Schlüsseldienst, kein Mieterverschulden

    • McIllroy
      McIllroy
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 606
      Hallo allerseits.

      Vor ein paar Tagen musste ich den Schlüsseldienst rufen da ich mit meinem Schlüssel die Tür nicht aufbekam. Ich konnte ganz normal drehen und auch komplett abschließen, aber die Tür ging nicht auf. Da das ganze um 20 uhr stattfand beträgt die Rechnung über €200 die ich vorstrecken musste.
      Obwohl auf der Rechnung klar steh das es sich um Materialverschleiß handelt und kein Mieter (mein) Verschulden vorliegt will mein Vermieter nicht zahlen.

      Laut Ihrer Aussage und der des Schlüsseldienstes, war der Schließzylinder defekt. Dieser war bei
      Übergabe der Wohnung jedoch voll funktionsfähig. Demnach liegt hier ein Mieterverschulden vor.
      Außerdem ist es für uns nicht erklärlich, weshalb der Schlüssel bei Ihnen nicht funktionierte – bei
      jeglichen vorherigen Mietern Ihrer Wohnung, ist etwas Derartiges nie vorgefallen ebenfalls war
      der Schließzylinder nicht defekt.
      Ich bin erst eine Woche zuvor eingezogen, daher der Kommentar mit der Wohnungsübergabe.

      Ich habe Morgen einer Termin bei der studentischen Rechtsberatung. hat hier irgendjemand sonst noch ein Tipp wie ich den Betrag erstattet bekomme? Habe ich da überhaupt ne realistische Chance?
  • 24 Antworten
    • eltazo
      eltazo
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 16.107
      steht das mit dem kein Mieterverschulden so explizit auf dem Bericht des Schlüsseldienstes ?
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      dejure.org
      § 535
      Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags

      (1) Durch den Mietvertrag wird der Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit zu gewähren. Der Vermieter hat die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Er hat die auf der Mietsache ruhenden Lasten zu tragen.
      Er müsste also, wenn es tatsächlich ein reiner Verschleißschaden ist, für ein neues Schloss sorgen.

      Beim Schlüsseldienst wäre ich mir erstmal nicht sicher. Gab es so etwas wie einen Hausmeister, den man vorher hätte zu rate ziehen können?
      Grundsätzlich wäre es wohl auch nötig, den Vermieter vorher zu kontaktieren, falls möglich, und notwendige Ausgaben abzuklären. Davon würde ich hier allerdings eine Ausnahme sehen, wenn der Schlüsseldienst so oder so hätte kommen müssen und wenn dein Vermieter nicht unmittelbar hätte Abhilfe schaffen können. Es kann niemand von dir erwarten, dass du ewig vor deiner Wohnungstür hockst.

      Die Rechtsberatung der Uni wird dir sicher weiterhelfen können. :)
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      Halte ich für unwahrscheinlich, bin auch der Meinung das es Dein Verschulden ist.

      Vor einer Woche eingezogen, in der Vergangenheit keinerlei negative Hinweise auf ein Problem mit dem Schloss und bei der Übergabe war ebenfalls alles okay. Jetzt plötzlich solls kaputt sein? Denke eher, es liegt an Dir.

      btw, lol Rechtsberatung. Wie wäre es mal mit einem Gespräch unter normalen Menschen anstatt insta bei so Kleinigkeiten mit "mimimi ich geh vor Gericht" anzufangen? Aber eine gute Basis, um dort weiter als Mieter zu wohnen wenn Du wegen so nem scheiss gleich mit rechtlichen Schritten ankommst.

      edit: Warum hast Du nicht den Vermieter informiert über das Problem, bevor Du einem Austausch des Zylinders zustimmst. Zur Info, die Schlüsseldienste gehören zu den größten Abzockern neben der GEZ und anderen Branchen....
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Original von Gluecksfisch
      Halte ich für unwahrscheinlich, bin auch der Meinung das es Dein Verschulden ist.

      Vor einer Woche eingezogen, in der Vergangenheit keinerlei negative Hinweise auf ein Problem mit dem Schloss und bei der Übergabe war ebenfalls alles okay. Jetzt plötzlich solls kaputt sein? Denke eher, es liegt an Dir.

      btw, lol Rechtsberatung. Wie wäre es mal mit einem Gespräch unter normalen Menschen anstatt insta bei so Kleinigkeiten mit "mimimi ich geh vor Gericht" anzufangen? Aber eine gute Basis, um dort weiter als Mieter zu wohnen wenn Du wegen so nem scheiss gleich mit rechtlichen Schritten ankommst.
      :facepalm:

      es ist eine studentische rechtsberatung, die einmalig ist und ihm seine möglichkeiten und rechte aufzeigt. da jagt dem vermieter noch niemand die Anwälte auf den Hals...
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      jo facepalm Du mal und dann denk nochmal drüber nach ...

      Was passiert denn nach einer Rechtsberatung? Im negativen Fall sucht er weiter nach irgendwas, um die Kosten erstattet zu bekommen und im positiven Fall der Beratung setzt er (oder ein Anwalt) ein Schreiben mit Fristsetzung auf und bezieht sich auf einen Paragraphen - oder kennst Du ansonsten einen Grund überhaupt dorthin zu gehen wenn man anschließend nicht mit juristischem Quatsch bzw. seinen Möglichkeiten basierend auf der Beratung anfangen möchte?

      :facepalm:
    • McIllroy
      McIllroy
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 606
      @eltazo:
      ja steht auf der Rechnung.


      @Tezet
      Ich habe versucht die Hausverwaltung zu erreichen, war außerhalb der Sprechzeiten und auch mein Nachbar wusste keine andere Ansprechperson.

      @Gluecksfisch
      Hatte am folgenden Tag mit dem Vermieter telefoniert, der hat signalisiert das er bereit ist zahlen, dann kam ein Brief mit der Behauptung das es meine Schuld sei...
      Ich glaube kaum das ich ihn jetzt noch mit meiner gewandten Rhetorik und logischen Schlussvolgerungen davon überzeugen kann das Geld zu zahlen. Daher nutze ich erstmal die beiden besten Möglichkeiten die mir eingefallen sind: Rechtsberatung und ps.de.
    • DeVinschi
      DeVinschi
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2007 Beiträge: 704
      lol, ps.de erst an zweiter stelle.
      so kriegste hier bestimmt keine hilfe! :O
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      bleibe dabei, sprich mit dem Vermieter, zeige ihm den Beleg des Schlüsseldienstes (falls das da tatsächlich eindeutig drin steht) und triff Dich mit ihm in der Mitte oder ähnliches. Das wäre dann ca. ein drittel einer Monatsmiete und sollte nicht sonderlich weg tun und ist gut für das Verhältnis - ausser Du willst da sofort wieder ausziehen. Geht hier doch nicht um was großes und falls Du mit irgendwelchem rechtlichen ankommst ist das sicher nicht fördernd für euer Verhältnis in der Zukunft...
    • McIllroy
      McIllroy
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 606
      Habe meinem Mieter nach dem telefonat eine Kopie der Rechnung geschickt. Und da er ein paar 100km weit weg wohnt, kann mich nicht einfach auf nen kaffe mit ihm treffen...
    • volbass
      volbass
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2011 Beiträge: 108
      Original von Gluecksfisch
      bleibe dabei, sprich mit dem Vermieter, zeige ihm den Beleg des Schlüsseldienstes (falls das da tatsächlich eindeutig drin steht) und triff Dich mit ihm in der Mitte oder ähnliches. Das wäre dann ca. ein drittel einer Monatsmiete und sollte nicht sonderlich weg tun und ist gut für das Verhältnis - ausser Du willst da sofort wieder ausziehen. Geht hier doch nicht um was großes und falls Du mit irgendwelchem rechtlichen ankommst ist das sicher nicht fördernd für euer Verhältnis in der Zukunft...
      Sehe hier ebenfalls den Vermieter in der Haftung. Und warum sollte er sich dann da (solange er im Recht sein sollte) auf einen Kompromiss einlassen? Wenn es dann noch ein Vermieter ist wie in gewissen Studentenstädten wird der ganz schnell merken, dass er viele Dinge auf den Mieter abwälzen kann, die definitiv er übernehmen müsste.
    • McIllroy
      McIllroy
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 606
      Der Anwalt hat mir jetzt geraten das Geld von der nächsten Miete abzuziehen, und das werd ich auch machen.
      Rechtlich gesehen bin ich auf der sicheren Seite, der Vermieter muss dafür aufkommen. Hoffe trotzdem mal das die das akzeptieren und mich nicht verklagen wollen oder so...
    • 28111981
      28111981
      Global
      Dabei seit: 17.11.2008 Beiträge: 3.311
      "mitvermietete sachen, dazu gehört auch das wohnngstürschloß, unterliegen dem natürlichen verschleiß und können als kleinreparatur vertraglich auf den mieter abgewälzt werden. schau mal im mietvertrag nach, ob das bei dir der fall ist. wenn ja, kommt es auf die höhe der angefallenen kosten im verhältnis zur miete an. wenn ich mich richtig erinnere, dürfen maximal 10% der jahresnettomiete p.a. als kleinreparatur aufgewandt werden, näheres müsste ebenfalls im vetrag geregelt sein (falls es vertraglich auf den mieter abgewälzt ist). wenn der vertrag keine klausel über kleinreparaturen zu lasten des mieters enthält, ist ohnehin der vermieter in der pflicht; andernfalls müsstest du nachrechnen, ob der betrag der höhe nach als kleinreparatur anzusehen ist. billig ist so ein schlüsseldienst ja meist nicht, könnte also gut sein, dass es sich nicht mehr um eine kleinreparatur handelt"
    • eroticjesus
      eroticjesus
      Silber
      Dabei seit: 25.05.2009 Beiträge: 4.875
      Original von 28111981
      "mitvermietete sachen, dazu gehört auch das wohnngstürschloß, unterliegen dem natürlichen verschleiß und können als kleinreparatur vertraglich auf den mieter abgewälzt werden. schau mal im mietvertrag nach, ob das bei dir der fall ist. wenn ja, kommt es auf die höhe der angefallenen kosten im verhältnis zur miete an. wenn ich mich richtig erinnere, dürfen maximal 10% der jahresnettomiete p.a. als kleinreparatur aufgewandt werden, näheres müsste ebenfalls im vetrag geregelt sein (falls es vertraglich auf den mieter abgewälzt ist). wenn der vertrag keine klausel über kleinreparaturen zu lasten des mieters enthält, ist ohnehin der vermieter in der pflicht; andernfalls müsstest du nachrechnen, ob der betrag der höhe nach als kleinreparatur anzusehen ist. billig ist so ein schlüsseldienst ja meist nicht, könnte also gut sein, dass es sich nicht mehr um eine kleinreparatur handelt"
      jaein, die kleinreparaturen dürfen sich im jahr auf ca 10% der jahresnettomiete belaufen. im einzelfall darf so eine kleinreparatur so maximal 110€ kosten. es gibt keine einstimmige meinung über die höhe der einzelnen kleinreparatur, aber 200€ ist defintiv zuviel als dass es unter kleinreparatur fallen könne.
      daher hat der vermieter für die reparatur sorge zu leisten.

      ich würde ihm aber erstmal einen brief schreiben, dass ich die august/september-miete um den betrag kürze und dementsprechend weniger bezahle, um mahngebühren usw zu sparen und damit der brief gleich dem richtigen ansprechpartner vorliegt, der sich um die angelegenheit kümmert
    • pg89
      pg89
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2008 Beiträge: 6.066
      Original von McIllroy
      Habe meinem Mieter nach dem telefonat eine Kopie der Rechnung geschickt. Und da er ein paar 100km weit weg wohnt, kann mich nicht einfach auf nen kaffe mit ihm treffen...
      Ich glaube mit "in der mitte treffen" meinte er sowas wie kosten teilen :D
    • Funkmaster
      Funkmaster
      Bronze
      Dabei seit: 30.04.2005 Beiträge: 4.073
      Original von Gluecksfisch
      bleibe dabei, sprich mit dem Vermieter, zeige ihm den Beleg des Schlüsseldienstes (falls das da tatsächlich eindeutig drin steht) und triff Dich mit ihm in der Mitte oder ähnliches. Das wäre dann ca. ein drittel einer Monatsmiete und sollte nicht sonderlich weg tun und ist gut für das Verhältnis - ausser Du willst da sofort wieder ausziehen. Geht hier doch nicht um was großes und falls Du mit irgendwelchem rechtlichen ankommst ist das sicher nicht fördernd für euer Verhältnis in der Zukunft...
      Von Beruf Vermieter?
    • Merlinius
      Merlinius
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.520
      Original von eroticjesus
      Original von 28111981
      "mitvermietete sachen, dazu gehört auch das wohnngstürschloß, unterliegen dem natürlichen verschleiß und können als kleinreparatur vertraglich auf den mieter abgewälzt werden. schau mal im mietvertrag nach, ob das bei dir der fall ist. wenn ja, kommt es auf die höhe der angefallenen kosten im verhältnis zur miete an. wenn ich mich richtig erinnere, dürfen maximal 10% der jahresnettomiete p.a. als kleinreparatur aufgewandt werden, näheres müsste ebenfalls im vetrag geregelt sein (falls es vertraglich auf den mieter abgewälzt ist). wenn der vertrag keine klausel über kleinreparaturen zu lasten des mieters enthält, ist ohnehin der vermieter in der pflicht; andernfalls müsstest du nachrechnen, ob der betrag der höhe nach als kleinreparatur anzusehen ist. billig ist so ein schlüsseldienst ja meist nicht, könnte also gut sein, dass es sich nicht mehr um eine kleinreparatur handelt"
      jaein, die kleinreparaturen dürfen sich im jahr auf ca 10% der jahresnettomiete belaufen. im einzelfall darf so eine kleinreparatur so maximal 110€ kosten. es gibt keine einstimmige meinung über die höhe der einzelnen kleinreparatur, aber 200€ ist defintiv zuviel als dass es unter kleinreparatur fallen könne.
      daher hat der vermieter für die reparatur sorge zu leisten.

      ich würde ihm aber erstmal einen brief schreiben, dass ich die august/september-miete um den betrag kürze und dementsprechend weniger bezahle, um mahngebühren usw zu sparen und damit der brief gleich dem richtigen ansprechpartner vorliegt, der sich um die angelegenheit kümmert
      Ich weiß zwar nicht sicher, wie es bei Mietverhältnissen aussieht, aber zumindest im BGB gibt es ja so Klauseln, dass der Verkäufer Verantwortung trägt für alle Mängel, die schon bei Übergabe bestanden. Wenn der Schlüsseldienst versichert, dass es ein Verschleißschaden ist, dann muss man nach nur einer Woche eigentlich davon ausgehen, dass der Mangel schon beim Einzug bestand. Daher wäre ich selbst dann, wenn Kleinstreparaturen laut Mietvertrag vom Mieter finanziert werden müssen, erstmal nicht so sicher, ob die Regelung überhaupt gelten würde in dem Fall.

      Vielleicht ist ja noch jemand mit Ahnung hier. Aber wenn Du bei der Rechtsberatung warst, umso besser.
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      Original von Funkmaster
      Von Beruf Vermieter?
      Nein, das ist gesunder Menschenverstand. Die normale Gesellschaft (abgesehen von Unterschicht) regelt so etwas ohne für sowas ein Gericht oder rechtliche Schritte hinzuzuziehen. Ein Gespräch kann das viel einfacher lösen und gerade in einer solchen Beziehung wie hier (gerade eingezogen, plant da obv auch paar Jahre zu wohnen) macht das Sinn hier einen vernünftigen Kompromiss zu finden.

      Für mich ist OP erst einmal selbst Schuld, da ich nicht glaube das das Schloss vollständig okay war und alles problemlos war vor einer Woche (nicht 5 Monaten!) und dann plötzlich aus Verschleiss innerhalb einer Woche kaputt ist. Finde ich unrealistisch, zumal der Hausverwalter beim Einzug bzw. der Übergabe der Wohnung vermutlich eine Begehung und auch auf- und zugeschlossen hat (mindestens paar mal für Besichtigungen von Interessenten). Daher glaube ich eher, das OP damit nicht klar kam, es gehakt hat oder ähnliches.

      Falls aber dennoch eindeutig im Bescheid vom Schlüsseldienst drin steht, das OP keinerlei Schuld trifft, 100% Verschleiss vorhanden ist usw muss er damit halt auf den Vermieter zugehen und das klären - und da ist eine 50/50 Teilung der Kosten der sinnvollste Weg - abgesehen davon ist eine rechtliche / gerichtliche Auseinandersetzung für 200 Euro halt ein Witz und wir befinden uns dann wieder im Unterschichtenbereich .... der Vermieter weiss sicehrlich auch selbst das die Schlüsseldienste gern einfach das maximum aus einem Auftrag herausholen (einfach austauschen/aufbrechen, ist einfacher als zu analysieren und bringt mehr Umsatz) um Profit zu machen. Daher bin ich mir selbst nicht sicher ob dieses Dokument (Übergabeprotokoll vom Schlüsseldienst wo des drin steht) vor Gericht ausreichend ist - eben da der Einzug erst 7 Tage her ist und da alles okay war und dies auch vom Verwalter obv bestätigt werden wird.

      Also finde ich unterm Strich 50/50 am sinnvollsten, wobei ich sogar eher die Schuld beim Mieter suche da er evtl nicht gut genug versucht hat, vor Erzeugung der Kosten den Vermieter/Hausverwalter zu kontaktieren - ich denke nicht das hier ein Anruf bzw. 30 Minuten Wartezeit ausreichend ist.
    • DerBobs
      DerBobs
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 9.909
      [quote]Original von Gluecksfisch
      Original von Funkmaster
      Für mich ist OP erst einmal selbst Schuld, da ich nicht glaube das das Schloss vollstänidg okay war und alles problemlos war vor einer Woche (nicht 5 Monaten!) und dann plötzlich aus Verschleiss innerhalb einer Woche kaputt ist.
      sehe ich genau umgekehrt. nach ein paar monaten hätte man sagen können der mieter hat das schloss dauerhaft schlecht behandelt und jetzt ist es kaputt. aber nach einer woche? was soll man so einem schloss schon antun, dass es zerfällt? wenn es nach so kurzer kaputt geht, darf man wohl davon ausgehen, dass es bereits vorher schon angeschlagen war. war es nagelneu zum einzug, muss ein produktionsfehler vorliegen, da ein schloss so schnell nicht kaputtgehen kann.
    • Gluecksfisch
      Gluecksfisch
      Einsteiger
      Dabei seit: 28.05.2009 Beiträge: 3.083
      es gibt vermutlich ein Übergabeprotokoll vom Hausmeister/Hausverwalter/Vermieter, welches beim Einzug erstellt wurde. Dort ist vermutlich bestätigt durch Unterschrift, das alles okay ist. Dieses "Wort" zählt für mich ehrlich gesagt mehr (weil kostenneutral und technisch geprüft) als die Bewertung eines profitorientierten, oftmals unseriösen Schlüsseldienstes. Dem ist es doch total egal, was er auf den Zettel schreibt. Er hat den Zylinder ausgetauscht, das maximal mögliche rausgeholt und das Geld in Bar erhalten. Der Rest ist ihm egal und Streitsache zw. Mieter und Vermieter.

      Für mich ist halt nicht nachvollziehbar wie das Schloss innerhalb einer Woche kaputt (durch Verschleiss) gehen soll....

      edit: mh, aber zugegeben rede ich hier schon eher aus Vermietersicht als Mietersicht, das stimmt wohl ....
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