Stats - NL10SH - 20k Hände

  • 3 Antworten
    • oers
      oers
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2007 Beiträge: 4.785
      ich finde es eigentlich ok
      spiele aber im prinzip auch den gleichen stil :D

      wwsf ist relativ gering
      von den stats würde ich sagen, du spielst zu viel im sb aber es scheint ja zu funktionieren, könnte aber auch varianz sein
      co und bu kannst du noch etwas mehr openraisen
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Auffällig ist dein sehr niedriger Cbet Wert im Vergleich zu vielen anderen Spielern die hier posten (mein Cbet Wert ist auch nur 5% höher, aber ich spiele mit 10 Vpip und 10Pfr im Schnitt mehr als du).

      D.h. du musst ein bisschen drauf achten, dass du nicht zu passiv wirst, obwohl du relativ tight spielst und dementsprechend mit starkem Material ausgestattet bist.
      Der relativ hohe Turncbet Wert ist dann ein Resultat aus deinem Flopcbet wert, da du dort wahrscheinilch deine Range etwas polarisierst in Hände die oft den Turn doublebarreln können. (ist ein guter Ansatz imo)

      Du musst aber drauf achten, dass deine Checkbehindrange nicht "zu schwach" wird und deine Gegner diese exploiten könnten.

      Interessant in diesem Zusammenhand wären noch Cbet Werte für den River, vor allem da auch dein W$@SD mit 55% etwas nach oben ausreisst - kann aber auch an der Samplesize liegen.
      In dem Zusammenhang wäre übrigens dein Non-SD Graph wirklich mal interessant, da ich daran tendentiell ablesen kann ob du deine niedrige Cbet Frequenz gepaart mit der "erhöhten" Doublebarrelfrequenz das entsprechende Ergebnis bringt oder ob du zu "oft" einfach am Showdown den Winner behind checkst.


      Ansonsten würde ich mich noch intensiver mit dem Positionsspiel beschäftigen. Deine Coldcallfrequenz z.b. ist im BB genausohoch wie im CO und BU. Auch scheinst du in Fällen von Coldcalls den CO genauso zu spielen wie den BU, obwohl der BU wesentlich wertvoller ist.

      Du 3-bettest aus den SB und BB etwas mehr als aus dem CO und aus dem BU. Ich würde mich an deiner Stelle stärker darauf konzentrieren den Gegner aus dem CO und dem BU anzugreifen - Position bedeutet im Poker $$$.

      Und für den Anfang ist es wesentlich besser selber aus dem BU mehr zu openraisen, als sich darauf zu konzentrieren aus den Blinds besonders gut zu spielen :)
    • ameisenmann
      ameisenmann
      Bronze
      Dabei seit: 01.12.2007 Beiträge: 2.787
      Interessant, was Du da alles schon rauslesen kann!

      Hier erstmal der Graph mit non-SDs:



      Mehr cbetten habe ich mir auch schon überlegt, aber im SH bekommt man auf NL10 so dermaßen wenig Credit für eine cbet...
      Auf drawy Boards gebe ich da oop schon gerne mal auf, wenn ich keine (BD-)Equity habe. Ansonsten stimmt es schon, dass ich mir Boards für eine Bluff-cbet aussuche, wo ich auch glaubhaft 2nd barreln kann, bzw. auf günstige Turn-karten.

      Die erste Hälfte der Hände habe ich aber auch viele Tische gespielt. Für mich eine Erklärung, dass die Red Line konstanter wurde, nachdem ich nur noch 4 Tische gespielt habe.

      River cbet ist 33,3%.
      Heißt das dann, dass ich zu selten am River value bette und/oder zu selten bluffe?

      Mehr 3bets im CO und BU sollte ich wohl schon machen, alleine schon um besser im Spiel um 3bet Pots zu werden. Habe noch etwas scheu davor, im 3bet Pot mit einer Mittelstarken Hand da zu stehen, wenn es evtl. um Stacks geht.
      Aber hast recht, viele Gegner sind recht loose aus allen Positionen und geben mir recht viel Credit auf 3bets.
      Inzwischen wissen auch viele Semi-Regs, dass vom BU viel gespielt wird und ballern da schnell 3bets aus den Blinds. Habe schon das Gefühl, aus dem BU recht loose zu raisen? Aber vllt. nicht loose genug :)