträge: 31.579
      Du scheinst nicht zu verstehen, dass die Strategien mathematisch aufgebaut sind und dass Statistiken und Mathematik, vor allem der EV, die entscheidende Rolle spielen. Vor allem auf den höheren Stakes, wo es um jedes bischen Edge geht. Wenn du nach Gefühl und Instinkten spielst, kannst du auch gleich Roulette spielen...
    • xunbreakablex77
      xunbreakablex77
      Bronze
      Dabei seit: 24.06.2009 Beiträge: 116
      Deswegen frag ich ja hier, ob mir das wer näher beibringen kann. In meinem vorletzten Post, hab ich ja erläutert, was ich daran nicht genau verstehe.

      Will ja nicht ewig auf NL10 rumdonken
    • HockeyTobi
      HockeyTobi
      Bronze
      Dabei seit: 03.12.2005 Beiträge: 23.227
      Hey,

      ich habe deinen Thread mal ins passende Strategieforum verschoben, wo er besser aufgehoben ist.

      Du sagst ja selbst, dass du wenig nach den theoretischen Grundlagen spielst und dein Postcount sieht jetzt auch nicht so aus, als wenn du die Handbewertungsforen intensiv nutzt.
      Allein das wäre sicherlich schonmal ein Anfang, dich weiter mit deinem Spiel auseinander zu setzen und mehr anzufangen drüber nachzudenken.

      Die User und Strategiemods hier, werden dir aber sicherlich noch weiterführende Tipps geben können ;)

      Viele Grüße
      Tobi
    • Systemrock
      Systemrock
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2011 Beiträge: 207
      Allerdings weiß ich immernoch nicht, wie ich diese Infos sinnvoll nutze. Ich mein, woher weiß ich ob ich am Turn mit TPTK calle oder nicht, wenn zb. mein Gegner 3/4 Potsize oop bettet, aber der Flush angekommen ist. Vielmehr arbeite ich da laienhaft mit Handranges und kann meistens ungefähr erahnen ob der angekommene Draw überhaupt in seine Range passt oder ob ich mir darum keine Sorgen machen muss. und mit den Odds, weiß ich nicht wie ich die Einsetze, wenn ich nen Gegner hab, der quasi zu 90% jedes Board cbettet, ob ich dann calle oder nicht. Warum sollte ich da nen FD folden, wenn der permanent jedes Board cbettet? Eher raise ich doch da, als zu nem Fold zu tendieren, unabhängig meiner Wahrscheinlichkeit, dass ich den Flush treffe, aber eher mit der Wahrscheinlich, dass mein Gegner jedes 2. Board mit totalem Air/Crap cbettet. Und wenn die Odds in Relation zu den Pot Odds schlecht sind, aber der Gegner nach seiner Cbet auf dem Turn häufig aufgibt und checkt, wenn er nicht getroffen hat, call ich doch unabhängig von der Wahrscheinlichkeit ob mein Draw ankommt oder nicht um zu floaten und den Pot ohne Showdown zu gewinnen. Falls er callt, hab ich unabhängig davon immernoch Outs um die Gewinnerhand zu bekommen und kann bei Scarecards oder jenachdem was kommt wieder barreln.


      Hallo, ich bin zwar noch Anfänger, aber ich gebe mal dennoch meinen Senf dazu ab :f_biggrin:

      Die Berechnung der Outs und Pot Odds sind mathematische Hilfsmittel, die dir in gewissen Situationen sagen, ob ein Call +EV ist oder nicht. Sie helfen dir bei nicht ganz eindeutigen Entscheidungen, wie z.B. ob ich meinen FD am Turn noch callen kann wenn der Gegner soundso viel bettet.
      Wie ich das so lese, spielst du ja schon sehr gegnerangepasst, was ja sehr gut ist (wenn du es denn richtig machst^^). Natürlich brauchst du weniger auf Pot Odds zu achten, wenn du weißt das Gegner X sehr oft auf eine Bet auf dem Turn foldet wenn er nichts hat, aber halt in 90% der Fälle erstmal ne C-Bet auf dem Flop macht. Aber sowas weißt du ja nicht immer. Es kommen immer mal neue Spieler dazu, die man nicht kennt bzw. von denen man einfach noch keine Stats hat. Und dann kannst du mithilfe der mathematischen Methoden einfach berechnen, ob ein Call noch profitabel ist oder eben nicht.

      Es sind halt einfache Hilfsmittel, die du dir am Tisch zu nutze machen kannst. Und gerade auf höheren Limits wirst du um Theorie und deren Anwendung wohl nicht herum kommen.

      Just my 2 Censt.
    • cmdcom
      cmdcom
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2009 Beiträge: 2.057
      Original von xunbreakablex77
      Deswegen frag ich ja hier, ob mir das wer näher beibringen kann. In meinem vorletzten Post, hab ich ja erläutert, was ich daran nicht genau verstehe.

      Will ja nicht ewig auf NL10 rumdonken
      Will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber dazu gibt es doch sicher mindestens einen Artikel in der Strategiesektion.

      ich habs dir sogar rausgesucht

      Zusammenfassung:

      Sind die PotOdds besser als deine Odds kannst du profitabel callen.

      Hinzu kommen die Implied Odds, die deine benötigten PotOdds verbessern (kannst du lesen, nachdem du den ersten Artikel verstanden hast)

      Wahrscheinlich machst du das instinktiv schon meist relativ richtig, um das ganze noch etwas zu verbessern, sollte man allerdings das grundkonzept verstanden haben und sich für den Tisch ein paar Faustregeln und Eselsbrücken heraussuchen, wenn mans nicht so mit der Mathematik hat.
    • lausbua
      lausbua
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2009 Beiträge: 5.032
      Original von Donald2005
      Hi Xun,
      ich schreibe dir jetzt mal was die meisten wahrscheinlich hier eh denken werden.

      Unter NL50 ist ein BRM von BI 50 angebracht, weil man halt doch immer einmal ein paar downs hat. Ab NL50 würde ich dir BI +80 empfehlen.

      Zu deiner Frage:

      Mach doch einfach mal ein paar Shots auf NL25 und schau wie es läuft.

      Spielst du BSS oder MSS?

      P.S.: Fische sind überall, man muss sie nur finden...

      Gruß Sergio

      Was isn das fürn Bankrollmanagment?? Und ich werde schon immer als Nit geflamed weil ich NL100 mit 30 Stacks shotte
    • Donald2005
      Donald2005
      Global
      Dabei seit: 07.07.2011 Beiträge: 21
      Sorry aber manche gehen auf Nummer sicher und manche eben nicht. Ich kenne viele sehr gute Spieler, die alle Limits mit 70-100 BIs spielen.
      Wenn ich Cap spiele, dann habe ich 80BIs und wenn ich BSS spiele dann 50BIs.
      Man kann auch mit 30BIs spielen, würde ich aber keinen raten.

      Gruß Sergio
    • tebid
      tebid
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2009 Beiträge: 136
      Original von Donald2005
      Sorry aber manche gehen auf Nummer sicher und manche eben nicht. Ich kenne viele sehr gute Spieler, die alle Limits mit 70-100 BIs spielen.
      Wenn ich Cap spiele, dann habe ich 80BIs und wenn ich BSS spiele dann 50BIs.
      Man kann auch mit 30BIs spielen, würde ich aber keinen raten.

      Gruß Sergio
      Ganz deiner Meinung. Und dann heulen sie wenn sie in einer Session die halbe BR verloren haben...