Ab wann habe ich ein Limit nachhaltig geschlagen ?

    • Brosme
      Brosme
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 672
      Hallo,

      irgendwie find ich keine richtige Antwort auf meine Frage.

      Ab wann hat man bei NL ein Limit nachhaltigen geschlagen ?

      Laut BRM für BSS von PS.de spricht man von 25-30 Max.Buyins (25$). Wenn ich jetzt aber zu einem anderen Anbeiter gehe und dort das Max.Buyin bei 50$ liegt, brauch ich dann dort gleich die doppelte BR obwohl es das gleiche Limit ist ?

      Bei FL gibt's die 300BB Regel aber für NL hab ich noch nix gefunden, oder gilt das analog ?

      Hoffe Ihr könnt mir einen vernünftigen Richtwert geben. Oder soetwas in die Richtung wenn 50k/100k Hände gespielt hast und 1-2PTBS gemacht hast, kannst davon ausgehen das Du das Limit nachhaltig geschlagen hast.

      :D

      Besten Dank
  • 20 Antworten
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Das BRM dient lediglich dazu, Dich bei der natürlichen Varianz vor dem Broke gehen zu schützen - es sagt nicht aus, ob Du ein Limit geschlagen hast oder nicht. Ich würde davon ausgehen, dass ich ein Limit geschlagen habe wenn ich >=2BB/100 auf 50k Hände erpielt habe. Wobei man sich bewusst sein muss, das so eine Winrate nichts darüber aussagt ob man noch Leaks hat oder nicht.
    • balneator
      balneator
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2006 Beiträge: 641
      50k hände ist ein gute anzahl an händen um aussagen zu können ob man das limit schlägt oder nicht.
      ich persönlich finde dass jeder wert unter 4 ptbb/100 als wr nicht gut ist und mann weiter am spiel arbeiten sollte wenn man diesen wert auf einem bestimmten limit nicht erreicht.
      wenn man über meinetwegen 50k hände unter 4 ptbb liegt sollte man aber trotzdem shots auf höhere limits wagen wenn man die br und das selbstvertrauen dafür hat. vielleicht läufts ja besser. die unteren limits nehmen sich sowieso alle nicht viel und es kann ja auch nur varianz gewesen sein.
    • Assassin85
      Assassin85
      Black
      Dabei seit: 04.04.2006 Beiträge: 1.610
      alles unter 4ptbb ist als winrate nicht gut??!!??

      zum einen gibts sicher einige leute (auch hier) die froh wären überhaupt eine positive winrate zu haben, und abgesehn davon, von welchen wr redest du denn die "gut" sind in den augen? 6-8ptbb?

      hab von miami mal NL600 SH auf 30k hands mit 11ptbb gesehn, aber ich glaube das du hier im forum wenige (der ein oder andere ist sicher dabei, aber bestimmt eine kleine gruppe) finden wirst, die auf NL200+ eine winrate von besser wie 4ptbb hat.

      rechne nur mal kurz nach was du mit 4-6 tabling NL400 SH mit 3ptbb pro stunde machst.
      also i find das MEHR wie ordentlich.
    • balneator
      balneator
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2006 Beiträge: 641
      ok ich hab mich auf die unteren limits bis mindestens nl100 bezogen. auf diesen limits ist alles unter 4ptbb nicht gut, das ist einfach so.
      klar kann man auf nl400 mit einer wr von 3 sehr viel geld machen, so eine wr muss man auf den limits auch erstmal erreichen. ich habe sehr viel respekt vor den pokerkünsten derjenigen die das geschafft haben. trotzdem ist auch auf nl400 bestimmt 4ptbb+ für einen guten spieler drin und sollte auch für jeden ein ziel sein auf lange sicht.
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Ich finde solche pauschalen Aussagen nicht sinnvoll. Ich habe auf NL25 knapp unter 2BB gehabt. Als die BR ausreichte bin ich "trotzdem" auf NL50 gewechselt und hier habe ich auf 30k Hände über 4BB - ich glaube nicht dass ich mein Spiel auf einmal extrem verbessert habe; vielmehr ist NL25 so extrem tight, dass man nicht ausbezahlt wird (SH ausgenommen). Zudem halte ich es für illusorisch auf den höheren Limits wie NL400 dauerhaft über 4PTBB zu machen...
    • Brosme
      Brosme
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2006 Beiträge: 672
      Danke Jungs,

      also kann man sagen das man ein Limit nachhaltigen erst nach ca. 50k Händen geschlagen hat und eine konstante WinRate im positiven Bereich hat. Je nach eigener Stärke liegte diese dann bei 2 PTBB oder halt 10PTBB :D

      Aber nochmal zurück zum BRM

      Anbieter A hat ein max. Buyin von 25$ für NL 25 und Anbieter B hat ein max. Buyin von 50$ für NL 25. Wenn ich das BRM von PS.de einhalte, hab ich bei Anbeiter A ~625$ und bei B 1250$, macht das Sinn ?

      Besonders wenn man beachtet das bei Anbieter B die meisten (~90%) der Spieler mit nicht mehr als 20$ an den Tisch gehen.
    • eplc
      eplc
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 8.687
      Es ist nicht wichtig, wie hoch das max Buy- In ist, sondern mit wie viel du dich einkaufst. Auch wenn 200 BB erlaubt sind, kannst du dich doch mit 100 BB einkaufen.
      Willst du unbedingt mit dem max Buy- In an den Table (wäre nachvollziehbar), dann brauchst du dementsprechend eine größere BR, wenn auch die meisten anderen mit ähnlich viel am Table sitzen.
      Solltest du jeden covered haben, ist es natürlich egal, wie viel du selbst hast.
    • Kysus80
      Kysus80
      Bronze
      Dabei seit: 01.07.2006 Beiträge: 1.632
      200k minimum

      50k sagen 0
    • Beysl
      Beysl
      Bronze
      Dabei seit: 12.09.2006 Beiträge: 526
      kannst du das genauer erläutern??

      also über 200k enstpricht der PTBB etwa dem richtigen wert und ist nicht mehr gross von der varianz beeinträchtigt und bei 50k händen kann das +-3PTBB sein?

      etwa so??
    • kauZeyh
      kauZeyh
      Bronze
      Dabei seit: 18.03.2005 Beiträge: 181
      naja ich denke wenn man nach 50k hands auf einem limit ne positive wr hat, weiss man schonmal, dass man das limit schlagen kann.

      sicher sind mehr hand immer besser, aber mal ehrlich,wer spielt 200k hands wenner die br (30 buyins) fürs höhere limit schon nach 50k hands hat?

      obwohl mich die frage wirklich mal interessieren würde.

      versucht ihr erst euer limit "zu schlagen" mit 100k+ hands und positiver wr oder geht ihr beim erreichen der empfohlenen BR aufs nächste limit?

      in irgendem coaching vid NL400 glaub ich wars, hab ich gehört, dass man z.b. auf jeden fall auf NL400 wechseln sollte, hat man 12k BR erreicht.

      Wie handhabt ihr den limitaufstieg? BR only oder limit schlagen first?
    • Knight20
      Knight20
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 1.051
      kommt auf das limit an, bin jez bald mit nl25 fertig und bin froh wenn ich da weg bin, das ist wirklich zäh wie ne alte schuhsohle, hier geh ich nach BRM und die limits danach wohl auch, wenn ich mich schon dafür bereit fühle.
    • edwardlion
      edwardlion
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2006 Beiträge: 725
      ich versuche einen goldenen mittelweg zu finden.

      mir ergings auf nl25 ähnlich wie thorsten. das war sowas von eklig und zäh. in nem coaching wurd bestätigt, dass nl25 ein sonderfall ist, und man ruhig aufsteigen kann mit entsprechender br. auf nl50 läufts jetzt wesentlich besser.

      ansonsten gilt für mich: ohne entsprechende br kein aufstieg - klar!
      zusätzlich müssen 40-50k hände schon minimum sein pro limit meiner meinung nach. und dann schau ich: hab ich 2ptbb oder besser + die br, dann aufstieg.
    • BuLL3t
      BuLL3t
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2005 Beiträge: 166
      Also momentan spiele ich nl50sh und wenn ich 30 stacks habe gehts hoch auf nl100sh. aber ich denke wenn man höher kommt sollte man sich vielleicht schon länger zeit lassen auf dem limit. ich denke man merkt auch selber ob man das limit schlägt oder ob es nur upswing ist.
    • Tillerman123
      Tillerman123
      Bronze
      Dabei seit: 20.03.2005 Beiträge: 844
      das sollte jeder machen wie er will denke ich wenn ihr euch sicher fühlt auf nemlimit und glaubt dass ihr es schlagt dann wechselt aufs nächste. Wenn ihr 30 stacks braucht um euch sicher zu fühlen dann wechselt halt erst dann.
      Brian Townsend istab nl 50 auf die nächsten limits zwischen 15-18 stacks aufgestiegen btw
    • WorldSeriesOfPokerPlayer
      WorldSeriesOfPokerPlayer
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 307
      Wie Tillerman schon sagte, geht es beim BRM einzig und allein um das Gefühl und muss daher auch individuell angepasst werden.

      Wenn jemand mit 5 Stacks NL 100 spielt, ist dagegen nichts zu sagen, solange er mit dem wenigen Geld normal spielt.

      Man muss nur dabei achten rechtzeitig im Limit runterzugehen, sonst läuft man Gefahr Broke zu gehen.
    • kauZeyh
      kauZeyh
      Bronze
      Dabei seit: 18.03.2005 Beiträge: 181
      hm ich würd ja gern mal die wr /graphs von brian townsends NL aufstieg auf jedem limit sehen. der is da bestimmt durchmaschiert, wofür "wir" ewig brauchen :p
    • Vinyladdict
      Vinyladdict
      Bronze
      Dabei seit: 28.09.2006 Beiträge: 4.865
      ich bin auch sehr konservativ weil ich ja monatlich etwas auscashen muss/will aber 50k hände pro limit finde ich ein bisschen übertrieben

      Im NL 30 stacks BR des höheren limits sind doch mehr als ausreichend um einen shot zu wagen
    • Wuermchen300
      Wuermchen300
      Bronze
      Dabei seit: 24.08.2006 Beiträge: 984
      Das mit dem "8-10ptbb auf 40k Hands und weiter gehts" ist ziemliches Upswinggelaber.

      Sowohl aggressives als auch konservatives BRM hat Vor- und Nachteile:

      - Bei aggressivem BRM kann man sich schnell durch Limits durchswingen, die man von der Spielstärke her auch longterm schlagen würde. Es besteht also für talentierte, schnell lernende und leicht von der Varianz bevorzugte Spieler die Möglichkeit, bedeutend schneller aufzusteigen als andere.

      - Das Hauptproblem ist, dass man gar nicht erkennen kann, ob man ein Limit longterm schlagen würde, ohne longterm zu spielen. Man sollte also seine eigenen Fähigkeiten gut einschätzen können, und das traue ich den wenigsten zu.

      - Weiterhin brauch man eiserne Disziplin, bei nicht mehr ausreichender BR auch wieder ein, manchmal zwei oder drei Limits absteigen zu können und dort weiterhin sein A-Game zu spielen. Das ist psychologisch äußerst belastend, und viele hören nach dem ersten größeren Downswing ganz auf.

      Ich bevorzuge langsames, relativ gesichertes Aufsteigen.

      edit:
      Original von Vinyladdict
      ich bin auch sehr konservativ weil ich ja monatlich etwas auscashen muss/will aber 50k hände pro limit finde ich ein bisschen übertrieben
      Du postest im Forum ja auch deine Giganto-Upswings :rolleyes:

      50k ist so KACK wenig - ich spiel max 3h am Tag mittlerweile und krieg 20k Hands die Woche hin. Was wollt ihr denn? Pokerkarriere bis NL5k in nem Schuljahr nebenher?
    • ulf
      ulf
      Black
      Dabei seit: 26.10.2006 Beiträge: 2.171
      Original von Tillerman123
      Wenn ihr 30 stacks braucht um euch sicher zu fühlen dann wechselt halt erst dann.
      Brian Townsend istab nl 50 auf die nächsten limits zwischen 15-18 stacks aufgestiegen btw
      Aber hier nochmal gesagt: Das ist nur möglich, wenn man es auch schafft im Limit wieder abzusteigen, und das gerade am Anfang für viele eine große psychische Hürde.


      Original von WorldSeriesOfPokerPlayer
      Wie Tillerman schon sagte, geht es beim BRM einzig und allein um das Gefühl und muss daher auch individuell angepasst werden.

      Wenn jemand mit 5 Stacks NL 100 spielt, ist dagegen nichts zu sagen, solange er mit dem wenigen Geld normal spielt.

      Man muss nur dabei achten rechtzeitig im Limit runterzugehen, sonst läuft man Gefahr Broke zu gehen.
      Ganz ehrlich: Mit 5 Stacks NL100 spielen ist imho Schwachsinn. Was machst denn, wenn du innerhalb von 100 Händen 3Stacks down gehst? Wieder mit NL5 anfangen?
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