Kann man sich Grenzen setzen?

    • LordJogo
      LordJogo
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2006 Beiträge: 1.004
      Also ich bin noch nicht lange dabei , also ist das Ziel relativ klar...schnell auf höhere Limits...auf den kleinen ist man ja doch meist unterfordert(bzw. bis man auf Ps.de einiges gelernt hat). Ist als Anfänger definitiv logisch;)
      Es wird allerdings oft davon gequatscht dass man Talent haben muss zum spielen etc. Das heißt ich gehe einfach mal davon aus, dass ich da ich schon sehr lange gebraucht habe die Micros zu schlagen wohl nie NL 5000 spielen werde, weil mir das Talent fehlt.(die anderen klüger sind ; was auch immer)Und wenn ich mich noch so reinhänge , irgendwann muss für mich ja eine persönliche Grenze erreicht sein.

      Bsp:
      Jemand spielt BSS auf NL 400 und schlägt es ganz klar nach 500k Händen. Er hat jetzt zum 5. mal einen Shot gewagt auf NL 600 hat aber gemerkt, dass es wohl -bis auf einen Upswing- nicht reicht NL 600 zu schlagen. Kann der Gedanke eines "alles oder nichts" denn kommen ,weil man doch unbedingt dieses Limit schlagen will/sich nicht vorstellen kann, dass die anderen besser sind?

      Kann man denn dann realisieren, dass bei NL 400 Schluss ist? Das die Fähigkeiten für NL 400 reichen bei NL 600 allerdings enden?! Gerade weil Poker ja ne gewisse Varianz hat....kommen eventuell immer neue Versuche ,wo man nach kurzer oder längerer Zeit seine Kohle auf dem höheren Limit liegen lässt?

      Mich würde zum einen der Psychologische Aspekt interessieren zum anderen würde ich mich freuen wenn der ein oder andere erfahrene Pokerspieler offen zu gibt, dass er nach 1-2 Jahren gemerkt hat ein bestimmtes Limit nicht zu beaten und DANN ohne andauernde neue Versuche auf NL 600 einfach auf NL 400 weiterspielt und sich damit einfach das Geld VERDIENT
  • 7 Antworten
    • Aggro
      Aggro
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 446
      kann dir diese thema erstmal als lektüre empfehlen:

      http://www.pokerstrategy.org.uk/de/strategy/83/
    • qwertzui666
      qwertzui666
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 6.583
      das denk ich mir auch öfters.
      da sicher nicht jeder winning player den skill hat nl5k zu schlagen, sollte man irgendwann mit den limitaufstiegen aufhören.

      aber das schwere is halt herauszufinden, wann es soweit ist. da poker nunmal der varianz unterliegt, kann es bei nem auftsieg auch einfach nur ein down sein.
      wenn man es nach mehreren versuchen immer noch nicht schafft, ist es denk ich das beste nicht mehr auf den limitwechsel hinzuarbeiten sondern einfach regelmäßig auszucashen und nur noch ab und zu nen shot wagen.

      edit: oder eben wasserträger for life
    • Troll118
      Troll118
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 694
      und ich dir den:

      http://www.pokerstrategy.org.uk/de/strategy/135/
    • LordJogo
      LordJogo
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2006 Beiträge: 1.004
      Hi danke dazu erstmal:)
      den Strategieteil von Troll über die Professionelle Einstellung habe ich gleich gelesen als er rauskam...
      @Aggro: aber wo bitte hast du denn den Strategieteil hergezaubert? habe jetzt alles durchsucht...finde nicht...sogar FL abgeklappert...von Basic bis Gold
      Was ich wieder typisch/witzig finde ist genau das was in dem Thread drinne steht:
      "Die Quintessenz: Scheitern ist keine Schande! Geht eine Stufe zurück und bereitet in aller Ruhe den nächsten Anlauf vor!"

      Es ist anscheinend völlig klar, dass man irgendwann immer wieder einen neuen Versuch starten wird...ist das richtig? Immer wieder neu Wasserträger?
      Also ich könnte beispielsweise auch nicht wahrhaben, dass ich NL 50 schlage aber dann schon bei NL 100 scheiter...
      Aber wäre es doch gerade DANN das Beste... nach 2 Jahren immer wieder neuen Shots zu NL 100 zu machen irgendwann zu sagen...STOP! die BR steigt so nicht weiter...ich spiele die nächsten 5 Jahre kontinuierlich als Winning Player auf NL 50...wo man sich am Ende des Jahres dann nen neuen Rechner und einen Urlaub finanzieren kann, was als kleines Taschengeld doch das Beste wäre.

      "Nun ist ein Rückschritt etwas, dass jedem naturgemäß widerstrebt. Für einge stellt dies ein wirklich großes psychisches Problem dar. Es scheint, als verlören sie lieber Geld, anstatt sich ihr "Scheitern" einzugestehen."

      Find ich halt komisch;)
      Aber wie gesagt für mich wäre es auch sehr schwer irgendwann zu sagen...jau ich "scheiter" an einem Limit
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.160
      Original von LordJogo
      Hi danke dazu erstmal:)
      den Strategieteil von Troll über die Professionelle Einstellung habe ich gleich gelesen als er rauskam...
      @Aggro: aber wo bitte hast du denn den Strategieteil hergezaubert? habe jetzt alles durchsucht...finde nicht...sogar FL abgeklappert...von Basic bis Gold
      Was ich wieder typisch/witzig finde ist genau das was in dem Thread drinne steht:
      "Die Quintessenz: Scheitern ist keine Schande! Geht eine Stufe zurück und bereitet in aller Ruhe den nächsten Anlauf vor!"

      Es ist anscheinend völlig klar, dass man irgendwann immer wieder einen neuen Versuch starten wird...ist das richtig? Immer wieder neu Wasserträger?
      Also ich könnte beispielsweise auch nicht wahrhaben, dass ich NL 50 schlage aber dann schon bei NL 100 scheiter...
      Aber wäre es doch gerade DANN das Beste... nach 2 Jahren immer wieder neuen Shots zu NL 100 zu machen irgendwann zu sagen...STOP! die BR steigt so nicht weiter...ich spiele die nächsten 5 Jahre kontinuierlich als Winning Player auf NL 50...wo man sich am Ende des Jahres dann nen neuen Rechner und einen Urlaub finanzieren kann, was als kleines Taschengeld doch das Beste wäre.

      "Nun ist ein Rückschritt etwas, dass jedem naturgemäß widerstrebt. Für einge stellt dies ein wirklich großes psychisches Problem dar. Es scheint, als verlören sie lieber Geld, anstatt sich ihr "Scheitern" einzugestehen."

      Find ich halt komisch;)
      Aber wie gesagt für mich wäre es auch sehr schwer irgendwann zu sagen...jau ich "scheiter" an einem Limit
      wenn man das limit wirklich knacken will und es mit seinem jetzigen skill einfach nicht packt muß man halt sein wissen erweitern und sein spiel verbessern...
      ne pause einlegen und wieder hart theorie pauken... neue bücher auschecken, hände diskutieren, neue konzepte ausprobieren... dann zurück an die tables und es umsetzen.
      zumindest für die midlimits sollte das ja wohl reichen. (hoffe ich ;) )
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Original von LordJogo
      Find ich halt komisch;)
      Aber wie gesagt für mich wäre es auch sehr schwer irgendwann zu sagen...jau ich "scheiter" an einem Limit
      Naja die anzahl pokerspieler die weltweit die höchsten limits (erfolgreich) spielen können liegt wahrscheinlich im dutzend Bereich...so gesehen trifft das Peter Prinzip mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf uns alle zu ;)
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.160
      Original von Denz
      Naja die anzahl pokerspieler die weltweit die höchsten limits (erfolgreich) spielen können liegt wahrscheinlich im dutzend Bereich...so gesehen trifft das Peter Prinzip mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf uns alle zu ;)
      die frage ist wieviele so mal eben n shot auf 4k/8k nl im bellagio machen... aber für die angenomenen 12 sharks reicht es wohl ;)