Wodurch zeichnet sich ein schlechter Spieler aus?

    • Opop
      Opop
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2006 Beiträge: 814
      Hallo alle,

      ich habe mir mal folgende Gedanken gemacht:

      Um besser zu werden, muss man nur die Fehler abstellen, die man als schlechter Spieler macht (klingt einfach, oder? ;-)

      Was sind denn aber die Fehler, die ein schlechter Spieler macht?

      Er verliert Geld => Geld kann ich nur verlieren, wenn ich es setze.
      Ich muss also weniger setzen.
      Der Anfang ist ja gemacht, wenn ich mich an dem SHC orientiere. Ich spiele also nur Hände, die auf lange Sicht profitabel sind. So weit, so gut. Das allein kanns aber nicht sein. Welche Fehler macht ein schlechter Spieler denn noch? Bleibt er zu oft zu lange in der Hand?
      Holt er vielleicht aus seinen Gewinnerhänden zu wenig raus?

      Was zeichnet also einen schlechten Spieler aus? Was muss man abstellen / verbessern, um ein besserer Spieler zu werden?

      Bin mal gespannt auf Eure Antworten.....
      Bis denne
      Andreas
  • 11 Antworten
    • DonBlech
      DonBlech
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2005 Beiträge: 2.182
      Original von Opop
      Ich spiele also nur Hände, die auf lange Sicht profitabel sind. So weit, so gut. Das allein kanns aber nicht sein.
      Doch, das allein ist es. Allerdings mußt Du Deine Hand Preflop, am Flop, Turn und am River immer wieder neu auf langfristige Profitabilität überprüfen.
      Stichworte: Pot-Odds und Pot-Equity

      Allerdings ist es nicht so einfach, wie es sich anhört. Ein einfaches Beispiel wäre: Du hast AdAh und es wird preflop gecapped. Erst mal gut für Dich. Nun kommt der Flop 6s7s8s und Du hast noch 3 Gegner. Jetzt mußt Du die Situation neu bewerten und wirst wahrscheinlich zu dem Schluß kommen, daß Du keinen Ct. mehr in den Pot werfen solltest.
      So einfach ist es aber selten.
      Trotzdem denke ich, daß es letztendlich genau auf das oben zitierte hinausläuft.

      Gruß,

      DonBlech
    • dollar5784
      dollar5784
      Bronze
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 126
      ein schlechter spieler spielt zu viele hände, und spielt gute starthände mit aller gewalt bis zum ende obwohl das board und das verhalten der gegner ihm eine (fast) sichere niederlage aufzeigen..
    • DonBlech
      DonBlech
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2005 Beiträge: 2.182
      Ich hab noch was vergessen:
      Man sollte nicht nur nur profitable Hände spielen/weiterspielen, man muß sie auch richtig spielen, also betten/callen/raisen, je nachdem wie es die Situation unter dem Gesichtspunkt der Profitabilität gebietet.

      Je häufiger man in diesem Dschungel der Möglichkeiten die richtige Entscheidung trifft, umso besser und erfolgreicher ist man.
      Preflop ist da noch am einfachsten und ermöglicht deshalb mit dem SHC ganz ausgezeichnet, gute bis sehr gute Entscheidungen zu treffen - man muß sich nur dran halten, auch wenn es manchmal weh tut, AQo zu folden, nur weil vor einem geraised wurde ...

      Gruß,

      DonBlech
    • silentrunner
      silentrunner
      Bronze
      Dabei seit: 14.06.2005 Beiträge: 99
      Ihr kennt diesen Sprich bestimmt schon, aber ich geb ihn trotzdem nochmal zum besten.



      Schlechte Spieler verlieren viel mit schlechten Händen und gewinnen wenig mit guten Händen.

      Gute Spieler verlieren wenig mit schlechten Händen und gewinnen viel mit guten Händen!!!!!!!!!!!!!!!11
    • tequila
      tequila
      Bronze
      Dabei seit: 21.02.2006 Beiträge: 747
      10 Typische Anfängerfehler
    • suru
      suru
      Bronze
      Dabei seit: 23.05.2005 Beiträge: 3.735
      schlechter spieler spielt seine draws falsch, bettet nicht genug for value, protectet seine hand nicht und spielt zuviele haende
    • incognito
      incognito
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 2.728
      er geht ins IRC und heult rum, wie er mit seinen AA mal wieder am river von dem drecksfisch weggeluckt wurde

      :baby:
    • Erzwolf
      Erzwolf
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 2.470
      tequila hat das wesentliche auf den Punkt gebracht. Alles weitere kann man natürlich noch verfeinern, aber für den Anfang reicht das völlig.
    • Opop
      Opop
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2006 Beiträge: 814
      OK, das hab ich ja auch berücksichtigt.....aber irgendwie klappt es trotzdem nicht. Wenn man die Hände nach dem SHC spielt, und dann nur weiterspielt, wenn diese sich auch entwickelt bzw. die Odds stimmen, dann kommt man nicht in die Gewinnzone....zumindest nicht bei den Micros. Dort wird zuviel geraist, und wenn man das immer "für voll nimmt", dann geht man zu oft raus. Man kann ja nur weiterspielen, wenn man die "nuts" hat....und das ist nun wirklich selten.

      Habe ich da einen Denkfehler drin?

      Danke
      Andreas
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      ja. denn wenn du was gutes hast bleibst ja drin und gewinnst nen riesenpot, da auch da die andern mitgehen. ein mittelmaessiges blatt taugt gegen mehrere gegner hingegen nicht so sehr.
    • Erzwolf
      Erzwolf
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 2.470
      Du brauchst nur etwas über 50% Win @ Showdown, um in die Gewinnzone zu kommen. Top Pair ist ein guter Anhaltspunkt. Alles was besser ist, kannst du bei einem nicht zu gefährlichem Board bis zum River spielen. Ist natürlich immer ein wenig schwierig einzuschätzen was die Gegner haben, aber das hier vorgestellte System funktioniert wirklich. Man muss sich nur ein wenig reinfuchsen.