Mathe im Selbststudium

    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.120
      aloha!
      inspiriert durch nurnochMMs mathethread und die dadurch gewonnene erkenntnis, dass hier wohl einige mathegenies am start sind hier meine bitte:
      ich plane diesen herbst ein ziemlich mathelastiges fachhochschulstudium in angriff zu nehmen. das problem an der sache ist, dass ich zwar eine gymnasiale matura habe, allerdings in mathe etc. nie wirklich ne leuchte war. dies war in erster linie auf fehlende motivation zurückzuführen, wie ich denke. ausserdem war da noch dieser lehrer im ersten jahr, mit dem ich mich nicht verstand, blablubb.. wie dem auch sei, wenn ich in meinem studium bestehen möchte, muss ich mich mit mathe auseindandersetzen. bin auch gewillt, das zu tun. und nun brauch ich eure hilfe: könnt ihr mir einige lehrbücher empfehlen, mit deren hilfe ich mich adäquat im selbststudium auf das studium vorbereiten kann? stoffbereich ist im ersten semester schwerpunkt lineare algebra und analysis 1-3. da ich mich zu meiner schulzeit aber bereits bei den quadratischen gleichungen angefangen habe, aus dem stoff auszuklinken, wäre es gut, wenn die bücher auch zum teil grundlagenwissen beinhalten würden. würde mich sehr über tipps freuen. danke!
  • 23 Antworten
    • Ba00Tom
      Ba00Tom
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2006 Beiträge: 453
      Naja, also ich hatte Mathe Leistunskurs. Dort habe ich eigentlich alles aus den Stark Abittrainingsbüchern gelernt. Diese habe ich jetzt teilweise auch nochmal für mein Studium wiederholt und bin damit recht gut gefahren.
      Es gibt meines Wissens insgesamt drei Teile: Lineare, Stochastik und Analysis. Jeweils zur Hälfte Erklärung/Theorie und zur anderen Hälfte Aufgaben. Kosten nen !0er das Stück, also auch net die Welt.

      Gruss, Tom
    • onglmischa
      onglmischa
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2005 Beiträge: 1.265
      Kommt natürlich sehr auf die Art des Studiums an. Für ingenieurtechn. Sachen kann ich den "Mathematik-Vorkurs" von Wolfgang Schäfer (Teubner Verlag) empfehlen. Damit erschlägst du wirklich alles, was an Abiturstoff dasein sollte. Habe damit auch selbst schon sehr gute Erfahrungen bei Vorbereitungskursen für Studienanfänger gemacht.
      Direkt darauf aufbauend (wie erwähnt bei ing.) gehört dann der Papula ("Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler") in drei Bänden zum Nonplusultra (sehr gut erklärt, Aufgaben, anschaulich, ...).
    • Stargoose
      Stargoose
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 4.077
      Die meißten Hochschulen bieten doch in der Regel auch nen Mathematik Vorkurs zum Auffrischen des Schulwissens an ...
    • TheWanderer01
      TheWanderer01
      Einsteiger
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 44
      Beende grade mein FH-Ingenieursstudium und muss auch sagen, dass mir bei Mathefragen der Papula immer gut geholfen hat. Außerdem unbedingt den Vorkurs besuchen und erste Kontakte zu anderen Studierenden aufbauen. In Lerngruppen kann man gute Synergieeffekte erzielen (BEVOR das Bier auf den Tisch kommt ;) )
    • jababba
      jababba
      Bronze
      Dabei seit: 07.07.2005 Beiträge: 479
      ich komm jetzt ins vierte semester von einem schönen reinen mathe studium :-S

      wie meine vorredner auch schon gesagt haben, vorkurs unbedingt besuchen. war bei mir zwei wochen intensiv, d.h. zwei 90 min vorlesungen am tag, plus zwei mal 90 min tutorübungen. aber der größte vorteil war auf jeden fall mal auch schon viele andere kommolitonen kennen zu lernen auf diese art und weise, so war ich von anfang an schon in ner recht großen gruppe drin, und da sind immer ein paar checker dabei, und die musst du wirklich an der hand haben, wenn du vleicht auch so wie ich nicht der übelste überflieger bist :-)

      an büchern habe ich benutzt beutelspacher für linare algebra und foster für analysis. ist halt aber schon für reine mathematik, also denk ich mal ein wenig zu vertieft. jedoch ist der beutelspacher recht angenehm zu lesen, da er nicht so langweilig ist wie man es von einem mahte buch erwarten würde...
    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.120
      hm, die sache ist, dass es wohl keinen vorkurs geben wird, da die meisten der studierenden sich mehr oder weniger direkt von der schule ins studium begeben und den stoff wohl noch einigermassen präsent haben, während es bei mir doch schon bald 5 jahre her ist, dass ich das letzte mal mathe gemacht habe..
      achja, studiengang wäre übrigens aviatik, also wird neben der rein mathematischen komponente sicher auch die physikalisch/elektrotechnisch/ingenieuristische komponente gefordert werden..
    • bahmrockk
      bahmrockk
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2005 Beiträge: 6.769
      Mathematik fuer Ingenieure Und Naturwissenschaftler, Baende 1 + 2 kann ich sehr empfehlen. Sie sind nicht ZU kompliziert, aber dafuer mit Uebungen und vielen Details. Wenn Du die beiden Buecher drauf hast ist die Chance hoch, dass Du mehr kannst als Dein Mathekurs jemals braucht, aber das schadet nicht unbedingt ^^
      Einfach nach dem Titel bei Amazon suchen :)
      Author ist Lothar Papula


      tschuessi,
      georg
    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.120
      Original von bahmrockk
      Mathematik fuer Ingenieure Und Naturwissenschaftler, Baende 1 + 2 kann ich sehr empfehlen. Sie sind nicht ZU kompliziert, aber dafuer mit Uebungen und vielen Details. Wenn Du die beiden Buecher drauf hast ist die Chance hoch, dass Du mehr kannst als Dein Mathekurs jemals braucht, aber das schadet nicht unbedingt ^^
      Einfach nach dem Titel bei Amazon suchen :)
      Author ist Lothar Papula


      tschuessi,
      georg
      hehe, mehr drauf zu haben als die anderen ist sicher nie ein nachteil ;) aber wie stehts mit "abwärtskompatibilität"? setzen die werke ein solides grundwissen voraus oder werden da auch fundamentale dinge nochmal erklärt?
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Will dir ja keine Angst machen aber wenn du in der Schule schon bei quadratischen Gleichungen abgeschaltet hast, wirst du sicher noch einiges selbstständig nacharbeiten müssen für einen Ingenieursstudiengang!

      Ich studiere BWL und da ist schon relativ viel (einfachere) Mathematik dabei...ein naturwissenschaftliches Studium wird das aber sicher noch um ein vielfaches überbieten.
    • gImLi
      gImLi
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 726
      Lineare Algebra von Fischer
      Analysis I + II von Königsberger
      halte ich für ne gute Combo

      ansonsten sind noch gut:
      Analysis I-IV von Aman/Escher
      Lineare Algebra von Bosch
      Linear Algebra und Algebra von Lang (eng)

      Mach auf jeden Fall die ßbungsaufgaben aus den Büchern - denn nur so lernt man was ...
    • Tcon
      Tcon
      Bronze
      Dabei seit: 01.10.2005 Beiträge: 6
      Original von Hustlenuss
      Original von bahmrockk
      Mathematik fuer Ingenieure Und Naturwissenschaftler, Baende 1 + 2 kann ich sehr empfehlen. Sie sind nicht ZU kompliziert, aber dafuer mit Uebungen und vielen Details. Wenn Du die beiden Buecher drauf hast ist die Chance hoch, dass Du mehr kannst als Dein Mathekurs jemals braucht, aber das schadet nicht unbedingt ^^
      Einfach nach dem Titel bei Amazon suchen :)
      Author ist Lothar Papula


      tschuessi,
      georg
      hehe, mehr drauf zu haben als die anderen ist sicher nie ein nachteil ;) aber wie stehts mit "abwärtskompatibilität"? setzen die werke ein solides grundwissen voraus oder werden da auch fundamentale dinge nochmal erklärt?
      Also habe gerade mal meinen Papula aus dem Bücherregal geholt. Das erste Kapitel wären ca. 40 Seiten allg. Grundlagen. (Gleichungen/Ungleichungen, Gleichungssysteme, etc.). Ich finde auch sehr verständlich geschrieben das Buch. Was ich auf jeden Fall empfehle, ist vorher mal in das (und auch jedes andere) Buch reinzuschauen, ob dir der Stil liegt.

      P.S. Seit diesem Jahr schwöre ich übrigens auf den lieben Herrn Kreyszig und sein "Advanced Engineering Mathematics". Zwar in Englisch, aber der erschlägt meiner Meinung nach alles. (Vor allem Differentialgleichungen und Differentialgleichungssysteme)

      P.P.S Hey, mein erster Post hier und dann auch noch über Mathe. Das kann ja heiter werden *ggg*
    • betout
      betout
      Black
      Dabei seit: 06.02.2005 Beiträge: 2.478
      Original von gImLi
      Lineare Algebra von Fischer
      Analysis I + II von Königsberger
      halte ich für ne gute Combo

      ansonsten sind noch gut:
      Analysis I-IV von Aman/Escher
      Lineare Algebra von Bosch
      Linear Algebra und Algebra von Lang (eng)

      Mach auf jeden Fall die ßbungsaufgaben aus den Büchern - denn nur so lernt man was ...
      Also das find ich etwas krass.... ich studiere jetzt seit 3 semsestern mathe, und zum beispiel den bosch verstehe ich heute noch nur mit größten mühen.

      Ich mein du listest ihm hier den Stoff von 2 Semestern purem Mathestudium auf, das ist wohl zur Vorbereitung auf ein Studium, dass etwas mit Mateh zu tun hat ein bisschen übertrieben. ;)
    • Iselia
      Iselia
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 104
      Ich würde mir das gründlich überlegen.

      Ich studiere Medizininformatik in Göttingen, und Göttingen ist sozusagen die Mathematikerstadt.

      Als ich anfing musste ich die selben Vorlesungen wie die Ersties "Diplom" Mathematiker hören.

      50% der Informatikanfänger haben Studium aufgrund von Mathe geschmissen.
      Erkundige dich am besten genau wieviel und wie intensiv Mathe ist bei euch.
      Besorg dir zb. Skripten der Anfängervorlesungen und schau mal rein was du so verstehst.

      Will dich aber nicht abschrecken ;)
      Habe von 4 Mathevorlesungen selber 2 mal eine 1.3 und 1 3.7 und eine 4.0.
      Das gute, brauche für Abschluss nur 2 der Noten, also bekomm ich in Mathe im Zeugnis nen sehr gut *g*
    • Hustlenuss
      Hustlenuss
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 3.120
      die sache ist die: das studium ist kein universitätsstudium sondern ein fachhochschulstudium, zu welchem berufsabi-absolventen zugelassen sind. da ich ein gymnasiales abi habe, hätte ich wohl einen stofflichen vorsprung, was mathe angeht. ausserdem wird es deswegen wohl auch nicht so heftig abgehen wie bei den erwähnten studiengängen. ;) ist übrigens auch "nur" ein bachelor-studiengang.

      papula klingt auf jeden fall mal gut. werde da bestimmt mal ein auge drauf werfen. bin ausserdem bei meinen recherchen über "basiswissen schule. mathematik." von duden gestolpert. wäre das als grundlagennachschlagewerk zu empfehlen? oder gibt es da besseres?

      gut wäre ein werk, das sowohl theorie verständlich erklärt als auch übungsaufgaben mit progressivem schwierigkeitsgrad beinhaltet.
    • sanjaner
      sanjaner
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2006 Beiträge: 2.232
      @Hustlenuss: "Nur" ein Bachelor-Studiengang :-)

      Bei uns (reine Mathematik, Uni SB) bedeutet Bachelor im Vergleich zum Diplom ne klare Straffung der Pläne, oder konkreter: ein bischen weniger Stoff in viel weniger Zeit... nur mal so nebenbei...

      Zu den Büchern: Also ich war vor dem eigentlichen Studium Juniorstudent und hatte so die möglichkeit mir verschiedene Vorlesungen aus unterschiedlichen Studiengängen anzuhören, die aber alle Mathelastig waren ( Mathe, Info, Ingenieurs-, Naturwissenschaften).
      Aus Erfahrung kann ich dir nur raten: Geh in die Bibliothek und schau dir dort die Bücher an und erst dann kaufen... Die genanten Forster und Königsberger kenn ich auch, aber bezweifle stark dass die dir erstens anfangs helfen und zweitens so gut für dein Studium geeignet sind.
      Wenn du dich schon mal vorbereiten willst, dann zieh dir doch einfach ein paar Skripte aus'm Netz. Die gibt's umsonst und sie sind oft auch sehr gut verständlich.

      Wenn du allerdings probleme mit der Schulmathematik hast, würde ich dir als erstes empfehlen, Schulbücher wieder durchzuarbeiten, sonst fehlen dir einfach zuviele Grundlagen
    • onglmischa
      onglmischa
      Bronze
      Dabei seit: 12.10.2005 Beiträge: 1.265
      Original von Hustlenuss
      die sache ist die: das studium ist kein universitätsstudium sondern ein fachhochschulstudium, zu welchem berufsabi-absolventen zugelassen sind. da ich ein gymnasiales abi habe, hätte ich wohl einen stofflichen vorsprung, was mathe angeht. ausserdem wird es deswegen wohl auch nicht so heftig abgehen wie bei den erwähnten studiengängen. ;) ist übrigens auch "nur" ein bachelor-studiengang.
      ...
      Vorsicht - mit so einer "Weltanschauung" kann in kurzer Zeit ziemlich viel schief gehen. Ohne jetzt deine gewählte Bildungseinrichtung zu kennen würde ich nicht von einem Vorsprung ausgehen, den man gegen "kleineren" Abschlüssen hat, sondern von einem Nachteil, den diese Leute dir gegenüber haben.

      Als Tutor in der Elektrotechnik mache ich seit zwei Jahren für die Erst- und Zweitsemestler regelmäßige Brückenkurse zum Thema Grundlagen der E.technik. Der Großteil der Leute, die direkt vom Abitur kommen, sind da mit Doppelbrüchen auflösen, sin, cos, tan-Funktionen und einfachen Differentialen/Integralen schon überfordert. Bei denen, die schon eine Lehre o.ä. gemacht haben, muss das (mathematische) Wissen zwar "kurz refresht" werden, aber dann gibts auch meistens keine Probleme.

      Mein Rat ist, dass du dir mal die oben erwähnten ersten Kapitel bspw. von Papula in einer Bibliothek anschaust. Wenn du dort keinen Stich siehst, ist sicherlich ein "Vorkurs"-Buch (siehe oben) sehr hilfreich, dass dich auf FH-Einstiegsniveau versetzt - letztendlich ist m.E.n. eine Zeitfrage, was du dir alles "antun" willst.
    • bahmrockk
      bahmrockk
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2005 Beiträge: 6.769
      Sorry fuer die Verzoegerung :)
      Denz hat schon das ganz richtig gesagt, um Arbeit wirst Du nicht rumkommen :) Und ja, die Wirtschaftswissenschaftler sind einfacher was Mathe angeht als die Informatiker (zumindest hier in FR, Vergleich Info Bachelor vs VWL :) ).

      Der Papula erklaert aber die Grundlagen, die er voraussetzt, ziemlich gut. Auf deutsch ist es das beste, was ich bis jetzt in die Haende gekriegt habe :)
      Die Lineare Algebra von Fischer liegt mir pers. nicht so wie der Papula, aber das ist sicher geschmackssache ^^

      Mathebuecher von Duden .. ich weiss nicht, ich traue denen nicht, ist bestimmt nur ne huebscher verpackte Formelsammlung und da gibts fuer uns Ingeneure bessere (themenspezifischere).


      Ansonsten ist das, was onglmischa gesagt hat, richtig. Bachelor macht es hoechstwahrscheinlich schwerer, nicht einfacher (war bei mir so ^^).
      Wobei ich mitlerweile soweit bin, sogar den Blindkauf zumindest von band 1 des Papula zu empfehlen - damit machst Du nichts falsch und das ist wissen, dass Du auch auf der FH draufhaben MUSST frueher oder spaeter (eher frueher :D )


      tschuessi,
      georg
    • Iselia
      Iselia
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 104
      Gibts denn an der Wunschuni, oder ggf. auch einer anderen nicht so "Schnuppertage" wo man mal in die Vorlesungen reinschauen kann?

      Oder geh einfah mal an eine Uni und frag doch mal die anderen Studenten da.
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Original von Iselia
      Gibts denn an der Wunschuni, oder ggf. auch einer anderen nicht so "Schnuppertage" wo man mal in die Vorlesungen reinschauen kann?

      Oder geh einfah mal an eine Uni und frag doch mal die anderen Studenten da.
      Ich denke es ist in keiner Uni ein Problem sich mal einfach in eine Vorlesung zu setzen...bei uns in Köln würde das auf jeden Fall nicht auffallen :]

      @Hustle: Ich weiss ja nicht wie weit die Uni von deinem jetzigen Wohnort entfernt ist und ob das Fach auch im Sommersemester beginnt, aber generell würde ich dir empfehlen einfach mal in ein paar Veranstaltungen reinzugucken um ein Gefühl für den Stoff zu bekommen.
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