sngs psychologische Vorteile gegenüber cashgame?

    • liverdracon
      liverdracon
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 7.792
      Ein paar Leute, die ich kenne, sind der Auffassung, dass SNGs sich besser spielen würden als Cashgame, da man hier immer nur einen fixen Beitrag verlieren kann als bei NL zb. einen ganzen stack oder mehr.

      Ist das wirklich ein psychologischer Vorteil oder bloß selektiver Wahrnehmung. MIr ist schon durchaus bewusst, dass man auch eine lange Zeit nicht ITm kommen kann und dies frustrant sein kann.

      Aber kann man 30 buyins Verlust besser verkraften als 20 stacks in cashgame?
  • 7 Antworten
    • abeba
      abeba
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 1.433
      hmm,also ich hab im cashgame 20 stacks in 2-3 wochen verloren und mein sng down von 30 bi in ca 3 stunden..womit du jetzt besser klarkommen würdest kann ich dir nicht sagen ;)
    • domano
      domano
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 6.877
      naja denk sngs sind evtl weniger tilt anfällig als beim cashgame.wenn man bustet kann mans dem andern nich gleich heimzahlen und ähnliches...

      wegen verlusten sind sngs auch nich weniger schlimm als cashgame, hab in 2 std auch schon 20 buyins verloren.
    • IamInSAnE
      IamInSAnE
      Bronze
      Dabei seit: 15.11.2005 Beiträge: 834
      also für mich persönlich sind sngs viel weniger tilt anfähig. Für mich macht es irgendwie einen unterschied ob ich sehe wie meine $ langsam verschwinden, oder ob ich einem $100 pot durch einen bad beat verliere. Hatte früher bei FL SH immer ein tilt problem, dass ist seit ich sngs spiele komplett verschwunden.

      Das arguement dass man es den anderen nicht heimzahlen kann finde ich aber nicht sehr realistisch, denn gerade beim multitabeln sitzt man meistens mit den gleichen leuten am tisch. Wenn man nun von spieler X aus einem sng gebeatet wird könnte man spieler X theoretisch im anderen sng versuchen alles "heimzuzahlen". Der hauptgrund dafür das es nicht so tilt anfällig ist kommt meiner meinung eher daher dass man mit T$ spielt
    • liverdracon
      liverdracon
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 7.792
      Ein weiterer Grund könnte doch auch sein, dass auf jedem Limit die Chips gleich sind und somit sehr viel abstrakter.

      Bei mir es schon, dass mich die Gedult zerreißt, wenn ich nach 600 Händen in einer Session im Minus oder breakeven und somit sehr viel passiver spiele. Bei SNGs spiele ich trotzdem weiter aggressiv. Mehr als den buy-in kann ich ja nicht verzocken. Bleibe ich passiv, verliere ich den buy-in auch, wobei cashgames eben mehr verloren gehen kann.
    • Hugh57
      Hugh57
      Bronze
      Dabei seit: 05.07.2005 Beiträge: 10.620
      Ich denke einfach bei SnGs sieht man nicht wirklich das Geld was man verliert. Man bekommt immer seine 2k Chips und spielt. Bei Cashgames, siehst du halt immer wieviel Geld du am Tisch hast und schiebst es bei einem AI rein.

      Da könnten bei den SNGs schon ein psychologischer Vorteil sein.

      Aber dies kann sich ganz schnell drehen, wenn man zwischendurch in PT reinschaut und sieht wo man steht. Kurzfristig gesehen denke ich kann man mit SnGs mehr verlieren. Wenn man mulittablet und mal eben 15-20 Buyins verliert in kürzester Zeit, denke ich schockt das schon einige, wenn man die Zahlen in PT sieht.

      Aber ehrlich gesagt muss ich sagen, ich tilte sogut wie nie bei SnGs. Dagegen bei Cashgames, kann mir das hin und wieder mal passieren.

      Wie gesagt, ein grund könnte halt sein, das man halt nur Buyin zahlt, Chips bekommt und fertig. Sind halt nur "Chips".
    • Pringels
      Pringels
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2006 Beiträge: 391
      mhhh komisch, bei mir war (bzw leider manchmal noch ist) das komplett andersrum. Wenn ich gerade 20 buy ins down bin und an der bubble rumhänge dann push ich das ein oder andere wahrscheinlich eher nicht um wenigstens mal wieder ITM zu kommen und spiele praktisch unterbewusst mehr auf ITM also auf platz1, und ich denke gerade leuten die neu mit sngs anfangen geht es eher genauso.
      Vor allem wenn man rausfliegt beim sng kann man gerade wenn man noch nicht 100% weiß wie man korrekt spielt oft mal nicht sagen ob das nun wirklich ein bad beat war, oder ob man das auch schon gar nicht hätte pushen dürfen....
      bei cashgames geh ich eigentlich nur all in, wenn ich weiß, dass ich favourite bin(hab ja kein zeit problem) und seh dann eindeutig ob das nun ein Badbeat war oder net....und mit bad beats hab ich persönlich relativ wenig probleme als wennich merk, dass ich nen scheiß spiel :)
    • PokerNoob
      PokerNoob
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 816
      Ich spiele SnGs mittlerweile völlig emotionslos. Ich glaub auch ein 100 buy-in downswing würd mich nich großartig jucken...(obwohl ich dann wohl mal min Spiel etwas hinterfragen würde ;) )