Weak tight

    • Garp
      Garp
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 166


      Original von Matthias Wahls

      Zusammengefasst sind die Spieler viel tighter, aber dabei oftmals zu schüchtern. Das heißt, sie lassen sich zu sehr von Aggression beeindrucken. Man nennt das weak-tight. Ich war früher auch weak-tight. Weak-tight wird man, wenn man Bücher wie WLLH ließt, die zu sehr solidem Spiel anleiten. Stark spielen, wenn man eine gute Hand hat, ansonsten folden. Das Problem ist nur, dass man ja meisten den Flop nicht trifft. Wenn zwei Spieler in der Hand sind und beide treffen den Flop nicht, dann gewinnt derjenige, der seinen Anspruch auf den Pot anmeldet, sprich aggressiv ist. Aggression ist der Schlüssel zum Erfolg im Hold'em, da man mit ihr jede Menge Pötte bekommt, die keinen legitem Besitzer haben. Im übrigen ist es nicht unbedingt schlecht, sein Spiel als Anfänger auf solide Grundlagen zu stellen und ein bißchen weak-tight zu sein. Man sollte aber versuchen, mit zunehmender Spielstärke immer aggressiver zu werden.
      Ich denke, dass viele die über PS.de zum Pokern gekommen sind, als Weak-Tighte Spieler angefangen haben. Auf den unteresten Limits gewinnt man damit ja auch noch problemlos sein Geld. Schwierig finde ich den ßbergang vom weak-tighten Spiel zum echten TAG. Dabei gibt es häufig herbe Rückschläge, weil der Tisch doch noch zu loose war und eine (oder mehrere) Calling stations durch Agression einfach nicht abschütteln lassen.

      wie seht ihr das?
  • 3 Antworten
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin so einer, versuche mich umzustellen, aber scheitere momentan daran und am Limit 0.5/1 (evtl. auch ein DS, ist momentan ganz schwer die einzelnen Ursachen zu trennen und in den Griff zu bekommen). Jedenfalls enden Dienstag meine 45 Tage und ich bin wieder mal unter 300$ gefallen...

      Dabei gibt es häufig herbe Rückschläge, weil der Tisch doch noch zu loose war und eine (oder mehrere) Calling stations durch Agression einfach nicht abschütteln lassen.


      Davon bin ich auch betroffen, und zwar zu sehr. Diese Probleme treten ja häufig in den ersten bis zu 50 Händen am Tisch auf, wenn man die Gegner noch nicht gut einschätzen kann, und ich nehme mir es einfach zu sehr zu Herzen, wenn mein Buy-in von 40 auf 25 BB gefallen ist durch solche Aktionen. Gerade Situationen, wo weder Lead Bets noch Checkraises die Gegner aus der Hand treiben, führen zu einer Art Microtilt bei mir und zu einem Zurückfallen ins alte weak-tight Schema.
    • DonBlech
      DonBlech
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2005 Beiträge: 2.182
      Original von HAVVK
      Gerade Situationen, wo weder Lead Bets noch Checkraises die Gegner aus der Hand treiben, führen zu einer Art Microtilt bei mir und zu einem Zurückfallen ins alte weak-tight Schema.
      Mhm, hört sich aber so an, als wenn das an einem solchen Tisch die einzig profitable Verhaltensweise ist. Mir geht's jedenfalls auch so. Wenn ich 2 - 3 mal merke, daß sich bestimmte Gegner nicht abschütteln lassen, wozu soll ich dann immer wieder mit schwachen Händen Geld hinüberwerfen?

      Don
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.324
      Naja gegen diese speziellen Kandidaten is das eine, aber das andere und mein Problem ist, dass ich's dann auch gegen die anderen / am anderen Tisch so und damit falsch mache. Irgendwas blockiert da bei mir und verhindert, dass ich differenziere.