Beat blackjack, heut abend auf VoX

  • 14 Antworten
    • infernogott
      infernogott
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2005 Beiträge: 11.187
      da bin ich ma gespannt
    • bibersuperstar
      bibersuperstar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 15.241
      Hehe gerade zufällig den thread hier gesehen und schalte einfach mal auf vox und siehe da - es läuft gerade :D
    • Wazup
      Wazup
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 791
      freundin hat sich entschieden doch noch vorbei zu kommen :rolleyes:
      Isses interessant ?
    • Tigga
      Tigga
      Bronze
      Dabei seit: 16.03.2005 Beiträge: 7.541
      nö isses nicht ^^
    • infernogott
      infernogott
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2005 Beiträge: 11.187
      also ich fands interessant. und andy bloch kennt man ja auch als pokerspieler, gell :)
    • ampel456
      ampel456
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 659
      hat das einer aufgenommen und kann mir das hochladen?
    • Wazup
      Wazup
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 791
      Konnte es nich ganz sehen, kann mir jemand nochmal schnell das System erklähren ?

      Man zählt wieviel bestimmte Karten schon draußen sind und rechnet dann Wahrscheinlichkeiten aus? Wie kann ein Casino das merken ?
    • workah0lic
      workah0lic
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 2.010
      ...
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ganz einfach:

      a) Die casinos benutzen Mischmaschinen mit 6 oder mehr Kartenspielen
      b) Die casinos benutzen Mischmaschinen mit 6 oder mehr Kartenspielen
      c) siehe oben
      d) siehe a)
      e) siehe d)
      f) Cardcounting ist tot
      g) siehe f) ;)
    • zuckzappel
      zuckzappel
      Bronze
      Dabei seit: 01.09.2006 Beiträge: 146
      alle games wo man gegen das casino spielt sind -EV (ok bis auf deuces wild), weshalb man die finger davon lassen sollte -> poker FTW
    • fleerci
      fleerci
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2006 Beiträge: 288
      VOX - 06. Mai / 09:40 Uhr

      Zu Beginn der 60er Jahre dachte sich ein junger Mathematikstudent aus den USA eine bahnbrechende Gleichung aus. Black Jack-Spieler konnten damit ihre Gewinnchancen drastisch erhöhen. Dreißig Jahre später entwickelten drei Studenten des MIT die Gleichung weiter - und prellten Casinos auf der ganzen Welt um Millionen.

      Die Suche nach der perfekten Glücksformel begann Anfang der sechziger Jahre: Damals nahm sich ein junger Mathematikstudent am Massachussets Institute of Technology vor, die Casinos in aller Welt mit Hilfe der Wissenschaft zu knacken. Sein Name war Ed Thorp. Bei seiner intensiven Beschäftigung mit dem Spiel stieß er auf eine Besonderheit beim Black Jack. Ist beim Black Jack eine Karte erst einmal im Spiel, taucht sie nicht mehr im Kartenstapel auf – bis der Kartenstapel ausgespielt ist und neu gemischt wird. Seine Idee war folgende: Indem man jede gegebene Karte ausschloss, könnte man mithilfe eines Zählsystems eine gewisse Gewinn-Wahrscheinlichkeit berechnen. Er entwickelte darauf hin ein System und veröffentlichte es sogar in einem Buch, das zu einem Weltbestseller wurde. Spieler, die seine Methode anwandten, gewannen tatsächlich ungleich häufiger. Und Las Vegas wurde von Black Jack-Gewinnern überrannt. Doch die Casinos setzten Sicherheitsbeamte ein, um die so genannten Kartenzähler zu entlarven und erteilten ihnen Hausverbot. Damit schien das Problem – erst einmal -aus der Welt.

      Die deutsche Dokumentation Mit Black Jack zum Millionär enthüllt, wie die Casinos mit Hilfe der Wissenschaft um Millionen erleichtert wurden. Sie zeigt auch, wie sich Anfang der 90er Jahre drei Studenten des MIT daran machten, Thorps Black Jack-Entdeckung weiter zu entwickeln, und wie sie von den Casinos schließlich – ebenfalls mit Hilfe moderner Technik – entlarvt wurden.

      Programminhalt


      Mitte der neunziger Jahre machte sich eine Gruppe amerikanischer Studenten auf, die Casinos in Las Vegas auszunehmen – und sie kamen als Millionäre zurück. Unter der Woche waren sie Studenten wie alle anderen, doch am Wochenende spielten sie mit Höchsteinsätzen. Sie bewiesen zumindest, dass in einem Spiel nicht immer das Casino gewinnt.
      Das Spiel hieß Blackjack und die Studenten kamen vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Ihre dreisten Gewinne markierten den Gipfel eines Wettlaufs, der 40 Jahre zuvor begann. Mathematik Professor Edward Thorp stieß auf eine Besonderheit beim Blackjack, die es ihm möglich machte, das Spiel zu gewinnen.
      Bei den meisten Glückspielen – Roulette, Würfeln, Einarmige Banditen, Lotto – haben vergangene Spielzüge keine Auswirkungen auf die zukünftigen. Die Chancen bleiben gleich, egal wie oft man würfelt oder das Rouletterad dreht. Glückssträhnen oder Pechsträhnen treten zwar auf, sind jedoch nur das Ergebnis aller zufälligen Möglichkeiten. Bei einer Münze, die bereits zehn mal "Kopf“ gezeigt hat, liegt die Wahrscheinlichkeit bei genau 50%, dass sie wieder auf "Kopf“ landet.
      Die Casinos und ihre Buchhalter versichern sich davon, dass die Chancen bei Glückspielen immer leicht zu ihrem Vorteil stehen. Mit anderen Worten: am Ende gewinnt immer das Casino.

      Die Gewinnchancen ändern sich
      Edward Thorp fand heraus, dass die Chancen beim Blackjack nicht in jeder Runde gleich sind. Es ist eine Besonderheit des Spieles, dass nach jeder Runde die gespielten Karten aus dem laufenden Spiel genommen werden. Sie können demnach in der nächsten Runde nicht mehr auftauchen.
      Die Möglichkeit, dass ein Ass gespielt wird, verringert sich, wenn bereits eins ausgespielt wurde. Da ein Ass eine Karte ist, die dem Spieler einen Vorteil bringt, steigen mit jedem bereits ausgespielten Ass die Chancen für das Casino. Schon andere Spieler haben dieses Phänomen erkannt, doch keine wirkungsvolle Strategie entwickeln können, um es zu ihrem Vorteil zu nutzen.
      Die Grundregeln beim Blackjack sind einfach: Um eine Runde zu gewinnen, muss ein Spieler Karten ausspielen, deren Summe höher als die des Kartengebers ist, aber einen Wert von 21 nicht überschreitet. Der Kartengeber muss so lange Karten ausspielen, bis er 17 oder mehr erreicht.
      Edward Thorp errechnete, wenn ein Spiel fortgesetzt wird und die gespielten Karten nach jeder Runde aus dem Spiel genommen werden, kann sich das Blatt unter Umständen zugunsten des Spielers wenden. Die Gewinnmarge ist jedoch immer noch sehr gering und tendiert zu einem Remis. Wenn ein Spieler jedoch die Strategie perfekt beherrscht, genug Geld zu Verfügung hat und viele Runden spielt, kann er als Sieger den Tisch verlassen.
      Der Spieler beginnt dabei das Spiel mit dem geringsten Einsatz. Während er die Karten zählt, die aus dem Spiel sind, wartet er den Zeitpunkt ab, in dem sich seine Chancen deutlich erhöhen. Sein Einsatz wird kontinuierlich erhöht und das Spiel entwickelt sich mehr und mehr zu seinem Vorteil. Der durchschnittliche Gewinn der Spieler, welche die Grundstrategie von Blackjack genau befolgen, liegt zwischen -0,6% und 0% des Einsatzes. Wendet man Thops Methode des Kartenzählens an, so ergibt sich ein durchschnittlicher Gewinn von +0,4% und 1,14%. Aus einem Einsatz von € 100 kann so durchschnittlich zu einem Gewinn von € 101,14 werden.

      Die Strategie wird getestet
      Seine Strategie veröffentlichte Edward Thorp 1960 in der Fachzeitschrift "American Mathematical Society“ und die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Er wurde von einem mysteriösen "Mr. X“ angesprochen, ein Spieler und Geschäftsmann mit Verbindungen zur Unterwelt. Er wollte unbedingt herausfinden, ob sich mit der Thorp-Methode das große Geld machen lässt und investierte $ 10.000, um die Methode von Thorp testen zu lassen. Unbeeindruckt von den undurchsichtigen Verbindungen des Mr. X, willigte Edward Thorp ein und spielte in einem Casino in Reno. Er verdoppelte den Einsatz in nur zwei Tagen!
      1962 veröffentlichte Thorp sein Buch "Beat the Dealer – A Winning Strategy for the Game of Twenty One“. Kurz nach der Veröffentlichung wurden die Casinos in Nevada von Blackjack-Spielern geradezu überrannt, die auf schnelles Geld aus waren. Vier Jahre später erschien eine Neuauflage seines Buches, in der eine neue Strategie vorgestellt wurde. Die Chancen veränderten sich zwar nur unwesentlich, die Handhabung des Systems wurde aber erheblich vereinfacht.
      Die Casinos befürchteten enorme Gewinneinbrüche und entschieden sich, das Regelwerk zu ändern, um die Pläne der Kartenzähler zu durchkreuzen. Sie erhöhten die Anzahl der Kartenstapel und mischten jedes Mal neu, wenn sich die Gewinne plötzlich erhöhten. Kartengeber und Casino-Manager lernten, woran sich die Kartenzähler erkennen ließen. Sie baten jeden Verdächtigen, ein anderes Spiel zu spielen oder das Casino zu verlassen. Die Kartenzähler hatten es immer schwerer. Um den kleinen Vorteil der Spieler aufrecht zu erhalten, mussten die Zählsysteme komplizierter werden. Das Kartenzählen wurde zu einer riskanten und unprofitablen Angelegenheit.
      1971 frustrierten Keith Taft, ein Elektrotechniker aus Kalifornien, seine niedrigen Gewinne beim Anwenden der Zählmethode. Er entwickelte daraufhin einen tragbaren Computer, der die Karten für ihn zählen sollte. Zusammen mit seinem Sohn Marty konstruierte er den wohl ersten tragbaren Blackjack-Computer: "George“. Der Prototyp ist nie in einem Casino zum Einsatz gekommen, aber das Duo lernte aus der Entwicklung und entwarf den verbesserten "David“. Der Spieler gab den Wert jeder ausgespielten Karte mit seinen Zehen in den Computer ein und dieser empfahl durch ein Blinken in der Brille des Spielers die Höhe des Einsatzes in der nächsten Runde. Außerdem teilte er in jeder Runde mit, ob der Spielerweitere Karten aufnehmen oder die alten halten sollte.
      Der Computer berechnete den Vor- oder Nachteil des Spielers mit jeder Karte ganz genau und bestimmte so die ideale Spielstrategie. So gelang es den Kartenzählern, sich mit Hilfe des Taft-Computers wieder den alten Gewinnmargen anzunähern, die Thorp 10 Jahre zuvor ermöglicht hatte. Mit dem Interesse, möglichst viel Geld aus ihrem Erfolg zu erzielen, konstruierten Vater und Sohn in ihrer Garage weitere Computer und verkauften sie für $10.000 das Stück.
      Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Casinos auch dem Taft-Computer auf die Schliche kamen. Nach einer langen Glücksträhne wurde Marty Taft im May 1977 von Sicherheitsbeamten in das Hinterzimmer eines Casinos gebeten. Die Beamten durchsuchten ihn, fanden den Computer und übergaben ihn dem FBI. Da sie die Anwendung des Computers jedoch nicht herausfanden , mussten sie Marty Taft gehen lassen . Einige Jahre später wurde ein Gesetz erlassen, das die Nutzung jeder Art von Computern in den Casinos verbot.


      Erhöht die Einsätze
      In den frühen Neunzigern drängte dann eine neue Generation von Kartenzählern in die Casinos. Sie hatten größere finanzielle Mittel, das bessere Training und achteten stärker auf Details als ihre Vorgänger. Die Casinos rechneten nicht mit dieser Professionalität und so traf es sie hart. Semyon Dukach, Katie Lilienkamp und Andy Bloch waren Studenten am MIT, als sie das erste mal von der Kartenzähl-Methode erfuhren – Als eine Möglichkeit, um sich schnell etwas nebenher zu verdienen. Dabei hatte das MIT fast schon eine Tradition im Kartenzählen. Ed Thorp verwendete für die Entwicklung seines ersten Kartenzählsystems den damals leistungsstärksten Computer der Welt – am MIT.
      Die Studenten vom MIT spielten in Teams mit mindestens drei Spielern. Jedem wurde dabei eine besondere Rolle zugeteilt: Der "Späher“ sollten die Spieltische nur beobachten und auf eine günstige Spielsituation achten. Er rief den "Kontrolleur“, wenn sich eine günstige Situation ergab. Er legte auch den Zeitpunkt fest, wann in das Spiel eingestiegen werden sollte und wie hoch der Einsatz war. Der "Kontrolleur“ gab dann ein geheimes Signal an den "Hauptspieler“, welcher dann im richtigen Moment mit hohen Einsätzen in das Spiel einstieg.
      Die Methode erwies sich als besonders erfolgreich, da der Hauptspieler nur an den Tisch kommen musste, wenn die Situation für ihn von großen Vorteil war. So konnte der Gewinn maximiert und das Risiko der Enttarnung als Kartenzähler gleichzeitig sehr gering gehalten werden. Da das Team mehrere Tische gleichzeitig überwachte, konnten jene ausgewählt werden, welche den größten Gewinn versprachen. Der Hauptspieler schlüpfte dabei in die Rolle eines reichen, arroganten jungen Spielers, der ein glückliches Händchen mit dem Blatt hatte.
      Die Studenten spielten sehr lange, um ihre Identitäten und ihr Teamplay zu verheimlichen. Sie nutzen jeden Vorteil schonungslos aus – unerfahrene Kartengeber, schlecht gemischte Karten und lasche Sicherheitsbestimmungen. Sie analysierten genau, in welcher Situation sie wie viel Geld gewonnen hatten und perfektionierten so ihre Fähigkeiten, bis sie fast am Optimum spielten.
      Das Trio spielte in zeitlichen Abständen über die gesamten Neunziger Jahre hinweg in allen Casinos der Welt. Wo immer sie auch spielten – sie gewannen. Ihr Beutezug wurde erst gestoppt, als Casinos in Las Vegas ein professionelles Ermittlungsteam einstellten, welches die ungewöhnlich hohen Gewinne untersuchen sollte. Nach monatelanger Überwachung wurden die Studenten mit der Hilfe einer Überwachungskamera im Casino von Monte Carlo enttarnt.
      Das Kartenzähl-Phänomen tritt noch heute überall dort auf, wo Blackjack gespielt wird. Doch die Casinos wehren sich weiter dagegen und setzen alles daran, um ihren Schaden so gering wie möglich zu halten. Mit Hilfe von Computern und dem Internet werden die Teamspieler beim Abgleich mit einer Datenbank erkannt. Computerisierte Blackjack-Tische und Änderungen des Regelwerkes machen den kleinen Vorteil zunichte, der sich durch das Kartenzählen ergibt. Aber die Verlockung nach dem schnellen Geld ist so groß, dass die Casinos wahrscheinlich noch lange mit diesem Problem zu kämpfen haben. In den letzten 40 Jahren haben sie Wege und Mittel gefunden, um ihre Gewinne zu machen und ihr Einfallsreichtum lässt vermuten, dass sie auch in Zukunft damit Erfolg haben werden.


      Fragen und Antworten


      Wie funktioniert das Kartenzählen?
      Der Kartenzähler muss sich nicht jede einzelne Karte merken, die gespielt wurde. Das wäre eher eine Glanzleistung des menschlichen Erinnerungsvermögens. Beim Kartenzählen gibt es viele unterschiedliche Varianten. Die populärste und einfachste Methode ist das "High-low-Zählen“. Dabei erhält jede Karte einen positiven, negativen oder neutralen Wert:

      2, 3, 4, 5, 6 = +1
      7, 8, 9 = 0
      10, B, D, K, A = -1

      Der Spieler merkt sich den Wert der Karte und addiert oder subtrahiert den Wert jeder Karte, die neu gespielt wird. Ist der Wert deutlich positiv, so erhöht der Spieler seinen Einsatz. Dieser Wert bestimmt auch, wie jede Runde gespielt wird. Ist ein Wert zum Beispiel im hohen positiven Bereich, so wird nach Möglichkeit eine Bilderkarte ausgespielt und zu einer vorsichtigen Strategie gewechselt .

      Ist das Kartenzählen illegal?
      Nein. Ein Kartenzähler verwendet nur die Informationen, die Jedem am Tisch zugänglich sind. Es gilt somit nicht als Falschspiel. Hat ein Casinobetreiber den Verdacht, dass ein Spieler die Karten zählt, so wird er in der Regel gebeten ein anderes Spiel zu spielen oder das Casino zu verlassen.
      Gibt es noch andere Glückspiele, in denen der Spieler gewinnen kann?
      Nein. Die Wahrscheinlichkeitstheorie wurde von Mathematikern entwickelt, die Glückspiele untersucht haben. Casinos und ihre Buchhalter verwenden die Wahrscheinlichkeitstheorie, um die Spiele so zu gestalten, dass sie immer leicht im Vorteil gegenüber dem Spieler bleiben.
      Ohne diesen Vorteil würde es keine Casinos geben. Gelegentlich kommt es zwar vor, dass einem Casino ein Fehler unterläuft, wenn es die Regeln verändert. Verschiebt sich der mathematische Vorteil zugunsten der Spieler und kommt es zu erhöhten Auszahlungen, dann wird das Casino die Regeln wieder ändern.

      Wie schwierig ist das Kartenzählen?
      Das eigentliche Zählen ist einfach. Der Spieler muss sich nur merken, wie viele hohe oder niedrige Karten nicht mehr im Stapel sind. Geld mit der Methode zu verdienen, ist aber eine ganz andere Sache. Auch wenn ein Spieler perfekt spielt und die optimalen Einsätze bringt, ist der Vorteil dennoch so gering, dass immer noch die Möglichkeit besteht, alles zu verlieren.
      Um eine realistische Chance auf hohe Gewinne zu haben , müsste ein Spieler hunderte Stunden spielen und sehr hohe Summen einsetzen. Die Chance, über die gesamte Spielzeit Gewinn zu machen, variiert zudem mit der Anzahl der Kartenstapel, den Hausregeln und der Häufigkeit, mit der die Karten wieder gemischt werden. Zudem besteht immer das Risiko, entdeckt zu werden. Es ist schier unmöglich, ein optimales Spiel zu spielen und dabei gleichzeitig nicht in Verdacht zu geraten. Es ist mittlerweile so komplex, mit der Kartenzähl-Methode Geld zu verdienen, dass die Casinos meist mehr Geld an den unerfahrenen Kartenzählern verdienen, als an denen, die einfach nur Blackjack spielen.

      Wie viel Geld hat das MIT-Team eingesackt?
      Zu den besten Zeiten spielten fast 120 Teams in Las Vegas. Es ist somit schwer, einen exakten Wert anzugeben. Das Geld wurde vielfach aufgeteilt und ein großer Teil ging an dubiose Hintermänner. Viele Teams lösten sich auch wieder auf, nachdem sie bei einer Pechsträhne alles verloren hatten.
      Die Summe, die jeder einzelne Spieler verdiente, hängt damit zusammen, wie lange er im Team war. Andy Bloch schätzt, dass die Mitglieder in seinem Team jeweils rund eine Million Dollar in ihren erfolgreichsten Jahren machten.

      quelle:
      http://www.bbcgermany.de/bbcexklusiv/
    • infernogott
      infernogott
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2005 Beiträge: 11.187
      Original von zuckzappel
      alle games wo man gegen das casino spielt sind -EV (ok bis auf deuces wild), weshalb man die finger davon lassen sollte -> poker FTW
      tja blackjack war mal dick +ev mit ca 3 % gewinnerwartung (frag andy bloch) ;)
    • DiscoD
      DiscoD
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 1.357
      Original von Ghostmaster
      Ganz einfach:

      a) Die casinos benutzen Mischmaschinen mit 6 oder mehr Kartenspielen
      b) Die casinos benutzen Mischmaschinen mit 6 oder mehr Kartenspielen
      c) siehe oben
      d) siehe a)
      e) siehe d)
      f) Cardcounting ist tot
      g) siehe f) ;)

      Nicht jede Spielbank benutzt eine Maschine. Ich könnte dir mehrere nennen, die ganz klassisch spielen !
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Original von johvi
      Original von Wazup
      Konnte es nich ganz sehen, kann mir jemand nochmal schnell das System erklähren ?

      Man zählt wieviel bestimmte Karten schon draußen sind und rechnet dann Wahrscheinlichkeiten aus? Wie kann ein Casino das merken ?
      Weil die Leute alle wie belämmert auf die kartenstapel gucken und die Lippen beim zählen bewegen ...
      keine Ahnung, anscheinend konzentrieren sich die Zähler viel zu viel darauf und machen ein 7Tage-Regen-Gesicht. Die Dealer werden angehalten, auf die Leute zu achten, ob die mitzählen oder so.
      Der Dealer zählt selbst Karten und achtet darauf ob ein Spieler optimal spielt.
      Sollte nicht schwer zu merken sein, den bei (den mir bekannten) Kartenzählensystemen erhöht man seinen Einsatz bei guten Chancen.
      Sehr äuffällig.

      Was mich wundert ist das in dem Bericht Kartenmischmaschinenen die das Kartenzählen nutzlos machen nicht erwähnt werden.
      Das ist ja die einfachste Methode Kartenzählen zu verhindern.
      Son Ding entwickeln war wohl auch schon vor 30 Jahren möglich und mit Sicherheit billiger als diese ganze Griffin-Datenbank.