Umgang mit der Flushgefahr

    • MrFister
      MrFister
      Bronze
      Dabei seit: 10.10.2006 Beiträge: 4.667
      jeder kennts, und jeder hassts:
      man trifft eine solide/gute hand am flop (top pair,, 2pair, set, str8) auf einem two-suited board (also bspw. zwei herzen)
      man raised selbstverständlich zwischen 2/3 und ganzer pot size, wird gecallt und am turn kommt natürlich die dritte karte zum flush.

      nun immer die großer frage; investier ich in diesen pot auch nur noch einen cent oder gebe ich direkt auf?
      wenn ich bette und gereraised werde bin ich wohl geschlagen (aber wie verhalte ich mich dem set bspw?!? fullhouse outs und hohe implied odds?)
      wenn ich alldings anfange zu checken gebe ich dem gegner - selbst wenn er nicht auf dem besagten draw saß - eine unwiderstehliche chance mich aus dem pot rauszubluffen.
      also wie gehe ich vor? check/call? check/fold? bet/fold?
      meistens tendiere ich eher zu check/call um den pot möglichst kleinzuhalten, oftmals passiert es mir dabei aber, dass ich mich committe und dan tatsächlich den ganzen stack wegpisse.

      dabei auch zu beachten: verhalte ich mich in postition aggressiver in dieser situation oder out of position?
      IP eher check behind - das induced natürlich monsterviele bluffs - oder doch betten?
      OOP checken oder die hand voll durchziehen?
  • 5 Antworten
    • Gh0s7rid3r
      Gh0s7rid3r
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2006 Beiträge: 2.996
      ich bette da immer, egal op IP oder OOP. Wenn ich geraist werde spiele ich nach Odds und Outs (Implied Odds natürlich auch)
    • MrFister
      MrFister
      Bronze
      Dabei seit: 10.10.2006 Beiträge: 4.667
      hmm hilft mir nich weiter die aussage, null begründung und denkhintergrund...

      wenn man nicht ein set getroffen hat, ist man entweder vollkommen oder annähernd drawing dead!
      str8 hat 0 outs, top topkicker hat ebenso 0 outs, twopair hat noch 4 ganze outs und das set 10 outs.

      viel mit odds spielen is da also nich, die implied odds sind genauso groß wie der eigene/gegnerische stack hergibt.
      d.hh eig is ja nur noch das set spielbar und das auch nur bedingt, denn wenn man den reraise callt is man ohnehin schon fast immer potcommitted. ich denke also die entscheidung sollte direkt am turn fallen, denn sie betrifft unweigerlich den ganzen stack.
    • HellRaiser7
      HellRaiser7
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2006 Beiträge: 755
      also jeden turn zu raisen nachdem der flush ankommt ist denke ich nicht +ev...
      gegen loose gegner kann man hier nochmal betten aber ich denke gegen einigermaßen gute spieler kann man da den turn c/f spielen(mit TPTK) und den rest mit odds weiterspielen....
      hier fehlen einfach viel zu viele infos, stacks, preflopaction, gegeneranzahl...
      gegen unknown ist das meine standartline, aber welche pokersituation ist schon standart :D
    • MrFister
      MrFister
      Bronze
      Dabei seit: 10.10.2006 Beiträge: 4.667
      wieso entfacht dieses thema eigentlich keine weitläufigere diskussion. ich meine das is doch sicher ein recht wichtiges problem eines jeden spielers, warum also so wenig interesse? :P
    • ChrisThe
      ChrisThe
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.990
      Ja deine 2pairs sind da dann fast nichts mehr wert das ist richtig (4 Outs wow).
      Sets kannst du weiterspielen weil du genügend Outs hast nen FH/4oak zu treffen. Ich würde hier halbe Potsize anspielen auf einen raise hast du dann am River noch 10 Outs.

      Am Flop (3suited) push ich hier im Übrigen meine Sets gegen reraises. Am Turn ist das natürlich schwieriger da hier nur noch eine Karte kommt was die Wahrscheinlichkeiten senkt (21,7%).