Wie motiviert ihr euch zum Studium zu gehn

    • TTSIP
      TTSIP
      Black
      Dabei seit: 02.04.2006 Beiträge: 2.719
      Mir fällt es mit dem zu nehmenden finanziellen Erfolg beim Pokern immer schwerer, mich zu motivierem zu studieren und mir den ganzen scheiß in den kopf zu hämmern :) . Es kommt natürlich auch darauf an warum man studiert, weil ein das ganze super viel spaß macht und man es eventuell auch in seiner freizeit tun würde, dann stellt siuch die Motivationsfrage natürlich nicht, ich jedoch studiere eigentlich nur, um im späteren Berufsleben bessere Aufstiegschancen zu haben, als jemand Beispielsweise der *nur* eine Lehre abgeschlossen hat bzw der daraus resultierende finazielle Mehrgewinn, seit dem das pokern aber ganz schön rumpelt im Spaarschwein hab ich irgendwie keine motivation mehr und laß es ein wenig schleifen :( . Wenn ich wüsste das Poker nie verboten würde und es so fischig bleibt wie im mom, dann würde ich definitiv aufhören mit studiern und pokern for life, weil ich mir neben profifußballer (jaja die jugendträume :D ) kein besseren job vorstellen kann :) wie seht ihr das so?
  • 32 Antworten
    • KevinhoStar
      KevinhoStar
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 5.663
      hallo spiegelbild... :rolleyes:

      mir gehts exakt genauso

      ich hoffe dass ich im herbst umziehen kann und dass mir das wieder die motivation bringt, zurzeit muss ich so ätzend weit fahren dass das studieren eh kaum richtig geht mal ganz abgesehen von den sozialen nachteilen usw.

      sonst wirds echt tough das durchzuziehen



      der gedanke dass man nie mehr im leben mehr verdienen wird als aktuell ist auch kein schöner
    • ScHnibL0r
      ScHnibL0r
      Black
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 3.593
      gar nicht
    • kobeyard
      kobeyard
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 2.749
      viel zu wenig

      ich wollte, als ich mit dem studium begann, nur paar hundert eus pro monat machen wie eine art nebenjob. inzwischen verdien ich pro monat zirka das jahresgehalt meiner eltern. und als ich im 1. semester zum 1. mal im leben in einer prüfung durchgefallen bin und auch die anderen im schnitt 2,x waren, sagte ich mir: "in diesem semester wird alles besser" 8[

      rest der geschichte ist, ich war seit 1. april in zirka 10 vorlesungen, hab noch nichtmal die materialen runtergeladen, geschweige denn buecher gekauft. :(
      ich koennt mich ohrfeigen ;(
    • XeroX
      XeroX
      Black
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 2.105
      same here... :(

      aber wirklich vorwürfe können wir uns doch nicht machen! Wir studieren um geld zu verdienen, wenn wir es aber schon jetzt tun gibts atm keinen grund zu studieren, einfach so. Ich studier halt nur mit halber power, wenn ich die motivation habe einen halben tag zu pokern, dann tu ich das auch ohne ein schlechtes gewissen zu haben.
    • Ulek
      Ulek
      Black
      Dabei seit: 01.02.2006 Beiträge: 3.682
      Ich mach eigentich nur das nötigste um durch das Studium durchzukommen, also nur die Sachen, die Pflicht sind. In den Vorlesungen war ich schon lange nicht mehr, ich lern auch nix wenn irgendein Prof morgens um 8 aus nem Skript vorliest. Dann muss man sich zwar viel mehr Zeit nehmen vor den Klausuren, aber das nehm ich in Kauf. Bis jetzt hat alles so funktioniert, gibt durchschnittlich sogar bessere Noten als meine Mitstudierenden die in jede Vorlesung gehen, aber eben als Nebenjob irgendne Nachtschicht übernehmen und dann den ganzen Tag müde sind.
    • HoRRoR
      HoRRoR
      Black
      Dabei seit: 11.02.2005 Beiträge: 10.656
      was macht man denn, wenn man ein studium hat, was sau hart und was man ggf. auch nicht packen würde, wenn man nicht pokern würd? ;)


      naja zeiteinteilung ist ansich alles, wenn man 2h pro tag wirklich jeden tag was für die uni macht müsste es normal reichen^^

      ich kann z.b. eh erst ab 19uhr oder so richtig pokern, weil es sonst nicht genug tische gibt, von daher passt das recht gut 8)
    • KevinhoStar
      KevinhoStar
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 5.663
      ja gut klar aber bei mir is dann das problem dass ich große schwierigkeiten habe mich wirklich mal ranzusetzen
      das war aber vor poker schon ganz gravierend der fall und ist nun natürlich kein bisschen besser geworden

      und auch wenn ich nicht so viel geld mache wie kobeyard hab ich aktuell auch noch kein schlechtes gewissen weil ich (wenns mal gut laufen würde :D ) auch mehr kohle mache als ich im leben je verdienen werde abseits von poker

      und da ich keine eltern hab die mir geld in den arsch blasen ist das pokereinkommen auch ne super wichtige grundlage für mich die mir die eine oder andere tür öffnet die sonst verschlossen geblieben wäre


      ist halt echt einfach totaler mist dass man nicht weiß wieviele jahre oder sogar nur monate das so funktioniert wie aktuell! :(
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.098
      problem kenn ich nur zu gut. aber da ich geisteswissenschaftliches auf magister studiere, hab ich eh genug zeit.
      also alles kein ding.
    • XeroX
      XeroX
      Black
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 2.105
      ach ja, kobeyard labbert, der hatte vielleicht einen monat der 30k groß war, aber das ist 100 pro nicht jeden monat bei ihm der fall...
    • kobeyard
      kobeyard
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 2.749
      oh, na wenn du es sagst :)
    • Jayston
      Jayston
      Black
      Dabei seit: 14.07.2005 Beiträge: 9.369
      Sport studieren dann klappt das schon =) Die Vorlesungen besuche ich aber auch kaum noch..Nur die, die nach 11 anfangen und die mir auch so vom Tagesablauf in den Plan passen...

      Glaubt ihr das das "falsch" ist sich so auf Poker zu verlassen? Ich mein wenn so Diskussionen in den anderen Foren besprochen werden sagen eh die meisten dass man Poker nur nebenbei betreiben solle, aber die meisten davon sind auch echte Pfeifen pokertechnisch ^^. Ich mein ich hab nie soviel Geld in einem Monat gemacht wie kobe oder viele andere und ich hab ja jetzt auch ziemlich auf die Fresse bekommen und spiel im Moment 2/4, aber die letzten Monate hab ich im Monat auch zwischen 2-3k auscashen können und ich glaube ich werde nie Lust haben, 8 Stunden arbeiten zu gehen für halb soviel Geld...Das is ein richtiges Problem for mich weil man von überall den Druck bekommt etwas zu machen, worauf man eigentlich gar keinen Bock mehr hat...
      Ich denke das wenn ich mich in den nächsten 2 Jahren auf 10/20 etablieren kann und monatlich 5-10k mache, dann leg ich das studium erstmal auf eis...
    • demodokos
      demodokos
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 360
      Ich seh mich bei der Diskussion mal etwas außen vor, weil ich mit studieren schon fertig bin und sowieso ohne weiteres nicht so unendlich viel Zeit für Pokern aufbringen kann. Aber ich würde vorschlagen, dass ihr euch folgende Fragen stellt:

      - Als wie sicher seht ihr an, dass ihr auch in Zukunft, z.B. in 25 Jahren, mit Pokern viel/genug Geld verdienen könnt? Rechtslage und Gegneranzahl wären da nur mal so ein paar naheliegende Punkte, insgesamt halt sowas wie Sicherheit (vielleicht ein doofes Beispiel, aber mal angenommen, es gibt ne riesige Wirtschaftskrise und keiner hat mehr Geld zum verzocken oder so).

      - Seid ihr sicher, dass euch pokern auf die Dauer entweder mehr Spaß macht, oder mehr Geld bringt als ein normaler Job? Ich hätte sicherlich auch keine Lust, fulltime am Rechner auf Knöpfchen zu drücken, wenn man das ganze auf 3h pro Tag reduzieren könnte wäre das natürlich noch was anderes :D

      - Dann sollte man halt mal abwägen, was einem wieviel Zeit wert ist. Es gibt einige Leute hier, die Fulltime arbeiten (ich weiß jetzt z.B. von Nani und Hotte) und trotzdem recht hohe Stakes spielen und Gewinn beim Pokern machen. Ich hätte neben dem Studium definitiv mehr Zeit gehabt als jetzt und pokere trotzdem mehr oder weniger erfolgreich. Ich denke also, dass sich das auch gut verbinden lässt.

      Mir persönlich wäre es viel zu unsicher, mich nur aufs Pokern zu konzentrieren. Wenn das Studium ein Jahr länger dauert und man dafür 100k mehr in der Tasche hat, kein Problem. Aber mit dem Schritt, meine Zukunft ans Pokern zu knüpfen wäre ich doch sehr vorsichtig. Außerdem wäre es bei mir persönlich schon so, dass ich gerne das Gefühl hätte, bei der Arbeit was irgendwie "sinnvolles" zu tun, und das wäre beim Pokern glaube ich nicht unbedingt gegeben.
    • Penishaubize
      Penishaubize
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 4.858
      Sehr guter und objektiver Post
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.098
      Also ich würd ja auch davon abraten, sich einfach mal auf pokern zu verlassen, einfach weils gerade gut läuft. Ist ja doch alles ein bisschen vage.


      Aber dieses "was Sinnvolles tun" halte ich für Schwachsinn. Wie willstn sowas bewerten? Welche Arbeit ist sinnvoll? Börsenmakler? Profisportler? Software Programmierer? Landwirt?

      Es spricht für mich bestimmt nicht gegen den Beruf Pokerspieler, dass ich nicht weiss, wie ich mich dann in das gesellschaftliche Gefüge einordnen soll.



      However, jemand schrieb, dass er wohl nie wieder so viel Geld verdienen würde wie im Moment. Kobeyard? Egal, jedenfalls finde ich das irgendwie seltsam.
      Wenn mir das pokern nicht irgendwie unmöglich gemacht werden würde, würde ich bestimmt nicht darauf verzichten, nur um für einen Bruchteil des möglichen Gewinns einen normalen Beruf auszuüben.
    • TTSIP
      TTSIP
      Black
      Dabei seit: 02.04.2006 Beiträge: 2.719
      Ich bin der Meinung das man natürlich gewisse Gründe hat zu arbeiten, insofern du der meinung bist irgend etwas sinnvolles tun zu müssen, dann sei das so, ich würde aber nur aus einem grund arbeiten : Geld Geld Geld, klar ist es schön wenn man wenigstens ein bischen Spaß hat beim arbeiten, aber ich verbinde das Wort Spaß, mit Sachen die in meiner Freizeit gerne mache und dazu gehören Arbeitsangelgenheiten mit Sicherheit nicht und für mich würde es nichts cshöneres geben, als sein Hobby zum Beruf zu machen!? Aber ich seh schon ich bin nicht der einzige dem seit den neuetsen Kontoauszügen das studiern keine laune mehr macht :D ,
    • demodokos
      demodokos
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 360
      Ich hab ja geschrieben, dass das "sinnvoll" Argument mich persönlich betrifft, warum ihr arbeitet oder nicht ist komplett eure Sache. Ich hab übrigens schon überlegt, ob ich es "sinnvoll" finden sollte, mit reichen Fischen zu zocken, immerhin vertreibe ich ihnen die Zeit, also eine Art Dienstleistung... :D
    • KevinhoStar
      KevinhoStar
      Bronze
      Dabei seit: 22.02.2006 Beiträge: 5.663
      Original von demodokos
      Ich seh mich bei der Diskussion mal etwas außen vor, weil ich mit studieren schon fertig bin und sowieso ohne weiteres nicht so unendlich viel Zeit für Pokern aufbringen kann. Aber ich würde vorschlagen, dass ihr euch folgende Fragen stellt:

      - Als wie sicher seht ihr an, dass ihr auch in Zukunft, z.B. in 25 Jahren, mit Pokern viel/genug Geld verdienen könnt? Rechtslage und Gegneranzahl wären da nur mal so ein paar naheliegende Punkte, insgesamt halt sowas wie Sicherheit (vielleicht ein doofes Beispiel, aber mal angenommen, es gibt ne riesige Wirtschaftskrise und keiner hat mehr Geld zum verzocken oder so).

      - Seid ihr sicher, dass euch pokern auf die Dauer entweder mehr Spaß macht, oder mehr Geld bringt als ein normaler Job? Ich hätte sicherlich auch keine Lust, fulltime am Rechner auf Knöpfchen zu drücken, wenn man das ganze auf 3h pro Tag reduzieren könnte wäre das natürlich noch was anderes :D

      - Dann sollte man halt mal abwägen, was einem wieviel Zeit wert ist. Es gibt einige Leute hier, die Fulltime arbeiten (ich weiß jetzt z.B. von Nani und Hotte) und trotzdem recht hohe Stakes spielen und Gewinn beim Pokern machen. Ich hätte neben dem Studium definitiv mehr Zeit gehabt als jetzt und pokere trotzdem mehr oder weniger erfolgreich. Ich denke also, dass sich das auch gut verbinden lässt.

      Mir persönlich wäre es viel zu unsicher, mich nur aufs Pokern zu konzentrieren. Wenn das Studium ein Jahr länger dauert und man dafür 100k mehr in der Tasche hat, kein Problem. Aber mit dem Schritt, meine Zukunft ans Pokern zu knüpfen wäre ich doch sehr vorsichtig. Außerdem wäre es bei mir persönlich schon so, dass ich gerne das Gefühl hätte, bei der Arbeit was irgendwie "sinnvolles" zu tun, und das wäre beim Pokern glaube ich nicht unbedingt gegeben.
      gutes posting, trotzdem kann man manche punkte durchaus auch ganz anders beurteilen und dabei genauso realistisch sein

      - wozu in 25 jahren pokern? man kann LANGE vorher ausgesorgt haben! bzw. so viel geld gemacht haben damit man damit gut angelegt sehr gut leben kann

      - es würde mir definitiv mehr spaß machen! ich hab nuuullllll bock auf arbeiten :( nachdem ich mal 8 wochen jeden tag am stück sehr viel gepokert hab (auch um zu wissen wie ich das so durchhalte) kann ich sagen dass ich relativ überspielungsresistent bin
      zusätzlich sollte man sowieso nicht an profitum denken wenn man nicht einen sehr guten stundenlohn hat, 2h am tag bzw 14h/woche sollten natürlich locker für ein fettes einkommen reichen sonst wärs doch eh bekloppt :rolleyes:
      dazu noch selbstbestimmung der zeiten und völlige freihheit...ich mein da kann keine arbeit mithalten! außer natürlich man ist in seiner arbeit sehr passioniert (wo ich nicht wüsste wo das bei mir der fall sein sollte, poker halt :D )

      - wenn man schon einen vollzeitjob hat wär es natürlich wahnsinn den an den nagel zu hängen ohne weiteres, trotzdem sollte man sich irgendwann fragen ob es nicht totale zeitverschwendung ist 8h im büro zu sitzen wenn man in 4h zu hause in bademantel das 20fache verdient


      - den letzten punkt finde ich sehr sehr wichtig, neben der unsicheren entwicklung von poker in der zukunft finde ich die vorstellung ebenfalls wirklich unbefriedigend, sehr unschöne vorstellung wenn man sich dann mit 50 auf einmal fragt was man geleistet hat außer andere menschen abzuziehen im kartenspielen
      ich denke aber das lässt sich sehr gut lösen z.b. mit initiative in Hilfsorganisationen etc.
      viele profipokerspieler spenden ja eine menge und/oder setzen sich für etwaige sachen ein und unterstützen für gute zwecke


      mein persönlicher plan ist auf jedenfall wenigstens erstmal den bachelor zu schaffen, vorher studium abbrechen kommt keinesfalls in frage (und danach wär es ja kein abbruch sondern lediglich eine orientierung was als nächstes kommen soll wo ich jetzt keine ahnung habe, aber die hätte ich ohne poker genausowenig)


      Original von skedar
      However, jemand schrieb, dass er wohl nie wieder so viel Geld verdienen würde wie im Moment. Kobeyard? Egal, jedenfalls finde ich das irgendwie seltsam.
      Wenn mir das pokern nicht irgendwie unmöglich gemacht werden würde, würde ich bestimmt nicht darauf verzichten, nur um für einen Bruchteil des möglichen Gewinns einen normalen Beruf auszuüben.
      ich glaub du meinst mich
      ich versteh deinen 2. teil aber irgendwie nicht^^

      ich werde natürlich nie auf die idee kommen auf pokern für etwas viel viel "billigeres" zu verzichten, kA wie du darauf kommst, falls du das meinst
      ich denke aber dass ich da probleme kriegen werde, wenn es mit pokern mal (aus welchen gründen auch immer) gezwungenermaßen vorbei ist
    • Sascha26
      Sascha26
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 2.177
      Leute wer sein Studium wegen Poker vernachlässigt der macht einen großen Fehler. Denn in der Wirtschaft kann man definitiv mehr Geld verdienen als beim Pokern, außer man gewinnt die WSOP. Außerdem wird hier zu kurzfristig gedacht, pokern ist Heute und es ist nicht überschaubar wielange man das machen kann ohne dafür belangt zu werden. Außerdem kann es beim Pokern eine ganz schöne Durststrecke geben, und wenn man dann vielleicht auch noch eine Familie ernähren muss, dann kann man da ganz schnell alt aussehen.
      Sicher solange man Jung ist und keine Familie ernähren muss ist das alles ganz easy, man steht auch nicht unter wirklich großem Druck. Aber später wird das vielleicht mal anders werden, und wer weiß ob er mit dem Druck gewinnen zu müssen umgehen kann. Man sollte hier die psychische Seite nicht unterschätzen.
      Es ist ja auch gut, wenn man so sein Studium finanzieren kann, aber bitte richtet euren Blick ein bisschen weiter als bis zu eurer Nasenspitze. Der Beruf Pokerprofi hat so seine Tücken und birgt auch ziemlich Gefahren, vor allem weil dem Fiskus irgendwann auffallen wird das ihr praktisch von NICHTS lebt. Das kann Ärger geben und wenn man wirklich sein "Pokergehalt" versteuern will, dann ist die Winrate pro Monat dann doch nicht mehr so hoch wie man sich das mal ausgerechnet hat. Also Leute immer schön auf dem Teppich bleiben und schön weiter studieren. Sicher später kann man auch noch studieren, aber ob man dann dazu noch die nötige Ruhe und Lust hat ist fraglich. Außerdem wird lernen mit jedem Jahr das man älter wird schwerer. Denn ihr wisst doch was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.


      Gruß

      Sascha
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.098
      jo kevinho, meinte dich.

      der satz, dass man nie wieder so viel verdienen wird wie aktuell, klingt so pessimistisch. als würdest du entweder davon ausgehen, dass es online poker in der form wie momentan nicht mehr lange geben wird, oder als hättest du vor, später das pokern aufzugeben, wenn du einen beruf anfängst.
      aktuell sehe ich keinen grund, warum die winrates so rapide abnehmen sollten.


      und sascha. hast du nicht deinen job aufgegeben und lebst derzeit vom pokern?
      glaub ich zumindest, dass ich sowas mal gelesen hab.



      aussedem hab ich auch vor das studium zuende zu machen. aber wenns gut läuft werd ichs danach wohl nicht so eilig haben. die durststrecke, die viele geisteswissenschaftler zum beispiel durchmachen, bevor sie überhaupt nen beruf finden, kann ich dann viel gespannter angehen lassen.
      solche gedanken find ich schon beruhigend.
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