dollar schwäche....

  • 16 Antworten
    • -=Diablo666=-
      -=Diablo666=-
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2005 Beiträge: 3.290
      naja, ich cash weiterhin aus ... woher willst du wissen ob der wieder rauf geht? wenn er weiter fällt hast du ein + gechäft gemacht, wenn er steigt ein - geschäft ... wissen kannst dus nicht . er ist jetzt eh wieder einen cent raufgegangen, war ja schon bei 0.73, ist jetzt wieder 0.74
    • ilyasik
      ilyasik
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2006 Beiträge: 770
      zum jahresende wird sich der dollar wieder fangen. just as every year.
    • shiva
      shiva
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 57
      Original von ilyasik
      zum jahresende wird sich der dollar wieder fangen. just as every year.
      Da die USA den Dollar niedrig hält wird er sich so schnell nicht wieder "fangen". Auch zum Jahresende hat sich der Dollar schon lange nicht mehr erholt. ;)

      Ausserdem liegt das ganze nicht nur am schwachen Dollar, sondern auch am verdammt starken Euro.
    • hooni
      hooni
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 4.068
      Original von shiva
      Ausserdem liegt das ganze nicht nur am schwachen Dollar, sondern auch am verdammt starken Euro.

      das eine impliziert das andere :)
    • Knuddelbar
      Knuddelbar
      Bronze
      Dabei seit: 28.12.2006 Beiträge: 352
      nicht zwangsweise da der euro sich nicht nur aus dem dollar errechnet sondern auch aus anderen wichtigen währungen, Pfund?
    • Wustenfuchs
      Wustenfuchs
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 1.860
      Der Dollar war schon immer und ist auch jetzt noch überbewertet. So mein VWL-Prof. Die USA haben schon immer über ihre Verhältnisse gelebt (siehe Leistungsbilanz- und Zahlungsbilanzdefizit). Da der Dollar jedoch über viele Dekaden offiziell (später auch gewohnheitsmäßig) die Leitwährung der Welt gewesen ist, fand eine Abwertung nur sehr langsam statt. Nach wie vor hat die USA ihr Zwillingsdefizit und es wird zu einer weiteren Abwertung in den nächsten Jahren kommen. Ist sicherlich nur eine von vielen Meinungen, aber ich würed mich nicht auf eine Besserung verlassen. Eher, dass der Euro weiter gegenüber dem Dollar ansteigt. Hoffen wir, dass die Pokerseiten bald vermehrt Euro-Tische anbieten und es uns somit schnuppe sein kann, wie der Dollar steht.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Bei den meisten großen Anbietern kannst du deine Konten in Euro führen ;)
    • Wustenfuchs
      Wustenfuchs
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 1.860
      Echt? Welche bieten das denn mitlerweile an? Kenne ich bisher nur vom Boss Media Netzwerk, und dort gibt es auch "nur" Euro-Tische. Das Konto wird allerdings weiterhin in Dollar geführt. Komplettes Euro-Konto wäre mal schön. Würde man sich die ständigen Umrechnungsgebühren beim Auscashen sparen.
    • bErGiMaNiA
      bErGiMaNiA
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2006 Beiträge: 35
      eurokonto geht zb auf partypoker ^^
    • Kapusta
      Kapusta
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.952
      24POKER

      BR und Tische in euro
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      in USD kommts einem aber eher vor wie Spielgeld ;)
      hab gestern 5k$ ausgecasht, 3609€ kamen raus.
    • ThePhantom
      ThePhantom
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 14.615
      lol das ändert aber auch nix wenn du dein pokeraccount in euro führst, spielen tust du weiterhin in dollar, das einzigste wäre dass deine br stabil in euro gesichert ist, aber das kommt einem regelmässigen cashout gleich, denn der kurs wird nicht in einem male um mehrere prozent abstürzen so dass die bankroll komplett entwertet werden würde
    • superstar84
      superstar84
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2006 Beiträge: 1.925
      Original von Wustenfuchs
      Der Dollar war schon immer und ist auch jetzt noch überbewertet. So mein VWL-Prof. Die USA haben schon immer über ihre Verhältnisse gelebt (siehe Leistungsbilanz- und Zahlungsbilanzdefizit). Da der Dollar jedoch über viele Dekaden offiziell (später auch gewohnheitsmäßig) die Leitwährung der Welt gewesen ist, fand eine Abwertung nur sehr langsam statt. Nach wie vor hat die USA ihr Zwillingsdefizit und es wird zu einer weiteren Abwertung in den nächsten Jahren kommen. Ist sicherlich nur eine von vielen Meinungen, aber ich würed mich nicht auf eine Besserung verlassen. Eher, dass der Euro weiter gegenüber dem Dollar ansteigt. Hoffen wir, dass die Pokerseiten bald vermehrt Euro-Tische anbieten und es uns somit schnuppe sein kann, wie der Dollar steht.
      So einfach ist es eben nicht ;)

      a) ein ZAHLUNGSbilanzdefizit... Das hat dein Prof dir so mit Sicherheit nicht erzählt ;)

      b) spielen Leistungsbilanzdefizite bei der Wechselkursbestimmung nur eine untergeordnete Rolle. Nur noch weniger als 10% aller Finanztransaktionen sind auf Warentransaktionen zurückzuführen.

      c) womit wir bei den internationalen Finanzmärkten wären, welche heute eine deutlich wichtigere Rolle spielen bei der Wechselkursbestimmung.
      Internationale Zinsunterschiede, Politische (Un)Sicherheit in Form von impliziter Risikoprämie, rechtliche Situation (Stichwort: Carry Trades), Zentralbankverhalten usw usw sind alles Faktoren welche zusammengenommen wichtigen Einfluss auf den Wechselkurs haben. Leider ist der Einfluss jeder einzelnen Komponente nur sehr schwer messbar, was Vorhersagen extrem erschwert.

      Allerdings, und da gebe ich dir Recht, gibt es im Moment deutlich mehr Faktoren die gegen eine Aufwertung des Dollars sprechen als solche die für eine Aufwertung sprechen.
    • Wustenfuchs
      Wustenfuchs
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 1.860
      Klar meine ich Zahlungsbilanzdefizit. Es fließt derzeit mehr Geld aus den USA raus, als reinfließt. Leistungs- und Kapitalbilanz sind negativ. Hinzu kommt noch ein negativer Staatshaushalt, was zum Zwillingsdefizit führt.
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Wenn man bedenkt, dass inzwischen die meisten Spieler bei PP & Co. sowieso aus der EU (bzw. dem Eurogebiet) kommen wäre es langsam Zeit für die Anbieter, hier komplett umzustellen.


      Edit: Btw, zu dem Thema gabs letztens schonmal n Thread.
    • superstar84
      superstar84
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2006 Beiträge: 1.925
      Original von Wustenfuchs
      Klar meine ich Zahlungsbilanzdefizit. Es fließt derzeit mehr Geld aus den USA raus, als reinfließt. Leistungs- und Kapitalbilanz sind negativ. Hinzu kommt noch ein negativer Staatshaushalt, was zum Zwillingsdefizit führt.
      Die Zahlungsbilanz ist rein buchungstechnisch bedingt IMMER ausgeglichen. Es gilt das Prinzip der doppelten Buchführung.

      Oft spricht man allerdings umgangssprachlich vom Zahlungsbilanzdefizit, obwohl man eigentlich Leistungsbilanzdefizit meint.

      Siehe auch wiki dazu:

      " Doppelte Buchführung [Bearbeiten]

      Der Grundgedanke der doppelten Buchführung in der Zahlungsbilanz ist, wie oben bereits erwähnt, relativ simpel: Die Unternehmen und Individuen müssen für die erhaltenen Leistungen (Waren, Dienstleistungen) aus dem Ausland bezahlen und umgekehrt. Jede Leistungstransaktion zieht eine Finanztransaktion nach sich und wirkt sich somit auf die Leistungs- und die Kapitalbilanz aus.

      Eine zweite große Gruppe von Vorgängen ist eine Finanztransaktion, die eine weitere Finanztransaktion nach sich zieht. Ein nur auf die Kapitalbilanz beschränktes Geschäft wäre z. B. der Kauf von Aktien und deren Bezahlung. Ungleichgewichte zwischen Leistungs- und Kapitalbilanz können also nur durch Leistungstransaktionen hervorgerufen werden."

      " Ex-post-Ausgleich

      Bereits oben wurde erwähnt, dass die Zahlungsbilanz als Ganzes aufgrund der doppelten Buchführung immer ausgeglichen ist. Dies ist jedoch nur bedingt richtig: Definiert man die Zahlungsbilanz als ex post orientierte Auflistung der außenwirtschaftlichen Transaktionen, so ist sie ausgeglichen. Es wird "ex post“, also rückblickend, eine Auflistung aller Vorgänge für den gewählten Zeitraum berücksichtigt. Die Zahlungsbilanz kann auch benutzt werden, um einen ex ante orientierten Blick auf außenwirtschaftliche Transaktionen durchzuführen. Dabei wird berücksichtigt, wann eine Transaktion zu einer wirksamen Nachfrage nach, bzw. Angebot von ausländischen Währungseinheiten führt und führen wird. Es wird versucht den voraussichtlichen Devisenbedarf einer Volkswirtschaft zu ermitteln. Beide Konzepte verbuchen jedoch die gleichen Zahlungsströme."

      " Ausgleich der Teilbilanzen

      Durch das Prinzip der doppelten Buchführung kommt es bei einzelnen Transaktionen zwingend zum Bilanzausgleich. Es lässt sich jedoch auch gesamtwirtschaftlich zeigen, warum sich die Teilbilanzen ausgleichen müssen. Die folgende Herangehensweise ist zwar buchungstechnisch (In der Logik der Zahlungsbilanz) nicht ganz korrekt (da jede Leistungstransaktion eine Finanztransaktion nach sich zieht) zeigt aber die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge der Teilbilanzen auf.

      In der Leistungsbilanz finden vor allem Importe und Exporte von Waren und Dienstleistungen ihren Niederschlag. Bei einer ausgeglichenen Leistungsbilanz wird also genauso viel importiert wie exportiert. Die Erlöse aus dem Export finanzieren also die Importe. Gleiches gilt bei der Kapitalbilanz. Hat die Leistungsbilanz aber keinen Saldo von Null, sondern z. B. ein Defizit, wird mehr importiert als exportiert. Das heißt, es muss mehr an das Ausland gezahlt werden, als vom Ausland an das Inland gezahlt wird. Dieses zusätzlich benötigte Kapital zum "Begleichen der Rechnungen“ kann nur aus dem Ausland kommen. Die privaten Wirtschaftssubjekte im Inland werden also Kredite im Ausland in Höhe des Leistungsbilanzdefizits aufnehmen müssen, bzw. haben diese bereits aufgenommen, um ihren Verbindlichkeiten nachkommen zu können. Diese Kredite erscheinen in der Kapitalbilanz im weiteren Sinne (also zuzügl. der Devisenbilanz) spiegelbildlich zur Leistungsbilanz und die Zahlungsbilanz als Ganzes ist ausgeglichen.

      Gleiches gilt für den Fall eines Leistungsbilanzüberschusses. Als Vorrausetzung muss das Ausland Kredite im Inland aufnehmen, um die Waren bezahlen zu können. Die Forderungen des Inlandes an das Ausland in der Kapitalbilanz wachsen somit. Ein Nettoexport an Waren und Dienstleistungen geht saldenmechanisch zwangsläufig mit einem Nettokapitalexport einher, wenn man von Transfers usw. einmal absieht.

      Diese Darstellung bezieht sich freilich nur auf bilanztechnische Aspekte. Eine kausale Beziehung zwischen Kapital- und Handelsbilanz kann bilanztechnisch nicht hergestellt werden. Dazu muss vielmehr der ökonomische Kontext bemüht werden."

      Gruss superstar